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Pietras Quittengelee und Quittenbrot

Gelee - und Konfekt aus den Resten

Zutaten

1500 g Quitte(n)
Zitrone(n), unbehandelt in sehr dünnen Scheiben
Sternanis
1 Stange/n Zimt
1500 ml Apfelsaft
500 g Gelierzucker Extra, (Verhältnis 1:3)
1 TL Zitronensäure, gehäuft
Sternanis, pro Glas
  Quitte(n) - Brot:
  Zucker, nach Gewicht
  Zucker, Puder- oder Hagelzucker, Krümelkandis, Kokosflocken
  Zum Bestreichen:
  Kuvertüre, weiße oder halbbitter
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Quitten mit einem Tuch trocken abreiben und in Stücke schneiden. Mit Zitronenscheiben mit der Schale, Sternanis und Zimtstange in einen Topf geben, soviel Apfelsaft zugießen, bis die Quitten gut bedeckt sind. Aufkochen, etwa 40 min. köcheln lassen, abkühlen lassen.
Durch ein mit einem Tuch belegtes Sieb abgießen und abtropfen lassen.
1500 ml Liter abmessen, aufkochen und evtl. abschäumen. Gelierzucker und Zitronensäurepulver einrühren. Sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen, sofort randsauber in Twist-Off-Gläser, in denen je 2-3 schöne Sternanis liegen, füllen; kopfüber auf einem feuchten Tuch abkühlen lassen, Sternanis dabei gleichmäßig verteilen. 5-6 Gläser à 450g.

Quittenbrot: Übriggebliebene Quittenstücke pürieren und passieren. Abwiegen, im Verhältnis 1:1 Zucker hinzufügen. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren köcheln lassen. zu einer dicklichen Masse einkochen, etwas abkühlen lassen. 1 cm dick auf ein geöltes oder mit Backpapier belegtes Backblech streichen. Auf niedrigster Stufe im leicht geöffneten Backofen (Holzrührlöffel dazwischen klemmen) etwa fünf Stunden trocknen lassen, zu Beginn ist Umluft nützlich. Sollte die Masse noch zu weich sein, die Trockenzeit verlängern.
In Rauten oder Würfel schneiden und im gewünschten Zucker wälzen oder mit Kuvertüre überziehen.

Tipps: Auch Reste von der Quittensaftherstellung können für Quittenbrot verwertet werden.
Die Konsistenz ist ähnlich wie bei Geleefrüchten.

Kommentare anderer Nutzer


Kräuterjule

13.12.2006 13:19 Uhr

hallo Piira,

welche Quittensorte nimmst du?


Apfel- oder Birnenquitten?


Oder ist das egal?


VG die Kräuterjule :-))

Pietra22

13.12.2006 22:41 Uhr

Hallo Kräuterjule,
ich bekomm' immer Apfelquitten von einem alten Baum, der zuviel 'liefert' für die (älteren) Besitzer. Birnenquitten sind sicher auch okay. Ich würd' allerdings immer auf dem Wochenmarkt oder im Bauernladen schauen, die türkischen Quitten, die ich einmal im Winter für meine Muffins nachgekauft habe, hatten überhaupt kein Aroma.
LGvPietra

Heddu

07.10.2007 19:19 Uhr

Hallo Pietra,
erst habe ich das megaleckere Quttengelee gemacht und aus den Resten das Quittenbrot. Mal schauen was länger hält, es ist sowas von lecker. Das Quittenbrot habe ich mit Zucker, Kokosflocken, Vollmilchschoko, Zartbitterschoko, sowie Schoko-Kokos, Schoko Ingwer, Schoko-Ingwer-Chilli, so ein Leckerchen gibt's nicht alle Tage. Danke für das tolle Rezept. Fotos lade ich hoch.
LGv. Marita

