Lammkarree mit Schmortomaten und Zucchinistreifen
| 840 g | Lamm - Karree |
| 5 Zweig/e | Rosmarin |
| 5 Zweig/e | Thymian |
| 10 Körner | Pfeffer, bunter |
| 4 Körner | Piment |
| 3 | Wacholderbeeren |
| 6 | Knoblauchzehe(n) |
| 20 kleine | Tomate(n) (Strauchtomaten) |
| 2 | Zucchini, möglichst gerade |
| Olivenöl | |
| Salz und Pfeffer |
Zubereitung
Ein Lammkarree, das ist der vordere Rücken mit den Rippenknochen, küchenfertig zu bekommen ist in mittelgroßen Städten Deutschlands (Nordwest) nicht so einfach. Die meisten Metzger haben es nicht im Angebot, wenn doch, ist es tiefgefroren und für die direkte Zubereitung nicht küchenfertig vorbereitet.
Küchenfertig heißt für mich, die Rippenknochen sind freigelegt und der Knochen des Rückgrads ist komplett entfernt, so dass man das Fleisch zwischen den einzelnen Rippenknochen hindurch auch leicht in Koteletts schneiden kann. Meinem Metzger habe ich das anhand von Fotos gezeigt und ihm erklärt, wie ich mir das aus Sicht des Kochs vorstelle. Inzwischen gehört dieses Karree zu seinem Standardprogramm, so dass auch jede Verkäuferin weiß, wie es auszusehen hat, wenn ich es bestelle.
Der äußere Fettpanzer wird möglichst am Vortag oder wenigstens einige Stunden vor der Zubereitung vorsichtig mit einem Messer entfernt, dabei sollte das magere Fleisch nicht verletzt oder weggeschnitten werden. Das Karree wird dadurch schlanker und wog bei mir danach noch 780 g. Um es zu aromatisieren, mörsere ich die Pfeffermischung zusammen mit Pimentkörnern und Wacholderbeeren, vermische es mit 2 EL Olivenöl und einer gepressten Knoblauchzehe.
Karree auf Alufolie mit der Marinade bestreichen, mit Rosmarin- und Thymianzweigen belegen, einwickeln und im Kühlschrank ruhen lassen. Etwa 2 Stunden vor dem Garen sollte das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es Raumtemperatur annehmen kann.
Backofen auf 80° vorheizen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen mit angedrückten Knoblauchzehen, Rosmarin- und Thymianzweigen aromatisieren und das Karree in etwa 5 Minuten ringsherum scharf anbraten. Pfanne in den Ofen geben und 30 Minuten garen.
Inzwischen von den Zucchini ringsherum vier dünne, breite Streifen abschneiden, das weiße Innere entsorgen. Die Streifen nochmals dritteln oder vierteln, in kochendem Wasser eine Minute blanchieren, durch ein Sieb abgießen, eiskalt abschrecken und mit Küchenkrepp trocknen. In einer Pfanne 1-2 EL Olivenöl erhitzen, die Streifen hineingeben, schwenken und mit Pfeffer und Salz würzen.
Tomaten möglichst zu 5 Stück am Strauch lassen, waschen, mit Küchenkrepp trocknen, zusammen mit einer angedrückten Knoblauchzehe in einen Topf geben, 4 EL Olivenöl darüber gießen und in geschlossenem Topf ca. 15 Minuten bei geringer Hitze schmoren.
Dazu gibt es Ofenkartoffeln oder gebratene Kartoffelviertel. Als Sauce dient die Tomaten-Olivenöl-Flüssigkeit, die mit etwas Pfeffer und Salz abgeschmeckt zum Essen serviert wird.
Küchenfertig heißt für mich, die Rippenknochen sind freigelegt und der Knochen des Rückgrads ist komplett entfernt, so dass man das Fleisch zwischen den einzelnen Rippenknochen hindurch auch leicht in Koteletts schneiden kann. Meinem Metzger habe ich das anhand von Fotos gezeigt und ihm erklärt, wie ich mir das aus Sicht des Kochs vorstelle. Inzwischen gehört dieses Karree zu seinem Standardprogramm, so dass auch jede Verkäuferin weiß, wie es auszusehen hat, wenn ich es bestelle.
