Salzgurken, milchsauer
| 2 ½ kg | Gurke(n), mittelgroße Einlegegurken |
| 1 Stück | Meerrettich |
| 4 Stiel/e | Estragon |
| 4 Stiel/e | Dill |
| 5 | Kirschbaumblätter |
| 3 | Weinblätter |
| 2 TL | Pfeffer (Körner), weiß |
| 50 g | Salz |
Zubereitung
Die Gurken in eine Schüssel legen, mit kaltem Wasser bedecken und über Nacht stehen lassen. Dann abspülen oder abbürsten und gut abtrocknen.
Den Meerrettich schälen und in Stücke schneiden. Estragon, Dill, Kirsch- und Weinblätter abbrausen und abtropfen lassen.
Das Glas säubern und auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen. Gurken, Meerrettich, Estragon, Dill sowie Kirsch- und Weinblätter zusammen mit den Pfefferkörnern lagenweise in das Gefäß schichten.
1 Liter Wasser mit dem Salz verrühren und über die Gurken gießen, so dass sie davon völlig bedeckt sind.
Einen flachen Teller auf das Gefäß setzen und mit einem Stein beschweren.
Oder das Gefäß mit einer doppelten Lage Pergamentpapier bedecken, das Papier mit einer Schnur festbinden.
Die Gurken an einem kühlen Platz mindestens 4 Wochen stehen lassen, gelegentlich kontrollieren. Bildet sich nach einiger Zeit auf der Gurkenlake eine weißliche Hefeschicht, die Gurken abspülen und die Flüssigkeit erneuern.
Tipp: Um Hefe- oder Schimmelbildung zu vermeiden, kann man die Gurkenlake zusätzlich mit etwas neutralem Speiseöl abdecken. Das Speiseöl lässt sich ganz einfach mit einem Esslöffel wieder von der Oberfläche abnehmen.
Den Meerrettich schälen und in Stücke schneiden. Estragon, Dill, Kirsch- und Weinblätter abbrausen und abtropfen lassen.
Das Glas säubern und auf einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen. Gurken, Meerrettich, Estragon, Dill sowie Kirsch- und Weinblätter zusammen mit den Pfefferkörnern lagenweise in das Gefäß schichten.
1 Liter Wasser mit dem Salz verrühren und über die Gurken gießen, so dass sie davon völlig bedeckt sind.
Einen flachen Teller auf das Gefäß setzen und mit einem Stein beschweren.
Oder das Gefäß mit einer doppelten Lage Pergamentpapier bedecken, das Papier mit einer Schnur festbinden.
Die Gurken an einem kühlen Platz mindestens 4 Wochen stehen lassen, gelegentlich kontrollieren. Bildet sich nach einiger Zeit auf der Gurkenlake eine weißliche Hefeschicht, die Gurken abspülen und die Flüssigkeit erneuern.
Tipp: Um Hefe- oder Schimmelbildung zu vermeiden, kann man die Gurkenlake zusätzlich mit etwas neutralem Speiseöl abdecken. Das Speiseöl lässt sich ganz einfach mit einem Esslöffel wieder von der Oberfläche abnehmen.
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Kommentare anderer Nutzer
christina49
sagt:
sagt: 22.01.2004 10:54
Ich stichel die Gurken mit einer Rouladennadel mehrfach ein, dadurch geht´s schneller.
@Kaiserkind "weich" dürfen die Gurken aber nicht werden.
VG
Christina
@Kaiserkind "weich" dürfen die Gurken aber nicht werden.
VG
Christina
sauer
sagt:
sagt: 14.03.2004 22:59
Ich gebe immer noch 1 - 2 Knoblauchzehen, kleine Zwiebeln und eine getr. Chillischote dazu. Ist aber Geschmacksache.
Wenn die Gurken wärmer stehen ziehen sie schneller durch und sind nach ca. 2 Wochen gut.
Die sich bildende Hefeschicht schöpfe ich nur ab.
LG
sauer
Wenn die Gurken wärmer stehen ziehen sie schneller durch und sind nach ca. 2 Wochen gut.
Die sich bildende Hefeschicht schöpfe ich nur ab.
LG
sauer
winnaddi
sagt:
sagt: 02.08.2004 20:11
Kein Kommentar, sondern eine Frage, da jetzt die Gurkenzeit beginnt:
Ich möchte mir in einem großen Steinzeugkrug Gurken sauer einlegen. Rezept ist klar.
Was ist jetzt mit der Lagerung ?
Soviel ich verstanden habe: Wenn die Gährung vorbei ist, Flüssigkeit erneuern und dann weiter im Steinzeugkrug lagern. Ist das richtig verstanden? Gibt es Alternativen ?
Gruß
Winni
Ich möchte mir in einem großen Steinzeugkrug Gurken sauer einlegen. Rezept ist klar.
Was ist jetzt mit der Lagerung ?
