Baozi
chinesische gedämpfte Teigtaschen mit Hackfleischfüllung| 500 g | Mehl |
| 250 ml | Wasser, lauwarmes |
| 1 Pck. | Hefe |
| 1 Stück | Lauch, ca. 6 cm |
| 200 g | Hackfleisch (Schwein oder gemischtes) |
| 1 | Ei(er) |
| 1 EL | Sojasauce, light |
| 1 TL | Sojasauce (superiour dark) |
| 1 EL | Öl (Sesamöl) |
| ½ TL | Zucker |
| 1 Prise | Salz |
| 1 Prise | Ingwerpulver |
| n. B. | Gewürzmischung (Chinagewürz) |
| 2 EL | Öl (Sonnenblumenöl) |
| 1 TL | Schnaps |
| Sojasauce (Reisessig) |
Zubereitung
Baozi (sprich: Baodse, mit stimmhaftem s) sind chinesische gedämpfte Teigtaschen und in China als Mahlzeit zwischendurch oder gar zum Frühstück sehr beliebt (auch in Vietnam, dort heißen sie Bánh Bao). Die Anzahl von verschiedenen Füllungen und Variationen ist nahezu unbegrenzt. Dies ist ein nicht zu kompliziertes Rezept, das man auch mit in Europa erhältlichen Zutaten bequem zubereiten kann. Macht 8 Baozi.
Der Teig: Aus Mehl, Wasser und Hefe einen Hefeteig rühren und eine gute dreiviertel Stunde gehen lassen. Der Teig soll nachher nicht mehr klebrig sein, also vorsichtig mit dem Wasser sein. Lieber beim Rühren noch etwas nachgießen.
Die Füllung: Den Lauch möglichst fein schneiden und mit dem Hackfleisch verrühren. Die Sojasaucen, Sesamöl, Ei, Reisessig, Zucker sowie die Gewürzmischung (ich habe da etwas aus China mit 13 Gewürzen, darunter Zimt) und das Ingwerpulver (man kann auch frischen Ingwer nehmen, sehr fein gerieben) dazugeben. Mit dem Ingwer sehr vorsichtig sein, zuviel schmeckt schnell nicht gut. Die Mischung gut verrühren. Das Hackfleisch sollte nun eher gallertartig, schleimig sein. Notfalls noch 1-3 EL Öl (Sonnenblumenöl) hinzugeben. Zum Schluss noch einen Teelöffel Schnaps unterheben (muß aber nicht sein).
Die Teigtaschen: Nachdem der Teig aufgegangen ist noch einmal durchkneten und in acht Portionen aufteilen. Auf einer bemehlten Unterlage daraus kleine, nicht zu dünne, Pfannkuchen mit ca. 12 cm Durchmesser rollen. Man kann natürlich auch kleinere und dann mehr Baozi machen. So ergeben sich 8 Baozi, zwei pro Person, die - zusammen mit einer Suppe o.ä. - serviert, durchaus sättigend sind. Kleinere Baozi eignen sich auch als Vorspeise.
Nun wird ein Pfannkuchen auf die flache Hand genommen und ein gehäufter EL von der Hackfleischmischung in die Mitte gegeben. Die Hand nun ein wenig schließen, so dass der Klecks in einer Mulde liegt. Mit der anderen Hand beginnen, rund herum den Rand des Pfannkuchens zusammen zu drücken: Man nehme immer etwa circa zwei cm Rand und drücke ihn an zwei Stellen zu einer Lasche zusammen. Dann die nächste Lasche hinzufügen. So arbeitet man sich rund herum und bildet so eine Art Sack, in dem das Hackfleisch liegt. Dadurch ergibt sich die geriffelte Form, wie man sie von Photos kennt. Oben dann die Teigtasche zu drücken. Darauf achten, dass es wirklich geschlossen ist, sonst läuft beim Dämpfen Flüssigkeit aus.
Dämpfen: Am besten in einem traditionellen Dämpfer aus Bambus, ein Reiskocher mit Dampfeinsatz ist aber ebenso geeignet. Im Notfall hilft auch ein großer Topf und ein Abtropfsieb. Die Teigtaschen dazu in das Sieb legen (darauf achten, dass zwischen ihnen genug Abstand ist - sie gehen noch einmal ein wenig auf). Im Topf ein wenig Wasser einfüllen und zum Kochen bringen. Das Sieb in den Topf hängen und Deckel auflegen. Darauf achten, daß die Teigtaschen nicht in das Wasser getaucht werden (sie garen im Dampf), aber auch ebenso darauf, dass das Wasser nicht vollständig verkocht. Die Baozi so ca. 12 Minuten dämpfen lassen.
Die Baozi werden warm gegessen. Man kann sie trocken essen oder aber dabei in eine Mischung aus Sojasauce und Reisessig dippen.
Tipp: Wer es etwas schärfer mag, kann da noch Sambal Oelek oder ähnliches hinzugeben.