Pietra22

08.10.2007 10:39 Uhr

Hallo Marita,
*umärmel* für Deinen lieben Kommentar u. die Sterndl, freu mich riesig auf Deine Fotos (hab schon in Deinen Alben gesucht *rotwerd*)- mit der Ummantelung mit Kokosflocken, Vollmilch-, Zartbitter-, sowie Schoko-Kokos, Schoko-Ingwer, Schoko-Ingwer-Chili hast ja 'ne tolle Palette gemacht, *schleck*
LGvPietra

Caddi67

11.10.2007 23:01 Uhr

Hallo Pietra,
Dein Rezept hört sich sooo lecker an! Wir haben im Garten einen riiiesen Quittenbaum. Leider habe ich selbst noch nie etwas daraus gezaubert.
Sollen die Ouitten gar nicht geschält werden? Und...Schande über mich*lach*...was bedeutet passieren?

Liebe Grüße
Caddi

Pietra22

12.10.2007 09:23 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Caddi,
ich lasse tatsächlich bis auf Stiel & Fruchtstand alles dran und viertle die Quitten nur. In den Schalen und Kerngehäusen ist das meiste Pektin enthalten, das sorgt auch für gutes Gelieren). Für rötlichere Farbe gebe ich auch gern noch die Schalen roter Äpfel zu.

Damit sich der Sternanis schön mittig im Glas ausrichtet, lege ich die (verschlossenen) Gläser auf ein feuchtes Tuch und drehe sie, wenn ich vorbei komme. Die volle Gelierwirkung setzt verspätet ein, das kann gut 1 -2 Tage dauern.

Gelierprobe: vor dem Einfüllen gebe ich 1 TL der Flüssigkeit auf eine Untertasse und stelle sie 5 Minuten in den Kühlschrank. Dann muss sie so sein wie gewünscht, geleeartig, wenn nicht, köchle ich noch mal 3-5 Minuten.

Wenn Du nur Gelee machen willst, entweder Dampfentsaften oder die fertige Masse ein paar Stunden wie beschrieben abtropfen lassen. Die zurückbleibende Masse dann passieren, d.h. durch ein Sieb (oder 'flotte Lotte' = passe-vite) treiben, um Schalen und harte Teile zurück zu halten. Aus diesem Fruchtmus kannst Du dann entweder (mit Schlagsahne) einen Nachtisch oder eine Marmelade oder das vorgeschlagene Quittenbrot "zaubern".

Gutes Gelingen und liebe Grüße, Pietra

memsahib

15.10.2007 15:03 Uhr

Hallo Pietra,
die ersten 3kg habe ich am Samstag nach Deinem Rezept zu Quittengelee und -marmelade verabeitet, etwas Quittenbrot habe ich als Test auf ein kleines Brett gestrichen und versuche es an der Luft zu trocknen, sieht schon gut aus (doch fehlt schon ein gutes Eck...
Danke für das schöne Rezept!
Liebe Grüße Mem

Pietra22

15.10.2007 23:40 Uhr

Hallo Mem,
danke für den lieben Kommentar und die Sterndl. Freut mich, wenn's gut gelungen ist. Wie lange hast Du das Test-Brett schon stehen? Wär ja toll, wenn es ohne Backofen ginge, ich hab' da Bedenken wg. der Fruchtfliegen, die trotzen gerade diesjahr jeder Abdeckung.
Liebe Grüße, Pietra

jungebe

28.10.2007 21:00 Uhr

Ich habe einen Qittenbaum im Garten und mache schon seit Jahren Quittengelee.
Das Quittenbrot probiere ich gerade zum ersten Mal.
Ich hatte enorme Probleme mit dem Passieren durch ein Sieb. Habe alle Siebe ausprobiert. Bei mir will das Zeug einfach nicht durch das Sieb. Gibt es spezielle Passiersiebe? Im nächsten Jahr werde ich definitiv die Kerne und das Gehäuse vorher entfernen und in einem Tuch mitkochen. Auch viel Arbeit, aber ich hatte gestern so die Nase voll, dass ich nach 2 Stunden aufgegeben habe und nur ca 1/3 der eigentlichen Ausbeute verwenden konnte. Und trotzdem sind noch Kerne mit enthalten.
Mache ich was falsch?

