Wachtel auf Rieslingkraut
dies ist ein leckeres Zwischengericht bei einem Menü| 2 | Wachtel(n) |
| 400 g | Sauerkraut (Riesling-) |
| 50 ml | Wein (Riesling), trocken |
| 100 g | Weintrauben, kernlos |
| 25 g | Schinken, sehr kleine Würfel |
| Salz und Pfeffer | |
| 1 EL | Butter, geklärte |
| 3 | Knoblauchzehe(n), angedrückt |
| 2 Zweig/e | Thymian |
| Mehl, doppelgriffiges, etwas |
Zubereitung
Von den Wachteln die Brüste und die Schenkel abtrennen und beiseite legen. Die Karkassen werden aufgehoben, um bei Gelegenheit einen Fond zu kochen. Für dieses Gericht wird kein Fond benötigt.
Schinkenwürfel in einer Kasserolle auslassen, etwas bräunen und auf Küchenkrepp zum Abtropfen und entfetten geben. In dem verbliebenen Fett das gut ausgedrückte Sauerkraut anschwitzen, den Riesling dazu gießen, dabei das Kraut mit einer Gabel auflockern und die Flüssigkeit bei geringer Hitze verkochen lassen.
In der Zwischenzeit die Weintrauben häuten, das geht leichter als man annimmt und sie ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit mit unter das Sauerkraut mischen. Die Trauben verleihen dem Sauerkraut einen besonders fruchtigen Charakter.
Wachtelbrüste und Wachtelschenkel pfeffern und salzen und mit etwas doppelgriffigem Mehl bestäuben. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die angedrückten Knoblauchzehen und die Thymianzweige kurz darin anbraten, dann zur Seite schieben. Zuerst die Schenkel, sie brauchen etwas länger, dann die Brüste in dem Fett bei großer Hitze anbraten, anschließend bei mittlerer Hitze weitergaren. Nach 3-4 Minuten wenden und das Fleisch bei ausgestellter Platte zu Ende garen. Die Brüste sollten innen noch leicht rosa sein.
Sauerkraut auf die Teller geben und das Wachtelfleisch darauf anrichten. Als weitere Beilage schmeckt ein Kartoffelpüree sehr gut dazu. Die angerösteten Schinkenwürfel darüber verteilen.
Schinkenwürfel in einer Kasserolle auslassen, etwas bräunen und auf Küchenkrepp zum Abtropfen und entfetten geben. In dem verbliebenen Fett das gut ausgedrückte Sauerkraut anschwitzen, den Riesling dazu gießen, dabei das Kraut mit einer Gabel auflockern und die Flüssigkeit bei geringer Hitze verkochen lassen.
In der Zwischenzeit die Weintrauben häuten, das geht leichter als man annimmt und sie ca. 5 Minuten vor Ende der Garzeit mit unter das Sauerkraut mischen. Die Trauben verleihen dem Sauerkraut einen besonders fruchtigen Charakter.
Wachtelbrüste und Wachtelschenkel pfeffern und salzen und mit etwas doppelgriffigem Mehl bestäuben. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die angedrückten Knoblauchzehen und die Thymianzweige kurz darin anbraten, dann zur Seite schieben. Zuerst die Schenkel, sie brauchen etwas länger, dann die Brüste in dem Fett bei großer Hitze anbraten, anschließend bei mittlerer Hitze weitergaren. Nach 3-4 Minuten wenden und das Fleisch bei ausgestellter Platte zu Ende garen. Die Brüste sollten innen noch leicht rosa sein.
Sauerkraut auf die Teller geben und das Wachtelfleisch darauf anrichten. Als weitere Beilage schmeckt ein Kartoffelpüree sehr gut dazu. Die angerösteten Schinkenwürfel darüber verteilen.
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Kommentare anderer Nutzer
lepilemur
sagt:
sagt: 27.11.2010 13:06
Ich habe Wachteln im Netto bekommen. Die waren wirklich sehr gut. Das normale Sauerkraut schmeckt genauso gut. Ausserdem sind bei den Noname Produkten von Aldi unc Co oft versteckte Markenhersteller dahinter ;-)
Das Abpellen der Weintrauben war wirkich ziemlich schwierig. Lohnt sich aber!
Bem nächsten Mal werde ich aber den Fond vorher kochen, denn ein Essen ohne Soße ist "suboptimal".
Das Abpellen der Weintrauben war wirkich ziemlich schwierig. Lohnt sich aber!
Bem nächsten Mal werde ich aber den Fond vorher kochen, denn ein Essen ohne Soße ist "suboptimal".
22.12.2006 11:17
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Ute,
Du hast Dir eins meiner leckersten Gerichte ausgesucht.
