Bettlerhuhn
(aus der Provinz Chekiang, China)| 1 | Poularde, ca. 1,2 bis 1,8 kg |
| 3 TL | Salz |
| n. B. | Blätter (1 großes Lotosblatt oder 2 Seerosenblätter), getrocknet |
| 2 m.-große | Zwiebel(n) |
| 2 EL | Schweineschmalz |
| 300 g | Speck, in eine große Scheibe geschnittene |
| 200 g | Schweinefleisch, durchwachsenes |
| 3 Zehe/n | Knoblauch, gehackter |
Zubereitung
Die Poularde säubern. Innen und außen mit Salz einreiben. Lotosblatt oder Seerosenblätter ca. 20 Minuten in warmen Wasser einweichen. Inzwischen ein Loch von 30 cm Tiefe und 60 cm Durchmesser in die Erde graben.
Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Schweinefleisch grob hacken. Beides im heißen Schmalz ca. 7-8 Minuten auf mittlerer Hitze pfannenrühren. Knoblauch zufügen.
Die Poularde damit füllen, diese dann in die große Speckscheibe wickeln, welche mit Zahnstochern festgesteckt wird, und in das Lotosblatt bzw. die Seerosenblätter hüllen. Alles nun dick in Zeitungspapier einwickeln und mit kräftigen Bindfaden verschnüren. Nun in 3 kg weichen Lehm vollkommen einhüllen.
In dem vorher ausgehobenem Loch ein Holzkohlenfeuer entfachen. Sobald eine dicke Glutschicht entstanden ist, eine Vertiefung reindrücken und die Poularde hineinlegen. Vollkommen mit glühender Kohle bedecken und ca. 3 Stunden in der Glut belassen
Dann das Huhn ausgraben, und aus der Hülle packen. Nun kann man es auf jede beliebige Art verspeisen – schließlich ist es ja eine Bettlermahlzeit!
Aber - Hand aufs Herz! Nur wenige haben die Möglichkeit, vor der Küchentüre im Garten ein Loch zu graben und ein Huhn so zuzubereiten.
Natürlich kann man aber das Lehmpaket auch in den Ofen schieben! Lotusblätter sind im Asialaden erhältlich.
Man streicht auf einem mit Wasser abgespülten Backblech ein Drittel der Lehmmenge bis zu der Fläche aus, die der Poularde entspricht. Darauf wird das Zeitungspaket gesetzt und rundum dick mit Lehm bestrichen, bis es vollkommen eingehüllt ist. Die Oberfläche mit nassen Händen glatt streichen, damit beim Backen keine Risse entstehen. Das nun gut verpackte Huhn in den auf 250°C vorgeheizten Ofen schieben. Zuerst 2 Stunden bei dieser Temperatur backen, dann bei nur 120°C weitere 2 Stunden mehr trocknen als backen..
Den vollständig getrockneten Lehmklumpen vorsichtig oben aufklopfen. Bitte nicht stark zuhauen, sonst entsteht eine Sauerei in der Küche - der Lehm zerspringt dabei in tausend Stücke!
Zeitungsschicht mit Messer kreuzweise aufschneiden und auseinander biegen. Das nun freiliegende Huhn, das einen herrlichen Duft verströmt, auf einer warmen Platte anrichten.
Anmerkung: Die Lotos- bzw. Seerosenblätter sollten schon sein, sie ergeben ein einmaliges Aroma. Der Lehm hingegen - wenn nicht erhältlich - kann durch Ton aus Bastelgeschäften ersetzt werden.
Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Schweinefleisch grob hacken. Beides im heißen Schmalz ca. 7-8 Minuten auf mittlerer Hitze pfannenrühren. Knoblauch zufügen.
Die Poularde damit füllen, diese dann in die große Speckscheibe wickeln, welche mit Zahnstochern festgesteckt wird, und in das Lotosblatt bzw. die Seerosenblätter hüllen. Alles nun dick in Zeitungspapier einwickeln und mit kräftigen Bindfaden verschnüren. Nun in 3 kg weichen Lehm vollkommen einhüllen.
In dem vorher ausgehobenem Loch ein Holzkohlenfeuer entfachen. Sobald eine dicke Glutschicht entstanden ist, eine Vertiefung reindrücken und die Poularde hineinlegen. Vollkommen mit glühender Kohle bedecken und ca. 3 Stunden in der Glut belassen
Dann das Huhn ausgraben, und aus der Hülle packen. Nun kann man es auf jede beliebige Art verspeisen – schließlich ist es ja eine Bettlermahlzeit!
Aber - Hand aufs Herz! Nur wenige haben die Möglichkeit, vor der Küchentüre im Garten ein Loch zu graben und ein Huhn so zuzubereiten.
Natürlich kann man aber das Lehmpaket auch in den Ofen schieben! Lotusblätter sind im Asialaden erhältlich.
Man streicht auf einem mit Wasser abgespülten Backblech ein Drittel der Lehmmenge bis zu der Fläche aus, die der Poularde entspricht. Darauf wird das Zeitungspaket gesetzt und rundum dick mit Lehm bestrichen, bis es vollkommen eingehüllt ist. Die Oberfläche mit nassen Händen glatt streichen, damit beim Backen keine Risse entstehen. Das nun gut verpackte Huhn in den auf 250°C vorgeheizten Ofen schieben. Zuerst 2 Stunden bei dieser Temperatur backen, dann bei nur 120°C weitere 2 Stunden mehr trocknen als backen..
Den vollständig getrockneten Lehmklumpen vorsichtig oben aufklopfen. Bitte nicht stark zuhauen, sonst entsteht eine Sauerei in der Küche - der Lehm zerspringt dabei in tausend Stücke!
Zeitungsschicht mit Messer kreuzweise aufschneiden und auseinander biegen. Das nun freiliegende Huhn, das einen herrlichen Duft verströmt, auf einer warmen Platte anrichten.
Anmerkung: Die Lotos- bzw. Seerosenblätter sollten schon sein, sie ergeben ein einmaliges Aroma. Der Lehm hingegen - wenn nicht erhältlich - kann durch Ton aus Bastelgeschäften ersetzt werden.
| Tweet |

Henglein
Rama Cremefine