Pietra22

28.10.2007 22:39 Uhr

Hallo jungebe,
ich weiß, es ist recht mühsam, doch Schälen und Entkernen ist es auch und erspart einem nicht das Passieren, wenn man ein ganz feines Ergebnis erreichen will, da der 'Grieß' oft auch in großen Bereichen um das Kerngehäuse verteilt ist.
Ich betrachte das Quittenbrot quasi als Zubrot zu Quittengelee und -saft und gehe daher mit dem Abfall großzügig um. Die beste Erfahrung habe ich gemacht mit Passieren in 2 Schritten:
- Zuerst durch ein grobes Sieb, bevorzugt ein Metall-Salatsieb mit Löchern von etwa ½ cm Ø fürs Gröbste.
- Dann durch die 'flotte Lotte' (passe-vite) mit dem feinen Einsatz, da bleiben auch kleinere Kerne (ich nehme an Du meinst den 'Grieß') zurück. Es gibt spezielle Haarsiebe, die eher wie ein flaches Mehlsieb aussehen, den Fachausdruck kenne ich nicht. In der gehobenen Gastronomie werden da Farcen durchgestrichen, z.B. Gänseleber. Sie sind aber ziemlich groß, aus der Erinnerung schätze ich 60 cm Ø. Der Rückstand bleibt aber gleich hoch.
Vom Rückstand nach der Saftgewinnung (für Quittengelee und -saft) bleibt bei mir auch nur etwa ¼ übrig. Da Du einen eigenen Quittenbaum hast, dürfte ja für reichlich Nachschub gesorgt sein.
Gutes Gelingen & LGvPietra

jungebe

28.10.2007 22:47 Uhr

Liebe Pietra!

Vielen herzlic hen Dank für die Tipps.
Ich werde mir für das nächste Jahr (der Baum ist abgegrast...) ein gröberes Sieb und die flotte Lotte (kenne ich gar nicht, habe kaum Küchenmaschinen - vielleicht dazu noch eine kleine Info??) besorgen. Stimmt, das vorherige Entkernen wäre auch sehr mühsam, aber immer noch besser als das Theater von gestern....

LG
Elke

Pietra22

28.10.2007 22:58 Uhr

Hallo Elke
die 'flotte Lotte' (http://de.wikipedia.org/wiki/Flotte_Lotte) habe ich in Edelstahl mal beim 'Kaffeeröster' T. gekauft, der Elch hat sie auch.
Da hoffe ich mal, dass Du nach der Mühsal des "Theaters von gestern" auch mit dem Quittenbrot - ist es schon trocken? - zufrieden bist und bedanke mich fürs Interesse und Sterndl.
Gutes Gelingen - dann halt im nächsten Jahr - LGvPietra

jungebe

29.10.2007 23:14 Uhr

Peinlich, peinlich - kannte ich noch gar nicht. Habe ich gleich bestellt. Dann ist das Ergebnis nächstes Jahr sicher besser.
Das Quittenbrot sieht schon sehr gut aus, ich lasse es aber noch ein paar Tage nachtrocknen. Am Donnerstag werde ich wohl mal zu schneiden versuchen.
Und natürlich die verschiedenen Überzüge testen. Leider wird der Genuss garantiert getrübt durch den Gries - oder auch einzelne Kerne. Aber nü - Lehrgeld.
Herzlichen Dank noch einmal für die schnelle Hilfe!!
LG
Elke

netstreuner

16.12.2007 14:38 Uhr

Hallo Pietra22,

Frage wie lange ist das Brot denn haltbar. Ich stelle viel Saft her mein Baum trägt ca 120 - 150 Kg pro Jahr. Bis jetzt habe ich den Rest nach dem Dampfentsaften immer weg geworfen ( Schade ) .

