Lammkeule an Tomaten - Bärlauch - Pesto mit Ratatouille - Kartoffeln
NT - Methode| 1,2 kg | Lammschlegel |
| 2 | Paprikaschote(n), rot und gelb |
| 1 | Zucchini |
| 1 | Aubergine(n) |
| 4 | Kartoffel(n) |
| 100 g | Tomate(n), getrocknet in Öl |
| 10 Blätter | Bärlauch |
| 75 ml | Sahne |
| 1 Flasche | Wein, rot, schwer (Amarone della Valpolicella) |
| 4 | Knoblauchzehe(n) |
| 4 EL | Thymian, gehackt |
| 1 ½ EL | Rosmarin, gehackt |
| 1 TL | Kümmel, gehackt |
| 1 TL | Senf, scharf (vorzugsweise Estragonsenf) |
| 13 EL | Olivenöl |
| 1 EL | Gelee (Johannisbeergelee) |
Zubereitung
Lammkeule waschen, trocknen und soweit wie möglich vom Fett befreien. Aus 5 EL Olivenöl, 1 EL Thymian, 1 EL Rosmarin, 1 TL Kümmel, 1 TL Senf und 1 klein gehackten Knoblauchzehe sowie Salz und Pfeffer ein Würzöl anrühren und die Keule allseitig damit bepinseln. Anschließend in einen Bräter geben, Bratenthermometer im Zentrum der Lammkeule platzieren und diese Raumtemperatur annehmen lassen (dauert ca. 2 Stunden, wenn das Lamm direkt aus dem Kühlschrank kommt).
Backofen auf 80 °C vorheizen. Die Lammkeule anschließend in den Ofen geben, Garzeit so in etwa 3,5 Stunden würde ich mal sagen. Die Zeit ist bei dieser Niedertemperatur-Garmethode nicht so wichtig, darf auch durchaus eine Stunde mehr sein. Aber: Regelmäßig das Bratenthermometer kontrollieren, die Kerntemperatur sollte 65 – 70 °C nicht überschreiten. Wenn sich das Fleisch dieser Grenze nähert, den Ofen zurückregeln.
Übrigens: Angebraten wird die Lammkeule auch, allerdings nicht zu Beginn, sondern ziemlich zum Schluss. Dies mache ich, weil dann im Unterschied zum konventionellen Anbraten am Anfang das Ergebnis einfach knuspriger ist.
Kartoffeln ca. 15 Minuten kochen, anschließend schälen und in Würfel, Kantenlänge ca. ein Zentimeter schneiden. In der Zwischenzeit die Paprika und den Zucchino waschen und ebenfalls würfeln, Kantenlänge diesmal ein halber Zentimeter. Kartoffeln in 2 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne goldbraun braten, mit Salz, 1 EL Thymian und 1 TL Rosmarin würzen.
In einer zweiten Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und 2 grob zerdrückte Knoblauchzehen hineingeben. Die Keule aus dem Ofen nehmen, in dem aromatisierten Öl allseitig scharf „anbraten“ und anschließend wieder in den Ofen zurückgeben. Falls vom Amarone nach der langen Garzeit und der ewigen Beobachtung des Thermometers noch etwas übrig ist, den Bratensatz mit 1 Glas Amarone ablöschen, auf die Hälfte einkochen und beiseite stellen.
Die Kartoffeln sollten mittlerweile auch fertig sein, also aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Nochmal 2 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Paprika zusammen mit dem Zucchino bissfest braten, mit Salz und 1 EL Thymian würzen, anschließend zu den Kartoffeln geben. In der Zwischenzeit die Aubergine waschen und in Größe von Paprika und Zucchino würfeln. Anschließend wie diese zubereiten und würzen und ebenfalls zu den Kartoffeln geben.
Für die Sauce die getrockneten Tomaten hacken und zusammen mit einer geschälten Knoblauchzehe anbraten, mit dem Bratensatz der Lammkeule und einem weiteren Glas Amarone ablöschen. Sahne und Johannisbeergelee hinzugeben, in ein hohes, enges Gefäß geben und mit dem Pürierstab durchmixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bärlauch waschen, Stielansatz herauslösen und die Blätter in feinste Streifen schneiden. Kurz vorm Anrichten zur Sauce geben.