Der Teig: Aus Mehl, Wasser und Hefe einen Hefeteig rühren und eine gute dreiviertel Stunde gehen lassen. Der Teig soll nachher nicht mehr klebrig sein, also vorsichtig mit dem Wasser sein. Lieber beim Rühren noch etwas nachgießen.
Die Füllung: Den Lauch möglichst fein schneiden und mit dem Hackfleisch verrühren. Die Sojasaucen, Sesamöl, Ei, Reisessig, Zucker sowie die Gewürzmischung (ich habe da etwas aus China mit 13 Gewürzen, darunter Zimt) und das Ingwerpulver (man kann auch frischen Ingwer nehmen, sehr fein gerieben) dazugeben. Mit dem Ingwer sehr vorsichtig sein, zuviel schmeckt schnell nicht gut. Die Mischung gut verrühren. Das Hackfleisch sollte nun eher gallertartig, schleimig sein. Notfalls noch 1-3 EL Öl (Sonnenblumenöl) hinzugeben. Zum Schluss noch einen Teelöffel Schnaps unterheben (muß aber nicht sein).
Die Teigtaschen: Nachdem der Teig aufgegangen ist noch einmal durchkneten und in acht Portionen aufteilen. Auf einer bemehlten Unterlage daraus kleine, nicht zu dünne, Pfannkuchen mit ca. 12 cm Durchmesser rollen. Man kann natürlich auch kleinere und dann mehr Baozi machen. So ergeben sich 8 Baozi, zwei pro Person, die - zusammen mit einer Suppe o.ä. - serviert, durchaus sättigend sind. Kleinere Baozi eignen sich auch als Vorspeise.
Nun wird ein Pfannkuchen auf die flache Hand genommen und ein gehäufter EL von der Hackfleischmischung in die Mitte gegeben. Die Hand nun ein wenig schließen, so dass der Klecks in einer Mulde liegt. Mit der anderen Hand beginnen, rund herum den Rand des Pfannkuchens zusammen zu drücken: Man nehme immer etwa circa zwei cm Rand und drücke ihn an zwei Stellen zu einer Lasche zusammen. Dann die nächste Lasche hinzufügen. So arbeitet man sich rund herum und bildet so eine Art Sack, in dem das Hackfleisch liegt. Dadurch ergibt sich die geriffelte Form, wie man sie von Photos kennt. Oben dann die Teigtasche zu drücken. Darauf achten, dass es wirklich geschlossen ist, sonst läuft beim Dämpfen Flüssigkeit aus.
Dämpfen: Am besten in einem traditionellen Dämpfer aus Bambus, ein Reiskocher mit Dampfeinsatz ist aber ebenso geeignet. Im Notfall hilft auch ein großer Topf und ein Abtropfsieb. Die Teigtaschen dazu in das Sieb legen (darauf achten, dass zwischen ihnen genug Abstand ist - sie gehen noch einmal ein wenig auf). Im Topf ein wenig Wasser einfüllen und zum Kochen bringen. Das Sieb in den Topf hängen und Deckel auflegen. Darauf achten, daß die Teigtaschen nicht in das Wasser getaucht werden (sie garen im Dampf), aber auch ebenso darauf, dass das Wasser nicht vollständig verkocht. Die Baozi so ca. 12 Minuten dämpfen lassen.
Die Baozi werden warm gegessen. Man kann sie trocken essen oder aber dabei in eine Mischung aus Sojasauce und Reisessig dippen.
Tipp: Wer es etwas schärfer mag, kann da noch Sambal Oelek oder ähnliches hinzugeben.
Kommentare anderer Nutzer
ziphi
sagt:
sagt: 20.01.2008 23:53
Sehr gute Beschreibung, danke für das Rezept!
Für die Kundigen hier die Langzeichen und Betonung: 餃子 / jiǎozi
Für die Kundigen hier die Langzeichen und Betonung: 餃子 / jiǎozi
Kaiting
sagt:
sagt: 31.07.2011 14:59
ziphi
sagt:
sagt: 31.07.2011 16:05
captivasomniae
sagt:
sagt: 19.02.2008 12:19
Hilfreicher Kommentar:
@ziphi: jiaozi ist falsch. jiaozi werden meist gekocht, koennen auch dedämpft werden, werden aber nicht aus hefeteig hergestellt und haben auch eine andere form. die schriftzeichen sind aber richtig ^^ die für baozi sind 包子 (kurzzeichen)
zum rezept: man sollte am besten lebendhefe verwenden und immer das dunkle sesamöl ins fleisch geben und kein anderes, schemckt aromatischer.
ich rate zu reinem schweinehack, rindfleisch wird sehr hart. in china ist hack feiner und weicher.
meine familie verwendet meist fünfgewürzpulver und natürlich frischen ingwer (das reiben ist natürlich mehr arbeit, hat aber auch einen besseren geschmack)
zucker und essig kommt eigentlich nicht rein, da man es bei bedarf eh später in essig tunkt.
