Lammrücken unter der Kräuterkruste auf Artischockengemüse mit Polenta
| 4 Stück | Lamm - Rücken mit Knochen, à 160 g |
| 100 g | Semmelbrösel |
| 80 g | Butter |
| 2 EL | Kräuter, gemischt, frisch und geschnitten (z.B. Basilikum, Thymian usw.) |
| 1 EL | Senf |
| 1 | Knoblauchzehe(n) |
| 2 | Schalotte(n) |
| 4 EL | Balsamico |
| 1 EL | Honig |
| 50 ml | Bratensaft |
| 150 g | Maisgrieß |
| 500 ml | Brühe |
| 50 g | Butter |
| 50 g | Parmesan, frisch |
| 1 Zweig/e | Thymian, frisch |
| 1 Prise | Kurkuma |
| 6 | Artischocke(n) |
| 1 | Zitrone(n) |
| 1 | Knoblauchzehe(n) |
| 2 | Zwiebel(n) |
| 1 Zweig/e | Rosmarin |
| 1 | Paprikaschote(n), rot |
| Öl | |
| Muskat | |
| Salz und Pfeffer |
Zubereitung
Lamm in einer Pfanne mit Öl von beiden Seiten anbraten, sofort aus der Pfanne nehmen, auf einen Teller legen und abkühlen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Senf einreiben.
Pfanne mit Balsamico ablöschen, fast verkochen lassen, Honig zufügen und mit der Bratensauce auffüllen.
Knoblauch + Schalotten pellen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Butter goldgelb braten. Zusammen mit Kräutern und Semmelbrösel vermengen. Die Masse mit einem Löffel dünn auf eine Seite vom Fleisch streichen. Diese im vorgeheizten Ofen bei 180°C und Oberhitze überbacken (max. 10 min.).
Brühe mit Butter, Thymian und Kurkuma zum Kochen bringen und den Maisgrieß unter rühren langsam zufügen. Kurz aufkochen lassen und solange rühren, bis die Masse langsam beginnt zu quellen. Danach die Masse nur noch ca. 10-15 min ziehen lassen. Wenn die richtige Konsistenz erreicht ist, den geriebenen Käse zufügen und unterrühren. Mit Salz und Muskat würzen.
Artischocken putzen und sofort in Zitronenwasser legen. Später achteln und zusammen mit Zwiebel-, Paprika- und Knoblauchwürfeln in Olivenöl anbraten. Rosmarin und eine Prise Zucker zufügen. Bei schwacher Hitze zu Ende garen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Lammrücken auf der Polenta mit dem Artischockengemüse anrichten und Bratensoße rundherum angießen.
Pfanne mit Balsamico ablöschen, fast verkochen lassen, Honig zufügen und mit der Bratensauce auffüllen.
Knoblauch + Schalotten pellen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Butter goldgelb braten. Zusammen mit Kräutern und Semmelbrösel vermengen. Die Masse mit einem Löffel dünn auf eine Seite vom Fleisch streichen. Diese im vorgeheizten Ofen bei 180°C und Oberhitze überbacken (max. 10 min.).
Brühe mit Butter, Thymian und Kurkuma zum Kochen bringen und den Maisgrieß unter rühren langsam zufügen. Kurz aufkochen lassen und solange rühren, bis die Masse langsam beginnt zu quellen. Danach die Masse nur noch ca. 10-15 min ziehen lassen. Wenn die richtige Konsistenz erreicht ist, den geriebenen Käse zufügen und unterrühren. Mit Salz und Muskat würzen.
Artischocken putzen und sofort in Zitronenwasser legen. Später achteln und zusammen mit Zwiebel-, Paprika- und Knoblauchwürfeln in Olivenöl anbraten. Rosmarin und eine Prise Zucker zufügen. Bei schwacher Hitze zu Ende garen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Lammrücken auf der Polenta mit dem Artischockengemüse anrichten und Bratensoße rundherum angießen.
Kommentare anderer Nutzer
madeleine2201
sagt:
sagt: 07.04.2007 11:44
07.04.2007 12:18
Hallo Madeleine,
Hene meint, dass man heute nicht mehr sagt, man solle das Fleisch anbraten, um die Poren zu schließen, da Fleisch in diesem Sinne keine Poren hat. Es geht viel mehr darum, dass sich durch das Anbraten Röstaromen bilden und eine schöne Kruste entsteht.
