Seelachsfilet in Kartoffelkruste



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Zutaten für Portionen

4 Port. Fischfilet(s) (Seelachs) à 200 g
3 EL Zitronensaft
400 g Kartoffel(n)
Ei(er)
  Salz und Pfeffer, weißer
40 g Butterschmalz
1 kg Porree
40 g Butter, weiche
30 g Mehl
500 ml Gemüsebrühe
100 g Schlagsahne
2 EL Senf, grober
½ Bund Estragon
 evtl. Zitrone(n) und Estragon zum Garnieren

Zubereitung

Fischfilets mit Zitronensaft beträufeln. Kartoffeln schälen und grob raspeln. Ei unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Filets etwas abtupfen, in den Kartoffelraspeln wenden und etwas andrücken. Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Filets darin unter Wenden ca. 12 Minuten braten.

In der Zwischenzeit Porree in Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten garen. Butter in einem Topf schmelzen. Mehl zufügen und leicht anschwitzen. Brühe unter ständigem Rühren zugießen und aufkochen. Sahne und Senf einrühren, ca. 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Estragonblättchen von den Stielen zupfen und grob hacken. Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken und Estragon unterrühren.

Porree abgießen und in die Soße geben. Fischfilets mit dem Gemüse auf einer Platte anrichten.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: 460 kcal
Freischaltung: 10.04.07
Rezept-Statistiken: 46.734 (297)* gelesen
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Verfasser:

schnuppe673 Kaltmamsell


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232 Beiträge (ø0,09/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

eineHäsin  Küchenjunge sagt:  
21.02.2010 16:59
Also, funktionieren tut es; Zubereitungszeit war nur unwesentlich länger.

Geschmackt hat zumindest der Fisch in der Kartoffelkruste!

In Ermangelung von Porree nahm ich Stangensellerie; dies ist nicht zu empfehlen.

Estragon... nun gut, wer es mag. Für mich ein neuer, gewöhnungsbedürftiger Geschmack, sehr ähnlich dem Anis.

Für mich ist das Rezept okay, ausbaufähig; ich werde ggf. mit den Zutaten noch etwas experimentieren; Fisch in der Kruste bleibt aber, weil lecker! :-)

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Polsterchen Tellerwäscher sagt:  
04.03.2010 10:28
Hallo!
Das Rezept hört sich sehr gut an, bin immer auf die Suche nach neuen FISCH-Rezepten!
Allerdings habe ich noch eine Frage: Sind die Kartoffeln dann als Beilage gedacht? Gehen die 400 g zum Panieren drauf?
Danke, Grüße

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schnuppe673 Kaltmamsell sagt:  
04.03.2010 13:30
Hallo,

Ich habe noch Kartoffeln extra als Beilage hinzugefügt.

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regu Küchenjunge sagt:  
04.03.2010 13:18
Hallo, das Rezept hört sich gut an, ich probiere immer wieder gerne neue Varianten von Fischrezepten aus,mein Vater isst für sein Leben gerne Fisch und er ist immer der Vorprobierer.
Meine Frage ist, sind die Kartoffeln roh, oder schon leicht vorgekocht?

Danke für Deine Antwort mit freundlichen Grüssen
regu

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schnuppe673 Kaltmamsell sagt:  
04.03.2010 13:27
die Kartoffeln sind roh.
LG Helga

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blasserdunst Kartoffelschäler sagt:  
05.03.2010 03:03
1. sieht lecker aus!
2. hört sich gut an!
3. werde ich auf jeden Fall ausprobieren!

Frage: gehen wirklich die ganzen 400 g zum panieren drauf? hält die Panade beim umdrehen oder fällt sie sehr leicht ab, so dass man am Ende sehr viel lose bräunende Brösel in der Pfanne hat?


kleiner Vorschlag zu: Porree vorkochen und in die Soße geben... ich dünste ihn immer gleich in der Sauce.
Entweder dünste ich ihn nur mit einer halben Tasse Wasser und mache hinterher einbisserl helles Sößchen dran, oder ich mache von vorne herein die Einbrenne, daraus das Sößchen und gare dann den Porree direkt da drin - dazu muß er ja nicht mit Sauce bedeckt sein!
Da der Porre einiges an Flüssigkeit abgibt sollte man auch nur sehr wenig Sauce anmachen und lieber hinterher noch etwas andicken.

So bleibt der Geschmack und die Vitamine erhalten und man kippt sie nicht mit dem Wasser weg - das wäre ja so wie wenn man den Bratenfond wegkippt! *lach*

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Andra63 Smutje sagt:  
05.03.2010 09:33
mache ich aus verschiedenen Gründen nicht so:
1. es brennt so doch leicht an
2. beim ständigen Rühren wird es matschig...spätestens beim Nachbinden
.....
alternativ packe ich den Lauch in eine beschichtete Pfanne mit Deckel mit oder ohne ÖL.....gibt ein schönes Röstaroma....

