Pfannen - Gyros mit Tzatziki



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Zutaten für Portionen

850 g Putenbrust
Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
4 EL Öl
2 EL Essig (Balsamico oder Apfelessig)
1 TL Schwarzkümmel, ganz
1 EL Senf, mittelscharf
1 Prise Paprikapulver, rosenscharf
1 Prise Basilikum, gerebelt
1 Prise Oregano, gerebelt
1 Prise Currypulver
3 Spritzer Sojasauce oder Maggi, am besten von beidem etwas
  Salz und Pfeffer
1 Zweig/e Rosmarin, ersatzweise Thymian.
  Für die Sauce: (Tzatziki)
Salatgurke(n)
600 g Joghurt (4 Becher)
250 g Quark (1 Becher)
Knoblauchzehe(n)
  Salz
  Cayennepfeffer

Zubereitung

Es gibt viele Möglichkeiten Fleisch zu marinieren. Die wichtigste Regel dabei ist: Sie können zwar von keiner Marinierzutat zu wenig nehmen, aber von jeder dieser Zutaten zu viel. Wenn Sie ihr Fleisch pikanter mögen nehmen sie noch einen Esslöffel Senf mehr. Wenn Sie es milder mögen ersetzen Sie den Senf durch ein paar geschälte Apfelstücke, die später herausgenommen und weggeworfen werden. Bei Geflügel kommt auch frisch geriebener Ingwer immer gut. Falls das Pfannengyros für ein Kerzenlichtdinner herhalten soll darf auch mit Likör oder Portwein experimentiert werden.

Zuerst wird das Fleisch mariniert: Die Putenbrust in nicht zu dünne Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehen schälen, mit dem Messer zerdrücken und fein zerkleinern. Das Fleisch mit den Zwiebeln, dem Knoblauch und den restlichen Zutaten in einen Gefrierbeutel geben und mit der Hand ein wenig durchmischen.
Den Gefrierbeutel gut verschließen. Das Ganze 1 bis 3 Tage im Kühlschrank ziehen lassen.

Jetzt kommt das Tzatziki dran: Die Salatgurke hauchdünn schälen und danach in feine Fasern reiben. Die Gurkenfasern in ein Stück Küchentuch wickeln und soviel Flüssigkeit heraus pressen wie möglich. Die Knoblauchzehen schälen und ganz fein zerkleinern. Den Joghurt, die Gurkenfasern, den Speisequark und den Knoblauch mit etwas Salz und Cayennepfeffer in eine Schüssel geben und gut verrühren. Die Schüssel mit einem Stück Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen. Je länger das Tzatziki zieht, desto besser schmeckt er. Im Kühlschrank 3 Tage lang haltbar.

Das Tzatziki taugt als Soße zu Salat, Gemüse, Reis, Kartoffeln, Eiern und Fleisch.

Nach dem Marinieren: Den Rosmarinzweig aus dem Gefrierbeutel nehmen und wegwerfen. Eine Pfanne auf der Herdplatte erhitzen. Soviel Fleisch aus dem Gefrierbeutel entnehmen, wie benötigt wird, den Rest einfrieren. Die Fleischstreifen bei Mittelhitze braten, sie brauchen höchstens 10 Minuten, bis sie gar sind.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Tag
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 25.04.07
Rezept-Statistiken: 39.204 (39)* gelesen
148 (0)* gespeichert
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Bazong Kaltmamsell


Mitglied seit 21.09.2006
763 Beiträge (ø0,37/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Maus86 Tellerwäscher sagt:  
04.07.2007 13:02
Sieht sehr lecker aus. Wird demnächst ausprobiert.

Eine Frage hab ich trotzdem: Muss man unbedingt Schwarzkümmel dran machen? Ich hasse nämlich Kümmel.

Lg Maus

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susa_  Sternekoch sagt:  
05.07.2007 13:04
Auch wenn ich nicht Maus bin... Schwarzkümmel hat nichts mit dem normalen Kümmel zu tun und schmeckt auch ganz anders; Du kannst ihn also getrost verwenden. Er gibt dem Gericht erst seinen besonderen Geschmack.

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Bazong Kaltmamsell sagt:  
06.07.2007 18:32
Hallo Maus86,

Natürlich darfst du den Schwarzkümmel auch weglassen. Aber Schwarzkümmel ist sehr gesund. Es ist gut für die Lunge. Wenn du Bewegungs-Sport betreibst, Sollteste es mal ausprobieren!
Bei uns im Haus wohnen Griechen, die Frau macht ihr Gyros in etwa genauso wie ich es im Rezept beschrieben habe, es duftet dann jedes Mal im Treppenhaus. Aber die Griechin würzt nie mit Rosmarin ... Weil für einen echten Griechen Rosmarin nichts anderes ist wie ein lästiges Unkraut. Ich gebe es dazu weil ich mir einbilde das es dann griechischer schmeckt. :-D

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alina1st Sternekoch sagt:  
02.08.2007 11:36
Hallo!

Habe den Gyros auch ausprobiert, aber mit Hähnchenbrust anstatt Putenbrust- hat echt super geschmeckt!
Mögen wir auch lieber als mit Schweinefleisch...

lg alina

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fleur1 Sternekoch sagt:  
08.12.2008 12:37
Hallo Bazong,

ich hatte am WE Dein Rezept ausprobiert; Gyros ist eigentlich nicht so mein Ding, aber ich hatte fast ausschließlich ausländische Gäste zu bewirten und so kam mir auf der Suche nach einem etwas mehr mediterranem Gericht Dein Gyros-rezept gerade zu pass.
Nicht nur mir hat es hervorragend geschmeckt, nein auch die Gäste waren voll des Lobes. Allerding hatte ich ebenso wie >alina1st< Hähnchenfleisch genommen. Und noch etwas: ich benötigte natürlich (wie so oft) mehr Zeit als 20 Min. :-))
Trotzdem will ich die Note 5 ***** vergeben.
VG fleur

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The_Maxxx Tellerwäscher sagt:  
09.01.2011 21:45
Auch wenn man nicht so viel Marinierzeit hat: Sehr lecker!
Ich habe das Fleisch nur circa drei Stunden eingelegt, war übrigens 2/3 Schweinegulaschfleisch und 1/3 Hähnchen, aber das war dann auch schon gut durchgezogen.
Unbedingt Ausprobieren!

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kälbi  Chefkoch sagt:  
03.02.2011 17:56
Hallo,

wir hatten das Gyros mit Schweinefleisch. Zusammen mit dem Tzaziki und einem Djuvec-Reis war es ein sehr leckeres Gericht.

LG Petra

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