Hollerkoch



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Zutaten für Portionen

1 kg Holunderbeeren (Holler)
½ Liter Wasser
Apfel, geschält, geschnitzelt
Birne(n), geschält, geschnitzelt
12  Pflaumen, geschält, geachtelt
250 g Zucker
½ TL Zimt
4 TL Stärkemehl
½ Tasse/n Rahm

Zubereitung

Zu Anfang noch mal: die Zwetschgen müssen geschält werden, weil sich die Haut nicht verkocht. Den Holler kocht man mit der Hälfte Wasser und Zucker an und gibt dann die Früchteschnitz' dazu. Dabei bleibt der Deckel zu! Nach 10 Min. kommen dann alle restlichen Zutaten außer Stärkemehl und Rahm in den Topf. Jetzt muss man schon öfters umrühren. Nach 20 Min. Kochen kommt ein Mehlteigerl aus 4 Löffel Stärkemehl und ein bisschen Wasser daran, damit alles schön bindig wird. Jetzt den Kochlöffel nicht mehr aus der Hand legen und nichts anbrennen lassen. In einer halben Stunde insgesamt ist der Hollerkoch fertig. Jetzt noch den Rahm drunter rühren, aber nicht mehr aufkochen lassen. Ich esse den Hollerkoch warm, aber schmeckt natürlich auch als Kaltschale.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 07.08.02
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Verfasser:

Laxmy  Hendlgriller


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Kommentare anderer Nutzer

Herta Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
21.08.2002 23:00
Leider gab es den bei mir schon lange nicht mehr, da ich kein Rezept gefunden habe und dadurch von mir vergessen wurde. Nur bei uns nennt man es HOLLERTAUCH und wird zu Dampfnudeln gegessen. Danke Laxmy.

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krikri Suppenkoch sagt:  
04.04.2005 12:47
Bei uns wurde das Hollerkoch noch eingeweckt und im Winter bei einer nahenden Erkältung gegessen. Hat sehr viele Vitamine und hilft erwärmt bei Grippe!

@Herta: zu Dampfnudeln hab ich` s noch nie gehabt, hört sich aber sehr gut an. Danke für die Anregeung

LG
Christine

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03.09.2005 21:02
Hilfreicher Kommentar:

Halli Hallo ! Also ich binde diese KÖSTLICHKEIT nicht mit Mehl und auch keinen Rahm sondern ich nehme vom Kochsaft einige Schöpflöffel Saft rühre Vanillepudding ein und rühre es in den Hollerkoch wieder ein und lass es noch einmal kurz aufkochen FERTIG dazu serviere ich Topfenknödel. Gutes gelingen bei Euren Kochkünsten Nobody_is_perfekt_m

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Eva_33 Tellerwäscher sagt:  
07.09.2007 12:11
Hab´ das heut´ gekocht, und bin fast überwältigt! Das Zeug schmeckt ja megalecker. Kann ich mir äusserst gut zur Dampfnudel vorstellen oder Pfannkuchen oder Griesschnitten oder....
Danke für´s Rezept, wirklich sehr zu empfehlen!!!
Hab´s auch eingekocht, ohne Rahm, den kann man ja kurz vor Verzehr zugeben.

LG, Eva

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hauns Tellerwäscher sagt:  
29.08.2010 13:04
sehr feine sache.

nur: von den sechs stunden, die das holler pluecken, abrebeln und reinigen braucht, spricht hier niemand. eine sehr rare koestlichkeit eben.

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Eva_33 Tellerwäscher sagt:  
02.09.2011 10:27
Ich finde das Zwetschgenschälen schlimmer...grins.
Aber das Rezept ist es wert...hab diesmal 3-fache Menge gemacht und hoffe, wir kommen über die Runden.

Ganz lieben Gruss, Eva

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hauns Tellerwäscher sagt:  
02.09.2011 10:37
zufall! habe eben gerade gestern meinen alljaehrlichen holler gekocht. zwetschken wurden nicht geschaelt - alles paletti.

beim holler pfluecken bin ich auf folgendes paradoxon gestossen: hollerstauden wachsen stets auf der schattenseite (entlange der themse, so ich pfluecke), die vollsten hollerbeeren sind aber jene, die zufaellig der sonne ausgesetzt sind.

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Eva_33 Tellerwäscher sagt:  
02.09.2011 11:08
Ich glaub nicht an Zufälle;-)
Bei uns an der Isar, wo ich pflücke wachsen die Stauden "kreuz und quer", auch auf vielen Feldrändern wächst der Hollunder.

Aber es gibt wohl doch verschiedene Sorten, denn manche haben grössere Beeren als andere und sie werden unterschiedlich reif, obwohl sie am selben Standort stehe (also gleiche Bedingungen haben).

Gruss, Eva

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