Fischfond
Fumet de Poisson| 1 kg | Fisch (Fischkarkassen) |
| 60 g | Butter |
| 3 | Schalotte(n) |
| 80 g | Lauch, nur das Weiße verwenden |
| ½ Knolle/n | Fenchel |
| 100 g | Petersilie, die Wurzel |
| 80 g | Staudensellerie |
| ½ Liter | Wein, weiß, trocken |
| 2 Liter | Wasser, kaltes |
| 1 | Lorbeerblätter |
| 2 Zweig/e | Thymian |
| ½ TL | Pfeffer - Körner, weiße |
Zubereitung
Zuerst die Kiemen aus den Köpfen entfernen; sie würden den Fond bitter machen.
Die Karkassen grob zerkleinern, in einer Schüssel unter fließendem Wasser etwa 20 Minuten gründlich ausspülen, bis das Wasser glasklar und frei von Trübstoffen ist. Die Karkassen sorgfältig in einem Sieb abtropfen lassen.
Die Butter in einem weiten Topf zerlassen und die Karkassen darin langsam und unter Wenden in 3-4 Minuten anziehen lassen, ohne dass sie Farbe annehmen. So entwickeln sich die Geschmacks- und Aromastoffe.
Das Gemüse putzen und in gleichmäßig kleine Stücke schneiden, die Schalotten fein würfeln.
Hier wurde bewusst auf Möhren verzichtet, um den Fond möglichst hell zu halten. Ihre geschmackliche Aufgabe übernehmen die fast weißen Petersilienwurzeln.
Den Weißwein angießen; es empfiehlt sich einen trockenen, recht jungen, spritzigen Wein zu verwenden, der noch genug Säure hat und einen klaren, aber nicht zu ausgeprägten Geschmack. Den Wein angießen, sobald die Gemüsemischung köchelt. Ein mild-aromatischer Fond entsteht.
Mit kaltem Wasser aufgießen. Ob Wein oder Wasser, beides muss beim Zugießen kalt sein. Wird nämlich die Flüssigkeit langsam warm, werden Geschmacks- und Aromastoffe besser aufgeschlossen. Denn beim Fond kommt es darauf an, dass sie in die Flüssigkeit abgegeben werden.
Nun die Gewürze beigeben, hier sind es nur ein Lorbeerblatt, 2 oder 3 Zweige Thymian und einige weiße Pfefferkörner. Doch mehr an zusätzlicher Würze ist nicht nötig, denn die Aromaten sollen den Fond nur abrunden, sie dürfen auf keinen Fall alles überdecken und vorschmecken. Mit der Schaumkelle abschäumen.
Zuvor wird die Brühe aufgekocht. Dabei bindet geronnenes Eiweiß Trübstoffe und Schwebepartikel und steigt als grauweißer Schaum an die Oberfläche. Dieser Schaum muss während des Kochens abgeschöpft werden, damit der Fond klar bleibt.
Nun die Brühe abseihen. Nach 20-30 Minuten leisen Köchelns ist der Fond fertig. Nicht länger köcheln, sonst wird er leimig. Ein Spitzsieb in einen Topf hängen, mit einem Passiertuch auslegen und den Fond hineinschöpfen. Gut ablaufen lassen, die im Sieb bleibenden festen Teile aber nicht ausdrücken.
Grundsauce zu Seezungenfilets in Champagnersauce und allen anderen Fischgerichten.
Die Karkassen grob zerkleinern, in einer Schüssel unter fließendem Wasser etwa 20 Minuten gründlich ausspülen, bis das Wasser glasklar und frei von Trübstoffen ist. Die Karkassen sorgfältig in einem Sieb abtropfen lassen.
Die Butter in einem weiten Topf zerlassen und die Karkassen darin langsam und unter Wenden in 3-4 Minuten anziehen lassen, ohne dass sie Farbe annehmen. So entwickeln sich die Geschmacks- und Aromastoffe.
