Schweinebraten Grutholzbräu



Zutaten für Portionen

1 kg Schweinefleisch (Schweinebauch mit Schwarte), sehr mager
  Salz und Pfeffer
125 ml Wasser
Zwiebel(n)
1 Bund Suppengrün
2 Zehe/n Knoblauch
1 TL Kümmel
½ Liter Bier, dunkel oder hell
60 g Brot (Schwarzbrot), altbacken

Zubereitung

Das Fleisch waschen, abtrocknen, die Schwarte kreuzweise einschneiden, mit Salz und Pfeffer einreiben, das Fleisch mit der Schwarte nach oben auf den Bratrost legen und mit untergeschobener Fettfangschale in die Mitte des Backofens schieben, das Wasser in die Fettfangschale gießen, das Fleisch bei 225°C garen lassen.

Nach etwa 20 Min. die abgezogenen, gewürfelten Zwiebeln, das geputzte, kleingeschnittene Suppengrün, die geschälten, zerdrückten Knoblauchzehen um das Fleisch legen, den Kümmel darüber streuen und nach und nach das erwärmte Bier hinzugießen, etwa 50 Min. weiterschmoren lassen.

Den Bratensaft durch ein Sieb streichen (evtl. mit Wasser auf 1/2 l auffüllen), mit dem feingeriebenen Schwarzbrot aufkochen, mit Salz, Pfeffer abschmecken, mit dem in Scheiben geschnitten Fleisch, Semmelknödeln und Krautsalat servieren.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 07.08.02
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Verfasser:

Biene62 Chefkoch


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Kommentare anderer Nutzer

eling Kaltmamsell sagt:  
21.01.2007 14:28
Hallo,
habe heute meinen Schweinebraten so zubereitet, es war echt köstlich. Habe allerdings das Brot gleich mit in die Pfanne gegeben und am Ende alles püriert. Dazu Kartoffelklöße und Sauerkraut, total lecker.
LG
Eling

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weiwel  Hendlgriller sagt:  
24.09.2007 17:10
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Hallo,
da hätte ich doch mal eine sachliche Frage zur Zubereitung: Das Fleisch liegt auf dem Bratrost lt. Rezept. Nach 25 Min. soll es mit geschnittenen Zwiebeln, Suppengrün und Knobi umlegt werden ? Und wie balanciere ich das auf dem Rost ? Das Bier ? Also doch in die Reine ?

Fragende Grüsse
Gabi

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luremi Küchenjunge sagt:  
26.09.2007 13:25
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Ich habe gestern dein Rezept ausprobiert und bin bei meinem Metzger etwas ins Schleudern gekommen, was das Fleisch angeht: wirklich Schweinebauch??? Das war mir selbst nach Entfernen der Schwarte immer noch viel zu fett!
Statt die Soße mit Wasser aufzufüllen, habe ich Rinderfond genommen, damit es etwas würziger wurde und das Suppengrün samt Zwiebeln habe ich nicht auf den Rost gelegt, sondern gleich in die Fettpfanne gegeben, weil das Gemüse ja eh durch den Rost durchgerutscht wäre ;-)

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Rheuma Tellerwäscher sagt:  
29.09.2007 11:10
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Hallo
hört sich echt lecker an.Möchte das Rezept nachkochen,aber wie der Vorgänger,das Gemüse muß ja dann gleich in die Fettpfanne und wie lange das Ganze garen und wirkölich Schweinebauch?Der ist doch sehr fett?
LG Conny

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Jago Tellerwäscher sagt:  
29.09.2007 12:33
Hört sich lecker an - aber wie/wann vom Bratrost runter?
Ilona

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heid Tellerwäscher sagt:  
29.09.2007 12:34
Hallo,
kann es mir auch nicht vorstellen, dass das Gemüse, Zwiebeln sowie Knoblauch um das Fleisch gelegt werden sollte. Es fällt doch sowieso durch den Rost. Musste es nicht heißen, dass Fleisch in die Pfanne?
Wenn das Fleisch nach den 20 Min auf den Rost gebraten wurde, dann in die Pfanne un ddie Zutaten dazu geben- oder?

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oemkg Tellerwäscher sagt:  
29.09.2007 12:43
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Tip! Es geht auch mit Schulter- ist nicht so fettig. Ca. 30 Minauf dem Rost. Dann vom Rost in die Fettpfanne.
Jetzt mit Wurzelgemüse umlegen und Bier angißen. Weitere 60 Min. bei 120 Grad , dann mit der Schwatre
für 20 - 30 Min.nach unten.Mit einer Fleischgabel einstechen , wenn es leicht abrutsch ist es zart.

