Hummer auf buntem Gemüse



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Zutaten für Portionen

Hummer, je ca.350 g (die sind dann etwa 6-7 Jahre alt, Fleischanteil ca. 80 g)
200 ml Fischfond oder Krustentier-
4 cl Portwein
4 cl Pernod
2 cl Brandy
100 ml Sahne
Weintrauben, kernlos und gehäutet
12  Bohnen, Prinzessbohnen (TK)
12  Zuckerschote(n), TK
2 m.-große Möhre(n)
1 m.-große Zucchini
Tomate(n), entkernt und gewürfelt
  Butter
  Salz und Pfeffer
  Zucker
1 EL Petersilie, gehackt

Zubereitung

Hummer sind die edelsten und teuersten Krusten- und Schalentiere auf unserem Planeten, deshalb sollte man ihrem Einkauf und der Zubereitung seine ganze Aufmerksamkeit schenken. Die größten Hummerlieferanten sind Kanada und die USA. Diese Krustentiere sind in den Monaten August und September aber oftmals weniger empfehlenswert, weil sie sich geschält haben und das Fleisch dadurch beim Kochen extrem zusammenschrumpft. Hummer verlieren beim Schälen bis zu 40% an Gewicht und sind nach dem Kochen leicht wie ein Schwamm. Frisch gehäutete Hummer haben ihre Kraft für den neuen Panzer verbraucht, deswegen schmeckt ihr Fleisch dann oft fade. Man muss beim Kauf auf den Panzer drücken und feststellen, ob er fest ist. Übrigens: Hummer haben blaues Blut.

Die lebenden Hummer einzeln kopfüber in reichlich sprudelnd kochendes Wasser geben, Hitze herunterstellen, Topf schließen und Hummer für ca. 3-4 Minuten ziehen lassen. Anschließend das Tier gründlich kalt abschrecken. Hummer aufbrechen und vorsichtig das Fleisch aus Schwanz und Scheren herausholen. Vom Schwanzfleisch den Darm entfernen.

Möhren schälen und schräg in Scheiben aufschneiden. Mit einem Kugelausstecher ca. 10 Kugeln aus dem Zucchino herausschälen. Zusammen mit den Bohnen und den Zuckerschoten getrennt jeweils ca. 1-2 Minuten blanchieren. Anschließend kalt abschrecken, gut abtropfen lassen und auf Küchenkrepp gründlich trocknen.

Fond mit Portwein, Pernod und Brandy zum Kochen bringen und auf etwa die Hälfte reduzieren. Sahne dazugießen und weiter einkochen, bis der Fond sämig wird. Sollte die Sauce noch zu flüssig sein, kalte Butterstückchen mit dem Schneebesen unterschlagen, bis die Sauce bindet. Die gehäuteten Weintrauben in die heiße Sauce geben und ziehen lassen. Einige Male vorsichtig durchrühren.

1 EL Butter in einer hohen Pfanne erhitzen, die blanchierten Gemüsesorten hineingeben, und bei geringer Temperatur ca. 10 Minuten erhitzen, dabei öfter wenden. Kurz vor dem Servieren die Tomatenstücke hineingeben, kurz durchschwenken und etwa eine Minuten warm werden lassen. Alles mit Pfeffer, Salz und Zucker nach Geschmack würzen.

½ EL Butter in einer weiteren kleinen Pfanne erhitzen, Hummerfleisch hineinsetzen, Pfanne schließen und bei ausgestellter Platte erwärmen, Fleisch einmal in der Butter wenden.

Hummerfleisch mit den Gemüsesorten auf Tellern anrichten und die Sauce angießen. Mit Petersilie bestreuen.

Dazu serviere ich gern ein schlankes Kartoffelpüree. Auch frische Pilze können eine leckere Gemüseergänzung sein.
Arbeitszeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 30.12.06
Rezept-Statistiken: 30.331 (314)* gelesen
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Verfasser:

schrat  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

MNschrader Tellerwäscher sagt:  
13.12.2009 19:57
So, vor ner halben Stunde haben wir den leckeren Hummer gegessen... Mit 3 Köchen der Stufe "Fast Food" und 2 "normalen" Köchen war es etwas schwer, das Rezept zu verstehen. Da es auch unser erster Hummer war wussten wir nciht so recht, wo drauf es ankommt...

An manchen Stellen ist das Rezept schwer verständlich und widersprüchlich. Wir haben auch länger als ne Stunde gebraucht.

Am Ende hat es allen doch gechmeckt.

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schrat  Sternekoch sagt:  
14.12.2009 09:08
Hallo MNschrader,

das interessiert nich aber. Was genau ist an dem Rezept swer verständlich oder gar widersprüchlich?

Ich wäre dir dankbar, wenn du das etwas präzisieren könntest.

LG
Schrat

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camouflage165  Chefkoch sagt:  
09.01.2011 13:48
Hallo Schrat,
von mir gibt es 5 Sterne für das Rezept und einige Fotos dazu.

Meine Gäste haben sich die Finger nach dem Essen geleckt und wollten das Rezept auch haben.

Ich kann übrigens auch nicht entdecken, wo MNschrader seine Probleme hatte, die Beschreibung ist eindeutig, das Nachkochen nicht schwierig.

Ich habe allerdings den Pernod gegen einen Pastis ausgetauscht, weil ich finde, dass Pernod eine zu starke eigene Kräuternote mit einbringt, ein Pastis hingegen lediglich den reinen Anisgeschmack.

LG
camouflage165

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