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Bacalhau à Gomes de Sá II

Stockfisch-Kartoffel-Auflauf

Zutaten

1 kg Fisch (Stockfisch), in mehrere Stücke geschnitten, gewässert
50 g Butter, sowie Butterflöckchen
3 EL Zwiebel(n), fein gehackte
Knoblauchzehe(n), zerdrückt
40 g Mehl
300 ml Milch
4 EL Petersilie, fein gehackte
2 EL Olivenöl
1 kg Kartoffel(n), fest kochende, vorgegart, in Scheiben geschnitten
  Pfeffer
Ei(er) hart gekochte, gepellt und in Scheiben geschnitten zum Garnieren
1 Handvoll Oliven, entsteinte schwarze, zum Garnieren
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Stockfisch im großen Topf mit Wasser bedeckt 10 Min. köcheln. Für 15 Min. beiseite stellen. Fisch dann abtropfen lassen, 150 ml Garwasser aufbewahren. Haut und Gräten entfernen. Fleisch zerblättern.

Den Backofen auf 200° vorheizen.
Butter zerlassen. Zwiebel und Knoblauch hinzufügen und garen. Mit Mehl 1 Min. anschwitzen. Unter Rühren langsam Milch dazugießen. Das aufbewahrte Garwasser zugeben. Die Mischung unter Rühren einige Minuten köcheln lassen. Die Hälfte der Petersilie zugeben.
Kartoffeln im Öl anbraten. Eine Hälfte in eine große, feuerfeste Form geben, die andere mit Fisch und Petersiliensauce vermischen, reichlich pfeffern und ebenfalls in die Form schöpfen. Butterflöckchen darauf setzen und den Auflauf für etwa 20 Min. in den Backofen schieben, bis er goldbraun ist.
Vor dem Servieren mit der Petersilie, Eiern und Oliven garnieren.

Kommentare anderer Nutzer


tuttobene

02.04.2010 19:42 Uhr

Dieser Auflauf gehört zu meinen Standards. Wenn immer ich Stockfisch bekomme, greife ich zu. In Deutschland ist das schwieriger, obwohl es langsam besser wird. In Spanien erhält man Stockfisch schon zerteilt und abgepackt, sortiert nach Güteklasse - Filets, Lonchas oder Migas, haltbar im Kühlschrank bis zu einem Jahr.

Das Rezept ist sehr gut, Abwandlungen sind möglich. Im Original sind z.B. Zwiebeln vorgeschrieben, ich halbiere die Menge und ersetze sie durch geschnittenen Lauch. Auch die harten Eier nehme ich manchmal nur zur Dekoration, manchmal lasse ich sie weg. Aber das ist nicht von Bedeutung - das Rezept ist alt, kommt aus der Seefahrertradition, und so soll man es auch belassen.

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