MfG
netstreuner

Pietra22

17.12.2007 13:47 Uhr

Hallo netstreuner,
ich habe bisher immer nur kleinere Mengen (was von 2-5kg Quitten nach der Geleeproduktion übrig blieb) gemacht, die rasch verspeist wurden. Früher von Oma wurden sie aber bis Weihnachten gut verpackt versteckt, also 2-3 Monate. Schlecht werden sie durch den hohen Zuckergehalt nicht, doch sie können austrocknen und dadurch zäh werden.
Gutes Gelingen & LGvPietra

Rhoenchen

16.06.2008 09:52 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo!
Bin gerade durch Zufall bei Euch hängengeblieben und hätte noch einen - wie ich finde super guten - Vorschlag für das Quittenbrot: Ich hatte eine relativ große Menge Quittenbrot hergestelt, und da meine Familie nicht so sehr darauf "abfuhr" und ich selbst nicht immerzu davon naschen konnte, habe ich es wie Orangeat und Zitronat verwendet, am besten war es im Christstollen, aber auch Florentiner werden gechmacklich sehr verbessert, findet meine Familie und ich selbstverständlich auch...
Grüßle
das Rhoenchen

Pietra22

16.06.2008 22:23 Uhr

Hallo Rhoenchen,
das ist ja eine prima Idee für Vielproduzenten. Auch für mich, ich verwende gerne und häufig Orangeat, außer zu Christstollen und Florentiner auch in verschiedenen Leb-, Obst- und Früchtekuchen. Da werde ich mal eine große Portion dafür reservieren, ohne sie in Zucker oder so zu wälzen. Danke für Deinen Vorschlag!
LGvPietra

Caro1106

26.09.2008 11:13 Uhr

Hallo!!

Habe gestern zum ersten Mal Quitten verarbeitet.

Das Gelee schmeckt super!
Das Quittenbrot ist noch am trocknen ,nimmt aber schon die richtige Konsistenz an.
Danke für dein Rezept.
Ist wirklich empfehlenswert!
Liebe Grüße

Caro

Pietra22

02.10.2008 09:53 Uhr

Hallo Caro,
freut mich, dass Dir Deine erste Quittenverarbeitung so gut gelungen ist und Euch auch so sehr schmeckt wie uns.
Bald werde ich auch wieder den ersten Schwung vollreife Quitten bekommen, freu mich auch schon darauf.
Danke und liebe Grüße, Pietra

AHeinzel

10.10.2008 16:55 Uhr

Habe heute Gelee und Brot zubereitet, die Herstellung hat echt Spass gemacht, es hat immer so gut geduftet, ist übrigens das erste Mal, dass ich Quitten verarbeite, das Brot trocknet noch, aber die Masse war schon megalecker. Das werde ich sicherlich nächstes Jahr, wenn meine Nachbarin mir wieder 4 10-l-Eimer Quitten vor die Türe stellt, genau so machen, nur in doppelter Menge.

LG Angelika

CheErnestoRafael

13.10.2008 22:01 Uhr

Angelika,
der Duft ist wirklich der Wahnsinn. Und der Sternanis verstärkt irgendwie das Aroma. Wir haben schon oft Quittengelee gemacht, doch das ist am intensivsten im Aroma. Hatten aber auch kleine alte Bauernquitten.
Che

Pietra22

19.10.2008 21:59 Uhr

Hallo Angelika, hallo Che,
vielen Dank Euch Beiden für die lieben Kommentare & die Sterndl, freut mich, wenn's Euch auch gelungen ist und gut schmeckt. Über kleine alte Bauernquitten freue ich mich auch immer besonders, der Duft lungert in der ganzen Wohnung 2-3 Tage. Freu mich auf die Fotos.
Entschuldigt, dass ich jetzt erst antworte, wir waren verreist.
Grüßle von Pietra

CheErnestoRafael

13.10.2008 21:58 Uhr

Hallo Pietra,
diesjahr haben wir wieder reichlich Quitten bekommen und haben auch einen Riesentopf nach deinem Rezept verarbeitet. Das Gelee wurde hervorragend, perfekt geliert, leicht schnittfest - leider nur 7 Gläser. Dafür gab es noch 9 Gläser Marmelade und nur eine kleine Portion trocknet gerade im Ofen vor sich hin, für Geschenkzwecke. Selbst mögen wir keine Geleefrüchte und Ähnliches. Fotos stell ich ein, okay?
Danke, und High Five! Grüß-Che

Pietra22

22.10.2008 17:31 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Che,

klasse Fotos - danke! Quittenbrot hast keines gemacht?
Aus der Marmelade kannst auch Kuchen machen, oder mit Sahne vermischt damit eine Biskuitrolle füllen.