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ingwe  Hendlgriller sagt:  
30.09.2007 10:50
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Hallo,
ich nehme auch immer Schulter. Mit Schwarte heißt es bei uns "Schulter wie gewachsen". Ich brate das Fleisch im gusseisernen Bratentopf an, Zwiebeln und Gemüse dazu, Deckel drauf und ab in den Backofen.
Vorteil: Der Ofen bleibt sauber und es schmeckt ebenso gut.
LG, Ingwe

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RaPa  Tellerwäscher sagt:  
29.09.2007 19:36
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Den Krustenbraten aus Schweinebauch zu machen kenne ich auch (ist sogar meine liebste Variante). Nur mache ich ihn etwas anders. Da es die Schwarte selten richtig gut geschnitten gibt, nehme ich das Stück uneingeschnitten und lege es mit der Schwarte nach unten in den Bräter – Brühe angießen, bis Schwarte und Fett bedeckt sind. Jetzt bei nicht zu hoher Temperatur (140° - 150°) 1 Stunde vorgaren. Das gute Stück danach rausnehmen – die Schwarte ist jetzt butterweich und lässt sich toll einschneiden. Brühe aus dem Bräter in ein anderes Gefäß gießen, diesen schnell trocken tupfen und oben auf der Herdplatte darin dann das Wurzelgemüse und die Zwiebeln anbraten. Die schon zuvor braun gerösteten Knochen dazugeben, den Braten – jetzt Schwarte nach oben – wieder draufsetzen, mit der beiseitegestellten Brühe angießen, zurück in den Ofen geben und bei etwas höherer Temperatur (150° - 160°) weitergaren, bis der Braten eine Kerntemperatur von 85° hat. Niedrigere Temperatur und längere Zeit im Ofen machen daraus ein wahres Gedicht. – Zum Schluss bei 220° Umluft oder 240° Oberhitze kross ausbacken. Ob dabei mit Dunkelbier, Malzbier, kaltem Salzwasser, Aprikosenmarmelade oder einer Chili-Honig-Mischung bepinselt wird ist reine Geschmackssache.
Versucht es doch einmal so. – Viel Spaß dabei.


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Piet-Piet Smutje sagt:  
29.09.2007 20:02
@RaPa,
Das mit der Schwarte nach unten hab ich auch schon getestet; funktioniert gut. Aber, ist eine Stunde Garzeit nicht etwas zu viel?
Schweinebauch (Wir in Bayern sagen Wammerl dazu), ist für einen solchen Braten hervorragend geeignet. Die Fettschicht ist ein super Geschmacksträger. Bei Schweinebraten ohne Fett kann ich nur sagen: Arme Sau!
Piet-Piet

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Boxerbaby  Chefkoch sagt:  
29.09.2007 22:48
Hallo,
also wenn ich einen Krustenbraten zubereite, lasse ich mir auch immer den Braten uneingeschnitten geben. Ich habe mir extra ein Teppichschneide-Messer für die Küche besorgt. Das Messer kann ich so einstellen das ich einen gleich tiefen Schitt in der Schwarte habe, ich schneide den Braten auch gleich in Scheibendicke ein. Dann lege ich den Braten auch die ersten 60 Minuten auf die Schwartenseite und drehe das gute Stück dann um. Klappt bestens.

MfG
Norbert

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Maronal Küchenjunge sagt:  
30.09.2007 11:41
Hallo

Ich mach auch immer erst die Schwarte vom Wammerl mit der Unterseite zuerst. Lässt sich danach echt supi leicht schneiden.

Den Tip mit dem Teppichmesser von Norbert find ich klasse. Das probier ich auch mal aus.

Gruß Maronal

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musik234 Tellerwäscher sagt:  
08.10.2007 17:50
Gestern habe ich das Rezept gekocht. Na ja....eigentlich hätte es gut sein können, wenn nicht irgend etwas die Soße so bitter gemacht hätte.
Wir haben noch nicht herausbekommen, was das war:
vielleicht das Bier? Eswar eine Flasche Paulaner Oktoberfestbier....
Vielleicht die Selleriestängel, die ich mit hineingeschnitten habe?
Oder das Schwarzbrot? ein Kanten Vollkornbrot vom Bäcker....
MH, was meint ihr denn dazu?
Herzliche Grüße
Musik234

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suppenkasper42  Kaltmamsell sagt:  
25.08.2009 20:58
Hallo,
mit einem Teppichmesser schneide ich auch immer die Schwarte ein, geht am Besten so, die sind ja auch schön scharf. Mageres Bauchfleisch zu bekommen ist oft Glücksache. Habe heute welches gekauft, das war für Bauchfleisch relativ mager.
Gruß, Marion

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