Konkavelite

Mandelspeise - mittelalterlicher Klassiker

Zutaten für Portionen

300 g Mandel(n), geschälte
1 Liter Wasser (alternativ 500 ml Wasser und 500 ml Wein)
100 g Puderzucker
500 g Kirschen
80 g Mehl (Reismehl)
30 g Haferflocken, feine
1 EL Honig
1 EL Butter
150 g Zucker
1 Tasse Sahne

Zubereitung

Um eine Mandelmilch zu machen, zerstößt man die geschälten Mandeln sehr fein im Mörser (oder in der Mühle) und gibt sie in eine Schüssel. Die Milch aufkochen. Mandeln dann mit der kochenden Milch so lange verrühren, bis die Masse cremig ist.
Alternative: Für die einfachere Variante 1 Liter Milch in einem Topf langsam erwärmen und darin 250 g Marzipanrohmasse darin auflösen.
Die Mandelmilch mit dem Reismehl und den Haferflocken andicken und mit dem Honig süßen.

Die Kirschen entsteinen und in einem Topf mit etwas Wasser kochen. Nimmt man Kirschen aus dem Glas, sollten die Kirschen mit der Flüssigkeit in einen Topf gegeben und die Flüssigkeit etwas eingekocht werden. Anschließend die Kirschen durch ein Sieb passieren oder im Mixer pürieren.

Die Kirschen in die Mandelmilch geben, gut umrühren und noch ein wenig köcheln lassen. In eine Schüssel geben und die gehobelten Mandeln unterheben. Für ca. 5 Stunden kaltstellen.

Kurz vor dem Servieren die Butter und den Zucker in eine Pfanne geben und den Zucker karamellisieren lassen (aufpassen das der Zucker nicht zu braun wird, sonst wird er bitter). Mit der Sahne ablöschen. Falls das Karamell stockt, die Sahne bei kleiner Hitze so lange weiter rühren, bis sich das Karamell wieder aufgelöst hat.

Karamellsauce über die Konkavelite geben und servieren.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Ruhezeit: ca. 5 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 21.12.06
Rezept-Statistiken: 13.041 (26)* gelesen
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Verfasser:

Richensa Suppenkoch


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3.384 Beiträge (ø1,05/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

FrauDrops Tellerwäscher sagt:  
29.01.2007 11:51
Böses Hüftgolddessert, aber die Sünde ist es echt wert!

LG

Marie

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staldi Suppenkoch sagt:  
18.03.2007 10:06
Hallo Richensa!

Das hört sich sehr interessant an!!!
Nun habe ich allerdings noch einige Fragen:
Also .... Für die Mandelmilch - Wieviel Milch nimmst Du?
Und was soll ich mit dem 1L Wasser machen?
Und wieviel gehobelte Mandeln nimmst Du?
Kann man auch normales Mehl nehmen?

LG staldi

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Richensa Suppenkoch sagt:  
18.03.2007 12:31
Hallo staldi,

da hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen! Aufkochen sollte die Wasser/Weinmischung oder nur das Wasser.. Wenn du die Mandeln in die Flüssigkeit gibst, musst du wirklich dauernd dabei stehen und ordentlich rühren, damit nichts anhängt!
Die Mandelmenge stimmt wieder, sie sollen ja fein gemahlen werden, resp. im Mörser kleingehobelt/-raspelt.
Mehl solltest du unter gar keinen Umständen nehmen, denn es geht ja um eine Mandelspeise! Und ohne Mandeln hast du auch nicht den Geschmack, den das Gericht bekommen sollte...

Der Name "MandelMILCH" kommt zustande, wenn man die Konsistenz, so lange sie recht dünnflüssig ist, anschaut, aber das gibt sie beim Aufquellen der Mandeln und es wird eher eine Art Grießbrei-Konsistenz.

Ich hoffe, dass ich Dir weiterhelfen konnte?

LG Richensa

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Bärin Suppenkoch sagt:  
26.07.2007 08:28
Hallo!

Ich kenne das Rezept schon länger und habe es ab und an gemacht - es ist wirklich lecker (und macht irre satt). Besonders die Karamellsoße ist das i-Tüpfelchen. Farblich ist es zwar... ausgefallen, aber das macht der Geschmack wieder gut.

Gruß von der Bärin!

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homiy2000 Tellerwäscher sagt:  
30.10.2009 13:02
Hallo,

wir haben morgen einen Mittelalterabend und ich hoffe, das ich noch eine Antwort bekommen könnte. :-)

Oben wurde bereits gefragt wie viele gehobelte Mandeln denn benötigt werden, die 300g sind doch komplett für das Wasser (also die spätere Mandelmilch), oder?

Ich kaufe jetzt erstmal noch gehobelte Mandeln und warte auf eine Antwort.

Vielen DANK!

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Richensa Suppenkoch sagt:  
30.10.2009 20:57
Hallo homiy,

in der Tat sind die Mandeln für die später daraus entstehende Mandelmilch...

Beantwortet das die Frage? Hoffentlich noch rechtzeitig zum Feste ;-)

LG
Richensa

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pencey Tellerwäscher sagt:  
14.11.2009 17:30
Dieses Rezept habe ich am Donnerstag für ein Mittelalterfest mit meiner Klasse ausprobiert. Alle fanden es klasse! Jetzt (Samstag) steht es gerade zu Auskühlen auf meinem Balkon- scheint also ein gewisses Suchtpotential zu besitzen...Sehr lecker, Danke!

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Snowfaky Tellerwäscher sagt:  
24.07.2011 21:02
Hilfääääää - irgendwie ist das bei mir (trotz genauer Befolgung der Anleitung) eine breiige, widerliche Plempe geworden. Und sowas von übersüß....
Ich hoffe, daß es besser ist, wenn es kalt ist... (Geb dann auch erst meine Bewertung ab)...
War bei Euch ein geschmacklicher/konsistenztechnischer Unterschied, vorher/nach dem Abkühlen?

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Richensa Suppenkoch sagt:  
25.07.2011 18:44
Hilfreiche Antwort:

Hallo Snowfaky,

den Ehrenpreis für hübsches Aussehen kriegt dieses Dessert nicht unbedingt, besonders dann, wenn die Kirschen untergerührt werden. Es hat auch in der Tat eine formbare Konsistenz, aber das ist halt so.
Durch die Zutaten (Mandeln, Honig, Zucker, Butter) ist es von Haus aus sehr süß, das kann man ja bei der Zubereitung schon seinem Geschmack anpassen.
Einen geschmacklichen Unterschied nach dem Abkühlen gibt es eigentlich nicht.

VG
Richensa

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Snowfaky Tellerwäscher sagt:  
25.07.2011 19:29
Hallo Richensa,

alsooooo, Nachtisch ist gerade verzehrt und nach mehr als 12 h im Kühlschrank sah es zar immer noch fürchterbar aus, aber schmeckte doch sehr (anders) gut. 4 Sterne ;)
Hab es mit einem Zweiglein Johannisbeeren dekoriert - farblich also aufgemotzt und meine Esser glaubten, das gehörte so und haben die Beeren dann untergemischt.
Beim nächsten Mal werd ich die Haferflocken weglassen und nur mit Reismehl abbinden.
Danke für deine Antwort!!!

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