Mehrkornbrot mit Sauerteig



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Zutaten für Portionen

500 g Sauerteig, am Abend vorher angesetzt
375 g Weizen
350 g Roggen
1 Würfel Hefe, in
250 ml Wasser, (lauwarm) gelöst
1 EL Kümmel
20 g Salz
2 EL Öl
150 g Körner, gemahlen, (Leinsamen, Hirse, Buchweizen)
150 ml Wasser
  Für den Teig: (Sauerteig)
50 g Sauerteig - Ansatz
300 ml Wasser
350 g Mehl, Weizenmehl 1050

Zubereitung

Im chefkoch gibt es viele schöne, oft gute Rezepte für Sauerteigherstellung, das ist eine Erfahrungssache. Selbst hergestellter Sauerteig braucht seine Zeit, mindestens 3 Tage. Sauerteig gibt es aber auch gut zu kaufen beim Bäcker oder im Reformhaus. Empfehle daher für den ersten Sauerteig 100g Roggensauerteig zu kaufen und diesen zu vermehren, das geht dann im wahrsten Sinne des Wortes über Nacht. Habe viel probiert, verwende für dieses Mehrkornbrot nur Weizenmehl 1050 für den Sauerteig.
In meinem Kühlschrank habe ich immer einen Sauerteig-Ansatz von 50 - 100 g, der hält sich mindestens 2 Wochen, für längere Zeit friere ich diesen ein.

Am Abend vor dem Backtag setze ich den Sauerteig mit 350g Weizenmehl 1050 und 300 ml Wasser an. Optimal sind 22 Grad für die Vermehrung, hab mir dafür ein schaumstoffbewehrtes Brett auf der Heizung für die kalte Jahreszeit montiert, ansonsten reichen die normalen Temperaturen in der Küche.

Am Backtag mahle ich zuerst das Weizenmehl und verrühre dies mit dem abends zuvor angesetzten Sauerteig (nicht vergessen: wieder den Sauerteig-Ansatz, ca. 50 - 100g abnehmen und im Kühlschrank deponieren) und der Hefemilch (Hefe und Wasser) ca. 10 Min. In der Zwischenzeit lasse ich 150g Körner (Leinsamen, Hirse, Buchweizen) mit 150 ml Wasser kurz aufkochen, lasse diese ausquellen (mindest.10 - 15 Min). Der Roggen wird mit dem Kümmel gemahlen. Salz und alle restlichen Zutaten, zuletzt die gequollenen Körner, werden zugegeben und ca. 12 Minuten durchgeknetet. Dazu benutze ich die Küchenmaschine.
Der Teig ruht eine halbe Stunde, wird dann kräftig mit der Hand durchgeknetet und in eine Form oder auf ein Backblech gelegt. Habe mir vor Jahren schon einen verstellbaren Metallrand gekauft, der ein Auseinanderlaufen des Brotes verhindert. Eine Brotbackform geht auch. Außerdem benutze ich einen Folienschlauch, habe bislang noch nichts besseres gefunden. So vorbereitet lasse ich das Brot im kalten Herd 1 Std. gehen, es muss sich etwa verdoppeln. Dann auf 200 Grad schalten (nehme Ober- u. Unterhitze) und 1 Std. abbacken.
Dieses Rezept wird bei uns schon über 15 Jahre unverändert regelmäßig gemacht und wir freuen uns immer wieder auf das NEUE BROT. Es hält sich gut. Lässt sich gut einfrieren und getoastet ist es auch ein Genuss.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 30.03.07
Rezept-Statistiken: 12.157 (33)* gelesen
94 (0)* gespeichert
557 (2)* gedruckt
8 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Schlipskoch  Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
21 Beiträge (ø0,01/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

badnerin  Kaltmamsell sagt:  
20.10.2010 20:35
Hallo,

ich habe das Brot heute gebacken. Toll, toll, toll !!!
Es schmeckt klasse und ist einfach nachzubacken.
Die Menge habe ich halbiert.

Allerdings hatte ich Roggensauerteig; werde es das nächste Mal mit Weizen-ST machen.

Grüße
badnerin

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hadassa44 Tellerwäscher sagt:  
27.10.2010 19:58
hallo,

backe unser brot nun auch schon 15 jahre selber, habe allerlei rezepte ausprobiert, aber dieses ist mit abstand das beste vollkornbrot was wir je gegessen haben. mahle mein getreide auch selber, habe statt kümmel brotgewürz mitgemahlen, war sehr lecker.

lg aus der pfalz hadassa

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gugu1806  Smutje sagt:  
19.11.2010 20:59
ein tolles rezept, schmeckt super gut , hab die menge auf zwei brote aufgeteilt, ist mega lecker....

lg gugu

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badnerin  Kaltmamsell sagt:  
04.01.2012 13:22
Hallo,
heute hab ich es nochmal gebacken, diesmal mit Weizen-ST.
Nach der Hälfte der Backzeit wollte ich das Brot aus der Form auf den Backstein stürzen, um es dann so fertig zu backen. Dumm gelaufen, es ist gebrochen und nun aus der Form geraten. Das macht aber dem Geschmack keinen Abbruch.
Prima Rezept !!!

LG badnerin

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BHLV Tellerwäscher sagt:  
18.01.2012 17:34
Hallo!

mir gefällt das rezept sehr gut, habe eine Frage. bei den zutaten steht 150 g körner, gemahlen (hirse .....) bei der zubereitung schreibst du die körner kurz aufkochen. sind die körner jetzt gemahlen oder ganz

Danke
Maria

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Schlipskoch  Kaltmamsell sagt:  
19.01.2012 13:27
Im Rezept steht, die Körner werden ganz und nicht geschrotet kurz aufgekocht und dann läßt man sie ausquellen.
Hab gerade mein Brot fertig. Es ist wie immer super geworden.
LG
Schlipskoch

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BHLV Tellerwäscher sagt:  
19.01.2012 18:37
Hallo Schlipskoch

Danke für die schnelle Antwort, denn ich habe genau zu diesem Zeitpunkt mit dem Hautteig begonnen. Jetzt habe ich es gekostet, es schmeckt wunderbar.
Danke und lg
Maria

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