Blaukraut oder Rotkohl, klassisch

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Zutaten

1 m.-großer Rotkohl (Blaukraut)
Äpfel (Kochäpfel), geschält geviertelt oder
1 Glas Apfelmus, ersatzweise für die Äpfel
Zwiebel(n), geschält
Gewürznelke(n)
1 Stange/n Zimt
Lorbeerblatt
3 EL Zucker
2 EL Gänseschmalz oder Schweineschmalz
2 EL Rotweinessig
500 ml Fleischbrühe
4 EL Mehl, oder mehr
500 ml Rotwein
  Salz
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Kraut fein hobeln, am besten mit der Aufschnittmaschine. Schmalz in einen Kochtopf geben und Zucker darin karamellisieren lassen. Das Kraut dazugeben und anschwitzen dann einen Schuss Essig, um die Farbe zu erhalten.

Vom Kernhaus befreite Äpfel oder das Apfelmus untermischen. Die Zwiebel mit den Nelken spicken und mit allen Gewürzen dazugeben. Mit wenig Fleischbrühe auffüllen und 30 - 45 Minuten unter mehrfachem Umrühren köcheln lassen.

Salzen, mit Mehl bestäuben, gut verrühren und den Rotwein zugießen. Alles noch mal durchkochen, bis das Kraut weich ist. Man sollte nicht enttäuscht sein, wenn das Kraut nicht schmeckt, es entfaltet erst beim Aufwärmen sein volles Aroma.

Nicht klassisch aber sauguad: Vor dem Verzehr ein paar Maroni dazugeben.

Zum Bevorraten: Das kochend heiße Blaukraut bis zum Rand (das ist wichtig, um den vorhandenen Sauerstoff zu verdrängen) in Schraubgläser füllen und sofort verschließen. Ideal geeignet sind Gurkengläser, so hat man immer einen Vorrat.
Zu diesem Rezept gibt es eine
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Kommentare anderer Nutzer


fatzi

04.11.2007 11:17 Uhr

Hallo Herta,

das Kraut hat uns super geschmeckt. Kam noch nie auf die Idee zu bevorraten und haben immer ein paar Tage daran zu zweit gegessen. Mir ist das selbergemachte wesentlich lieber.Danke für das Rezept.

Grüssle Gisela
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Herta

04.11.2007 12:00 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Schön Gisela, daß es euch geschmeckt hat!

Das ist wirklich eine feine Sache mit den Gläsern. Für meine Nachbarin fülle ich immer ein paar Marmeladengläser, das ist genau die richtige Menge.

Mach ich auch mit Sauerkraut.

Gruß Herta
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veronika1959

11.11.2007 17:29 Uhr

hallo,

habe einen großen pott nach deinem rezept gekocht und einen teil in gläser gefüllt.

hat wirklich super geschmeckt und ich hab gleich einen kleinen vorrat für weihnachten.

lg.
veronika
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tatia

16.11.2007 13:53 Uhr

hallo herta,

kann man den wein durch irgendetwas ersetzen? mein mann ist so gar nicht für alkohol.

gruß tatia
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Herta

16.11.2007 15:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Tatia!

Du kannst den Rotwein durch Apfelsaft ersetzen.
Am Ende der Kochzeit würde ich noch einen EL Johannisbeergelee dazu geben.

Gruß Herta
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Leeenschn

08.01.2011 12:19 Uhr

verkocht alkohol nicht?
wird zumindest doch immer behauptet, dass dann nachher gar keiner im essen ist.
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Teufelsweib66

23.12.2011 08:07 Uhr

Sicher verkocht Alkohol, aber der Geschmack ist noch da - und den mag nicht jeder!