Kartoffeln mit dem Gemüse ggf. noch mal erhitzen, gut durchmischen und in z.B. Souffleformen geben, etwas andrücken und auf die sehr gut vorgewärmten (wichtig wegen Niedertemperatur-Lamm) Teller stürzen. Fleisch in dünne Scheiben schneiden, auf die Teller geben und mit der Sauce umgießen.
Backofen auf 80 °C vorheizen. Die Lammkeule anschließend in den Ofen geben, Garzeit so in etwa 3,5 Stunden würde ich mal sagen. Die Zeit ist bei dieser Niedertemperatur-Garmethode nicht so wichtig, darf auch durchaus eine Stunde mehr sein. Aber: Regelmäßig das Bratenthermometer kontrollieren, die Kerntemperatur sollte 65 – 70 °C nicht überschreiten. Wenn sich das Fleisch dieser Grenze nähert, den Ofen zurückregeln.
Übrigens: Angebraten wird die Lammkeule auch, allerdings nicht zu Beginn, sondern ziemlich zum Schluss. Dies mache ich, weil dann im Unterschied zum konventionellen Anbraten am Anfang das Ergebnis einfach knuspriger ist.
Kartoffeln ca. 15 Minuten kochen, anschließend schälen und in Würfel, Kantenlänge ca. ein Zentimeter schneiden. In der Zwischenzeit die Paprika und den Zucchino waschen und ebenfalls würfeln, Kantenlänge diesmal ein halber Zentimeter. Kartoffeln in 2 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne goldbraun braten, mit Salz, 1 EL Thymian und 1 TL Rosmarin würzen.
In einer zweiten Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen und 2 grob zerdrückte Knoblauchzehen hineingeben. Die Keule aus dem Ofen nehmen, in dem aromatisierten Öl allseitig scharf „anbraten“ und anschließend wieder in den Ofen zurückgeben. Falls vom Amarone nach der langen Garzeit und der ewigen Beobachtung des Thermometers noch etwas übrig ist, den Bratensatz mit 1 Glas Amarone ablöschen, auf die Hälfte einkochen und beiseite stellen.
Die Kartoffeln sollten mittlerweile auch fertig sein, also aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Nochmal 2 EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Paprika zusammen mit dem Zucchino bissfest braten, mit Salz und 1 EL Thymian würzen, anschließend zu den Kartoffeln geben. In der Zwischenzeit die Aubergine waschen und in Größe von Paprika und Zucchino würfeln. Anschließend wie diese zubereiten und würzen und ebenfalls zu den Kartoffeln geben.
Für die Sauce die getrockneten Tomaten hacken und zusammen mit einer geschälten Knoblauchzehe anbraten, mit dem Bratensatz der Lammkeule und einem weiteren Glas Amarone ablöschen. Sahne und Johannisbeergelee hinzugeben, in ein hohes, enges Gefäß geben und mit dem Pürierstab durchmixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bärlauch waschen, Stielansatz herauslösen und die Blätter in feinste Streifen schneiden. Kurz vorm Anrichten zur Sauce geben.
Kartoffeln mit dem Gemüse ggf. noch mal erhitzen, gut durchmischen und in z.B. Souffleformen geben, etwas andrücken und auf die sehr gut vorgewärmten (wichtig wegen Niedertemperatur-Lamm) Teller stürzen. Fleisch in dünne Scheiben schneiden, auf die Teller geben und mit der Sauce umgießen.