auch verwenden wir keinen lauch, sondern chinakohl (sehr fein gehackt)
auch verwenden wir keine eier in baozi mit fleischfüllung
für leute die es lieber süss mögen kann man auch gut rotebohnenpaste als füllung verwenden.
und vegetarier können die füllung mit eiern glasnudeln und fein gehacktes gemüse (je nach geschmack) verwenden.
zum rezept: man sollte am besten lebendhefe verwenden und immer das dunkle sesamöl ins fleisch geben und kein anderes, schemckt aromatischer.
ich rate zu reinem schweinehack, rindfleisch wird sehr hart. in china ist hack feiner und weicher.
meine familie verwendet meist fünfgewürzpulver und natürlich frischen ingwer (das reiben ist natürlich mehr arbeit, hat aber auch einen besseren geschmack)
zucker und essig kommt eigentlich nicht rein, da man es bei bedarf eh später in essig tunkt.
auch verwenden wir keinen lauch, sondern chinakohl (sehr fein gehackt)
auch verwenden wir keine eier in baozi mit fleischfüllung
für leute die es lieber süss mögen kann man auch gut rotebohnenpaste als füllung verwenden.
und vegetarier können die füllung mit eiern glasnudeln und fein gehacktes gemüse (je nach geschmack) verwenden.
ziphi
sagt:
sagt: 18.11.2008 14:59
Jugendstil
sagt:
sagt: 27.03.2008 21:17
Ich wollte es mir einfach machen und habe tiefgefrorene Blätter für Frühlingsrollen verwendet... Das war leider keine so gute Idee, da diese am Boden des Dämpfeinsatzes festgeklebt sind ;)
Die Füllung war aber sehr lecker und das nächste Mal mache ich dann bestimmt auch die Mühe, den Teig selbst zu machen.
Die Füllung war aber sehr lecker und das nächste Mal mache ich dann bestimmt auch die Mühe, den Teig selbst zu machen.
darph
sagt:
sagt: 27.03.2008 21:50
28.03.2008 20:55
Hisui
sagt:
sagt: 02.12.2011 17:14
ossy86
sagt:
sagt: 28.06.2009 08:40
Die sind wirklich sehr gut.
Ich habe statt Gehacktem Tofu genommen (in Hoisin- und Austernsauce eingelegt). Dadurch war die Füllung richtig cremig.
Für den Hefeteig habe ich 250g normales Mehl genommen, darin die Hefe gehen lassen und dann noch 250g Vollkornmehl genommen. Dadurch wurde das richtig schön nussig.
Ich habe statt Gehacktem Tofu genommen (in Hoisin- und Austernsauce eingelegt). Dadurch war die Füllung richtig cremig.
Für den Hefeteig habe ich 250g normales Mehl genommen, darin die Hefe gehen lassen und dann noch 250g Vollkornmehl genommen. Dadurch wurde das richtig schön nussig.
Benny_Hillz
sagt:
sagt: 10.07.2010 21:48
Hallo,
habe letztens in einem Chinesisch-Podcast von Baozi gehört und dass das auch den westlichen Geschmack treffen könnte. Daher hab ich das hier gesucht und auch gleich gefunden. Nur denke ich, dass das kaum 5 Leute satt machen wird, selbst, wenn man mehr macht.
Es steht ja auch im Rezept, dass man eine Suppe dazu machen könnte. Was für eine Suppe könntet ihr mir denn empfehlen?
Am besten wäre ein Link auf die Chefkochseite, weiß nicht ob externe Links erlaubt sind.
PS: ich weiß, die letzten Einträge sind von 2007, aber vll verirrt sich noch jemand hierher.
Grüße
habe letztens in einem Chinesisch-Podcast von Baozi gehört und dass das auch den westlichen Geschmack treffen könnte. Daher hab ich das hier gesucht und auch gleich gefunden. Nur denke ich, dass das kaum 5 Leute satt machen wird, selbst, wenn man mehr macht.
Es steht ja auch im Rezept, dass man eine Suppe dazu machen könnte. Was für eine Suppe könntet ihr mir denn empfehlen?
Am besten wäre ein Link auf die Chefkochseite, weiß nicht ob externe Links erlaubt sind.
PS: ich weiß, die letzten Einträge sind von 2007, aber vll verirrt sich noch jemand hierher.
Grüße
Hisui
sagt:
sagt: 02.12.2011 17:13
Svenja124
sagt:
sagt: 26.08.2011 05:35
Ich hab in China oft Baozi mit einer gelben, süßen Füllung gegessen. Ich glaube das war Ei. Und mit einer Füllung aus roten Bohnen sind die auch total lecker! Hat jemand die Rezepte dazu?
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- Juli bis September 2008
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das Chinagewürz hatte ich nicht. Es hat aber trotzdem sehr gut geschmeckt. Ein Foto werde ich erst das nächste Mal machen, da sie diesmal zu schnell aufgegessen wurden.
Vielen Dank!
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