Brate das Lamm einfach (nach Rezeptanleitung) von beiden Seiten kurz an, bevor es in den Ofen kommt, dann hast du den gewünschten Effekt schon erzielt ;o)
Viele Grüße,
Mandy Scheffel / Chefkoch.de
Hene meint, dass man heute nicht mehr sagt, man solle das Fleisch anbraten, um die Poren zu schließen, da Fleisch in diesem Sinne keine Poren hat. Es geht viel mehr darum, dass sich durch das Anbraten Röstaromen bilden und eine schöne Kruste entsteht.
Brate das Lamm einfach (nach Rezeptanleitung) von beiden Seiten kurz an, bevor es in den Ofen kommt, dann hast du den gewünschten Effekt schon erzielt ;o)
Viele Grüße,
Mandy Scheffel / Chefkoch.de
mgmhier
sagt:
sagt: 07.04.2007 18:46
Hilfreicher Kommentar:
Bei uns gab es gestern Abend dieses Gericht. Allerdings ohne Artischoken, dafür ersatzweise mit Zucchini. Es hat uns ausgezeichnet geschmeckt. Im Video war für die Zubereitung des Lamms von 160 Grad und 10 Minuten die Rede, im Text sind 180 Grad angegeben. Beides kann so leider nicht stimmen. Da ich das Fleisch bereits Mittags vorbereitet habe, war es völlig erkaltet und musste um rosa zu werden für 25 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Dann war es auf den Punkt gegart.
Ansonsten hat mir die Anleitung sehr gut gefallen und war auch hilfreich.
Ansonsten hat mir die Anleitung sehr gut gefallen und war auch hilfreich.
Aluis
sagt:
sagt: 05.04.2010 07:56
HENE1950
sagt:
sagt: 07.04.2007 23:43
hoi zäme
damit wollte ich nur sagen dass fleisch keine poren hat und sich beim anbraten also keine poren schliessen.
grüsse und e währschafti chochete wünscht
hene
damit wollte ich nur sagen dass fleisch keine poren hat und sich beim anbraten also keine poren schliessen.
grüsse und e währschafti chochete wünscht
hene
willirehn
sagt:
sagt: 08.04.2007 13:43
So eine Pleite von Anleitung (Video) zu Ostern.
Vielleicht sollte Chefkoch.de zumindest im Video auf Profis zurückgreifen - denn bei einer Rezeptbeschreibung/Anleitung kann ich den Fehler nur bei mir suchen.
Jedenfalls hatten wir rohes Fleisch und total übermarinierte Kräuterkruste - wer kam denn nur auf die dumme Idee man kann das auch am Morgen zubereiten - jedenfalls ist Video wenig hilfreich und sollten die anderen Artikel eine ähnliche Qualität haben ist dies ein guter Grund dem Club nicht beizutreten.
Sorry, ich bin ein wenig verärgert denn die Häme der Freunde und eine vertane Zeit in der Küche haben mir die Feiertage gründlich verdorben
Vielleicht sollte Chefkoch.de zumindest im Video auf Profis zurückgreifen - denn bei einer Rezeptbeschreibung/Anleitung kann ich den Fehler nur bei mir suchen.
Jedenfalls hatten wir rohes Fleisch und total übermarinierte Kräuterkruste - wer kam denn nur auf die dumme Idee man kann das auch am Morgen zubereiten - jedenfalls ist Video wenig hilfreich und sollten die anderen Artikel eine ähnliche Qualität haben ist dies ein guter Grund dem Club nicht beizutreten.
Sorry, ich bin ein wenig verärgert denn die Häme der Freunde und eine vertane Zeit in der Küche haben mir die Feiertage gründlich verdorben
Bulls600
sagt:
sagt: 01.05.2007 17:11
Hallo,
nichts für ungut, aber wenn man an einem Feiertag Gäste einlädt und den Anspruch besitzt das alles stimmen soll, dann sollte man darauf verzichten ein Gericht zum ersten Mal auszuprobieren.
Die echten Profiköche (mehrere Sterne) machen das nicht anderes. Die Kochen eine neues Gericht unter "realen Bedingungen" so lange im normalen Küchenbetrieb mit, bis es perfekt klappt. Erst dann kommt es auf die Karte und zu den Gästen.
Ich habe schon häufig Lammrücken zubereitet und war über die Angaben des Rezeptes verwundert. Entweder länder anbraten, oder mehr Hitze im Ofen, oder längere Garzeit im Ofen, dann sollte es klappen. Wobei der längeren Garzeit im Ofen der Vorang gelten sollte.
