Feines Matjestatar



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Zutaten für Portionen

200 g Salzheringe (Matjesfilet)
Äpfel (z.B. Braeburn oder Pink Lady)
4 m.-große Zwiebel(n)
4 m.-große Gewürzgurke(n)
100 g Walnüsse
4 EL Mayonnaise (leichte Salatcreme, kalorienreduziert)
200 g Schmand
1 Bund Dill
2 Tasse/n Essig
1 EL Salz
  Pfeffer, weißer

Zubereitung

Das Wort Tatar sagt uns schon, dass es hier um ein Gericht geht, in dem viele zerkleinerte Zutaten vorkommen. Hierbei gilt: ‚Je kleiner, desto besser.’ Nun sollten wir den Matjes aber deswegen nicht durch den Wolf drehen, denn ursprünglich wurde auch das Rinderfilet für ein Tatar nicht durch den Wolf gedreht, sondern nur sehr fein geschnitten. In manchen Gegenden Deutschlands wird deswegen das Tatar auch als „Schabefleisch“ bezeichnet.

Nun aber zu unserem Matjestatar:
Wie auch bei einem Fleischtatar variieren die Zutaten von Koch zu Koch. Es grenzt bald schon an einen Glaubenskrieg, ob Rote Bete mit hineingehört oder nicht. Ich habe sie hier in meinem Rezept herausgelassen, weil das Matjestatar sonst meinem Heringssalat zu ähnlich geworden wäre.

Also, zunächst die Zwiebeln fein würfeln, in einen kleinen Kochtopf (Casserole) geben, mit wenig Wasser, einem kräftigen Schuss Essig und einem Esslöffel Salz zum Kochen bringen und ca. 2 Min. kräftig sieden lassen. Danach die Zwiebeln in ein Sieb gießen und mit kaltem Wasser gut abschrecken. Jetzt die Matjesfilets, die Gurken und die geschälten und entkernten Äpfel in feine Würfel schneiden. Die Walnüsse und der Dill (nur die weichen Spitzen) werden nun fein gehackt und mit den Matjesfilets, den Zwiebeln, den Gurken.- und Apfelwürfeln in eine großzügig bemessene Schüssel gegeben. Mit der leichten Salatcreme, dem Schmand und dem weißen Pfeffer werden nun die Zutaten sorgfältig vermischt. Jetzt sollten wir den schon fertigen Matjestatar ca. 2 Std. im Kühlschrank reifen lassen und dann nach nochmaligem Durchrühren kühl servieren.

Als Beilage eignen sich am besten diverse Kartoffelvariationen, wie Rösties oder Pellkartoffeln, aber auch knuspriges Baguette.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 28.03.07
Rezept-Statistiken: 10.619 (6)* gelesen
60 (0)* gespeichert
482 (0)* gedruckt
6 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Hänschenklein Kaltmamsell


Mitglied seit 17.01.2002
1.258 Beiträge (ø0,33/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

alina1st Sternekoch sagt:  
26.05.2007 19:15
Hallo!

Für uns war das echt eine sehr leckere Variante, vor allem die Walnüsse hatten eine besondere Raffinesse...ich habe alleridngs nicht ganz so viel Essig benutzt, so säuerlich sollte es mir dann doch nicht werden. Mit Pellkartoffeln eine prima Mahlzeit für warme Tage!

lg alina

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Hänschenklein Kaltmamsell sagt:  
10.06.2007 14:53
Hilfreiche Antwort:

Der Essig kommt nicht in das Tatar. Nur die Zwiebeln werden in dem Essigsud abgekocht!!!!!

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alina1st Sternekoch sagt:  
10.06.2007 18:50
Hallo Hänchenklein!

Keine Angst, das habe ich schon verstanden, aber ich habe eben für die ZWIEBELN nicht so viel Essig benutzt. Vielleicht weißt du jetzt was ich meine ;-)

lg alina

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Hänschenklein Kaltmamsell sagt:  
16.06.2007 16:10
Hallo noch einmal,

vielen Dank für Dein Foto oben.

Gruß
Hänschenklein

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Lisa50  Chefkoch sagt:  
04.06.2007 04:57
Hallo Hänschenklein,

Deine Essigangabe war sehr verwirrend. Zwei Tassen Essig sind recht viel, wobei Du in der Anleitung schreibst, Wasser und einen kräftigen Schuss Essig. Leider habe ich nur kurz quer gelesen, wurde dabei auch noch gestört und habe zwei Tassen Essig genommen. Es war eindeutig zuviel! Ich habe daher viel mehr Matjes und andere Zutaten genommen, einen guten Schuss flüssige Schlagsahne zugegeben und das Tatar damit gerettet. *zwinker*

Es schmeckte uns in dieser Variante sehr gut. Ich werde es auch nochmals wiederholen, allerdings in abgeschwächter Essigform.

Wir haben Pellkartoffeln dazu gegessen.

Liebe Grüße
Lisa

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Hänschenklein Kaltmamsell sagt:  
10.06.2007 14:49
Hallo Lisa,

wenn Du das Rezept einmal etwas in Ruhe durchlesen würdest, würdest Du feststellen, dass der Essig überhaupt nicht in das Tatar kommt, sondern nur die Zwiebeln in einem Essigsud abgekocht werden. Also bitte nicht alle Zutaten zusammenkippen!!!!!

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Lisa50  Chefkoch sagt:  
11.06.2007 05:59
Hallo Hänschenklein,

ich habe in Ruhe gelesen, es in der Schule auch gelernt *zwinker*, und die Zwiebeln in Essig gekocht und abgesiebt. Die Essigbrühe wanderte in den Ausguss!!!!!!! Jedoch schreibst Du in den Zutaten "2 Tassen Essig" und in der Zubereitung Wasser und "einen Schuss Essig".

Mir ging es lediglich um eine genauere Angabe oder Nachfrage oder wie Du es bezeichnen möchtest, denn "zwei Tassen Essig" waren für " u n s e r " Geschmack zu viel. Desweiteren schrieb ich, dass ich das Tatar nochmals zubereiten möchte (nur mit geringerer Essigmenge). Es sprach für Dein Rezept und war auch so gemeint!!!

Ich hoffe, das Missverständniss konnte geklärt werden! *lächel*

LG Lisa

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Packerlfee Tellerwäscher sagt:  
25.03.2008 08:12
Hallo Hänschenklein,
habe Dein Rezept ausprobiert und war begeistert. Vor allem die Idee mit den leicht gekochten Zwiebeln, hat mich sehr überzeugt. Dieser Matjestatar war super bekömmlich. Bei anderen Zubereitungen sprechen die Zwiebeln noch stundenlang mit mir.
Dieses Rezept liegt bei mir ganz oben auf.
Vielen Dank.
LG Packerlfee

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