Das Gemüse putzen und in gleichmäßig kleine Stücke schneiden, die Schalotten fein würfeln.
Hier wurde bewusst auf Möhren verzichtet, um den Fond möglichst hell zu halten. Ihre geschmackliche Aufgabe übernehmen die fast weißen Petersilienwurzeln.
Den Weißwein angießen; es empfiehlt sich einen trockenen, recht jungen, spritzigen Wein zu verwenden, der noch genug Säure hat und einen klaren, aber nicht zu ausgeprägten Geschmack. Den Wein angießen, sobald die Gemüsemischung köchelt. Ein mild-aromatischer Fond entsteht.
Mit kaltem Wasser aufgießen. Ob Wein oder Wasser, beides muss beim Zugießen kalt sein. Wird nämlich die Flüssigkeit langsam warm, werden Geschmacks- und Aromastoffe besser aufgeschlossen. Denn beim Fond kommt es darauf an, dass sie in die Flüssigkeit abgegeben werden.
Nun die Gewürze beigeben, hier sind es nur ein Lorbeerblatt, 2 oder 3 Zweige Thymian und einige weiße Pfefferkörner. Doch mehr an zusätzlicher Würze ist nicht nötig, denn die Aromaten sollen den Fond nur abrunden, sie dürfen auf keinen Fall alles überdecken und vorschmecken. Mit der Schaumkelle abschäumen.
Zuvor wird die Brühe aufgekocht. Dabei bindet geronnenes Eiweiß Trübstoffe und Schwebepartikel und steigt als grauweißer Schaum an die Oberfläche. Dieser Schaum muss während des Kochens abgeschöpft werden, damit der Fond klar bleibt.
Nun die Brühe abseihen. Nach 20-30 Minuten leisen Köchelns ist der Fond fertig. Nicht länger köcheln, sonst wird er leimig. Ein Spitzsieb in einen Topf hängen, mit einem Passiertuch auslegen und den Fond hineinschöpfen. Gut ablaufen lassen, die im Sieb bleibenden festen Teile aber nicht ausdrücken.
Grundsauce zu Seezungenfilets in Champagnersauce und allen anderen Fischgerichten.
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Kommentare anderer Nutzer
Alexandradiezweite
sagt:
sagt: 30.03.2006 12:57
Hallo,
ich habe gestern diesen Fond mit dem Skelett meines Steinbutts gemacht. Er war echt klasse. Habe aber keine Petersilienwurzel bekommen und deshalb trotzdem die Möhren verwendet. Ausserdem den Sellerie als Knolle.
Hat wunderbar funktioniert und auch dann als fertige sosse sehr gut geschmeckt.
Ich habe ihn reduzieren lassen so auf die hälfte, dann mit sahne und Sherry aufgegossen und wieder reduziert..........dann ein wenig Weisswein ergänzt und nochmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt..........eine herrliche Sosse zu einem tollen Fisch.
Herzlichen Dank!
ADZ
ich habe gestern diesen Fond mit dem Skelett meines Steinbutts gemacht. Er war echt klasse. Habe aber keine Petersilienwurzel bekommen und deshalb trotzdem die Möhren verwendet. Ausserdem den Sellerie als Knolle.
Hat wunderbar funktioniert und auch dann als fertige sosse sehr gut geschmeckt.
Ich habe ihn reduzieren lassen so auf die hälfte, dann mit sahne und Sherry aufgegossen und wieder reduziert..........dann ein wenig Weisswein ergänzt und nochmal mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt..........eine herrliche Sosse zu einem tollen Fisch.
Herzlichen Dank!
ADZ
Tanit
sagt:
sagt: 14.07.2006 17:34
Der Tipp mit den Kiemen ist klasse, habe ich bislang immer falsch gemacht und mich dann ziemlich abmühen müssen, noch den richtigen Geschmack zu bekommen.
