Wiener Apfelstrudel

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Zutaten

250 g Mehl, glattes
1 EL Öl
125 ml Wasser,lauwarmes, in etwa, eher weniger
Öl zum Bestreichen
125 g Butter zum Beträufeln
200 g Semmelbrösel
125 g Butter für die Brösel
100 g Zucker
20 g Zimt
Zitrone(n), davon die Schale, geraspelt
1000 g Äpfel, säuerliche (Boskop), kleinblättrig geschnitten
50 g Nüsse, gehackt
50 g Rosinen, in Rum eingeweicht
30 g Puderzucker, zum Bestreuen
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 55 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Zutaten zu weichem Teig verkneten, bis dieser glatt ist und sich von der Hand löst, zur Kugel formen, diese mit Öl bestreichen, unter erwärmtem Geschirr ca. ½ Stunde rasten lassen.
Auf ein bemehltes Tuch legen, etwas auswalken, Rand mit Öl bestreichen, Teig ausziehen, bis er durchsichtig ist.(Vorsicht, sollte er einreißen, vom Teigrand etwas überziehen und festkleben)

FÜLLE: Die Brösel in 1/8 Butter goldbraun rösten mit Zimt und Zitronenschale vermengen. 1 kg Äpfel(entkernt und geschält) kleinblättrig schneiden, zuerst Brösel, dann Äpfel, gehackte Nüsse und Rosinen auf den Teig streuen, erst zum Schluss mit Zucker bestreuen, sonst wird die Fülle nass und der Strudel kann platzen.
Fülle auf dreiviertel des Teiges verteilen, freien Rand mit zerlassener Butter bestreichen, zu dicken Teigrand abschneiden, seitlich einschlagen und den Strudel mit Hilfe des Tuches einrollen und auf ein mit Butter bestrichenes Blech legen. Darauf achten, dass der Strudel auf der Naht liegt.

Ränder fest andrücken und mit zerlassener Butter bestreichen, etwa 40 Minuten backen. Während des Backens mehrmals mit Butter bestreichen, damit der Strudel knusprig wird. (Man kann die abgeschnittenen Teigränder auswalken und zu Bänder ausradeln, die man quer über den Strudel legt, mit Butter bestreichen)

Nach ca. 50 Minuten, wenn der Strudel goldbraun gebacken ist, das Blech mit dem Strudel herausnehmen und nochmals mit Butter bestreichen. Im Rohr etwa 20 Minuten rasten lassen.
Den warmen Apfelstrudel mit Staubzucker bestreuen und nach Belieben warm oder kalt servieren.

Dazu passt Vanillesauce.

Kommentare anderer Nutzer


sahnebaer

05.08.2005 22:40 Uhr

Kann das sein, dass ein Ei im Teig fehlt ? Habe das Rezept ausprobiert und der Teig war ziemlich rissig, mit dem geleichen Rezept plus Ei war es viel besser, oder habe ich was falsch gemacht ?
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nuepsi

18.02.2008 11:00 Uhr

Ich kenne das "Urstrudelteigrezept" auch ohne Ei, man muss aber dann beachten dass der Teig große physische Aufmerksamkeit (Gewalt ;) beim Kneten) und eine ausgiebige Ruhephase braucht um seine gewünschte Konsistenz zu entwickeln.
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Gitta2540

11.10.2005 17:03 Uhr

Habe es ausprobiert und war begeistert.
Superlecker
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Cordu_77

27.10.2005 17:22 Uhr

Hallo Nora!

Alles super-superlecker! Nur mit dem Teig hatte ich auch so meinen Kampf, ziemlich rissig und mürbe. Auch der Trick mit dem Überziehen des Teigrandes wollte da nicht helfen. :o( Schmeckt aber dennoch hervorragend und wird einfach noch einmal ausprobiert!
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akalt

09.11.2005 10:45 Uhr

Habe am Wochenende meinen ersten Apfelstrudel gemacht. Das mit dem Ausziehen muss ich zwar noch üben, das lag aber nicht am Teig, sondern am Tuch, das immer wegrutschte. Ich habe noch einen EL Essig in den Teig gegeben und mit 550er Mehl gearbeitet und der Teig war super-elastisch.
Eines werde ich das nächste mal ändern: 200g Semmelbrösel war mir definitv zu viel, max. 100G, wahrscheinlich weniger.
Danke für das schöne Rezept
Andrea
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chorizo

07.01.2006 14:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Sehr gutes Rezept. Wichtig ist das man nicht soviel Wasser auf einmal bei der Teigzubereitung zu gibt. NORA schreibt das auch in ihrem Rezept. Ich würde erst gute 100 ml für den Beginn nehmen, und nun kommt es auf die Qualität des Mehles an. Nach und nach nur soviel Wasser zugeben bis ein glatter Teig entseht. d.h. wenn der Teig beim Kneten mit der Hand keine Risse mehr auf weist. Ich habe für das Rezept nur knapp die angegebe Menge Wasser benötigt, aber das hängt, wie gesagt, vom verendeten Mehl ab. Vielleicht noch ein Tip für das Ausrollen des Teiges. Bei mir hat es besser funktioniert, als sich den Teig zunächst ersteimal auf der bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 2/3 der Größe des Küchentuches gebracht habe, und dann für die Feinarbeit den Teig auf dem Küchentuch bearbeitet.
Trotzdem alles in allem ein super Rezept.

