Wildschweinbraten nach Großmutters Art
| 1 | Keule(n) (Wildschwein) oder alternativ Wildschweinrücken |
| 6 Scheiben | Speck (Bauchspeck), geräucherter |
| 3 | Zwiebel(n) |
| 1 Bund | Suppengemüse |
| Salz und Pfeffer | |
| 2 Liter | Buttermilch |
| ½ Liter | Wein, rot |
| 10 | Wacholderbeeren |
| 1 Zweig/e | Thymian |
| n. B. | Mehl |
| n. B. | Wasser |
Zubereitung
Das Fleisch mindestens eine Nacht in der Buttermilch einlegen. Den Backofen am nächsten Tag auf 175°C vorheizen.
Den Braten mit Küchenkrepp abtupfen. Die Wacholderbeeren zerstoßen und das Fleisch damit einreiben, danach salzen und pfeffern. In einen Bräter legen und mit den Speckscheiben bedecken. Das Suppengemüse und die Zwiebeln putzen bzw. schälen und grob zerteilen. Um das Wildschwein legen und mit Rotwein übergießen. Das Ganze nun mindestens 3 Std. im Backofen lassen, zwischenzeitlich wenden und mit dem Sud übergießen. Wichtig ist das langsame Garen bei nicht zu hoher Temperatur.
Danach den Braten herausnehmen und den Bratensud mit dem Gemüse durch ein Sieb gießen. Den Bräter mit etwas Wasser befüllen und die Ränder vom festgebackenen Sud abkratzen, da dort besonders viel Saucengeschmack drin ist. Diese Flüssigkeit auch zum Bratensud geben. Die Sauce aufkochen. Nach Bedarf Mehl mit Wasser glatt rühren und die Sauce damit andicken. Erneu abschmecken.
Dazu passen gebratene Pfifferlinge, Kartoffeln, Rotkohl und mit Preiselbeeren gefüllte Birnen am besten.
Den Braten mit Küchenkrepp abtupfen. Die Wacholderbeeren zerstoßen und das Fleisch damit einreiben, danach salzen und pfeffern. In einen Bräter legen und mit den Speckscheiben bedecken. Das Suppengemüse und die Zwiebeln putzen bzw. schälen und grob zerteilen. Um das Wildschwein legen und mit Rotwein übergießen. Das Ganze nun mindestens 3 Std. im Backofen lassen, zwischenzeitlich wenden und mit dem Sud übergießen. Wichtig ist das langsame Garen bei nicht zu hoher Temperatur.
Danach den Braten herausnehmen und den Bratensud mit dem Gemüse durch ein Sieb gießen. Den Bräter mit etwas Wasser befüllen und die Ränder vom festgebackenen Sud abkratzen, da dort besonders viel Saucengeschmack drin ist. Diese Flüssigkeit auch zum Bratensud geben. Die Sauce aufkochen. Nach Bedarf Mehl mit Wasser glatt rühren und die Sauce damit andicken. Erneu abschmecken.
Dazu passen gebratene Pfifferlinge, Kartoffeln, Rotkohl und mit Preiselbeeren gefüllte Birnen am besten.
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Kommentare anderer Nutzer
16.10.2008 22:30
Hallo Voice,
fast genau so wurde der Braten auch bei mir zu Tisch gebracht. Er war 3 Tage in Buttermilch, gewürzt mit zerstoßenen Wachholderbeeren und frischen gestückelten Lorbeerblättern. Hatte ihm gutgetan. Dann allerdings, nach dem Abtrocknen, kurz und heftig angebraten. Dann wieder wie bei Dir, allerdings nicht mit Rotwein sondern Wildfond übergossen. Das Keulenstück wog mal gerade 1100 g. Da reichte eine Schmorzeit im Backofen bei 170° von 70 min. und 15 min. bei ausgeschaltetem und offener Bachofentüre zum Ruhen uns Saftsammeln. Dann wieder wie bei Dir, doch statt Wasser nochmals Wildfond für die Sauce und nur einkochen lassen und mit Johannisbeergelee abgerundet.
LG
Köbes
fast genau so wurde der Braten auch bei mir zu Tisch gebracht. Er war 3 Tage in Buttermilch, gewürzt mit zerstoßenen Wachholderbeeren und frischen gestückelten Lorbeerblättern. Hatte ihm gutgetan. Dann allerdings, nach dem Abtrocknen, kurz und heftig angebraten. Dann wieder wie bei Dir, allerdings nicht mit Rotwein sondern Wildfond übergossen. Das Keulenstück wog mal gerade 1100 g. Da reichte eine Schmorzeit im Backofen bei 170° von 70 min. und 15 min. bei ausgeschaltetem und offener Bachofentüre zum Ruhen uns Saftsammeln. Dann wieder wie bei Dir, doch statt Wasser nochmals Wildfond für die Sauce und nur einkochen lassen und mit Johannisbeergelee abgerundet.
LG
Köbes
Sigrilila
sagt:
sagt: 27.12.2008 18:21
Hallo Ihr,
dieses Rezept war in 2008 unser Weihnachtsessen und wir waren alle begeistert. Ich habe das Fleisch auch kurz angebraten und dann alles wie im Originalrezept zubereitet.
dieses Rezept war in 2008 unser Weihnachtsessen und wir waren alle begeistert. Ich habe das Fleisch auch kurz angebraten und dann alles wie im Originalrezept zubereitet.
sabilda
sagt:
sagt: 14.11.2009 15:42
Genau so machte meine Oma das immer, und da mein Opa Jäger ist gabs das dann öfter, sehr lecker. 5 Sterne
Zynocc
sagt:
sagt: 21.12.2009 18:43
Das Rezept ist wirklich hervorragend..! Habe mein Reh, mein Wildschwein schon so zubereitet!
Dieses Jahr werde ich meinen Rindsbraten zu Weihnachten so zubereiten! Ich habe es jedoch immer Püriert, das Gemüse mit dem Saft, heuer werde ich es so versuchen (durch ein sieb leeren..)
danke dir für dieses Rezept
Dieses Jahr werde ich meinen Rindsbraten zu Weihnachten so zubereiten! Ich habe es jedoch immer Püriert, das Gemüse mit dem Saft, heuer werde ich es so versuchen (durch ein sieb leeren..)
danke dir für dieses Rezept
FourInAHouse
sagt:
sagt: 16.01.2010 11:54
Unser diesjähriges Neujahrsessen. Ein Schmaus...dieses Rezept wird wohl nun noch öfter zur Anwendung kommen.
fotobaer70
sagt:
sagt: 26.12.2010 14:15
Sehr lecker. Mein erster Wildschweinbraten, und ich kann nur sagen, super.
Wird es bestimmt öfters geben.
Wird es bestimmt öfters geben.
sweet-maja
sagt:
sagt: 09.01.2012 16:52
Auch ich habe mich nach diesem Rezept an meinen ersten Wildschweinbraten herangewagt, der mir auch wunderbar gelungen ist. Anmerken möchte ich noch ,daß ich eine hervorragende Fleischqualität vom Metzger meines Vertrauens erhalten hatte(Danke Steffen.) ***** Lg. Maja
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Habe heute das 1. Mal Wildschwein überhaupt zubereitet und mich für Dein Rezept entschieden. Es war super lecker. Danke für die tolle Anregung.
Gruß Christa
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