Liebe Grüße, Pietra

CheErnestoRafael

22.10.2008 21:22 Uhr

Hallo Pietra,
gute Idee, ich mag Biskuitrolle sehr. Wird's allein im Kuchen nicht zu süß? Sollte man nicht Äpfel oder frische Quitten untermischen?
Grüß-Che

Eicki

22.10.2008 22:16 Uhr

Hallo Pietra,

es ist kaum noch etwas den vorergehenden Kommentaren hinzuzufügen, insbesondere das Quittenbrot hat es mir angetan, ich habe dieses Mal statt weißem Zucker - braunen Rohrzucker genommen, zum Kochen und zum "Wälzen", gefällt mir geschmacklich gut.


LG Eicki

Pietra22

23.10.2008 09:04 Uhr

Hallo Eicki,
vielen Dank für Dein schönes Foto vom Quittenbrot, für den lieben Kommentar und die Sterndl.
Liebe Grüße, Pietra

nudelmampfer

23.10.2008 10:44 Uhr

Hallo Pietra!

Gerade steht mein Topf mit Quitten auf dem Ofen.
Möchte nach dem Gelee auch noch unbedingt dein Quittenbrot ausprobieren. Im Rezept schreibst du den Ofen auf die niedrigste Stufe einstellen. Das sind 50°C bei mir. Reichst das aus? Von jemand anderem hab' ich gehört bei 180°C 1 Stunde - schien mir allerdings ein bißchen viel!

LG Christine

Pietra22

23.10.2008 15:19 Uhr

Hallo Christine,
ich meinte schon zum Trocknen die niedrigste Stufe, das sind auch bei mir 50°C, nur 40° wäre noch besser, daher auch im leicht geöffneten Backofen (Holzrührlöffel dazwischen klemmen) 4 - 5 Stunden trocknen lassen. Die erwähnte 1 Stunde bei 180°C beziehen sich sicher auf die Garzeit für Herstellung von Marmelade aus rohen Quitten - eine gute Alternative zum Köcheln auf der Kochplatte, weil es die Abbrenngefahr einschränkt.
LGvPietra

reirehaba

28.10.2008 16:54 Uhr

Hallo,
hab mal eine Frage zum Quittenbrot: bleibt da die Schale dran???

Pietra22

01.11.2008 11:04 Uhr

Hallo reirehaba,
Quitten schälen ist mühsam und weder beim Gelee, Marmelade noch Brot notwendig. Die Haut (der Flaum ist ja trocken abgerieben) ist dünn und bleibt beim Passieren zurück.
LGvPietra

Chrissile

28.10.2008 22:57 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo!

Wir lassen das Quittenbrot immer einfach ein paar Tage an der Luft trocknen. Funktioniert bisher ohne Probleme, allerdings ist es bei uns immer relativ trocken und warm in der Küche.
Dann wird es dünn mit Kuvertüre bestrichen, aufgerollt und in Scheiben geschnitten. Sieht toll aus und schmeckt super!

Gruß
Chrissi

Pietra22

01.11.2008 11:09 Uhr

Hallo Chrissi,
danke für die Anregung, wenn man Platz hat, ist das eine sehr gute Lösung.
Früher wurde es immer am oder auf dem (Kachel-)Ofen getrocknet.

Ich stelle es auch gerne auf den Heizkörper oder auf die sonnige Fensterbank, je nach Temperatur draußen. Abdecken sollte man's mit einem Tuch, eingesteckte Stäbchen verhindern ein Festkleben.

