Naan Brot

Indisches Ofenbrot aus Weizenmehl
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Zutaten

20 g Hefe (ein halber Würfel)
1 TL Zucker
140 ml Wasser, lauwarmes
200 g Mehl (Typ 505)
1 EL Joghurt
1 EL Ghee
1 TL Salz
1 EL Schwarzkümmel (Kalonjee Seeds, Zwiebelsamen)
  Mehl für die Arbeitsfläche
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Die Hefe mit dem Zucker in eine kleine Schüssel geben und mit dem lauwarmen Wasser verrühren. Wenn sich die Hefe komplett aufgelöst hat, einfach 10 Minuten stehen lassen. Es sollten sich nun Blasen gebildet haben. Ist das nicht der Fall, dann war die Hefe nicht frisch!

Das Mehl in eine Rührschüssel geben und für die flüssige Hefe eine Vertiefung in die Mitte hineindrücken. Nun Ghee, Salz, Joghurt und die flüssige Hefe hinzugeben. Alles solange rühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Ist der Teig zu flüssig, noch etwas Mehl zugeben. Wird er zu zäh, dann etwas Joghurt oder Wasser hinzufügen.
Im Anschluss den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mindestens fünf Minuten gut durchkneten. Lieber länger kneten als zu kurz!

Anschließend den Teig in einer abgedeckten Schüssel, an einem nicht zugigen Ort (z. B. im ausgeschalteten Backofen) 1,5 bis 2 Stunden gehen lassen.

Danach den Teig nochmals gut durchkneten, diesmal mindestens zwei Minuten.

Nun schon mal den Backofen auf höchste Stufe vorheizen. Wenn ein Grill im Backofen vorhanden ist, diesen nutzen!

Den Teig in sechs Stücke teilen und Rollen oder Kugeln formen. Etwas Schwarzkümmel auf die Arbeitsfläche streuen, die Teigstücke zu etwa 1cm dicken Fladen flach drücken und im Schwarzkümmel wenden und dabei leicht andrücken, so dass Samen auf beiden Seiten in der Oberfläche haften bleiben.

Wenn Zeit ist, jetzt die Teigfladen noch einmal bis zu 30 min. gehen lassen.

Alufolie mit Ghee bestreichen und mit den Fladen darauf für 5-10 Minuten in den Ofen. Die Fladen wenden, wenn die Oberfläche leicht(!) braun wird. Nochmal wenden, wenn die jetzt oben liegende Seite die gewünschte Bräunung erreicht hat. Nach Laune zwischendurch nochmal mit Ghee bestreichen. Fertig ist das Naan Brot, wenn die jetzt obere Seite die gewünschte Bräunung erreicht hat.

Warm schmeckt es am besten.

Varianten:
Man kann Butter statt Ghee verwenden. Ghee bekommt man im Asia-Laden.

Man kann das Naan auch nach dem Backen mit Butter bestreichen statt während des Backens mit Ghee.

Da das Brot in Indien im Lehmofen gebacken wird, kann man es auch im Pizzaofen oder auf einem Brotstein backen. Viel Hitze ist wichtig, damit es gut gelingt.


Sonstiges:
Naan wird in Indien als Beilage serviert. Man kann es statt Reis verwenden. Es passt gut zu Gerichten bei denen nicht soviel Soße dabei ist, aber auch zu klassichem Curry. Auch so ist es ein leckerer Snack.

6 Brote reichen zu einem Hautgericht für 2-3 Personen.

Kommentare anderer Nutzer


summersunflower

20.01.2007 13:57 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

nachdem ich schon seit längerer Zeit mit Naan experimentiere, es aber nie so richtig geklappt hat, habe ich es mal mit diesem Rezept versucht...und was soll ich sagen? Es war perfekt! Der Teig von der Konsistenz her nicht zu klebrig, aber schön weich und geschmeidig, und beim Backen sind die Fladen super aufgegangen, schön luftig, so wie Naan eben sein soll. Ich denke, ein Grund des Erfolgs war auch, dass ich die Grillfunktion benutzt habe. Auf jeden Fall hab ich jetzt ein Rezept mit Erfolgsgarantie. Danke!

LG,
summersunflower
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Higga

01.07.2007 07:22 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

Ghee ist "clarified butter" oder in deutsch Butterschmalz. Dafuer braucht man in Deutschland hoffentlich nicht in Asia Laeden gehen. :)

LG
Higga
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cookie2006

01.07.2007 08:52 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hi Higga,

danke für den Hinweis.

Ja, Ghee ist geklärte Butter und eigentlich damit Butterschmalz.

Jedoch wird deutscher Butterschmalz "aufwendiger" hergestellt.

Es werden werden Wasser, Milcheiweiß und Milchzucker in einer Zentrifuge abgetrennt. Das restliche, sich nun noch in der Butter befindliche Wasser wird durch erneutes Erhitzen im Vakuum auf ca. 60 °C fast vollständig verdampft. Um es weicher und geschmeidiger und somit leichter verarbeitbar zu machen, wird nach dem Abkühlen wird das Butterschmalz mit Luft aufgeschlagen. Zudem wird zumeist noch Stickstoff hinzugefügt, um es lagerstabil und weniger fest werden zu lassen. Zu guter letzt einer Rückwandlung von Butterschmalz in Butter und möglichem Subventionsbetrugs durch die Beigabe von Stigmasterin als Kennzeichnungsmittel vorgebeugt.

