Skreifilet mit Schwarzwurzeln und Schmortomate

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Zutaten

800 g Fischfilet(s) (Skrei)
800 g Schwarzwurzel(n)
2 EL Essig
1 EL Mehl
1 EL Schalotte(n), fein gewürfelt
150 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
1 Prise Zucker
1 Prise Koriander
Tomate(n) (Cocktail - Rispentomaten)
  Salz und Pfeffer
  Butter
  Olivenöl
  Petersilie, fein gehackt
  Muskat
  Paniermehl
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 55 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser schrubben, mit dem Sparschäler dünn abschälen und in gleich lange Stücke schneiden. Sofort in mit Essig und Mehl vermischtes Wasser legen, damit sich die Wurzeln nicht verfärben.

Butter in einem Topf zerlassen, Schalottenwürfel und die Schwarzwurzeln darin andünsten. Mit Pfeffer, Salz, Muskat und Koriander würzen und zugedeckt im eigenen Saft dünsten. Anschließend Brühe und Sahne aufgießen, etwas Zucker dazugeben und die Wurzeln in etwa 10 Minuten im offenen Topf gar köcheln lassen.

Skreifilet von den restlichen Gräten im Bauchbereich befreien und in Portionsstücke schneiden. Die Hautseite leicht in Paniermehl drücken, überschüssiges Mehl abklopfen und in einem Butter-Olivenöl-Gemisch bei mittlerer Hitze ca. 4-5 Minuten anbraten, bis das Fleisch an den Kanten seitlich bis zur Mitte die glasige Farbe verliert und weiß wird.

Jetzt die Filets wenden, den Herd abstellen und durchgaren lassen. Das dauert, je nach Dicke des Filets, noch mal ca. 3-5 Minuten. Mit etwas Salz würzen.

Tomaten mit der Küchenschere von den Rispen schneiden, sodass das Grün mit etwas Stiel verbleibt. Dann mit etwas Olivenöl in einer kleinen Pfanne oder Stielkasserolle erhitzen und ca. 15 Minuten bei geringer Hitze und geschlossenem Topf schmoren.

Skreifilet, Schwarzwurzeln und gedünstete Tomaten dekorativ auf Tellern platzieren und mit Petersilie bestreuen. Als weitere Beilage Ingwerreis reichen.

In Norwegen ist es Tradition, dass dieser Fisch zusammen mit der Leber und dem Rogen serviert wird.

Tipp: Zum Schälen der Schwarzwurzeln am besten Gummihandschuhe anziehen, da die austretende milchige Flüssigkeit unschöne Flecken auf der Haut hinterlässt, die man nur schwer wieder wegbekommt.

Kommentare anderer Nutzer


elelk

14.02.2008 11:59 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Wäre es nicht sinnvoll, den Fisch so zu bennen wie er in Deutschland heißt, einfach Kabeljau? Mal schaun, wann ich das nachkoche.

schrat

14.02.2008 14:37 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo elelk,

ich nenne den Fisch so, weil er auch in den Fischgeschäften so genannt wird. Es ist nicht der normale Kabveljau, den man das ganze Jahr über bekommt. Der Skrei ist ein Edeldorsch, der durch seine lange Wanderung aus dem Polarmeer über tausende von km aus dem Polarmeer zu den Lofoten schwimmt, um dort abzulaichen. Das passiert nur in der Zeit von Januar bis Mitte April, dann ist er wieder verschwunden. Nicht nur um die Lofoten, sondern auch von unseren Fischmärkten.

Sein Fleisch ist durch die lange Wanderung fester und fettärmer als das des normalen Kabeljaus. Es ist einfach leckerer.

Deshalb bleibe ich bei der Bezeichnung, dann weiß jeder welcher Dorsch gemeint ist. Die Bezeichnung Polardorsch könnte ich mir allerdings auch vorstellen.