Grüsse,
B!
nichts für ungut, aber wenn man an einem Feiertag Gäste einlädt und den Anspruch besitzt das alles stimmen soll, dann sollte man darauf verzichten ein Gericht zum ersten Mal auszuprobieren.
Die echten Profiköche (mehrere Sterne) machen das nicht anderes. Die Kochen eine neues Gericht unter "realen Bedingungen" so lange im normalen Küchenbetrieb mit, bis es perfekt klappt. Erst dann kommt es auf die Karte und zu den Gästen.
Ich habe schon häufig Lammrücken zubereitet und war über die Angaben des Rezeptes verwundert. Entweder länder anbraten, oder mehr Hitze im Ofen, oder längere Garzeit im Ofen, dann sollte es klappen. Wobei der längeren Garzeit im Ofen der Vorang gelten sollte.
Grüsse,
B!
09.04.2007 18:07
Hallo,
auch ich bin mit den Garzeiten unzufrieden: nach dem Anbraten sofort aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. So hab ich es gemacht, dann weiter wie im Text. Nach 25 min bei 180° hab ich das Fleisch nach Ruhezeit angeschnitten, und siehe da: es war noch roh!!!
Kurzfristig und spontan haben wir beschlossen, nicht zu Mittag sondern zu Abend zu essen.
Ich habe das Fleisch im ausgeschalteten Ofen gelassen, und nach 2 Stunden war es dann zwar nur noch rosa, aber immerhin genießbar. Kurz übergrillt, fertig, lecker.
Die Professionalität von Carsten Dohrs will ich aber nicht in Frage stellen!!!
Grüße von
fraukuehlborn
auch ich bin mit den Garzeiten unzufrieden: nach dem Anbraten sofort aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. So hab ich es gemacht, dann weiter wie im Text. Nach 25 min bei 180° hab ich das Fleisch nach Ruhezeit angeschnitten, und siehe da: es war noch roh!!!
Kurzfristig und spontan haben wir beschlossen, nicht zu Mittag sondern zu Abend zu essen.
Ich habe das Fleisch im ausgeschalteten Ofen gelassen, und nach 2 Stunden war es dann zwar nur noch rosa, aber immerhin genießbar. Kurz übergrillt, fertig, lecker.
Die Professionalität von Carsten Dohrs will ich aber nicht in Frage stellen!!!
Grüße von
fraukuehlborn
10.04.2007 12:05
Hallo Fraukuehlborn,
schade, dass die Fleischzubereitung bei Ihnen nicht so geklappt hat, wie im Video, bzw. in der Rezeptanleitung, beschrieben. Ich war beim Dreh des Videos anwesend und habe das Ergebnis im Anschluss probiert. Der Lammrücken war, wie man im Video auch sehen konnte, auf den Punkt gegart und schmeckte ausgezeichnet, nach genau 10 min im Ofen. Haben Sie denn die gleiche Menge Fleisch verwendet? Wenn Sie ein größeres Stück hatten mit, erklärt dies vielleicht die Dauer der Garzeit? Im Rezept sind 160 g Fleisch pro Person angegeben, wobei man beim Lammrücken auch schauen muss, wie das Verhältnis von Fleisch zu Knochen ist - auch da können sicherlich die unterschiedlichen Erfahrungen mit den Garzeiten herrühren.
Viele Grüße,
Mandy Scheffel / Chefkoch.de
schade, dass die Fleischzubereitung bei Ihnen nicht so geklappt hat, wie im Video, bzw. in der Rezeptanleitung, beschrieben. Ich war beim Dreh des Videos anwesend und habe das Ergebnis im Anschluss probiert. Der Lammrücken war, wie man im Video auch sehen konnte, auf den Punkt gegart und schmeckte ausgezeichnet, nach genau 10 min im Ofen. Haben Sie denn die gleiche Menge Fleisch verwendet? Wenn Sie ein größeres Stück hatten mit, erklärt dies vielleicht die Dauer der Garzeit? Im Rezept sind 160 g Fleisch pro Person angegeben, wobei man beim Lammrücken auch schauen muss, wie das Verhältnis von Fleisch zu Knochen ist - auch da können sicherlich die unterschiedlichen Erfahrungen mit den Garzeiten herrühren.
