Sarma nach Oma Marijas Art

Kroatische Kohlrouladen

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Zutaten für Portionen

500 g Hackfleisch
Zwiebel(n)
2 Zehe/n Knoblauch
Ei(er)
120 g Reis (Langkornreis)
  Salz und Pfeffer
Weißkohl, im Ganzen, sauer eingelegt
1 Tasse Öl
1 EL Tomatenmark
1 EL Mehl
1 EL Öl
  Paprikapulver

Zubereitung

Den dicken Strunk am Blattanfang vom Kraut vorsichtig entfernen. Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Paprika, gehackter Zwiebel, gehacktem Knoblauch, Reis und Ei vermischen. Anschließend die Krautblätter damit füllen und zu ganz kleinen Rouladen wickeln.

In eine breite Form zuerst eine Schicht Kohl vom Restkohl legen, dann die Rouladen eng zusammen einschichten. Abschließend wieder eine Schicht Krautblätter legen. Mit Wasser begießen, 1 Tasse Öl daraufgeben und auf kleiner Hitze ca. 2 Stunden kochen lassen.

Die Rouladen am besten am Vortag zubereiten und über Nacht kühl stellen. Sie gelingen besonders gut, wenn sie am nächsten Tag in einer kleinen Auflaufform mit etwas Soße im Backofen erwärmt und mit dem Kraut serviert werden.

Für die Soße Öl in einem Topf oder einer tiefen Pfanne erhitzen, etwas Mehl einrühren und Tomatenmark dazugeben. Alles aufkochen und dabei rühren. Dann mit der Brühe der Rouladen ablöschen, bis die gewünschte Sämigkeit und Menge erreicht ist.

Dazu passen Salzkartoffeln oder Weißbrot.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 31.03.07
Rezept-Statistiken: 22.735 (306)* gelesen
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Verfasser:

herbstkind53 Küchenjunge


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16 Beiträge (ø0,01/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

AHeinzel Tellerwäscher sagt:  
13.11.2007 21:38
Ich würde das Rezept sehr gerne ausprobieren, brauche aber deinen Tip.
Wie lege ich den Weisskohl sauer ein und wie lange?

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herbstkind53 Küchenjunge sagt:  
15.11.2007 10:18
Also ich koche einen kräftigen Essigsud (Essig und Wasser), gewürzt mit Kümmel, Zwiebeln (grob geschnitten), Salz und etwas Zucker und lasse den ganzen Weißkohl darin einmal aufkochen und ca. 10 Min. darin köcheln lassen. Der Kohl darf nicht zu weich werden! Dann den Topf vom Herd ziehen und über Nacht in dem Sud ziehen lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und laß es Dir schmecken. Es macht zwar etwas Arbeit - aber es lohnt sich!

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AHeinzel Tellerwäscher sagt:  
15.11.2007 12:43
Danke für die schnelle Antwort. Ich werde das gerne nach deinem Rezept ausprobieren, denn gestern beim Googeln habe ich Methoden des Säuerns gefunden, welche erheblich arbeits- und zeitaufwendiger sind. Die Bewertung erfolgt dann.

Lieber Gruß
Angelika

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herbstkind53 Küchenjunge sagt:  
18.11.2007 14:37
Die Methoden kenne ich auch - dauern mir persönlich aber viel zu lange. Ich will ja schließlich kein Sauerkraut machen.



Liebe Grüße



Monika

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AHeinzel Tellerwäscher sagt:  
06.12.2007 11:20
Liebe Monika,

ich habe endlich für das heutige Mittagessen Kohlrouladen nach deinem Rezept zubereitet und muss sagen, dass die wirklich lecker sind. Das ist eine schöne Abwechslung zu der Variante, die ich sonst so mache.

Lieber Gruss
Angelika

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herbstkind53 Küchenjunge sagt:  
06.12.2007 15:23
Das freut mich aber wirklich sehr, liebe Angelika. Und dauert auch nicht viel länger als "normale" Kohlrouladen.

Ich wünsche Dir eine wunderschöne Adventszeit.

Monika

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rodaroda Chefkoch sagt:  
05.02.2008 19:14
Hallo herbstkind53,

ich kenne diese Zubereitung aus Rumänien und mache sie öfters. Ich kaufe allerdings den fertig eingelegten und gesäuerten Krautkopf heute schon in Supermärkten oder aber in türkischen Geschäften (idealerweise am Wiener Nachmarkt bei "Leo" einem Original dort). Die Ladenkäufe muß man allerdings vorher auf Salzigkeit prüfen und eventuell etwas wässern.

Der Vorteil dabei ist das verwendete Kraut selber, das sich stark von dem handelsüblichen Weißkraut unterscheidet: Die Blätter sind erheblich größer und wesentlich dünner, also zum wickeln ausgesprochen besser. 1 so ein Kopf ergibt bis zu 100 Rollen, da man die großen Blätter teilt. Ich friere einen Teil ein, wobei man gut portionieren kann.

Ferner empfehle ich Dir beim Kocchen zwischen die Lagen Schwarten und Pfefferkörner einzulegen. Ich weiß Öl ist gesünder, aber das Schweinefett zu Kraut passt besser.

LG
rodaroda

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herbstkind53 Küchenjunge sagt:  
06.02.2008 16:05
Hallo rodaroda,

vielen Dank für Deine Tipps, leider wohn ich hier so ziemlich in der Provinz, so daß es mit den eingelegten Kohlköpfen leider nicht so klappt. Aber ich weiß, meine Schwester hat in Berlin auch so ein türkisches Geschäft, wo es die eingelegten Kohlköpfe zu kaufen gibt.
Ich stimme Dir zu, daß es mit Schweinefett besser und kräftiger schmeckt, aber da mein Göga und ich stark mit dem Gewicht zu kämpfen haben, nehm ich lieber wenig Öl, aber die Pfefferkörner dazwischen mach ich das nächste Mal auch. Tolle Idee, vielen Dank
und liebe Grüße

Monika

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Robert_3  Suppenkoch sagt:  
23.12.2011 10:30
Hallo Herbstkind,
habe Dein Rezept gemacht und schmeckte es gut! Habe es sogar einen Freund, der jugoslavischer Restaurantbesitzer ist eine Protion gebracht und er hat sich gewundert wie Originalgetreu ich dies gekocht habe und war begeistert!
Grüße,
Robert

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herbstkind53 Küchenjunge sagt:  
23.12.2011 17:16
Hallo Robert,
freue mich sehr, daß das Rezept so gut angekommen ist.
Liebe Grüße und ein schönes Weihnachtsfest
wünscht Dir
Monika

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Robert_3  Suppenkoch sagt:  
23.12.2011 17:28
Hallo Herbstkind,
ebenfalls ein geruhsames Weihnachtsfest!
Nun hast Du auch mal ein Bild dazu drinnen. Finde Bilder machen sich immer gut.
Einen guten Rutsch!
Grüße,
Robert

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