Der äußere Fettpanzer wird möglichst am Vortag oder wenigstens einige Stunden vor der Zubereitung vorsichtig mit einem Messer entfernt, dabei sollte das magere Fleisch nicht verletzt oder weggeschnitten werden. Das Karree wird dadurch schlanker und wog bei mir danach noch 780 g. Um es zu aromatisieren, mörsere ich die Pfeffermischung zusammen mit Pimentkörnern und Wacholderbeeren, vermische es mit 2 EL Olivenöl und einer gepressten Knoblauchzehe.
Karree auf Alufolie mit der Marinade bestreichen, mit Rosmarin- und Thymianzweigen belegen, einwickeln und im Kühlschrank ruhen lassen. Etwa 2 Stunden vor dem Garen sollte das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es Raumtemperatur annehmen kann.
Backofen auf 80° vorheizen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen mit angedrückten Knoblauchzehen, Rosmarin- und Thymianzweigen aromatisieren und das Karree in etwa 5 Minuten ringsherum scharf anbraten. Pfanne in den Ofen geben und 30 Minuten garen.
Inzwischen von den Zucchini ringsherum vier dünne, breite Streifen abschneiden, das weiße Innere entsorgen. Die Streifen nochmals dritteln oder vierteln, in kochendem Wasser eine Minute blanchieren, durch ein Sieb abgießen, eiskalt abschrecken und mit Küchenkrepp trocknen. In einer Pfanne 1-2 EL Olivenöl erhitzen, die Streifen hineingeben, schwenken und mit Pfeffer und Salz würzen.
Tomaten möglichst zu 5 Stück am Strauch lassen, waschen, mit Küchenkrepp trocknen, zusammen mit einer angedrückten Knoblauchzehe in einen Topf geben, 4 EL Olivenöl darüber gießen und in geschlossenem Topf ca. 15 Minuten bei geringer Hitze schmoren.
Dazu gibt es Ofenkartoffeln oder gebratene Kartoffelviertel. Als Sauce dient die Tomaten-Olivenöl-Flüssigkeit, die mit etwas Pfeffer und Salz abgeschmeckt zum Essen serviert wird.
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Kommentare anderer Nutzer
25.03.2008 14:04
Hallo Schrat,
das Karree gab es gestern bei uns. Da ich noch ganz viel braunen Lammfond im Tiefkühler habe, gab es noch eine kleine Sauce dazu. Die Marinade zum Fleisch ist wirklich toll, Wacholder und Piment hätte ich mich jetzt nicht so einfach getraut.
Beim Zubereiten habe ich mich haargenau an dein Rezept gehalten.
Das Endergebnis war für unseren Geschmack dann leider etwas zu rosa. Das tat dem Genuss aber keinen großen Abbruch.
Was meinst du, lieber länger anbraten oder die Temperatur etwas höher stellen oder ne viertel Stunde länger im Ofen lassen?
Liebe Grüße Ulrike
das Karree gab es gestern bei uns. Da ich noch ganz viel braunen Lammfond im Tiefkühler habe, gab es noch eine kleine Sauce dazu. Die Marinade zum Fleisch ist wirklich toll, Wacholder und Piment hätte ich mich jetzt nicht so einfach getraut.
Beim Zubereiten habe ich mich haargenau an dein Rezept gehalten.
Das Endergebnis war für unseren Geschmack dann leider etwas zu rosa. Das tat dem Genuss aber keinen großen Abbruch.
Was meinst du, lieber länger anbraten oder die Temperatur etwas höher stellen oder ne viertel Stunde länger im Ofen lassen?
Liebe Grüße Ulrike
25.03.2008 14:50
Hallo Ulrike,
lasse das Karree etwas länger im Ofen. Leider heizen die verschiedenen Öfen unterschiedlich, deshalb sind diese Zeitangaben immer nur Richtwerte.
Schreibe Dir zu diesem Rezept Deine für Dich richtige Garzeit dazu, dann hast Du es beim nächsten Mal auf den Punkt.