Mit Kuvertüre bestrichen, aufgerollt und in Scheiben geschnitten ist eine super Idee, sicher auch zeitsparend und hübsch anzusehen.
Danke und Grüßle, Pietra

karl_harold

18.11.2008 16:27 Uhr

Hallo,

ich habe mich schon häufiger an Geleekonfekt versucht. Den Quittensaft habe ich durch Kochen eingedickt und mit Gelierzucker gesüßt. Schon nach kurzer Zeit war des Gelee fest. Wenn ich das Gelee dan geschnitten habe, klebte die Konfektstücke. Auch ein längeres Trocknen im geheizten Wohnzimmer brachte keine Verbesserung. Ich konnte die Konfektstücke nicht in eine Vorratsdose legen, weil sie dann zusammenklebten. Wenn ich das Konfekt in Zucker wälzte, wurde es noch klebriger.

GekauftesGeleekonfekt kann man ohne klebrige Finger essen und die Stücke sind in Zucker gewälzt.

Für einen Ratschlag wäre ich dankbar.

Grüße von Karl_Harold

Pietra22

10.01.2009 10:32 Uhr

Hallo Karl_Harold,
den Quittensaft selbst verarbeite ich ja zu Gelee, nur den passierten Rest, recht trockenes Fruchtmark oder Pulpe, 1:1 mit Zucker aufgekocht, trockne ich. Ohne Pektine klebt es kaum, ich hatte da wenig Probleme, erkennbar auch auf den Fotos.
Oder in Puder- oder grobem Zucker gewendet klebt es noch weniger. Heddu (Bild 4) hat auch mit Schokolade kuvriert, das ist auch eine Lösung. Gekauftes Geleekonfekt könnte auch in gummi arabicum, Pulver oder Lösung gedreht sein. Auch könnte man die einzelnen Stücke in Pralinenförmchen setzen
LGvPietra

Gianna23

28.07.2009 17:53 Uhr

Hallo Pietra,

habe mit diesem Rezept in der Adventszeit so vielen Menschen eine Freude bereitet, dass ich mir jetzt dachte endlich mal dieses Rezept zu bewerten, nachdem ich ja jetzt ein aktives Mitglied hier bin.

Da bleibt mir nur eins zu sagen:
The winner is PIETRA mit 5 *****Sternen. :-)

Vielen Dank für dieses wunderbare Rezept.
Ich freue mich schon auf die Quittenzeit.

Liebe Grüße

Gianna

Pietra22

28.07.2009 22:11 Uhr

Hallo Gianna,
herzlichen Dank für deinen positiven und fröhlichen Kommentar. Auch ich freue mich schon auf die Quittenzeit, Gelee und Marmelade sind lang schon alle und der erste freue mich schon auf die Quittenkuchen und -kompott mit Sahne sind immer ein Highlight.
Liebe Grüße von Pietra

italialady

02.10.2009 14:56 Uhr

Hallo,

habe gestern von meiner Cousine ein Eimer Quitten bekommen.

Ich habe noch nie Quittengelee oder Quittenbrot gemacht, doch nach deinen Rezept war es nicht schwer.
Nur das passieren duch ein feinen Sieb war etwas schwierig. Hab jetzt ein paar Blasen an der rechten Hand vor lauter streichen, aber ich glaube die Mühe wird sich lohnen.

Das Quittenbrot ist jetzt zum Trocknen in den Ofen.
Muß nur nachher noch zum Toom um Gelierzucker zu hohlen, dann werde ich dein Gelee ausprobieren.
Werde natürlich berichten was die Fam. zu diesen Delikatessen sagt.

