Rinderragout mit Schokolade und weißen Bohnen
| 250 g | Rindfleisch (Gulaschfleisch), geschnetzelt |
| 1 Dose | Bohnen, weiße (400g Inhalt) |
| ½ Stange/n | Lauch |
| 1 | Knoblauchzehe(n) |
| 2 | Tomate(n) |
| Olivenöl | |
| 1 TL | Brühe, gekörnt |
| 1 EL | Tomatenmark |
| 1 EL | Paprikapulver, scharf |
| 1 Prise | Zimt |
| ½ TL | Kreuzkümmel, gemahlen |
| 10 g | Schokolade, bittere |
| Salz | |
| Chilipulver | |
| n. B. | Koriandergrün oder Petersilie, gehackt |
Zubereitung
Den Lauch längs halbieren und in feine Streifen schneiden, die Knoblauchzehe zerkleinern und beides in etwas Olivenöl in einer großen Pfanne leicht anbraten. Nach und nach das Fleisch dazugeben, Hitze dabei erhöhen, und unter Rühren mitbraten. Wenn das Fleisch ein bisschen Farbe angenommen hat, das Tomatenmark unterrühren und kurz mitbraten, dann die gekörnte Brühe, den Zimt, das Paprikapulver und den Kreuzkümmel dazugeben, alles gut durchrühren. Mit Wasser aufgießen, sodass alles gut bedeckt ist. Zudecken und eine halbe Stunde köcheln lassen.
Die Tomaten schälen, würfeln und mit den Bohnen zum Fleisch geben, eventuell noch aufgießen. Weitere 15 Minuten köcheln lassen.
Die Schokolade in die Sauce geben und schmelzen lassen, weitere 15 Minuten offen ganz sanft köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, die Sauce dickt etwas an. Abschmecken.
Das Gericht hat an sich nur eine leichte Schärfe und ist nicht zu salzig, damit die verschiedenen feinen Aromen, so auch der Hauch von Schokolade, zur Geltung kommen können. Es kann aber auch gerne würziger oder schärfer zubereitet werden.
Wer die Bohnen lieber weicher gekocht mag, kann sie auch gleich am Anfang zum Fleisch geben, dann aber auch gleich mehr aufgießen. Ich gebe den Saft der Bohnen gerne dazu, wer das nicht mag, gießt die Bohnen ab.
Nach Belieben kann am Schluss noch frischer Koriander oder Petersilie untergemischt werden.
Ich brauche dazu dank der Bohnen keine weitere Beilage, aber es eignen sich alle Beilagen, die man auch zu Chili reicht: z. B. Kartoffeln, Reis oder einfach Brot.
Die Tomaten schälen, würfeln und mit den Bohnen zum Fleisch geben, eventuell noch aufgießen. Weitere 15 Minuten köcheln lassen.
Die Schokolade in die Sauce geben und schmelzen lassen, weitere 15 Minuten offen ganz sanft köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Bei Bedarf etwas Wasser nachgießen, die Sauce dickt etwas an. Abschmecken.
Das Gericht hat an sich nur eine leichte Schärfe und ist nicht zu salzig, damit die verschiedenen feinen Aromen, so auch der Hauch von Schokolade, zur Geltung kommen können. Es kann aber auch gerne würziger oder schärfer zubereitet werden.
Wer die Bohnen lieber weicher gekocht mag, kann sie auch gleich am Anfang zum Fleisch geben, dann aber auch gleich mehr aufgießen. Ich gebe den Saft der Bohnen gerne dazu, wer das nicht mag, gießt die Bohnen ab.
Nach Belieben kann am Schluss noch frischer Koriander oder Petersilie untergemischt werden.
Ich brauche dazu dank der Bohnen keine weitere Beilage, aber es eignen sich alle Beilagen, die man auch zu Chili reicht: z. B. Kartoffeln, Reis oder einfach Brot.
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Kommentare anderer Nutzer
17.02.2008 15:33
29.02.2008 10:12
HRMatter
sagt:
sagt: 08.11.2008 13:08
08.11.2008 14:25
kerstin9t9
sagt:
sagt: 26.03.2008 08:11
Ich habe dieses Rezept am Ostermontag ausprobiert. Für 4 Personen und ein Kind habe ich die Menge etwas mehr als verdoppelt. Das Rindfleisch (verwendet habe ich Rindsschnitzelfleisch, da es kein Gulaschfleisch gab) wurde schön zart, die Sauce hatte einen sehr feinen Geschmack und war weder zu dick noch zu dünnflüssig. Die Schokolade konnte man nur als Hauch herausschmecken, so sollte es sein. Basmatireis als Beilage passte sehr gut dazu.
26.03.2008 12:52
Hallo Kerstin!
Ich freue mich, dass der Mut, an einem Feiertag etwas Nues zu probieren, belohnt wurde, und euch das Ragout geschmeckt hat! Basmati halte ich für eine gute Beilagenwahl.
Eine Frage zum Schnitzelfleisch, hast Du an den Garzeiten fürs Fleisch was geändert, oder hat es so geklappt?
Danke Dir für die Sterne und liebe Grüße,
eorann
Ich freue mich, dass der Mut, an einem Feiertag etwas Nues zu probieren, belohnt wurde, und euch das Ragout geschmeckt hat! Basmati halte ich für eine gute Beilagenwahl.
