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Fächerbraten

Zutaten

1 kg Schweinebraten (Nacken), ohne Knochen
Zwiebel(n)
1 EL Kokosfett (Palmin)
1 Flasche Malzbier
4 EL Senf (Rotisseur-Senf)
4 EL Senf (Delikatess-Senf)
Zwiebel(n) zum Füllen
3 EL Ketchup zum Bestreichen
2 EL Senf, mittelscharf, zum Bestreichen
1 EL Honig zum Bestreichen, bei Bedarf
300 ml Wasser
1 Würfel Bratensaft, klarer
2 TL Speisestärke
  Salz und Pfeffer
  Paprikapulver
  Zucker
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Backofen auf 200°C vorheizen.

In einem ofenfesten Bräter Palmin flüssig werden lassen. 1 Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden.

In den Nackenbraten im Abstand von ca. 5 cm tiefe Einschnitte bis zu 3/4 der Dicke vom Bratenstück schneiden (der untere Teil sollte noch zusammen sein). Bratenstück außen salzen und pfeffern. Die eingeschnittenen Taschen leicht salzen, pfeffern und mit Paprikapulver bestäuben. Jede Seite der Taschen abwechselnd mit Delikatess-Senf und Rotisseur-Senf bestreichen. In jede Tasche 2 Zwiebelscheiben (evtl. auch 1 oder 3 - je nach Größe der Zwiebel und eigenem Geschmack) legen. Das Bratenstück mit Schaschlikstäbchen oder Rouladennadeln wieder zusammenstecken und in den Bräter legen.
Das Bratenstück im offenen Topf insgesamt ca. 45 Min. braten - 20 Min. davon auf 200°C, die restliche Zeit auf 180°C. Sollte der Braten bis dahin noch nicht gleichmäßig gebräunt sein, umdrehen und von jeder Seite nochmals 10 Min. braten. Evtl. zwischendurch etwas Wasser angießen. Dann die restlichen 3 Zwiebeln schälen, würfeln und mit zum Braten geben. Bratenstück mit etwas Malzbier übergießen und nun bei geschlossenem Deckel weiter garen. Dabei immer wieder mit Malzbier übergießen.
Aus Ketchup und mittelscharfem Senf (und nach Geschmack auch Honig) eine Marinade rühren.
Nach ca. 1 1/2 Std. Gesamtgarzeit das Bratenstück mit der Marinade einstreichen und bei geschlossenem Deckel noch weitere 10 Min. garen. Dann den Braten auf eine Platte bzw. Teller legen und bei 190°C bis 200°C noch ca. 15 Min. braten.

Inzwischen den Bratenfond aufkochen lassen und evtl. noch Wasser zugießen und - je nach Geschmack - Malzbier. Einen halben bis einen Würfel klarer Bratensaft (abhängig von der Saucenmenge) dazugeben. Alles aufkochen lassen und mit Salz, Pfeffer, etwas Senf und Zucker abschmecken (wer mag, kann auch 1 EL Ketchup dazugeben). Sauce mit in Wasser angerührter Speisestärke binden.

Den Braten aus dem Ofen nehmen. Rouladennadel bzw. Schaschlikstäbe entfernen und in Stücke schneiden. Servieren und die Sauce dazu reichen.

Tipp: Dieser Braten schmeckt sowohl "pur" als auch mit Sauce und ist somit als "normaler Braten" als auch als Partybraten einsetzbar.

Kommentare anderer Nutzer


B-B-Q

25.04.2007 10:08 Uhr

hi kraeuterfee

was ist der Unterschied von Rotisseur und Delikatess-Senf?? ist der eine süss oder grobkörnig??

danke und

c u

Mike

siggis

01.05.2007 13:38 Uhr

Hallo Mike,

also: "Rotisseursenf" ist ein grobkörniger würziger Senf. Kriegst Du in besser sortierten Lebensmittelgeschäften. Ich nehme ihn für Salatsaucen, Senfsaucen zu Fleisch oder ich bestreiche Fleisch vorm Braten damit.

Habe den Fächerbraten grade im Backofen, bin mal auf das Ergebnis gespannt. Wenn der Braten nur halb so gut schmeckt wie er riecht ist alles paletti!

LG Dani

siggis

01.05.2007 16:23 Uhr

Hallo Kräuterfee,

dieser Braten ist der Knaller. Superleeeeeecker!

Meine komplette Familie war begeistert. Zart mit toller Kruste (die Marinade ist genial) weder das Malzbier noch der Senf schmecken vor. Ich kann diese Rezept nur jedem empfehlen. Von mir gabs 5 Sterne.
Wir hatten ihn als Sonntagsbraten mit Sauce, werde ihn aber auch als Partyrezept in meine Sammlung aufnehmen. Habe den Fächerbraten im Topf angebraten und anschl. bei Ober- und Unterhitze im Ofen fertiggegart.

LG Dani

kraeuterfee

05.05.2007 13:24 Uhr

Hallo Dani,

danke, dass Du die Senf-Frage schon kommentiert hast. Wie Du nehme ich außer den normalen Senfsorten
den Rotisseur-Senf gerne auch zum Braten.

Freut mich, dass das Rezept so gute Resonanz findet. Man kann es ja wirklich gut als normalen Braten aber auch ohne Soße als Partyrezept verwenden.

Gruß Kräuterfee

hannaf

04.06.2010 11:23 Uhr

Hallo!
Wir Erwachsenen und der Jüngste fanden den Braten wunderbar! Schön zart und super würzig. Nur unser Mittlerer fand ihn zu "senfig". In Ermangelung des Rotisseur-Senfes, den ich auf die Schnelle nicht bekommen habe, habe ich Rouladen-Senf (von Löwensenf) verwendet, um ein wenig Abwechslung zu haben. Mit der leckeren Sauce haben wir ihn zu Klößen gegessen.
Danke für das leckere Rezept, wird es sicher wieder geben!

LG, Hanna

kraeuterfee

04.06.2010 18:21 Uhr

Hallo Hanna,
schön, dass das Rezept auch bei der Familie gut angekommen ist.
Am vergangenen Sonntag habe ich den Braten im Prinzip ohne Soße gemacht - also nach dem Anbraten nur Zwiebeln mit in den Topf und
mit Malzbier übergossen. Dann weiter in kleinen Portionen übergiessen.

Wir hatten abends eine kleine Feier in der Nachbarschaft. Da habe ich den Braten (war ja nicht weit) mitgenomen. Zu verschiedenen Salaten kam auch diese Variante gut an.

LG
kraeuterfee

binchen59

27.03.2013 16:32 Uhr

Hallo,


auch ich habe heute den Braten gemacht . Ich habe aber nur eine halbe Flasche Malzbier genommen und es schmeckt sehr fein. Diesen Braten wird es auf jeden Fall wieder geben. Danke für das tolle Rezept.



LG binchen

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