Tiroler Schlutzkrapfen

Klassische Schlutzkrapfen mit Spinatfülle

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Zutaten für Portionen

300 g Mehl (Roggenmehl), für den Teig:
200 g Mehl (Weizenmehl)
Ei(er)
1 EL Öl (Olivenöl)
1 Prise Salz
Ei(er), davon das Eiweiß
 etwas Wasser, lauwarmes
500 g Spinat für die Füllung:
1 m.-große Zwiebel(n)
1 EL Butter
1 EL Mehl
½ Tasse/n Milch
¼ Tasse/n Salz
1 Prise Zucker
 etwas Muskat
2 EL Parmesan, gerieben
2 EL Butter zum Bräunen

Zubereitung

Die beiden Mehlsorten und die anderen Zutaten (ohne Eiweiß) knetet man einen weichen Teig. Eine Kugel formen, zudecken und eine Stunde rasten lassen.

Danach teilt man ihn in sechs Stücke, die man zu dünnen Blättern auswalkt. Drei davon bestreicht man mit Eiweiß, setzt mit einen Kaffeelöffel in Abständen die Fülle drauf und deckt mit den nicht bepinselten Teigblättern ab. Mit einem runden Ausstecher oder einem umgedrehten Glas Kreise ausstechen.(über die Fülle stülpen und leicht drehen)
Man kann sie aber auch mit einen Teigrad ausradeln, in beliebiger Form.

Die Ränder werden danach leicht angedrückt, evt. noch mit etwas Eiweiß nachhelfen.
Die Krapfen in reichlich Salzwasser kochen, etwa 5-10 Minuten, (je nach Größe), sie sind fertig, wenn sie in die Höhe steigen, gut abtropfen lassen und mit zerlassener Butter und geriebenem Parmesankäse anrichten.

In der Zwischenzeit den Spinat waschen und in wenig Salzwasser etwa 7 Minuten kochen und sehr fein hacken.

Die feingehackte Zwiebel in Butter glasig werden lassen und mit einen Esslöffel Mehl stauben, hell anrösten und mit der Milch ablöschen. Dann rührt man den Spinat darunter, (eventuell noch ein Ei) salzt, schmeckt mit Zucker und Muskat ab. (Die Masse soll weich, aber nicht flüssig sein)

Variante:
wie oben und noch dazu geben:
4 EL gehackte Petersilie
300 g Topfen (20 %)
2 EL geriebener Parmesankäse
1 Prise Salze, Pfeffer und Muskat
Als Variante kann man die fertige Spinatmischung mit dem Topfen und den anderen Zutaten vermengen und die Krapfen damit füllen (ich mache es immer Halb/Halb):-))

Die Fülle ist auch sehr beliebt:
Fleischfülle: 350 g Fleischreste (Braten, Schinken oder Wurst)durch den Wolf drehen, wenn man hat, auch etwas Hirn und Bries, das Brät mit einen gedünsteten Zwiebel, einem Ei, etwas Bratensaft, wenn vorhanden 50 g blanchierte Schwammerl (Pilze). Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Krapfen damit füllen.
Mit gebräunter Butter und geriebener Parmesankäse servieren
Grünen Salat, oder nach Belieben.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 24.06.02
Rezept-Statistiken: 57.418 (33)* gelesen
187 (0)* gespeichert
2.755 (1)* gedruckt
45 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Nora Sternekoch


Mitglied seit 01.08.2001
4.175 Beiträge (ø1,05/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

w.Harazin Tellerwäscher sagt:  
13.01.2003 23:24
Liebe Nora, was habe ich falsch gemacht???Der Teig hatte die Farbe von Tapetenkleister, schmeckte leider auch nur pappig(vielleicht wie eingeweichte Tapete) und war sehr ähnlich einer Gummimasse, ging beim Ausrollen immer wieder in die Ursprungsform zurück!!! Die Fülle war echt lecker (Spinat),haben wir dann aus den Krapfen herausgekratzt und genascht, danach gab es Brot, um satt zu werden. Das Gericht habe ich wohl völlig verrissen. Ich weiß, daß Ihr Österreicher fit seid, Krapfen- und Nudelteige herzustellen: "bittschön", liebe Nora, Wo war der Fehler??? Ich liebe Eure Mehlspeisen. Ich habe übrigens auch erst in Kärnten gelernt, immer! guten Hefeteig(Germteig) zuzubereiten.Ich bin sehr lernfähig! Freue mich von Dir zu hören. MIt vielen lieben Gedanken Waltraut Nochmals danke für die Postkarte!!