Viele Grüße,
Mandy Scheffel / Chefkoch.de
10.04.2007 17:34
jpod
sagt:
sagt: 09.04.2007 19:13
Hallo zusammen,
ich fand daß die Kräuterkruste ein wenig zu stark nach Butter schmeckte und so den Kräutergeschmack überdeckte. Habe ich was falsch gemacht? Oder sollte man vielleicht lieber Palmfett oder etwas anderes, geschmacksneutrales nehmen?
Gruß,
Julia
ich fand daß die Kräuterkruste ein wenig zu stark nach Butter schmeckte und so den Kräutergeschmack überdeckte. Habe ich was falsch gemacht? Oder sollte man vielleicht lieber Palmfett oder etwas anderes, geschmacksneutrales nehmen?
Gruß,
Julia
possaci
sagt:
sagt: 10.04.2007 18:42
Die sicherste Methode um Fleisch auf den Punkt zu garen ist meiner Erfahrung nach immer noch die Verwendung eines Fleischthermometers (viel zu oft habe ich es auch in Restaurants erlebt, dass ein medium gebraten gewünschtes Stück entweder innen noch blutig oder aber schon fast durchgebraten war).
Und je niedriger die Temperatur des Ofens eingestellt ist, desto desto länger kann das Fleisch im Ofen bleiben, das Ganze ist also weniger zeitkritisch ("10 min").
Weiterhin hat eine niedrige Ofentemperatur den Vorteil, dass das Fleisch über einen viel grösseren Bereich eine gleichmässige Farbe (rosa oder noch rot - wie jeweils gewünscht) bekommt.
Im Video ist das Resultat der kurzen Garzeit bei hoher Ofentemperatur auch zu sehen: Im Randbereich ist das Fleisch ziemlich durch, im Zentrum noch dunkelrot.
Insgesamt machen das Video und der Vortragende auf mich einen professionellen Eindruck!
Und je niedriger die Temperatur des Ofens eingestellt ist, desto desto länger kann das Fleisch im Ofen bleiben, das Ganze ist also weniger zeitkritisch ("10 min").
Weiterhin hat eine niedrige Ofentemperatur den Vorteil, dass das Fleisch über einen viel grösseren Bereich eine gleichmässige Farbe (rosa oder noch rot - wie jeweils gewünscht) bekommt.
Im Video ist das Resultat der kurzen Garzeit bei hoher Ofentemperatur auch zu sehen: Im Randbereich ist das Fleisch ziemlich durch, im Zentrum noch dunkelrot.
Insgesamt machen das Video und der Vortragende auf mich einen professionellen Eindruck!
10.04.2007 19:00
Hallo,
also wir hatten dasgleiche Problem, wie einige andere hier auch: Das Fleisch war nicht gar! An der Größe kann es nicht gelegen haben, da wir das Rezept für 2 Personen abgewandelt haben. Nachdem die Polenta und das Gemüse bereits fertig waren, habe ich den noch nicht fertigen Lammrücken ausgelöst und in der Pfanne nachgebraten.
Geschmeckt hat es uns übrigens sehr gut. Es paßte alles sehr gut zusammen.
Grüße von Grisu24
also wir hatten dasgleiche Problem, wie einige andere hier auch: Das Fleisch war nicht gar! An der Größe kann es nicht gelegen haben, da wir das Rezept für 2 Personen abgewandelt haben. Nachdem die Polenta und das Gemüse bereits fertig waren, habe ich den noch nicht fertigen Lammrücken ausgelöst und in der Pfanne nachgebraten.
Geschmeckt hat es uns übrigens sehr gut. Es paßte alles sehr gut zusammen.
Grüße von Grisu24
13.12.2009 16:00
Auch ich hatte den Lammrücken 25 Minuten bei 180 Grad im Backofen.
Rosa und lecker.
LG
Wuschel
Rosa und lecker.
LG
Wuschel
gabriele1961
sagt:
sagt: 03.04.2010 11:58
wir haben das rezept bei unserem privaten "perfekten Dinner" gemach. war super und hat allen sehr geschmeckt. sehr zu empfehlen :-)
s_minchen
sagt:
sagt: 01.10.2010 20:32
Auch ich habe das Rezept für ein kleines "Gala-Dinner" zu Hause getestet und bin begeistert - schade war einzig, dass das Essen so schnell aufgegessen war.
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aber das "mit den poren schliessen" wollen sie sich bitte nochmals genauer ueberlegen.
freundlichst
hene
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