LG Andra

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blasserdunst Kartoffelschäler sagt:  
06.03.2010 00:22
Hilfreiche Antwort:

okay - andrea - das kann sein, dass das bei anderen Töpfen leicht passiert.
hab ich nicht bedacht - sorry :-(

Bitte verstehe, ich kenne seit 35 Jahren, also seitdem ich einen Kochlöffel halten konnte, halt nur AMC Töpfe - da gare ich Gemüse ob mit oder ohnen Sauce gleich nach dem aufheizen auf Stufe 6 sobald also die optimale Temperatur erreicht ist, nur auf Stufe 1 fertig (von 9 Stufen - wohl weil die Energieumsetzung so gut ist) - von daher kann nichts anbrennen und rühren muß ich da auch nie.

Aber du hast recht, evtl. könnte es bei anderen Töpfen auch anders sein.

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manfr Küchenjunge sagt:  
06.03.2010 15:26
Hallo blasserdunst!
Ich habe AMC- und andere Töpfe. Es geht in beiden. Nur bei den "anderen"mache ich sicherheitshalber etwas mehr Wasser rein, und später muss man in der Energiezufuhr etwas höher bleiben, also auf etwa 2 von 9 Stufen. Außerdem dauert es - darauf muss man hinweisen - bei dieser Methode des Dünstens (nicht des Kochens!) eben etwas länger, nicht 10, sondern etwa 20 Minuten.
Noch ein Tipp: Auch bei Porree eine Spur frisch geriebene Muskatnuss!
NIcht zu vergessen: das Grundrezept von schnuppe finde ich gut und werde es nachkochen.
Gruß, Manfred

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Kartoffelsalat Kaltmamsell sagt:  
05.03.2010 17:38
Ich habe das Rezept heute nach gekocht und es hat alles gut geklappt.

Wir fanden,daß der Poree sehr gut zum Fisch paßt,leider war mir das Gemüse etwas zu flüßig geworden,aber das tat dem Geschmack keinen abbruch.

Sehr lecker.

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acinna Tellerwäscher sagt:  
05.03.2010 21:48
ich möcht jetzt das kommende wochenende das rezept aus probiere, aber ich hab erst noch ein paar fragen

1. kann ich anstatt butterschmalz auch sonnenblumenöl nehmen

2. bei der brühe zugiesen? soll ich da vorher also brühsoße machen, oder ist gemeint das brühpulver

3. wie organisiert man den ablauf am besten wenn man nur 2 platten zur verfügung hat?

ich freu mich auch antworten

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manfr Küchenjunge sagt:  
06.03.2010 15:35
Hallo acinna!
Du kannst ganz nach Geschmack jedes Fett nehmen, dass hoch erhitzbar und damit zum Braten geeignet ist, zum Beispiel Sonnenblumen-, Raps- oder Sojaöl. Auch Olivenöl geht, obwohl man da beim Anbraten schon etwas vorsichtiger mit der Temperatur sein muss.
Mit Brühe ist hier eindeutig flüssige Brühe gemeint.
Mein Tipp: Möglichst vorher (zum Beispiel schon am Vortag) aus einem Bund Suppengrün selbst herstellen! Bei den angebotenen Fertigmischungen (Körnerbrühen) sehr genau das Kleingeduckte lesen und alles meiden, worin "Aroma", "Geschmacksverstärker" und Konservierungsstoffe enthalten sind.
(Allzuviel bleibt dann leider nicht mehr übrig.).
Gruß, Manfred

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Maitredecuisine Tellerwäscher sagt:  
07.03.2010 15:18
Wir haben es heute ausprobiert, es hat gut geschmeckt.
Die "Kartoffelpanade" verträgt eine kräftige Portion Salz und Pfeffer.

Wir haben uns genau an die Angaben gehalten, das Anbringen und "Haften" der "Panade" ist aber nicht so gut gelungen, gibt es hier noch Tipps?

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Hobbykoch255 Tellerwäscher sagt:  
08.03.2010 08:43
Hi,
ich habe das ausprobiert und genbau das auch festgestellt was mir beim Lesen schon aufgefallen ist:

1) Panade haftet nicht, ist auch schwierig zu machen da zu schwer und zu naß.

2) Die Kartoffeln benötigen eine Garzeit die die des Fisches bei Weitem übersteigt. Das bedeutet Fisch wird nur sehr trocken wie Pappe und ist eigentlich nicht mehr "genießbar" (von: GENIESSEN) :).
Fisch sollte noch leicht glasig sein in der Mitte, das ist aber so nicht zu machen. Bei den normalen Stücken die zu kaufen sind wären das 2-3 Min auf jeder Seite ca.

3) Poree kochen... ok, aber das Wasser abgießen? Weshalb? Besser: gar kein Wasser nehmen sondern gleich in einer Brühe leicht kochen, so wenig wie möglich. Dann z.B. eine Zitronenbutter dazurühren und mit Estragon etc. abschmecken.
Andicken kann dann entfallen und man hat nur so viel Flüssigkeit wie das Gemüse auch verträgt, denn nach o.g. Rezept wird es eine Poreesuppe und kein Gemüse mehr :).

