Klüten und Birnen
eine norddeutsche Spezialität| 3 | Ei(er) |
| 1 Tasse | Wasser |
| 1 TL | Salz (gehäufter TL) |
| n. B. | Mehl |
| 12 | Birne(n) |
| n. B. | Zucker oder Natreen |
| 1 Stange/n | Zimt oder Zimtpulver |
| 1 EL | Butter |
| 1 ½ TL | Salz |
| n. B. | Wasser |
Zubereitung
3 Eier, 1 Tasse Wasser, 1 gehäufter TL Salz verrühren und so viel Mehl hinzufügen, dass ein dickflüssiger Teig entsteht, der schwer vom Löffel fällt. Stehen lassen.
Die Birnen schälen und vierteln. Das Kerngehäuse entfernen. In einen großen Topf geben und mit Zuckerwasser bedecken (oder besser noch: Natreen zum Süßen nehmen). Aufkochen lassen und bei kleiner Flamme ca. 25 - 30 Min. gar köcheln. Dann 1 EL Butter und 1 1/2 TL Salz hinzufügen.
Einen Esslöffel in die heiße Flüssigkeit von den Birnen tauchen und aus dem beiseite gestellten Teig Klüten (= Klöße) formen, die wie der Löffel eine längliche Form haben sollten. Ins heiße Birnenwasser gleiten lassen. Dies so lange wiederholen, bis der Teig verbraucht ist. Einmal aufkochen, dann ausschalten. Den Deckel auf den Topf legen und die Klüten gar ziehen lassen. Sie sind gar, sobald sie alle oben schwimmen. Eventuell noch mit Salz und Zucker (oder Natreen) abschmecken. Heiß servieren.
Dieses alte Rezept stammt von meiner Großmutter und ist bei uns nach wie vor ein beliebtes Herbstgericht, sobald die heimischen Birnen reif sind.
Die Birnen schälen und vierteln. Das Kerngehäuse entfernen. In einen großen Topf geben und mit Zuckerwasser bedecken (oder besser noch: Natreen zum Süßen nehmen). Aufkochen lassen und bei kleiner Flamme ca. 25 - 30 Min. gar köcheln. Dann 1 EL Butter und 1 1/2 TL Salz hinzufügen.
Einen Esslöffel in die heiße Flüssigkeit von den Birnen tauchen und aus dem beiseite gestellten Teig Klüten (= Klöße) formen, die wie der Löffel eine längliche Form haben sollten. Ins heiße Birnenwasser gleiten lassen. Dies so lange wiederholen, bis der Teig verbraucht ist. Einmal aufkochen, dann ausschalten. Den Deckel auf den Topf legen und die Klüten gar ziehen lassen. Sie sind gar, sobald sie alle oben schwimmen. Eventuell noch mit Salz und Zucker (oder Natreen) abschmecken. Heiß servieren.
Dieses alte Rezept stammt von meiner Großmutter und ist bei uns nach wie vor ein beliebtes Herbstgericht, sobald die heimischen Birnen reif sind.
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Kommentare anderer Nutzer
vrenli
sagt:
sagt: 25.09.2007 09:52
hallo,
meine mutter hat immer von "birnenklump" erzählt; da wollte ich das doch auchmal ausprobieren.
und es hat sich gelohnt!
bei dieser ungesüßten mehlpampe konnte ich mir zwar echt nicht vorstellen, dass das mal ein leckerer knödel werden soll, aber zum schluss war es doch echt schmackhaft.
das kompott hab ich jedoch ein bisschen püriert, da man das gericht meiner meinung nach so besser essen kann.
empfehlenswert und macht nicht so riesig satt.
lg
vrenli
meine mutter hat immer von "birnenklump" erzählt; da wollte ich das doch auchmal ausprobieren.
und es hat sich gelohnt!
bei dieser ungesüßten mehlpampe konnte ich mir zwar echt nicht vorstellen, dass das mal ein leckerer knödel werden soll, aber zum schluss war es doch echt schmackhaft.
das kompott hab ich jedoch ein bisschen püriert, da man das gericht meiner meinung nach so besser essen kann.
empfehlenswert und macht nicht so riesig satt.
lg
vrenli
Ich_Lynx
sagt:
sagt: 16.02.2009 19:11
Hallo,
meine Oma hat das ganze auch ab und zu mal mit Kirschen gemacht, auch sehr sehr empfehlenswert!!!