LG
Schrat

puckiboi

01.02.2012 14:12 Uhr

Skrei = Winterkabeljau, gerade gekauft. Schrat hat natürlich recht, Skrei = Skrei und Kabeljau = Kabeljau.

gmarkstein

14.02.2008 20:33 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Der Schrat hat recht, was den Skrei und seine Herkunft betrifft.
Hochsaison ist ist Februar/März. So wie unsere Fischer auf der Elbe jährlich auf den Stint warten oder Angler und Fischer im Frühjahr auf den Laichhering in der Ostsee, warten die Norweger bei den Lofoten auf den "Wanderer" = Skrei aus der Barentsee. Es sind besonders schmackhafte Exemplare der Art Gadus morrhua, also des Dorsches, wie der Fisch in ganz Skandinavien genannt wird.
Allerdings ist das Rezept nicht norwegisch. Statt des Olivenöls bitte ein neutrales Öl oder noch besser Butterschmalz nehmen. Der gute reine Geschmack des Skrei sollte nicht beeinträchtigt werden.
Ingwereis ist gleichfalls zu geschmacksträchtig. Empfehle einfache gebutterte Salzkartoffeln mit Petersilie. Auch beiden Beilagen bitte Zurückhaltung bei den Gewürzen. Koriander und auch Muskat sind kräftig geschmacksbetimmend. Etwas Zitrone und Zucker an die Sahnesoße betonen den Fischgeschmack.
Ich nehme auch gern einen milden Senf für die Soße.
Wer die Leber mag, sollte sie gleichfalls panieren und schnell bei stärkerer Hitze ausbraten. Geschieht das zu lasch, das heißt zu langsam und bei zu geringer Hitze läuft das Fett raus. Bei Rogen ebenso verfahren, aber den noch festen Rogen teilen.

Ahörnchen

19.02.2008 15:11 Uhr

Liebe Leute, gestern gab´s bei uns das o.g. Rezept und hat uns sehr gut geschmeckt. Muss allerdings gestehen, dass ich keinen Skrei in unserem dörflichen Fischladen bekam, stattdessen Zanderfilet nahm. Nun kann ich leider nicht beurteilen, ob uns der Skrei besser geschmeckt hätte, aber auch mit Zander war das Essen sehr schmackhaft, es kommt ja auch auf das Zusammenspiel der einzelnen Zutaten an. Ich habe als Beilage ganz normalen Reis genommen, nicht zu viel Muskat und keinen Koriander (mögen wir beide nicht). Abschließend noch eine Bemerkung: Schrat liefert uns immer wieder tolle und besondere Rezepte und auch Kommentare, und dafür danke ich ihm an dieser Stelle ganz besonders. Mach einfach weiter so und danke für dieses Rezept!

BiancaFeige

24.03.2009 09:10 Uhr

Das war mein erstes "Schrat-Rezept" - und sicherlich nicht mein letztes!!!
Einfach klasse, auch diese Kombination mit den Tomaten und den Schwarzwurzeln! Ich habe allerdings Korianderreis dazu gemacht, weil ich a) Koriander sehr gerne und b) Ingwer nicht so mag. Vielen Dank noch mal für das tolle Rezept - kommt soooooofort in meine Sammlung!

Ajerkees

27.01.2012 12:43 Uhr

ich war auf der Suche nach einem Skrei-Rezept und bin, wieder mal, auf ein Schrat-Rezept gestoßen : )
Ich muss Ahörnchen recht geben, auch ich bin dankbar für Erklärungen und hilfreiche Kommentare.
Und nach "Schrat-Rezepten" suche ich mittlerweile ganz speziell.
Vielen Dank für die vielen tollen Anregungen.

Liebe Grüße
Ajerkees

CBR-Lutzi

21.11.2013 14:14 Uhr

Lieber Schrat auch bei diesem Rezept harmoniert alles ganz wunderbar und ist so super erklärt, dass es leicht nach zu kochen ist. Auch bei uns gibt es keinen Skrei zu kaufen aber ich hatte noch Edelwaller von der Slowfish in Bremen in der Truhe. Der hat ganz wunderbar geschmeckt. Ich hoffe ich finde hier eine Quelle wo ich den bekommen kann.

LG, Lutzi

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