Kartoffelgratin Vogesen Art (mit Münster Käse)

Gratin Vosgien au Munster

Zutaten für Portionen

1 kg Kartoffel(n)
300 g Käse (Munster)
200 ml Crème fraîche liquide (flüssig, alternativ H-Schlagsahne)
100 ml Wein, weiß, trockener
2 m.-große Zwiebel(n)
1 m.-große Knoblauchzehe(n)
1 TL Gewürzmischung (Koriander, Piment, Muskat, schwarzem Pfeffer), gemörsert
150 g Speck (nicht geräucherter), fein gewürfelter
50 g Butter
 n. B. Salz und Pfeffer
  Olivenöl oder Sonnenblumenöl

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben hobeln. Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Den Speck fein würfeln. Alles mit den Gewürzen in einer großen Pfanne in Oliven- oder Sonnenblumenöl kurz und kräftig anbräunen. Dann 2/3 davon in eine gebutterte Auflaufform geben (am besten eine emaillierte Gussform verwenden). Den Munster in 1 cm dicke Streifen schneiden und über der Lage verteilen. Den Rest des Kartoffelgemischs (eine dünne Lage) darüber verteilen. Crème fraiche liquide (*siehe auch Anmerkung) bzw. Sahne und Weißwein und nach Belieben Salz und Pfeffer miteinander verrühren und über den Käse gießen. Es muß alles gut benetzt sein, sonst wird es zu trocken. Die restliche Butter in Flocken darüber verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220°C – 230°C ca. 50 Min. garen. Das Gratin muß gut durch und schön gratiniert sein.

Mit grünem Salat servieren.

Man kann das Rezept auch variieren, indem man den Munster erst zum Schluss auf den Kartoffeln verteilt. Der Geschmack ist dann kräftiger.

Dieses Gericht war die Krönung einer langen Vogesenwanderung!

*Anmerkung: Man kann auch normale Crème fraiche mit etwas Milch verdünnen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.05.07
Rezept-Statistiken: 9.969 (150)* gelesen
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15 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

lipili Küchenjunge


Mitglied seit 07.10.2006
1 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

kleine_ossi Tellerwäscher sagt:  
03.07.2007 20:18
Haben das Gratin heute auspropiert und waren restlos begeistert. Das Einzige, was in der Zutatenliste fehlt ist der Schnaps danach ;-)

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lipili Küchenjunge sagt:  
22.07.2007 17:55
Hallo kleine ossi,
danke für den netten kommentar, bei uns gab es danach reichlich den in den Vogesen gemachten Schnaps Namens Alisier hier Näheres:
die Mehlbeere wächst an hohen Sträuchern oder als Baum (Elsbeerbaum oder sorbus torminal) und trägt gelb bis rotfarbene Früchte. Essbar, aber selten genossen bringt diese Beere einen zarten sehr angenehmen Geschmack. Als Destillat - eine Elsässer Spezialität - ein echter Genuss..
Es lebe der gute Geschmack.... vorallem auf der Zunge!
Gruß von Lipili

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