Bei Ghee hingegen wird die Butter zumeist nur erhitzt und abgeschöpft. Ghee wird i.d.R. in Dosen mit wiederverschließbarem Deckel verkauft und hat weder die gleiche geschmeidige Konsistenz noch das butterige Aussehen von deutschem Butterschmalz.

Daher empfehle ich, lieber in den Asialaden zu gehen, auch wenn das Rezept sicher auch mit Butterschmalz funktioniert.

Zudem kann man Ghee oder Butterschmalz auch selber herstellen, wenn man mag.

Beste Grüße

cookie.
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ChristelWebb

28.01.2015 10:14 Uhr

Cookie2006 hat vollkommen recht. Ich beziehe mein gee vom einem indischen Laden. In Deutschland habe ich auch immer Butterschmalz benutzt, das ist aber ganz anders als richtiges Gee. Man kann Gee aber auch ganz einfach selber machen indem man die Butter solange erhitzt bis sich das Gee absetzt und man es somit abschöpfen kann.
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LadyCelissa

23.09.2007 02:24 Uhr

Hallo,

habe das Rezept heute ausprobiert. Meinem Mann und mir hat es sehr gut geschmeckt! Schmeckt genauso wie beim Inder. Das wird es ab jetzt öfter geben...

Gruß

Celissa
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maeuschen2710

20.12.2007 20:04 Uhr

Nach langen ausprobieren und experimentieren habe ich endlich das richtige Rezept für mich gefunden, denn ich liebe dieses Brot und kann die Finger nicht mehr von lasssen, dank Dienes Rezeptes. Vielen, vielen Dank dafür.

LG

Mandy
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Koelloe

18.06.2008 12:51 Uhr

Könnte ich statt Weissmehl auch Vollkornmehl verwenden? Hat das eine Auswirkung auf die Konsistenz des Brotes?

LG
K
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cookie2006

30.03.2011 01:54 Uhr

Bei der Verwendung von Vollkornmehl wird die Konsistenz sich verändern und u.U. seine Lockerheit verlieren.

Der Geschmack ist natürlich auch anders. Das Naan Brot lebt aus meiner Sicht vom geringen Eigengeschmack des Mehls und der anderen Komponenten. Ghee, Roestaromen und Schwarzkümmel geben diese Nuancen, die das Brot so lecker machen. Zudem ist es nicht dominant als Beilage zu Sossenreichen, geschmacksintensiven Gerichten.

Fuer alle, die aber einen kräftigeren Geschmack des Brotes mögen, ist es einen Versuch Wert. Ich würde raten, nur einen Teil Vollkornmehl zu nehmen und kein zu grob gemahlenes, so dass die Lockerheit erhalten bleiben kann.


Sorry, die Frage hatte ich wohl vor langer Zeit schon überlesen und erst jetzt wieder gesehen.
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Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


schnubbulinchen

30.05.2015 23:29 Uhr

Prima Rezept! Hab die doppelte Menge Teig gemacht und, wie in den Kommentaren vorgeschlagen, mehr Mehl verwendet (ca. 150g). Es hat, obwohl ich nur wenig Erfahrung mit frischer Hefe habe, sehr gut funktioniert und eine Hälfte habe ich eingefroren. Aus der anderen Hälfte habe ich 6 kleine Brote in der Pfanne gebacken (ohne Schwarzkümmel) und meine Familie war begeistert! Habe erst trocken gebacken, das ist aber schnell angebrannt, die nächsten habe ich in etwas Öl gebacken und die Hitze runtergedreht, die sind super geworden. Vielen Dank!
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Libertysun

18.08.2015 19:30 Uhr

Super Rezept! Wir haben die Naan-Brote gerade als Beilage zu einem Auberginencurry gemacht und sind schwer begeistert! Allerdingt hab ich auch etwas mehr Mehl zugegeben und statt Frischhefe Trockenhefe verwendet... hat trotzdem prima funktioniert!
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vulpes

10.10.2015 17:19 Uhr

Im Steinbackofen bei 300 Grad gebacken. Schmeckt einfach Klasse. Das gibt´s sicher öfter.
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fraukrause

15.01.2016 07:49 Uhr

Wäre das Brotbacken insgesamt nicht so zeitaufwändig, würden wir das öfters machen! Total lecker, selbst in unserem kleinen Mikrowellen-Backofen-Kombigerät sind die Brote mit der Grillfunktion wie beschrieben super gelungen! Anlass war ein Abendessen für 10 Leute, da haben wir reichlich Teig hergestellt und in Etappen gebacken. Sollte eigentlich als Beilage für Vorspeise und Hauptgericht reichen, es waren aber alle so begeistert, dass es nach wenigen Minuten aufgegessen war.
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küchenbetti

07.02.2016 12:32 Uhr

Das war so richtig lecker! Ich hatte den Ofen auf 300 Grad hochgeheizt und noch einen Pizzastein darin. So waren die Brote nach 5' gar. Alle sind regelrecht darüber her gefallen.
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