LG
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Mirschi

22.12.2007 11:19 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Bei uns - im Osten der Alpenrepublik - wird diese Beilage "Rotkraut" genannt und bisher dachte ich, dass meine Oma das beste Rotkraut auf diesem Erdenrund kocht... tja, dank dieses Rezepts wird das nun mir im Freundes- und Familienkreis nachgesagt. Es war sogar einer dabei, der bisher jede Form von Kraut grundsätzlich abgelehnt hat... an diesem Abend hat er sich ungelogen zwei Mal nachgenommen! Liebe Herta, vielen Dank für dieses Götterrezept!!! Allen NachkocherInnen empfehle ich vor allem den Tipp zu beherzigen das Kraut eine Weile (bei mir warens bisher ein bis zweit Tage) vor dem Verzehr zuzubereiten. Mahlzeit!
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Herta

22.12.2007 12:00 Uhr

Hallo Mirschi,

da soll ich nicht rot werden bei so viel Lob,Ich danke dir!
Aufwärmen ist gut, aber Bevorraten ist noch besser, denn so hast du immer >Rotkraut< zur Hand, wann du es möchtest und es ist so einfach.

Herzliche Grüsse
Herta
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badgun

27.12.2007 10:41 Uhr

Hallochen,

ein Löffelchen Johannisbeergelee dazu und es war wirklich spitzenmäßig. Gab´s bei uns zu Weihnachten, suuuuper!

Aber eine Frage hätte ich schon noch zu dieser Haltbarmachung, ich habe drei Gläser abgefüllt und die sind auch richtig zugegangen, aber wie lange halten die wenn man sie nicht extra sterilisiert?
Für eine Antwort wäre ich sehr Dankbar.

Gruß Gunta.
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Herta

02.01.2008 14:56 Uhr

Hallo Gunta!

WEnn deine Gläser nach der Erkaltung richtig festgesogen sind, kannst du sie ewig aufbewahren, ähnlich wie Marmelade.

An einem Weihnachtsfeiertag gab es im Wohnmobil Entenbrust, wie war das von Vorteil, daß ich als Beilage nur mein Glas aufmachen mußte.

Gruß Herta
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Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


Hannostamm

28.12.2015 11:40 Uhr

Fantastisches Blaukraut, sogar meiner Kamodschanischen Famile hat es geschmeckt:-)
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opeth

30.12.2015 15:32 Uhr

Ein sehr wandelbares Grundrezept mit Gelinggarantie. Danke fürs Einstellen - daran werde ich mich in Zukunft halten.
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AnnKatrin

05.01.2016 18:16 Uhr

Hallo,

sehr lecker, mein erster selbst gekochter Rotkohl.

Ich hatte noch ein Glas Preiselbeeren hier, das habe ich spontan noch dazugegeben, war sehr passend. Ich habe allerdings später mit Essig, Salz, Zucker und Nelkenpulver noch ordentlich nachwürzen müssen, anscheinend war mein Kohlkopf doch zu groß ;-)

Weiss jemand wie lange sich der Kohl eingekocht im Glas hält ??

LG annkatrin
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Eisbaerbonzo

08.01.2016 10:52 Uhr

Hallo Annkatrin,

bei mir haben die Gläser bis zu 9 Monaten gestanden. So wie sie aussahen, hätten sich auch noch viel länger durchgehalten.

LG Eisbaer
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Dawnoffate

16.01.2016 11:36 Uhr

Aufgewärmt ein Gedicht. Ich habe jedoch beim zweiten Versuch die Rotweinmenge halbiert und eine Hälfte durch naturtrüben Apfelsaft ersetzt. War noch etwas besser.
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Juli1310

18.01.2016 23:14 Uhr

Ein wirklich tolles Rezept für Blaukraut. Hat uns sehr gut geschmeckt und wird es so sicher wieder geben. Rotwein hab ich allerdings deutlich reduziert. Nur ein winziger Schuss zwecks Kind am Tisch. Dafür hab ich zusätzlich etwas mehr Brühe und Apfelsaft verwendet. Mit Gewürzen und Essig lässt sich nach Geschmack gut spielen wobei ich den Zimt super find und auch Nelken und das Lorbeerblatt für mich auf jeden Fall dazugehören. Alles in allem sehr gelungen und absolut empfehlenswert.

