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Arepa

aus Venezuela

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Zutaten

500 g Maismehl, weißes, das etwas grobere
1 Liter Wasser (ungefähr)
1 TL Salz
  Für die Füllung:
1 Pck. Schinken oder Ähnliches
1 Pck. Käse
 etwas Butter
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Das Maismehl in eine Schüssel geben, dazu dann das Salz. Nach und nach etwas Wasser zum Maismehl geben und mit den Händen immer kräftig durchkneten. Dies solange wiederholen bis der Teig schön weich knetbar ist und nicht mehr an der Schüssel kleben bleibt. Es wird manchmal etwas mehr, manchmal weniger Wasser benötigt, das hängt vom Maismehl ab.

Eine kleine Pfanne (am besten mit Deckel) erhitzen. Dann ein bisschen Öl in die Pfanne geben und mit einem Küchentuch verteilen, so das die Pfanne nur leicht mit dem Öl beschichtet ist. Dann nimmt man ungefähr eine tennisballgroße Portion von dem Teig und formt ihn zu einem Ball. Nach und nach klopft man ihn dann mit beiden Händen zu einem Fladen, der ungefähr 5 mm dick ist. Dann legt man diesen Fladen in die Pfanne (bei schwacher Hitze) und brät ihn von beiden Seiten ungefähr 5 Minuten an. Es sollte aber nicht zu dunkel werden. Ob der Arepa durch ist, merkt man, wenn man ihn aus der Pfanne nimmt und klopft. Wenn es hohl klingt, ist er fertig. Ja, ich weiß es ist heiß, aber man gewöhnt sich dran.

Sobald der Arepa fertig ist, direkt von der Pfanne auf einen Teller geben und in der Mitte aufschneiden, so wie ein Brötchen. Gleich etwas Butter auf einer Seite verteilen. Dann 1 Scheibe Schinken und Käse nach Belieben. Dann den Arepa wieder schließen und verzehren.

Kommentare anderer Nutzer


Sword2000

30.05.2007 08:04 Uhr

Danke für das Rezept...Habe die Dinger kiloweise in Venezuela gefuttert...
Am Besten schmecken sie mir mit einer Hühnchen-Gemüsefüllung !!

Sterni777

08.01.2008 12:20 Uhr

Hallo Sword2000!

wie machst du deine Hühnchen Gemüsefüllung, hört sich gut an!

LG
Sterni777

Lillith77

20.07.2008 19:48 Uhr

Hallo,
mein Mann kennt Arepas aus dem Urlaub und war ganz begeistert davon. Jetzt habe ich die Arepas nachgebacken und sie sind sehr fest geworden und haben irgendwie nach gar nix geschmeckt. Gefüllt habe ich sie mit gbratenem Schweinefleisch und Zwiebeln, also doch einer sehr pikanten Füllung. Was habe ich da falsch gemacht? Mein Mann meinte die müßten etwas fluffiger sein.

Lg Lillith

Phillygirl

20.07.2008 21:42 Uhr

Also ich kenn sie eigentlich auch nur fest. weiss jetzt nicht was dein mann unter fluffiger versteht. wo hat dein mann sie denn im urlaub gegessen?
hmm also bei mir sind sie auch immer eher neutral im geschmack (hab aber von einer echten venezolanerin gelernt wie man die macht, also wirds schon so stimmen :)) und den geschmack bekommt dann von der füllung her. deswegen kann man ja sehr gut variieren mit der füllung da die arepas ja nicht so einen intensiven geschmack haben und sich somit auch nichts beisst.

CAndyD

11.12.2009 13:51 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Am Anfang muss der Teig ein bisschen flussig sein und dan ca. 10 min. in Ruhe lassen bis den Teig fester ist.

Kauft dir das echte Mehl dafür: " Harina PAN " Das gibt im Chinesische Laden oder auch im Internet.

Grüße

Candy aus Venezuela

nikkoklaus

17.04.2009 17:08 Uhr

Hallo Lillith:
Probiere mal ein bischen mehr Salz und dazu etwas gemahlenen Pfeffer, schwarz oder weiss, weisser ist schaerfer, und ein bischen Maggi oder Sojasauce, oder andere Gewuerze in der Fuellung. Da muss doch Leben in den Geschmack zu bekommen sein.
SG Klaus

samosaaddict

20.07.2009 21:45 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich denke, das Mehl, das Lillith benutzt hat, war nicht richtig. Es gibt da speziell vorgekochtes, etwas gröberes Mehl für die Arepas...

Travelamigos

03.10.2009 21:11 Uhr

Es liegt am Mehl - für gute Arepas braucht man "Harina (=Mehl) PAN", das man hierzulande recht schwer bzw. nur in lateinamerikanischen Spezialgeschäften oder über Internet bekommt. Von Kattus gibt es zwar auch Maismehl in normalen Supermärkten, aber das kann man für Arepas vergessen, wenn man nicht gerade Hundekuchen produzieren will.