Soviel ich verstanden habe: Wenn die Gährung vorbei ist, Flüssigkeit erneuern und dann weiter im Steinzeugkrug lagern. Ist das richtig verstanden? Gibt es Alternativen ?
Gruß
Winni
fressi
sagt:
sagt: 03.08.2004 19:26
Hilfreicher Kommentar:
Ich habe die Gurken vor einer Woche nach obigem Rezept eingelegt - und jetzt wird mir langsam angst und bange - ist die Hefeschicht an der Oberfläche (grünliche Punkte sind auch schon drauf!) wirklich normal? Ehrlich gesagt will ich den ganzen Sud nicht weggiessen, sind ja teure Zutaten drin (wirtschaftlich gesehen ist Selbsteinmachen ohnehin ein Fiasko) LG von verunsicherter Fressi
Rosensammlerin
sagt:
sagt: 23.12.2004 01:41
Hilfreicher Kommentar:
Weder grünliche Punkte noch eine "Hefeschicht" sind ok. Daraus wird nämlich Schimmel, da spreche ich aus Erfahrung, ist mir in einem Steinguttopf auch passiert. Jetzt mache ich es wie meine Schwester:
Die Gurken gründlich waschen und unter fließendem Wasser abbürsten. Dann in Gläser schichten. Entweder Einmachgläser mit Gummi, Deckel und Klammer oder noch einfacher in gebrauchte Twist-Foff-Gläser. Gewaschenen Dill dazugeben.
Wasser mit Salz (pro Liter Wasser 30 g Salz) aufkochen, abkühlen lassen und über die Gurken gießen. Dabei die Gläser ganz voll machen. Gläser verschließen und in ein Gefäß stellen, das mit Küchentüchern (Zewa oder so) ausgelegt ist. Bei Zimmertemperatur aufstellen. Die Gährung setzt schon nach kurzer Zeit ein. Dabei tritt Flüssigkeit aus und man muss die Küchentücher öfter auswechseln. Wenn keine Flüssigkeit mehr austritt, kann man die Gläser kühl stellen und dann sind sie auch monatelang haltbar.
Die Gurken sind danach sauer und knackig, wenn sie weich sind, ist irgendetwas schiefgegangen.
Lieben Gruß
Rosensammlerin
Die Gurken gründlich waschen und unter fließendem Wasser abbürsten. Dann in Gläser schichten. Entweder Einmachgläser mit Gummi, Deckel und Klammer oder noch einfacher in gebrauchte Twist-Foff-Gläser. Gewaschenen Dill dazugeben.
Wasser mit Salz (pro Liter Wasser 30 g Salz) aufkochen, abkühlen lassen und über die Gurken gießen. Dabei die Gläser ganz voll machen. Gläser verschließen und in ein Gefäß stellen, das mit Küchentüchern (Zewa oder so) ausgelegt ist. Bei Zimmertemperatur aufstellen. Die Gährung setzt schon nach kurzer Zeit ein. Dabei tritt Flüssigkeit aus und man muss die Küchentücher öfter auswechseln. Wenn keine Flüssigkeit mehr austritt, kann man die Gläser kühl stellen und dann sind sie auch monatelang haltbar.
Die Gurken sind danach sauer und knackig, wenn sie weich sind, ist irgendetwas schiefgegangen.
Lieben Gruß
Rosensammlerin
Mariana2
sagt:
sagt: 14.07.2006 19:14
Weinblätter oder Weinlaubblätter, bei den Salzgurken steht sogar 2 Esslöffel ??
Ich wohne in Kiel und kann nur die Blätter vom wilden Wein an meiner Garage nehmen,
Ist Weinlaub nur zur Abdeckung oder auch am Geschmack beteiligt ?
Ich wohne in Kiel und kann nur die Blätter vom wilden Wein an meiner Garage nehmen,
Ist Weinlaub nur zur Abdeckung oder auch am Geschmack beteiligt ?
milian
sagt:
sagt: 25.09.2008 20:18
Ein zeitloses 1a Standard-Rezept, wenn man den Geschmack von eingelegten, fermentierten Salzgurken mag. Estragon habe ich leider auf die Schnelle nicht auftreiben können, statt dessen Koriander-, Senf- und Fenchelsamen verwendet. Knoblauch und rote Peperoni/Chilies machen sich auch gut.
Übrigens, wenn die Gurken weich werden kann das evtl. auch an deren Qualität liegen, zumal wenn man Einlegegurken aus dem Handel verwendet. Ein paar 'matschige' waren bei unseren auch dabei, aber selbst die würde ich gegen keine Konservenware tauschen. B-)
Gruß, milian
Übrigens, wenn die Gurken weich werden kann das evtl. auch an deren Qualität liegen, zumal wenn man Einlegegurken aus dem Handel verwendet. Ein paar 'matschige' waren bei unseren auch dabei, aber selbst die würde ich gegen keine Konservenware tauschen. B-)
Gruß, milian
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