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Bulgarischer Tarator

kalte Suppe (Veliko Tarnovo)

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 25 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Den Joghurt mit einem Mixer gut verrühren. Die Knoblauchzehen, die Walnüsse, die Salatgurke und das Olivenöl hinzufügen. Mit Salz abschmecken. Alles gut verrühren und mit 2 Tassen Wasser verdünnen.

Tarator mit fein geschnittenem Dill bestreuen und gut gekühlt servieren.

Kommentare anderer Nutzer


rosen1261

21.02.2007 22:13 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Meine Erfahrung: Mehr TARATOR machen (entsprechend mehr Zutaten), kann im Kühlschrank prima gelagert werden (da servieren sowieso SEHR kalt).
Die Gurke raspele ich, bei dem Knochlauch reichen (je nach Geschmack!) 2-3 Zehen, Walnüsse 1-2 Stück. Das Salz und PEFFER GEMAHLEN gebe ich VOR dem Mixen zu, ebenso 3/4 des Dill. Das "Verdünnen" finde ich nicht gut, denn alles übrige hat genug Wasser. Evtl. paar Eiswürfel ?!?
Dazu geröstetes Grau-/Schwarz-/Weissbrot, mit Knoblauch eingerieben und Olivenoel beträufelt...

So ein Zufall: Meine Ex-Gattin stammt auch aus Veliko Tarnovo...
LG- Peter aus Dresden

stelana1

27.06.2007 00:51 Uhr

Hallo, Mixen sollte man nur den Jogurt. Besser finde ich die Suppe(ist auch im Original so) mit Sonnenblumenöl und nicht mit Olivenöl. Alles andere ist wie in dem Rezept beschrieben. LG, Stela

Cat3770

27.06.2007 13:50 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo stelana1,
da ich das Rezept von einem Originalbulgaren aus Originalbulgarien habe und die Suppe dort auch wie lt. Rezept gegessen habe, wird wohl das ganze mit Olivenöl gemacht werden.
Falls natürlich das "Originalrezept" eines anderen Kochs mit Sonnenblumenöl sein sollte, wird dies wohl auch in Ordnung sein. Insbesondere wenn es Dir damit besser schmeckt.
Ich finde es bei den Kommentaren immer äußerst müßig, daß teilweise ewig über die Originalität von Rezepten diskutiert wird.
Es wird wahrscheinlich fast für jedes Rezept zig "Originale" geben.
Und jeder kann die Zutaten so abwandeln wie es ihm am besten schmeckt.
LG
Cat

Cocciolata

27.03.2009 10:54 Uhr

Ich habe mal in meinem bulgarischen Kochbuch nachgesehen ("българска национална кухня"). Dort wird nur von Öl (олио) gesprochen. Daher kann sich wohl jeder aussuchen, wie er sein Tarator zubereitet.

Sumpfhexe

17.07.2007 12:39 Uhr

Diese Suppe ist genial! Vor allem im Sommer!
Da meine bulgarische Freundin meinte, dass die Suppe ohne Nüsse besser schmeckt, also hab ich das mit Nüssen noch gar nicht probiert... ;) Ist daher aber auch ohne Nüsse durchaus essbar!

Sie hat die Suppe ohne Wasser gemacht, dafür 1/4 Liter Milch oder saure Sahne dazugegeben. Aber die Knobi-anzahl... also, ich LIEBE Knoblauch, aber manchmal kann es wirklich zu scharf werden, da würde ich aufpassen. Kommt aber wahrscheinlich auf die Frische an. Gestern hatte ich eine Zehe (gerieben), das ergab einen sehr leichten und feinen Knobigeschmack (für 1 Gurke, 500g Joghurt, 1x Schmand, Salz, Öl (übrigens Olivenöl), 1/2 Bund Dill und ein paar Eiswürfel). Ich könnte mir auch 2-3 vorstellen, aber sonst wird es vielleicht zu stark.

Achja, Durchgezogen hat sie besser geschmeckt als frisch zubereitet!

Und zum Öl: ich denke, da kommt es auch auf das Olivenöl drauf an, und wieviel man nimmt. Ich hatte gestern 2 EL, von einem guten Öl, dass nicht so stark schmeckt. Allerdings hatte ich schon weitaus stärkeres Öl, das würde ich dann vielleicht nicht nehmen.

Sumpfhexe

17.07.2007 12:40 Uhr

PS: die Gurke habe ich auch geraspelt und ansonsten alles mit dem Schneebesen vermischt!

Cocciolata

27.03.2009 11:07 Uhr

Nach belieben kann man noch einen Esslöffel Weinessig sowie gemahlenen schwarzen Pfeffer beifügen. Welches Öl man benutzt, ist reine Geschmackssache...
Wenn man die Gurken raspelt, sind sie natürlich feiner in der Suppe. Gehackte Gurken sehen dagegen (meiner Meinung nach) besser aus.

cajtee

16.06.2009 17:33 Uhr

Ich mache Tarator immer nur mit klein geschnittenen Gurken, Joghurt, Wasser und Salz. Reicht vollkommen und ist super lecker :-)

cajtee

16.06.2009 17:34 Uhr

ach ja.. und natürlich dill.

LiliVanilli

26.06.2010 15:52 Uhr

Hallo cat,
das bulgarische Spezialität ist einfach köstlich !!!
Wir haben es zum Frikadellen gegessen- super lecker!
Ich kann das Rezept nur empfehlen!
Danke für das geniale Rezept !!!
Liebe Grüße
LiliVanilli

Martine

26.07.2010 19:16 Uhr

Danke für´s Rezept !

Da kommen Urlaubserinnerungen auf an vor 26 Jahren in Bulgarien !

Habe ich jetzt in der heißen Sommerhitze sofort nachgemixt, habe türkischen Joghurt dazu genommen ! Sehr lecker und erfrischend !

LG Martina

Magare

27.01.2011 14:26 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Da ich auch oft in Bulgarien bei Bekannten weile, habe ich mir die "Supp Tarator" auch immer bestellt. Ich bin auch der Meinung, man sollte Sonnenblumenöl nehmen, da gutes Olivenöl einen zu starken Eigengeschmack hat. (Ich kenne keinen Bulgaren, der Olivenöl dazu nimmt!) Ausserdem gebe ich immer noch etwas Weinessig dazu und viiiel Walnüsse, da diese das Aroma machen. Wie bei Eintopf am besten über Nacht stehen lassen, wird immer besser! Wichtig ist auch, die geraspelten Gurken mit etwas Salz vermischt, vorher etwas ruhen zu lassen.

Prof_Dr_med_Wurst

04.03.2011 14:37 Uhr

Sicher sollte es jeder nach seinem Geschmack machen. Olivenöl war aber, ob man es glaubt oder nicht, bis vor einigen Jahren ganz unüblich in der bulgarischen Küche und ist es häufig heute noch. Trotzdem schmeckt es mir mit Olivenöl besser.

Noch wichtiger finde ich den richtigen Joghurt. Das sollte nämlich nicht dieser "cremig gerührte", sondern eher die kräftige Sorte vom Türken, z.B. "Gazi" sein. Bekommt man den nicht, hilft etwas Essig oder Zitrone.

Magare

08.03.2011 22:25 Uhr

Der gute alte bulgarische Joghurt oder auch "Kizelom Mleko" (saure Milch) genannte ist leider heutzutage auch nicht mehr zu bekommen (ausser vom Bauern) die Bulgaren haben auch nur noch " Industriemüll"...schade....

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