Russische Sülze
Originalname Holodetz - man braucht weder Gelatine noch Essig dafür
Zubereitung
Arbeitszeit:
ca. 45 Min.
/ Schwierigkeitsgrad:
normal
/ Brennwert p. P.:
keine Angabe
Vorab: Man braucht für die Holodetz-Zubereitung einen Schnellkochtopf und Plastik-, Keramik- oder Metallformen (max. 10 cm tief) für die Sülze.
Das Fleisch sorgfältig waschen - Haarreste dabei entfernen. In den Schnellkochtopf legen und salzen. Möhre waschen, schälen und dazulegen. Zwiebel waschen, nicht (!) schälen und ebenfalls dazulegen. Alles mit Wasser übergießen (Fleisch möglichst kompakt im Topf verteilen und das Wasser muss das Fleisch gerade eben abdecken). Den Schnellkochtopf zumachen und zum Kochen bringen. Ab dem Zeitpunkt, bei dem das Ventil herauskommt, bei schwacher Hitze 1 Stunde kochen. Dann den Herd ausschalten und das Fleisch noch 30 Minuten stehen lassen. Den Topf dann vorsichtig nach Herstelleranweisung öffnen.
Das Fleisch muss sich nun leicht von Knochen trennen, die Knochen müssen weich sein und die Brühe muss sich zwischen Daumen und Zeigefinger klebrig anfühlen. Fleisch nun herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Von den Knochen trennen und einschließlich der Haut klein schneiden.
Die Brühe vorsichtig in einen anderen Topf abgießen, damit der Bodensatz im Schnellkochtopf bleibt. Geschnittenes Fleisch mit der Brühe mischen. Pfeffern, evtl. nachsalzen und nach Geschmack und Bedarf gehackten Knoblauch hinzufügen.
Die Zwiebel aus der Brühe kann nun weggeworfen werden. Die Möhre schneidet man in die Scheiben. Hart gekochte Eier längs in die Scheiben schneiden.
Fleisch-Brühe-Mischung in vorbereitete Formen austeilen. Mit Möhren- und Eierscheiben und Dill- oder Petersilie verzieren. Die Formen über Nacht in den Kühlschrank oder auf den Balkon (wenn es kalt genug ist) stellen. Am nächsten Morgen muss Holodetz schnittfest sein.
Er wird traditionell direkt in der Form in die Stücke geschnitten und so serviert. Dazu passt (mittel)scharfer Senf oder Meerrettich.
zuckerhasi
27.02.2007 20:50 Uhr