By the way - das Rezept müsste eigentlich korrekterweise "Tostadas" heissen, denn Arepas zwar vom Teig her ungefähr so wie angegeben hergestellt, aber in viel Öl frittiert und nicht in wenig Öl gebraten. Ich habe 18 Monate in Venezuela gelebt und gearbeitet, von daher weiß ich das ;-)

Phillygirl

04.10.2009 00:47 Uhr

Hallo
also erstmal wollte ich sagen das ich Halbvenezolanerin, 2 venezolanische Kinder habe und mein Mann auch aus Venezuela kommt. Und da wo ich herkomme essen 90% aller Venezolaner Arepa zum Frühstück. Und das genauso wie ichs hier geschrieben habe...
Ich weiß zwar nicht wo genau du warst, aber soviel ich weis kommen Tostadas aus Kolumbien und sind aus Platano gemacht. Die Länder liegen zwar nahe beieinander and es wird fast gleich gekocht. Ich mein es gibt von Lage zu Lage verschiedene Rezepte, Akzente usw aber das was du geschrieben hast ist wirklich nicht vergleichbar mit Arepa. Tostadas sind - http://www.recipesformeals.com/green-plantains-tostadas-colombian-food/ - und das sollte man nicht mit Arepa verwechseln, denn Arepa haben nix mit grünen Platanos zu tun. Egal welche Größe oder Dicke der Arepa hat, der Name bleibt gleich. Und noch was zum Schluss...der typische venezolanische Arepa wird eicht durchgebraten oder gebacken und nicht fritiert! Y que viva CHAVEZ :)

CAndyD

11.12.2009 13:56 Uhr

Also ich komme aus Venezuela und über " Tostadas" habe ich nie gehört !!

Arepas heißen die einfach und kein anderen Name !!!

Die Philligirl hat recht .

VIVA VENEZUELA AMIGA......

felix465

15.10.2009 14:09 Uhr

Ich hab eine Frage:

Ich hab Masa Harina (hoffe mal, dass ist jetzt so richtig) Zuhause. Ist das das richtige Mehl?

NoraLee

22.02.2010 18:36 Uhr

Habe das Rezept heute nachgemacht und es hat nicht gut geklappt. Da ich die Kommentare erst jetzt gelesen habe, wusste ich nicht, dass man spezielles Maismehl nehmen muss und ich finde, diese Info gehört in das Rezept und nicht irgendwo in einen Kommentar, ebenso wie die Angabe, dass man den Teig quellen lassen muss. Ich habe auch nur gerade mal die Hälfte des Wassers gebraucht. Die Arepas waren platt und nicht aufzuschneiden und sie schmeckten bitter. Schade. Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.

Evangeline1

26.02.2010 12:36 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo CandyD und Phillygirl

Ich bin 100% 46Jahrige Venezolanerin aus Caracas, habe dort mein Leben bis for 3 Jahren verbracht, und Travelamigos hat recht.

In Las Mercedes genau so wie in Chacao, Altamira, La Florida, el Hatillo y la Trinidad (dort habe ich die immer gegessen) gibt es beide varianten.

Tostadas in wenig öl gebraten und Arepas, fritiert, im Budare (Heisse Platte aus Eisen) oder in der Offen.

Auch in der "Oriente del Pais" Carúpano, Cumaná, Maturingibt es beide varianten.

Es gibt auch der Kolumbianische tostada aus Plátano aber definitv, auch die Tostada asu Harina Pan ;O)

Viva Venezuela y todas las variaciones de la Arepa!!!!!

Probierfastalles

10.01.2011 23:51 Uhr

Meine Ex kommt aus Kolumbien und die nennt Arepa die kleinen Teile, die in viel Öl gebraten werden, also das, was andere hier Tostada nennen. Gleiches Rezept, nur dass der Teig eben flüssiger ist.
Geht mit Maismehl, schmeckt aber auch lecker mit normalem Mehl.

Die großen grünen Bananen (Kochbananen) heissen dort Platanos.

Das nur nebenbei. Hier in Deutschland gibts ja auch zig Bezeichnungen für dieselbe Sache.. denkt nur an Brötchen. Hier heissen sie Weck, dort Brötchen und wer weiss wie noch.. genauso Frikadellen/Buletten etc. :)

Probierfastalles

11.01.2011 00:09 Uhr

Achja.. ganz vergessen.. wollte die Arepa nach diesem Rezept auch machen, habe aber leider auch das Maismehl von Kaktus gekauft, anderes gabs nicht.
Wie bei meinen Vorrednern war das Ergebnis eher bescheiden. Der Teig wurde nicht fest, auch bei Zugabe von wesentlich mehr Mehl nicht. Die Arepa sind auch nicht locker geworden und der Geschmack war auch eher bitter.

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