Trauben, es müssen kernlose sein, lassen sich relativ leicht pellen, man sollte es nicht glauben. So können die Trauben ganz bleiben und geben ihr Aroma und den Saft erst ab, wenn man drauf beißt. Dabei stört dann kein hartes Häutchen. Ungehäutet, aber halbiert, bringt nicht den gleichen Effekt. Es werden auch einige Trauben beim Häuten kaputt gehen, das macht aber nichts. Versuche es ruhig, man kann es vorbereiten.
Doppelgriffiges Mehl ist etwas grober als das normale. Es ist auch der Typ 405. Meins kommt von Aurora und heißt Bestes Korn, Instant Mehl. Es gibt beim Bestäuben von Fleisch oder Fisch eine schönere Kruste.
Wachteln hole ich mir immer am Geflügelstand auf dem Markt. Der ist bei uns mittwochs und freitags. Man muss sie allerdings vorbestellen. Wenn ich mittwochs bestelle, kann ich sie freitags bekommen. Das ist dann frisch geschlachtete Ware.
Für solch ein edles Gericht, das gibt es bei uns auch nicht mal so in der Woche, wäre ein billiges Aldi-Sauerkraut nicht gut genug. Ich kaufe Hengstenberg Mildessa Riesling Gourmet Kraut. Das ist zwar vergleichsweise teuer, aber ist viel leckerer.
So, und nun mal ran und machen. Lass uns hinterher noch mal posten, wie es Dir geschmeckt hat.
LG
Schrat
Du hast Dir eins meiner leckersten Gerichte ausgesucht.
Trauben, es müssen kernlose sein, lassen sich relativ leicht pellen, man sollte es nicht glauben. So können die Trauben ganz bleiben und geben ihr Aroma und den Saft erst ab, wenn man drauf beißt. Dabei stört dann kein hartes Häutchen. Ungehäutet, aber halbiert, bringt nicht den gleichen Effekt. Es werden auch einige Trauben beim Häuten kaputt gehen, das macht aber nichts. Versuche es ruhig, man kann es vorbereiten.
Doppelgriffiges Mehl ist etwas grober als das normale. Es ist auch der Typ 405. Meins kommt von Aurora und heißt Bestes Korn, Instant Mehl. Es gibt beim Bestäuben von Fleisch oder Fisch eine schönere Kruste.
Wachteln hole ich mir immer am Geflügelstand auf dem Markt. Der ist bei uns mittwochs und freitags. Man muss sie allerdings vorbestellen. Wenn ich mittwochs bestelle, kann ich sie freitags bekommen. Das ist dann frisch geschlachtete Ware.
Für solch ein edles Gericht, das gibt es bei uns auch nicht mal so in der Woche, wäre ein billiges Aldi-Sauerkraut nicht gut genug. Ich kaufe Hengstenberg Mildessa Riesling Gourmet Kraut. Das ist zwar vergleichsweise teuer, aber ist viel leckerer.
So, und nun mal ran und machen. Lass uns hinterher noch mal posten, wie es Dir geschmeckt hat.
LG
Schrat
tenlynx
sagt:
sagt: 03.01.2011 19:36
Sehr gute Variation, gab's sogar als HG am 1. Weihnachtstag, natürlich etwas üppiger dimensioniert. Das pellen der Trauben war mir dann doch zu fummelig, da schon das auslösen der Fleischteile eher was für Feinstmotoriker ist. Da wurden die Teile dann nur gevierteilt.
Als Beilage reichte ich ein Süßkartoffel-Selleriepürre, alles in allem eine hervorragende Komposiotion.
Die Rieslingzugabe sollte nicht zu trocken sein. Ein feinherb ausgebauter Wein, evtl. in Richtung Spät-/Auslese verleiht dem Kraut mehr Volumen und Frucht. Einen EL Crème fraiche habe ich auch noch beigegeben.
Von mir auf jeden Fall 5 Sterne!
Als Beilage reichte ich ein Süßkartoffel-Selleriepürre, alles in allem eine hervorragende Komposiotion.
Die Rieslingzugabe sollte nicht zu trocken sein. Ein feinherb ausgebauter Wein, evtl. in Richtung Spät-/Auslese verleiht dem Kraut mehr Volumen und Frucht. Einen EL Crème fraiche habe ich auch noch beigegeben.
Von mir auf jeden Fall 5 Sterne!
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- Zwischenmahlzeit
- Geflügel
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Das klingt superlecker, aber als Laie habe ich Fragen:
1. warum soll ich die Weintrauben häuten? (Ist doch bestimmt eine ziemliche Pfriemel-Arbeit?!)
2. was ist "doppelgriffiges" Mehl????
3. Woher bekomme ich überhaupt die Wachteln? Vielleicht auf dem Markt beim Geflügelstand???
4. Geht auch abgepacktes Sauerkraut aus der Aldi-Tüte???
Ohje, beim Rezept-Lesen läuft mir das Wasser im Mund zusammen - aber ich weiß nicht, was wie tun?!
Ich würde mich SEHR freuen, wenn Du meine vielen Fragen beantworten könntest!
LG, Ute.
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