LG
schrat
lasse das Karree etwas länger im Ofen. Leider heizen die verschiedenen Öfen unterschiedlich, deshalb sind diese Zeitangaben immer nur Richtwerte.
Schreibe Dir zu diesem Rezept Deine für Dich richtige Garzeit dazu, dann hast Du es beim nächsten Mal auf den Punkt.
LG
schrat
25.03.2008 15:16
Ich hab wirklich alles genauso gemacht, wie du es im Rezept beschrieben hattest, sogar das Gewicht des Fleisches war gleich.
Der Ofen war die ganze Zeit exakt (Thermometer) auf 80 Grad. Ich denke, das war auch nicht das Problem. Du magst das Fleisch wohl etwas mehr rosa als wir. Ist halt Geschmacksache....und sagt nichts über die Qualität des Rezepts.
Ich hatte übrigens irisches Lammkarree...(t)irisch teuer..aber perfekt geputzt und sehr schön zart. Die germanischen waren mir einfach zu mickrig. Ihr im Norden habt da wohl mehr Auswahl, was regionales Lamm angeht.
Lieben Gruß Ulrike
Der Ofen war die ganze Zeit exakt (Thermometer) auf 80 Grad. Ich denke, das war auch nicht das Problem. Du magst das Fleisch wohl etwas mehr rosa als wir. Ist halt Geschmacksache....und sagt nichts über die Qualität des Rezepts.
Ich hatte übrigens irisches Lammkarree...(t)irisch teuer..aber perfekt geputzt und sehr schön zart. Die germanischen waren mir einfach zu mickrig. Ihr im Norden habt da wohl mehr Auswahl, was regionales Lamm angeht.
Lieben Gruß Ulrike
25.03.2008 15:33
Hallo Ulrike,
ja, ein Lammkarree ist ein teurer Spaß. Was Du hier auf den Bildern siehst ist von einem Deichlamm, das ich von Sylt mitgebracht habe.
Das kg Karree kostet dort 32,00 € ! Es ist ein Festtagsbraten, der ja auch nicht sehr häufig auf den Tisch kommt und ein Genuss ist es allemal.
LG
Schrat
ja, ein Lammkarree ist ein teurer Spaß. Was Du hier auf den Bildern siehst ist von einem Deichlamm, das ich von Sylt mitgebracht habe.
Das kg Karree kostet dort 32,00 € ! Es ist ein Festtagsbraten, der ja auch nicht sehr häufig auf den Tisch kommt und ein Genuss ist es allemal.
LG
Schrat
sude66
sagt:
sagt: 03.11.2008 09:06
Hallo Schrat,
gestern habe ich dein köstliches Rezept nachgekocht und es war sagenhaft gut. Das Fleisch war so super zart und rosa gebraten - ein Gedicht. Das war nicht das letzte mal, dass dieses Karree bei uns auf den Tisch kam. Bei uns gab es übrigens Kartoffelgratin und grüne Bohnen dazu - dazu noch ein leckeres Sösschen. Danke für dieses tolle Rezept! Gruß Susanne
gestern habe ich dein köstliches Rezept nachgekocht und es war sagenhaft gut. Das Fleisch war so super zart und rosa gebraten - ein Gedicht. Das war nicht das letzte mal, dass dieses Karree bei uns auf den Tisch kam. Bei uns gab es übrigens Kartoffelgratin und grüne Bohnen dazu - dazu noch ein leckeres Sösschen. Danke für dieses tolle Rezept! Gruß Susanne
Caryss
sagt:
sagt: 08.10.2011 20:21
Grad gekocht, grad gegessen...grossartig!
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ich habe gestern Lammkarree nach Deinem Rezept zubereitet und es war einfach nur gut. Bei den Beilagen war ich so frei, diese auszutauschen, da Zucchini bei uns unbeliebt sind. Ich hatte ein Kartoffel-Pastinaken-Pürre und geschmorte Kräuterseitlinge dazu und es hat prima zusammen geschmeckt.
LG
Ilo
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