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Nora Sternekoch sagt:  
15.02.2003 02:16
Hallo Waltraut!
Ich weiß nicht,was du falsch gemacht haben könntest.
Vielleicht das falsche Mehl?
Nicht lange genug rasten lassen?
Vielleicht hast du ihn zu warm gestellt?
Vielleicht hast du ihn zu kalt gestellt? :D
Nicht gut geknetet?
Vielleicht waren auch die Eier zu groß?
Normal nimmt man immer M Größe!
Hast du sie zu früh aus dem Wasser genommen?
Ich weiß es nicht,wenn ich nicht dabei bin,kann ich es auch nicht sagen.
Wichtig ist halt das Kneten,mein Vater sagte immer,alles wird nur dann gut,wenn es auch gut genug geknetet ist.
(Siehe Erdäpfelbrot) :)))
Ich würde dir ja gerne helfen,aber vielleicht( :D) muß ich da
neben dir stehen :D:)))
LG.N.

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Monacofranze Tellerwäscher sagt:  
10.03.2006 10:50
Ist wirklich ein Klassiker!
Ich tu gern noch ein bisserl gehackten Knoblauch dran und könnte mir auch eine Variante mit Bärlauch (aktuell für das kommende Frühjahr) gut vorstellen.

Grüße
Monacofranze

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eorann  Chefkoch sagt:  
29.04.2006 18:08
Hilfreicher Kommentar:

Hab das soeben ausprobiert, ein Gedicht! Genauso wie ich mir das als Tirolerin geschmacklich vorstelle - danke für das Rezept! Leider hat meine Digicam heute gesponnen, daher gibt's jetzt keine Bilder (schade, es sah nämlich auch noch gut aus...), aber ich werd das sicher wieder machen, auch in der Variante mit Bärlauch - super Idee!
Lg,
Eorann

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Der_Standmixer Tellerwäscher sagt:  
01.01.2010 21:40
Meine ersten Schlutzer !!

Habe heute das Rezept ausprobiert, nachdem ich in etlichen Kochbüchern von Tirol und Südtirol die Rezepte alle nicht der Hit waren und sämtliche Teige nicht funktionierten

.... Der Teig war sehr gut, Fülle hatte ich allerdings schon eine andere von einem anderen Rezept noch über im Gefrierschrank . Leider hab ich die Schlutzkrapfen nach dem ausstechen nochmals übereinander geklappt , sodass ein sehr dicker Rand entstand , aber da bin ich ja dann quasi selber Schuld , oder vielleicht auch meine bessere Hälfte ( viele Köche verderben ja bekanntlich den Brei ).

Summa Summarum war alles bestens , das Rezept ist wunderbar beschrieben.

Es bedarf aber noch an etwas Übung die ja bekanntlich den Meister macht. Und bis dahin , werde ich mir nun noch ein Nudelbrett besorgen .......

Adieu

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PettyHa  Chefkoch sagt:  
09.02.2010 12:23
Hallo Nora,

wir haben die Schlutzkrapfen schon öfter nach Deinem Rezept gemacht, sie sind einfach perfekt! Bei den Füllungen wechseln wir auch, je nach Lust und Gusto!

Vielen Dank für dieses köstliche Rezept und liebe Grüße
Petra

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gummilöhrchen Suppenkoch sagt:  
16.10.2011 10:38
Tönt ja gut das Rezept aber: stimmt die angegebene Salzmenge ??? 1/4 Tasse erscheint mit arg viel. Und kann ich die Schlutzer roh auch einfrieren ??? Danke schonmal.

Lg Anke

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