Liebe Grüße und *****
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Schritt-für-Schritt Anleitungen

Blaukraut oder Rotkohl, klassisch
Eisbaerbonzo
Anleitung von

Blaukraut oder Rotkohl, klassisch

erstellt von Eisbaerbonzo am 21.10.2015

Schritt 1
Zutaten bereitstellen

1 m.-großerRotkohl (Blaukraut)
2 säuerliche Äpfel (z.B. Boskop, Cox Orange)
1 Zwiebel
8 Gewürznelken
1 Stange Zimt
1 Lorbeerblatt
8 Wacholderbeeren
16 schwarze Pfefferkörner
3 EL Zucker
2 EL Butterschmalz
2 EL Rotweinessig
500 ml Fleisch- oder Gemüsebrühe
500 ml Rotwein
Salz
1 EL Speisestärke (optional)

Außerdem wird ein kleines Baumwolltuch - z.B. ein ausgedientes Taschentuch - und etwas Garn gebraucht.

Wer etwas vom Kohl auf Vorrat kochen möchte, muss noch heiss ausgespülte Gläser und blitzsaubere Deckel bereitstellen. Gläser mit weitem Rand - z.B. Gurken- oder Okragläser - eignen sich besonders gut.

Schritt 2
Rotkohl schneiden

Schmutzige und beschädigte Blätter vom Rotkohl abreissen und wegwerfen.

Kohlkopf längs halbieren und dann vierteln.

Strunk keilförmig herausschneiden.

Kohl fein aufschneiden. Am einfachsten ist die Schnibbelei mit der Brotschneidemaschine.

Es geht aber auch mit einem ordentlich scharfen großen Messer.

Schritt 3
Apfel und Zwiebel schneiden

Zwiebel schälen und würfeln.


Äpfel schälen und in grobe Stücke schneiden.
Hier ist keine Kunst erforderlich, da der Apfel beim Kochen sowieso zerfällt.

Schritt 4
Gewürzsäckchen zusammenstellen

Gewürznelken, Zimt, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren und Pfefferkörner in das Baumwolltuch legen und mit Garn zubinden.

Lang abschneiden, der Sack wird später am Topfhenkel festgebunden.

Schritt 5
Zucker karamelisieren

Schmalz in einen Kochtopf geben.
Zucker zugeben und karamelisieren - d.h. leicht braun werden lassen.

Gut aufpassen. Wenn der Zucker schwarz wird, kann man alles wegwerfen und im schlimmsten Fall auch gleich den Topf.

Schritt 6
Alles in den Topf

Den Rotkohl dazugeben und anschwitzen. Einen guten Schuss Essig dazu, um die Farbe zu erhalten.

Äpfel und Zwiebel unterrühren.

Rotwein und die Hälfte der Brühe zugießen und salzen.

Die restliche Brühe wird später zum Auffüllen verwendet.

Schritt 7
Gewürzsäckchen versenken und sichern

Das Gewürzsäckchen einlegen und mit dem Kochlöffel nach unten auf den Topfboden schieben. Das Fadenende an den Topfhenkel binden.

Jetzt 40-50 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Gelegentlich umrühren und verkochte Brühe wieder auffüllen.

Ob der Rotkohl Biss haben oder ganz weich sein soll, ist Geschmackssache. Nach 40 Minuten muss man halt mal probieren.

Schritt 8
Flüssigkeit binden (optional)

Stärkemehl mit etwas Wasser anrühren. In den Topf gießen und unter rühren aufkochen lassen.

Schritt 9
Gewürzsäckchen herausfischen

Säckchen herausfischen und den Inhalt wegwerfen.
Das Taschentuch ist nun satt lila und wartet auf eine gründliche Wäsche.

Kohl nochmal abschmecken. Ggf. nachsalzen oder Essig zugeben. Noch schmeckt der Kohl nicht sehr aromatisch. Richtig gut wird er erst beim Aufwärmen.

In Belzig habe ich gelernt, dass man noch grob geschrotete Pfefferkörner unterrühren kann. Erwachsene mögen das.

Schritt 10
Konservieren (optional)

Den kochend heißen Rotkohl bis zum Rand (das ist wichtig, um den vorhandenen Sauerstoff zu verdrängen) in Schraubgläser füllen und sofort verschließen.

Gläser eine Weile auf den Kopf stellen, dann ab in den Vorratsschrank.

Schritt 11
Am nächsten Tag aufwärmen und servieren

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