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Ungarisches warmes Weißkraut mit Paprika

vegetarisch, pikantes Hauptgericht

Zutaten

800 g Weißkohl
Paprikaschote(n), rot, in feinen Würfeln
4 EL Butterschmalz
1/2 TL Paprikapulver, scharf
1 EL Paprikapulver, edelsüß
Peperoni, rot, getrocknet
1 Zehe/n Knoblauch, zerdrückt
1 Prise Thymian
1 Prise Pfeffer, frisch gemahlen
250 ml Apfelsaft, kräftiger Geschmack
125 ml süße Sahne, flüssig
 etwas Gemüsebrühe
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Den Kohl vierteln oder achteln, in dünne Streifen hobeln und den Strunk wegwerfen. Paprikaschoten putzen und ohne Kernhaus fein würfeln.

Die Peperoni fein zerkleinern, mit Kernen wird es sehr scharf, also besser erstmal ohne Kerne probieren. Knoblauch schälen, klein hacken und mit etwas Salz zerdrücken. Falls frischer Thymian verwendet wird, diesen fein hacken.

Paprika und Peperoni im heißen Butterschmalz anbraten, dann die beiden Paprikapulver, Salz und Pfeffer zugeben. Die Kohlstreifen unterrühren, mit etwas Apfelsaft angießen, dann erst zerquetschten Knoblauch und Thymian zufügen.

Alles ca. 45 Minuten im Topf schmoren lassen, dabei immer wieder etwas Apfelsaft und etwas Gemüsebrühe angießen und umrühren, wenn das Kraut zu sämig wird. Zum Schluss mit süßer Sahne abschmecken.

Dazu passen Bandnudeln, aber auch Gnocchi oder Käsenudeln. Statt Gemüsebrühe kann man einen Schuss Sojasoße hineingeben (ist dann aber nicht mehr ungarisch).

Kommentare anderer Nutzer


Ulliputzz

01.02.2009 05:02 Uhr

Sehr sehr lecker! Besonders auch die Soße!

Ich habe noch eine Zwiebel mit angebraten und mit etwas Kümmel gewürzt.

Koche ich bald wieder

titusan

07.10.2009 12:07 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo, ich habe das Gericht heute mittag gemacht und es hat gut geschmeckt. Ein paar Abwandlungen waren nötig, mangels Paprika und Peperoni (Kinder ;-). Zuerst muss ich vorausschicken, dass ich obwohl Deutsche, seit 5 Jahren in Ungarn lebe und kein Ungar den ich kenne, kocht so was mit süßer Sahne. Alles wird hier mit Tejföl also mit saurer Sahne gekocht.
Ich habe wie Ulliputzz vorab Zwiebeln angeschwitzt und dann nach Rezept weiter gekocht, bis ich am Ende die Saure Sahne anstatt der süßen verwendet habe. Dazu habe ich im Ofen gebratene Knoblauch/Kümmel-Wedges (Kartoffelspalten) gereicht. Das fand ich von der Deftigkeit her besser. Alles in allem wirklich lecker. Gruß Claudia

winni-gret

29.08.2010 17:34 Uhr

war super lecker!

knobichili

25.10.2010 18:10 Uhr

Auch wir haben saure Sahne genommen und fanden alles sehr lecker.

Liebe Grüße

knobi

Miriban

26.09.2011 10:55 Uhr

Sehr lecker! Danke fürs Rezept!

rosquilla

30.01.2012 19:50 Uhr

Ausgezeichnet! Bin dem Rezept gefolgt, aber habe Creme Fraiche statt süßer Sahne genommen. Dazu Dinkelnudeln - vielleicht nicht so ungarisch, aber sehr gut!

s_kroete

04.09.2012 14:31 Uhr

Kann man den Apfelsaft durch Gemüsebrühe ersetzen (damit es weniger Kalorien hat) und die Sahne weglassen? Hat das schon mal jemand ausprobiert?

SpiceOfLife

09.09.2012 16:14 Uhr

noch nicht, aber ich werde es morgen kochen! ohne sahne und statt normalem apfelsaft werde ich 2 äpfel durch den entsafter jagen. weniger fett, kein zucker und es wird bestimmt trotzdem lecker. ich sag dir dann bescheid. ;)

SchöneMelisande

19.11.2012 19:18 Uhr

Lecker!
Auch der kohlskeptische Mitesser fand´s gut.
Statt Sahne auch Schmand und statt Thymian Kümmel verwendet, aber die Idee dahinter ist toll!

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