Weiterer Tipp:
Wenn man Birnen aus der Konserve nimmt kann man die Flüssigkeit darin auch mit in die Suppe geben, dadurch bekommt die Suppe einen noch intensiveren Geschmack nach Birnen, auch wenns nicht so 100%ig frisch ist.
@ vrenli
Püriert habe ich das noch nie gesehen, klingt aber interessant.
Ich liebe aber diese kompletten Stücke, ob Birnen oder Klöße im ganzen zu essen. Aber jedem das Seine ;-)
LG
Toni
meine Oma hat das ganze auch ab und zu mal mit Kirschen gemacht, auch sehr sehr empfehlenswert!!!
Weiterer Tipp:
Wenn man Birnen aus der Konserve nimmt kann man die Flüssigkeit darin auch mit in die Suppe geben, dadurch bekommt die Suppe einen noch intensiveren Geschmack nach Birnen, auch wenns nicht so 100%ig frisch ist.
@ vrenli
Püriert habe ich das noch nie gesehen, klingt aber interessant.
Ich liebe aber diese kompletten Stücke, ob Birnen oder Klöße im ganzen zu essen. Aber jedem das Seine ;-)
LG
Toni
Ich_Lynx
sagt:
sagt: 18.02.2009 00:45
Mit Nelken kann man dem ganzen noch einen intensiveren Geschmack geben ;-)
Old-Mick
sagt:
sagt: 24.05.2009 13:11
Meine Oma hat am Ende noch Vanillepuddingpulver angerührt und mit Milch und Zucker eine Puddingsuppe mit Birnen und "Kließla" daraus gemacht.
Schmuupie
sagt:
sagt: 29.10.2009 11:51
Hallo,
das gibts bei mir heute zum Mittag. Meine Oma hat immer noch Nelken drangetan und das ganze mit einem Päckchen Vanillepudding angedickt. Dann muss man auch nichts pürieren.
LG, Manu
das gibts bei mir heute zum Mittag. Meine Oma hat immer noch Nelken drangetan und das ganze mit einem Päckchen Vanillepudding angedickt. Dann muss man auch nichts pürieren.
LG, Manu
mopedtrude
sagt:
sagt: 05.08.2011 12:50
Wow!!! Immer wieder lecker das Rezept. Ich habe das gleiche Rezept im Internet unter Heimatmuseum Neuhaus - Oste gefunden. Ist echt lecker. Kennt vielleicht noch einer die Variante mit Brandteig??? Das gab es bei meiner Oma immer und leider finde ich nirgendwo etwas darüber ;-(
Bibombl
sagt:
sagt: 15.01.2012 14:47
Endlich habe ich das Rezept gefunden. Vielen, vielen Dank.
Kenne es aus meiner Kindheit........meine Mutter hat immer Birnen mit Klüten gesagt. Ich habe dieses Essen geliebt.
Einfach, schnell, wenig Zutaten, aber total lecker.
LG Claudia
Kenne es aus meiner Kindheit........meine Mutter hat immer Birnen mit Klüten gesagt. Ich habe dieses Essen geliebt.
Einfach, schnell, wenig Zutaten, aber total lecker.
LG Claudia
drk-chefkoch
sagt:
sagt: 10.03.2012 09:42
Hallo,
meine Oma hat die Variante mit Dörrobst gemacht. Im Sommer hat sie es dann kalt werden lassen und als Kaltschale serviert. War echt lecker.
meine Oma hat die Variante mit Dörrobst gemacht. Im Sommer hat sie es dann kalt werden lassen und als Kaltschale serviert. War echt lecker.
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