Eine Frage zum Schnitzelfleisch, hast Du an den Garzeiten fürs Fleisch was geändert, oder hat es so geklappt?
Danke Dir für die Sterne und liebe Grüße,
eorann
kerstin9t9
sagt:
sagt: 26.03.2008 13:43
Hallo!
Wenn ich genau darüber nachdenke, habe ich das Gericht sowohl nach Zugabe der Bohnen und Tomaten als auch der Schokolade jeweils etwa 5 Minuten länger köcheln lassen. Würde jederzeit wieder Rindsschnitzelfleisch nehmen. Dieses Gericht hat es sicher nicht zum letzen Mal gegeben!
Liebe Grüße
Kerstin
Wenn ich genau darüber nachdenke, habe ich das Gericht sowohl nach Zugabe der Bohnen und Tomaten als auch der Schokolade jeweils etwa 5 Minuten länger köcheln lassen. Würde jederzeit wieder Rindsschnitzelfleisch nehmen. Dieses Gericht hat es sicher nicht zum letzen Mal gegeben!
Liebe Grüße
Kerstin
lordseagle
sagt:
sagt: 05.10.2008 16:28
Ich habe Dein Rezept gestern an meinen Gästen getestet :-) und alle waren angetan davon.
Allerdings habe ich, nachdem ich mich erst genau an Deine Mengenangaben auch bei den Gewürzen gehalten habe, noch kräftig nachschärfen und -salzen müssen, denn irgendwie schmeckte das Ganze noch ziemlich neutral. Wohl auch, weil ich immer erst sehr vorsichtig salze und außerdem statt gekörnter Brühe selbstgekochte und einreduzierte Rinderbrühe verwendet habe (Glutamatunverträglichkeit). Die ist natürlich weit weniger salzig als gekaufte und vor allem nicht geschmacksverstärkt.
Schließlich war es dann aber wirklich seeehr lecker und obwohl ich für 8 Personen vorsichtshalber 12 Portionen gemacht hatte, ist nur ein winziges bisschen übriggeblieben.
Als Beilage hatten wir selbstgebackenes Ciabatta, was auch sehr gut passte.
Allerdings habe ich, nachdem ich mich erst genau an Deine Mengenangaben auch bei den Gewürzen gehalten habe, noch kräftig nachschärfen und -salzen müssen, denn irgendwie schmeckte das Ganze noch ziemlich neutral. Wohl auch, weil ich immer erst sehr vorsichtig salze und außerdem statt gekörnter Brühe selbstgekochte und einreduzierte Rinderbrühe verwendet habe (Glutamatunverträglichkeit). Die ist natürlich weit weniger salzig als gekaufte und vor allem nicht geschmacksverstärkt.
Schließlich war es dann aber wirklich seeehr lecker und obwohl ich für 8 Personen vorsichtshalber 12 Portionen gemacht hatte, ist nur ein winziges bisschen übriggeblieben.
Als Beilage hatten wir selbstgebackenes Ciabatta, was auch sehr gut passte.
12.10.2008 20:10
24.10.2009 19:37
Hallo eorann!
Heute abend habe ich dein Ragout zubereitet. Da mein Mann keinerlei Hülsenfrüchte isst, habe ich die Bohnen weggelassen und stattdessen eine Karotte und etwas Knollensellerie, klein gewürfelt verwendet.
Ich bin total begeistert! Die Sauce, mit dem feinen Zimt-Schokoladearoma ist soooo gut. Dazu haben wir Bandnudeln und Apfelrotkraut gegessen. Da in meinem Rotkraut außer Äpfeln auch noch Zimt, Orangensaft, Preiselbeeren und Rotwein sind, hat es durch die fruchtige Süße perfekt mit dem Ragout harmoniert. Vielen Dank für dieses absolut tolle Rezept und natürlich 5 Sterne dafür!
lg
Sabine
Heute abend habe ich dein Ragout zubereitet. Da mein Mann keinerlei Hülsenfrüchte isst, habe ich die Bohnen weggelassen und stattdessen eine Karotte und etwas Knollensellerie, klein gewürfelt verwendet.
Ich bin total begeistert! Die Sauce, mit dem feinen Zimt-Schokoladearoma ist soooo gut. Dazu haben wir Bandnudeln und Apfelrotkraut gegessen. Da in meinem Rotkraut außer Äpfeln auch noch Zimt, Orangensaft, Preiselbeeren und Rotwein sind, hat es durch die fruchtige Süße perfekt mit dem Ragout harmoniert. Vielen Dank für dieses absolut tolle Rezept und natürlich 5 Sterne dafür!
lg
Sabine
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Habe heute dein Rinderragout nachgekocht. Ich hatte noch 3 Karotten die unbedingt gebraucht werden mussten. Ich finde das Rezept eine ganz speziell Köstlichkeit mit den Gewürzen. Deinen Rat mit dem salzen hab ich befolgt und der hauch von dunkler Schokolade kam gerade noch zum Vorschein. Dazu gabe es geviertelte Salzkartoffeln, die gerade als natürliche Zugabe das Gericht abrundeten. Danke für das tolle Rezept. Bilder werden noch hochgeladen. Das nächste Mal nehm ich frischen Koriander und Peterli aus dem Garten.
LG der Schweizer
Hansruedi
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