4) Eine Beilage (Salzkartoffel z.b.) wäre auch angebracht. Oder, um dem Rezept mehr gerecht zu werden: Fisch ohne Panade braten, kurz, so wie es sich gehört und Kartoffelpfannkuchen dazu machen, oder Rösti.

*wink*

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oOStefiOo Tellerwäscher sagt:  
09.03.2010 14:50
bei mir hat die panade nicht eine sekunde gehaftet. hab noch mehl zugekippt, weil ich dachte, dann pappt's vielleicht mehr, aber hat auch nicht mehr geholfen. beim in die pfanne geben ist sie schon abgefallen. hab's am ende so gemacht wie hobbykoch und einfach röstis draus gemacht. aber trotzdem ärgerlich, hatte mich ja auf fisch in kartoffelkruste gefreut.

wieso hält die panade nicht? was kann man da anders machen? oder hat das bei euch einfach so geklappt?

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Hobbykoch255 Tellerwäscher sagt:  
10.03.2010 10:13
Hi,
bei meinen Filets war noch überall die Silberhaut dran und die nimmt nichts an, auch kein Ei. Die musst Du vollständig entfernen damit es klappen kann und auch dann ist es schwierig genug, selbst wenn Du die Filets vorher wie ein Schnitzel behandelst. Dann die Kartoffelstücke vorher noch gut ausdrücken dass alles Wasser raus ist...
Aber das alles macht eh keinen Sinn weil der Fisch absolut trocken wird bei der Garzeit und normalerweise nichts mehr taugt. Aber Geschmäcker sind halt verschieden, es gibt ja auch Leute die Essen ein Filetsteak durchgeraten und denen schmeckt es, obwohl dann ein normales Schnitzel besser schmeckt. Jeder wie er mag.
Ich mag Fisch halt saftig und zart und das bedingt kurze Garzeiten sonst ist er hin.

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manfr Küchenjunge sagt:  
10.03.2010 09:59
Man kann denselben Trick anwenden wie beim Panieren von Schnitzeln.
In diesem Fall die Fischfilets zunächst durch verschlagenes Ei ziehen. Mit dem Eiweiß "klebt" dann auch die Kartoffelpanade besser. Geschmacklich hat das keinen Einfluss.
Gruß, Manfred

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Schäfchen1 Küchenjunge sagt:  
11.03.2010 14:09
Hallo an alle Hobbyköche,

ich werde dieses Rezept morgen in etwas abgewandelter Form zubereiten. Statt der geraspelten Kartoffeln werde ich den Fisch mit fertigem Kartoffelbrei ,aus echten Kartoffeln, mit hell angebräunter Zwiebel, Muskat, 1 Eigelb u. Pfeffer gewürzt, bestreichen und in den Backofen geben. Mal sehen wie es ankommt. Ich glaube, dass durch den heißen Kartoffelbrei, der Fisch auch saftig bleibt.

Liebe Grüße
Schäfchen1

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Gernspieler Tellerwäscher sagt:  
19.03.2010 09:16
Also, ich halte die Angabe von Schäfchen1 auch für schlüssig. Diese nett gemeinten Krusten zerbröseln alle in der Pfanne. Natürlich muss da noch ei zum Binden dran. In der Backröhre ohne Wenden mag es gut gelingen. Wie häufig erlebt sind manche Rezepte sehr mit Vorsicht zu genießen.
Ich weiß nur nicht, ob so eine Kartoffelkruste so viel bringt. Als Sättigungsbeilage reicht sie nicht aus. Zu Lauchgemüse möchte ich allerrdings keinen Kartoffelbrei. Da sind mir Pellkartoffeln lieber.

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acinna Tellerwäscher sagt:  
21.03.2010 12:31
letztes wochende hab ich das rezept ausprobiert und es hat sehr gut geschmeckt, aufgrund mancher kommendare hab ich di panenade direkt weggelasen und salzkartoffeln als beilage gemacht
wird es wieder geben

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sushidiva Küchenjunge sagt:  
22.03.2010 08:00
Hallo,

nachdem ich das Rezept am Wochenende ausprobiert habe, kann ich nur bestätigen: Der Fisch wird durch die lange Garzeit der Kartoffelkruste leicht trocken, das Einlegen und Wenden des Fisches in der Pfanne ging nur mit "vereinten Kräften" und viel Geschick und das Lauchgemüse hat uns überhaupt nicht geschmeckt. Leider....... dafür war die Kartoffelkruste wirklich gut ;-)

Liebe Grüße
Katrin

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kramer1947 Tellerwäscher sagt:  
11.03.2012 13:19
Habe grade Deinen Fisch nach Anweisung gebraten, gefuttert und ich kann sagen, sehr gut.
Die Kartoffelkruste habe ich noch mit geriebenem Parmesan verfeinert, sie hielt auch gut auf dem Filet, das Wenden mit breiter Bratenschaufel auch kein Problem-
Machte mir ein Kräutersößchen dazu und einen frischen Salat. Der Fisch war zwar durch, aber durchaus noch saftig genug.
Sehr schönes Rezept, danke Dir dafür 5 Sterne !

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