Auch die Idee mit der Petersilienwurzel ist toll, das werde ich demnächst auch mal bei Gemüsefond ausprobieren wenn ich die gelbe Mohrrübenfarbe nicht haben möchte.
Vielen Dank!
LG Tanit
Auch die Idee mit der Petersilienwurzel ist toll, das werde ich demnächst auch mal bei Gemüsefond ausprobieren wenn ich die gelbe Mohrrübenfarbe nicht haben möchte.
Vielen Dank!
LG Tanit
Küwalda
sagt:
sagt: 25.08.2006 00:16
Hallo,
wie und wielange kann ich denn diesen Fond aufheben?
Kann ich ihn heiß in ein Marmeladenglas füllen und aufbewahren?
Herzlichen Dank für eine Antwort
Küwalda
wie und wielange kann ich denn diesen Fond aufheben?
Kann ich ihn heiß in ein Marmeladenglas füllen und aufbewahren?
Herzlichen Dank für eine Antwort
Küwalda
sherminator
sagt:
sagt: 04.09.2009 19:02
Haha wie geil ich wusste doch das mir der Text bekannt vorkommt. aber es spricht für dich dass du gute Bücher liest.
Tsunami
sagt:
sagt: 21.10.2009 15:46
Hallo,
tolles Rezept! Auch ich habe den Fond als Basis für eine Bouillabaisse genommen. Allerdings hab ich mir in Ermangelung von Fischkarkassen einfach Fischreste von meinem Fischhändler geben lassen und hinterher mit Eiweiß geklärt. Vielen lieben Dank für das Rezept.
Beste Grüße
Tsunami
tolles Rezept! Auch ich habe den Fond als Basis für eine Bouillabaisse genommen. Allerdings hab ich mir in Ermangelung von Fischkarkassen einfach Fischreste von meinem Fischhändler geben lassen und hinterher mit Eiweiß geklärt. Vielen lieben Dank für das Rezept.
Beste Grüße
Tsunami
Utee
sagt:
sagt: 29.10.2010 16:57
Ich habe eine Verfahrensfrage: Wird das Gemüse denn angeschwitzt? Wenn ja, mit den bereits seit 3 bis 4 Minuten angezogenen Karkassen oder in einer anderen Pfanne? Zum Anschwitzen des Gemüses ist ja eine etwas höhere Temperatur nötig und beim Zusammen-Anschwitzen werden die Karkassen sonst braun.
Du gießt den Wein an, "wenn die Gemüsemischung köchelt"? Also angeschwitzt ist? Wo sind dann die Fischkarkassen?
Ich zweifle nicht daran, dass das ein gutes Ergebnis bringt, wenn man's richtig macht, aber die Vorgangsbeschreibung lässt doch etwas zu wünschen übrig.
LG UTee
Du gießt den Wein an, "wenn die Gemüsemischung köchelt"? Also angeschwitzt ist? Wo sind dann die Fischkarkassen?
Ich zweifle nicht daran, dass das ein gutes Ergebnis bringt, wenn man's richtig macht, aber die Vorgangsbeschreibung lässt doch etwas zu wünschen übrig.
LG UTee
01.12.2010 16:59
Hallo,
deine Zutaten für den Fond sind völlig okay,
aber, wie soll man das denn machen:
die Karkassen 4 min angehen lassen und dann Gemüse putzen?
Beim besten Willen, so kann das nicht gehen.
LG Carrara
deine Zutaten für den Fond sind völlig okay,
aber, wie soll man das denn machen:
die Karkassen 4 min angehen lassen und dann Gemüse putzen?
Beim besten Willen, so kann das nicht gehen.
LG Carrara
yuki1
sagt:
sagt: 20.01.2012 16:48
20 Minuten die Karkassen unter fließendem Wasser waschen? Das sind ja mehrere Badewannenfüllungen. Finde ich absolut unnötig! Es klappt auch wenn man die Karkassen einige Minuten (je nach Menge 3 - 5) gründlich abspült!
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