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Kommentare anderer Nutzer
oasing
sagt:
sagt: 20.04.2007 21:41
Hallo esimausi, hoffentlich antworte ich nicht zu spät…
Also, die Keule verwende ich ohne Knochen und natürlich verlängert sich die Garzeit, wenn das Teil schwerer ist. So rein interpolierend würde ich bei einer 2 kg-Keule mal eine Stunde zugeben, ich weiß es aber nicht wirklich. Im Endeffekt aber eigentlich auch egal, wenn man ein Bratenthermometer verwendet: Fleisch in den Ofen, Thermometer im Kern platzieren und wenn’s 70 Grad hat, ist es fertig. Ist zwar doof, wenn dies eine Stunde vor der geplanten Essenszeit ist, aber auch hierfür gibt es eine Lösung: Ofen auf 60 Grad runterregeln. Das Fleisch wird dann nur noch warmgehalten und gart nicht mehr weiter. Kurz vorm Essen dann die Keule wie im Rezept beschrieben anbraten und alles ist wieder gut. Zum Thema Ofen: Die am Thermostaten eingestellte Temperatur sagt ja nix über die Fleischtemperatur aus und wenn ich mir die Hysterese des Temperaturreglers und dgl. vor Augen halte, greife ich im diesbezüglich sensiblen Niedertemperaturbereich gerne zum Bratenthermometer. Übrigens meinte ich mit den im Rezept angegebenen 80 Grad die tatsächliche Lufttemperatur im Ofen. Mein Teil muß ich dazu auf digitale 91 Grad einstellen…
Konnte ich helfen oder habe ich völlige Konfusion ausgelöst?
Gruss
oasing
Also, die Keule verwende ich ohne Knochen und natürlich verlängert sich die Garzeit, wenn das Teil schwerer ist. So rein interpolierend würde ich bei einer 2 kg-Keule mal eine Stunde zugeben, ich weiß es aber nicht wirklich. Im Endeffekt aber eigentlich auch egal, wenn man ein Bratenthermometer verwendet: Fleisch in den Ofen, Thermometer im Kern platzieren und wenn’s 70 Grad hat, ist es fertig. Ist zwar doof, wenn dies eine Stunde vor der geplanten Essenszeit ist, aber auch hierfür gibt es eine Lösung: Ofen auf 60 Grad runterregeln. Das Fleisch wird dann nur noch warmgehalten und gart nicht mehr weiter. Kurz vorm Essen dann die Keule wie im Rezept beschrieben anbraten und alles ist wieder gut. Zum Thema Ofen: Die am Thermostaten eingestellte Temperatur sagt ja nix über die Fleischtemperatur aus und wenn ich mir die Hysterese des Temperaturreglers und dgl. vor Augen halte, greife ich im diesbezüglich sensiblen Niedertemperaturbereich gerne zum Bratenthermometer. Übrigens meinte ich mit den im Rezept angegebenen 80 Grad die tatsächliche Lufttemperatur im Ofen. Mein Teil muß ich dazu auf digitale 91 Grad einstellen…
Konnte ich helfen oder habe ich völlige Konfusion ausgelöst?
Gruss
oasing
welli1958
sagt:
sagt: 20.04.2007 08:25
Hallo,
auch ich hätte eine Frage.
Wir sind alle nicht so die Liebhaber von Bärlauch, gibt es da eine Alternative für dieses Rezept ohne es zu sehr zu verändern?
Gruß Angie
auch ich hätte eine Frage.
Wir sind alle nicht so die Liebhaber von Bärlauch, gibt es da eine Alternative für dieses Rezept ohne es zu sehr zu verändern?
Gruß Angie
oasing
sagt:
sagt: 20.04.2007 21:49
Hilfreiche Antwort:
Hallo welli1958,
der Bärlauch war das Ende der ultimativen Assoziationskette: Lamm = Ostern = April = Bärlauchzeit. Er sticht jetzt auch geschmacklich nicht wirklich heraus, im Rezept wurde ja schon anderweitig Knoblauch verwendet.
Falls Ihr trotzdem nach einer passenden Alternative sucht, könnte ich mir z.B. Bohnenkraut vorstellen… Oder ganz weglassen, die Keule wird’s verkraften
Gruss
oasing
der Bärlauch war das Ende der ultimativen Assoziationskette: Lamm = Ostern = April = Bärlauchzeit. Er sticht jetzt auch geschmacklich nicht wirklich heraus, im Rezept wurde ja schon anderweitig Knoblauch verwendet.
Falls Ihr trotzdem nach einer passenden Alternative sucht, könnte ich mir z.B. Bohnenkraut vorstellen… Oder ganz weglassen, die Keule wird’s verkraften
Gruss
oasing
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Ich möchte das Rezept bald mal ausprobieren.
Vielen Dank
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