Wildschweinbraten nach Großmutters Art

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Zutaten

Keule(n) (Wildschwein) oder alternativ Wildschweinrücken
6 Scheibe/n Speck (Bauchspeck), geräucherter
Zwiebel(n)
1 Bund Suppengemüse
  Salz und Pfeffer
2 Liter Buttermilch
1/2 Liter Wein, rot
10  Wacholderbeeren
1 Zweig/e Thymian
 n. B. Mehl
 n. B. Wasser
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. Ruhezeit: ca. 12 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Fleisch mindestens eine Nacht in der Buttermilch einlegen. Den Backofen am nächsten Tag auf 175°C vorheizen.

Den Braten mit Küchenkrepp abtupfen. Die Wacholderbeeren zerstoßen und das Fleisch damit einreiben, danach salzen und pfeffern. In einen Bräter legen und mit den Speckscheiben bedecken. Das Suppengemüse und die Zwiebeln putzen bzw. schälen und grob zerteilen. Um das Wildschwein legen und mit Rotwein übergießen. Das Ganze nun mindestens 3 Std. im Backofen lassen, zwischenzeitlich wenden und mit dem Sud übergießen. Wichtig ist das langsame Garen bei nicht zu hoher Temperatur.

Danach den Braten herausnehmen und den Bratensud mit dem Gemüse durch ein Sieb gießen. Den Bräter mit etwas Wasser befüllen und die Ränder vom festgebackenen Sud abkratzen, da dort besonders viel Saucengeschmack drin ist. Diese Flüssigkeit auch zum Bratensud geben. Die Sauce aufkochen. Nach Bedarf Mehl mit Wasser glatt rühren und die Sauce damit andicken. Erneu abschmecken.

Dazu passen gebratene Pfifferlinge, Kartoffeln, Rotkohl und mit Preiselbeeren gefüllte Birnen am besten.

Kommentare anderer Nutzer


christa1961

14.10.2007 21:06 Uhr

Hallo Voice!

Habe heute das 1. Mal Wildschwein überhaupt zubereitet und mich für Dein Rezept entschieden. Es war super lecker. Danke für die tolle Anregung.
Gruß Christa

köbes

16.10.2008 22:30 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Voice,

fast genau so wurde der Braten auch bei mir zu Tisch gebracht. Er war 3 Tage in Buttermilch, gewürzt mit zerstoßenen Wachholderbeeren und frischen gestückelten Lorbeerblättern. Hatte ihm gutgetan. Dann allerdings, nach dem Abtrocknen, kurz und heftig angebraten. Dann wieder wie bei Dir, allerdings nicht mit Rotwein sondern Wildfond übergossen. Das Keulenstück wog mal gerade 1100 g. Da reichte eine Schmorzeit im Backofen bei 170° von 70 min. und 15 min. bei ausgeschaltetem und offener Bachofentüre zum Ruhen uns Saftsammeln. Dann wieder wie bei Dir, doch statt Wasser nochmals Wildfond für die Sauce und nur einkochen lassen und mit Johannisbeergelee abgerundet.

LG
Köbes

Sigrilila

27.12.2008 18:21 Uhr

Hallo Ihr,
dieses Rezept war in 2008 unser Weihnachtsessen und wir waren alle begeistert. Ich habe das Fleisch auch kurz angebraten und dann alles wie im Originalrezept zubereitet.

sabilda

14.11.2009 15:42 Uhr

Genau so machte meine Oma das immer, und da mein Opa Jäger ist gabs das dann öfter, sehr lecker. 5 Sterne

Zynocc

21.12.2009 18:43 Uhr

Das Rezept ist wirklich hervorragend..! Habe mein Reh, mein Wildschwein schon so zubereitet!

Dieses Jahr werde ich meinen Rindsbraten zu Weihnachten so zubereiten! Ich habe es jedoch immer Püriert, das Gemüse mit dem Saft, heuer werde ich es so versuchen (durch ein sieb leeren..)


danke dir für dieses Rezept

FourInAHouse

16.01.2010 11:54 Uhr

Unser diesjähriges Neujahrsessen. Ein Schmaus...dieses Rezept wird wohl nun noch öfter zur Anwendung kommen.

fotobaer70

26.12.2010 14:15 Uhr

Sehr lecker. Mein erster Wildschweinbraten, und ich kann nur sagen, super.
Wird es bestimmt öfters geben.

sweet-maja

09.01.2012 16:52 Uhr

Auch ich habe mich nach diesem Rezept an meinen ersten Wildschweinbraten herangewagt, der mir auch wunderbar gelungen ist. Anmerken möchte ich noch ,daß ich eine hervorragende Fleischqualität vom Metzger meines Vertrauens erhalten hatte(Danke Steffen.) ***** Lg. Maja

Koch-Even

26.09.2012 10:49 Uhr

Mein erster Wildbraten und auch sonst mein erster Braten überhaupt. Hat perfekt geklappt. vielen Danke für das Rezept!

radaub

03.10.2012 16:54 Uhr

Hallo voice,

Das rezept ist sehr lecker und ist auch ohne einlegen in buttermilch genauso lecker.
Das einlegen in milch ist heut zu tage blanker unsinn und ist ein relikt aus laengst vergangenen zeiten, als es noch keine kuehlschraenke gab.
Dies wurde vor einigen monaten in einer tv-sendung von Tim Melzer noch mals ausdruecklich bestaetigt.

waluna

15.12.2012 11:57 Uhr

Hallo habe gestern eine Wildschweinkeule zerlegt und eingefroren (die hatte ca. 5 kg).Ich denke, mit "Keule" ist ein Teil derselben gemeint oder?

Jkingsize

19.12.2012 10:20 Uhr

Genauso haben meine Mutter und vor ihr meine Oma einen wohlschmeckenden Wildschweinbraten gemacht und ich habe das auch so übernommen. Zustimmen muß ich allen, die das Fleisch nach dem marinieren in Buttermilch kurz, aber sehr heiß von allen Seiten anbraten. Das Fleisch vom Wildschwein neigt stark dazu, trocken zu sein und das scharfe Anbraten hilft dabei, daß das Fleisch innen schön saftig bleibt. Man kann zusätzlich das Fleisch noch mit Speckstreifen spicken oder wie im Rezept beschrieben mit Speckscheiben belegen.
Nach dem Anbraten gebe ich noch nach und nach etwas von der Buttermilch-Marinade dazu und lasse alles etwas einköcheln, bevor ich alles mit Wildfond ablösche und in den Backofen gebe.

Herzlichen Dank für das Rezept. Daumen hoch und 5 Sterne von mir.

woelfin82

10.10.2013 21:15 Uhr

Hallo Ihr,
habe letztens dieses Rezept ausprobiert. Und es war super super lecker. Selbst die Kids fanden es klasse. Ich hatte den Wildschweinbraten allerdings zwei Tage eingelgt und ich muß dazu sagen, ich habe Wild vorher noch nie gegessen, geschweige denn zubereitet!
Vielen dank für das Rezept :D

anna0712

02.12.2013 21:49 Uhr

Hab gestern das Rezept gestern ausprobiert! Hab wahrscheinlich durch einen Fehler meinerseits die Soße verhauen. Lässt du während der Garzeit im Backofen, den Deckel beim Bräter drauf? Der Braten ist aber super geworden.

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