Vielen Dank
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Die neusten Kommentare:


lilaluise

01.03.2011 20:00 Uhr

hallo
zu Hilfe!:-(
bei mir ist es gar nicht gut geworden, obwohl ich echt oft backe...aber meinem mann hat es trotzdem geschmeckt...
es war zu trocken...kann es sein dass das an der apfelsorte liegt?
Außerdem ist der äußere Teig an manchen Stellen einfach abgeblättert. meine oma gießt über den Strudel immer milch!sollte ich das auch tun?wie sonst wird der teig außendran nicht total bröselig?hab übrigens einen fertigteig verwendet!
lg luise
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Nora

01.03.2011 23:51 Uhr

Hallo!

Bist du so lieb und liest du die Einträge von mir, oberhalb deines Posting?
Bis 11.02.09

Wenn der Apfel nicht säuerlich genug ist, dann ist er auch nicht so saftig.
Ein mürber Apfel darf es auf keinen fall sein. Boskop ist der beste Strudelapfel, oder der Lederapfel, den es fast nirgendwo mehr gibt, außer vielleicht am Bauernmarkt.
Es muss nicht 1A Klasse sein, wichtig ist der Geschmack des Apfels, nicht das aussehen.

Das mit Milch ist ein Millirahmstrudel und da habe ich auch ein Rezept ist eben anders.
Dass der Teig reißt kann darin liegen, dass er selbst zu trocken war, deshalb wird er mit flüssiger Butter oder evt. Öl gut eingestrichen, dann wird er weich und verbindet sich besser mit der zweiten Auflage.

Probier es halt noch einmal, entweder mit einem selbst gemachten Teig (da gibt es nur die eine Lage, die du ausziehst) oder mit einem anderen Fertigteig, auch da gibt es verschiedene.
Kann schon an der Firma selbst liegen.
Die Trockenen von Anker, die kleinen Päckchen, muss man immer eine Doppelpackung nehmen, wenn du zwei davon für einen Strudel nimmst, ist es auch kein Fehler, da die Blätter extrem dünn sind, die gehören dann auch gut eingestrichen.

Die Gerollten, in der Kühltheke sind anders beschaffen und werden eher wie ein frisch gemachter bearbeitet.
Eingestrichen müssen aber alle sein.
Wenn du weniger Bröseln rein tust, dann muss er auch saftiger sein.
Also irgendwo liegt der Fehler, entweder etwas zu viel, oder etwas zu wenig.
Mehr Äpfel macht ihn saftiger, weniger Brösel aber auch.
Probier halt aus, was besser ist.
Oder schau dir meine anderen Apfelstrudeltrezepte an.

Wünsche dir gutes Gelingen.

Liebe Grüße
Nora
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lilaluise

02.03.2011 07:41 Uhr

danke!boskop bekommt man bei uns leider nicht mal im bioladen. ich hatte eigrolle.hab eine fertige teigrolle gehabt und sie nicht eingestrichen.sie ist schon beim rollen auseinandergebröselt. der apfelstrudel meiner oma ist erkein millirahmstrudel, in franken macht man das anscheinend so. meine mutter macht das auch so. also nochmal danke für deine hilfe..ich werde es nochmal probieren!
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maggo-max

04.10.2012 15:49 Uhr

Hallo!
Ich finde das Rezept sehr gut!

Risse im Teig kann man "eindämmen", indem man den Strudel mit einer Stricknadel auf die ganze Länge einsticht.

Durch die Löcher kann dann Druck entweichen.
Keine Angst, der Strudel trocknet dadurch auch nicht aus.
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pirimie

31.05.2013 18:51 Uhr

Mein erster Apfelstrudel! Bin erstaunt, wie gut das geklappt hat. Lecker!
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Eleat

24.11.2013 09:29 Uhr

meine oma kam aus dem sudedenland und hat immer apfelstrudel gemacht.der war sensationell.ich habe ihr als kind dabei immer geholfen.das rezept hatte sie im kopf und nirgens aufgeschrieben.und da für ein kind eine oma nie stirbt,habe ich sie nie danach gefragt.als sie gestorben war kannte niemand das rezept.ich habe viele rezepte probiert mit viel schnick-schnack im teig und hatte schon aufgegeben.dann habe ich dieses schlichte rezept gefunden und mir gedacht,das passt zu meiner oma.und was soll ich sagen...als ich den strudel gemacht und gekostet habe stand der geist meiner oma neben mir und hat gelächelt!vielen dank für dieses rezept!es hat mir ein stück kindheit wieder gegeben!vielen dank! Lg Ina
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Trautenau

31.01.2014 10:52 Uhr

Zum Problem Semmelbrösel: Die Menge von Nora angegebene Menge ist gewaltig. Die in Wien üblichen Mengen sind 60 gr. Semmelbrösel auf auf 1,5 kg. Äpfel! Bei Nora's Rezept muß vor allem auf die Qualität
der Äpfel (notwenig: sehr fest und saftig) und auf eine kurze Backzeit geachtet werden, sonst entsteht ein
fetter Brösel/Apfelmus - Matsch.Wahrscheinlich nur mit ganz frischen Äpfeln anwendbar.
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