LG Italialady

Pietra22

11.10.2009 12:04 Uhr

Hallo Italialady,
ich mache das Passieren in 2 Stufen: erst durch ein Salatsieb mit großen Löchern, dann durch die "Flotte Lotte" mit feineren Löchern. Und lasse auch etwas Fruchttrester übrig, da ich die Quitten ohnehin umsonst bekomme. Alternativ kann man mit dem Fruchttrester auch einen Likör oder Essig ansetzen.
Danke und LGvPietra

Twarf

02.10.2009 22:47 Uhr

Hallo Pietra, ist wunderbar geworden, doch wir haben nur das Gelee gemacht. LG Wolf

Pietra22

11.10.2009 12:05 Uhr

Hallo Wolf, das freut mich! Danke und LGvPietra

karaburun

20.10.2009 17:05 Uhr

Hallo Pietra,

nachdem ich mir nun wahrscheinlich wieder irgendwas verrengt habe, muss ich neidlos gestehen:

Gelee~~~~ einfach nur S U P E R L Ä G G A!
Quittenbrot~~~ muss jetzt noch trocknen, abba... Super schmatzi ist der Geschmack jetzt schon.

Ich glaube, von der ganzen Nascherei und Fingerabschleckeri, brauche ich heute abend nix mehr zu essen.

5 ** (+) von mir!

lg Tanja

karaburun

21.10.2009 15:12 Uhr

So, noch mal kurz zum Quittenbrot:

Es hat etwas länger bei mir gedauert, bis es einigermassen trocken war/ist. Habe das Blech heute morgen nochmal bei 55°C ca. 2 Std. von der anderen Seite trocknen lassen.

Wie hart muss denn das Brot sein??

Aber schmecken tut´s fantastisch!!

lg Tanja

Pietra22

02.11.2009 20:40 Uhr

Hallo Tanja, dank Dir lieb für Kommentar und Sterndl, freut mich sehr, dass Euch beides schmeckt. Das Quittenbrot sollte etwa die Konsistenz von Geleefrüchten oder Gummibärchen haben. LGvPietra

karaburun

03.11.2009 11:10 Uhr

Hallo Pietra,

ja, die Konsistenz hat es jetzt auch.

lg Tanja

cookie1205

02.11.2009 12:58 Uhr

Hallo

habe in dieser Saison auch zum ersten Mal Quittengelee gekocht ,recht lecker !

Schönes Rezept von mir 4****

LG Cookie1205

Pietra22

02.11.2009 20:41 Uhr

Hallo Cookie, dank Dir lieb für Kommentar und Sterndl, freut mich sehr, dass Euch das Gelee schmeckt. LGvPietra

gingerly

18.11.2009 13:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

hallo pietra!

nach fast vier tagen quittenverarbeitung bin ich nun endlich fertig (auch mit den nerven!)
aber das ergebnis kann sich sehen lassen:

12 glaeser quittengelee - allerdings pur, ohne sternanis
ein pfund quittenbrot - als pralinen mit zartbitterkonfituere
1,5 liter likoeransatz - mit vanille

das einzig negative, das mir aufgefallen ist:
das quittenbrot hat trotz flotter lotte diese kleinen
fiesen kernchen - ist das normal?!


vielen dank fuer dein rezept mit den genauen tipps.
es hat mir enorm weitergeholfen - war naemlich quittennovize!
gingerly

Pietra22

09.09.2010 21:50 Uhr

gingerly, gegen die fiesen Kernchen, den Quitten- (oder auch bei manchen Birnen-) grieß,
ist leider kein Kraut gewachsen; uns stört es bei der Marmelade nicht, doch manche mögen darum nur Gelee.
LGvP.

Eisvolk

05.06.2010 23:36 Uhr

Muss mal kurz bewerten ,vorigen Herbst gemacht und war begeistert.

Danke

LG Jutta

Pietra22

09.09.2010 21:50 Uhr

Danke, Jutta! LGvP.

vanilinchen

09.09.2010 20:36 Uhr

Nun schmecken schon, das ist halt auch Geschmackssache.
Sind halt sehr gehaltvoll!

Gruß vanilinchen

Pietra22

09.09.2010 21:50 Uhr

Die Menge macht's, vanilinchen, man isst sie ja nicht kiloweise.
Weniger Kalorien als Pralinen, Schokolade, natürlicher als Gummibärchen...
LGvP.

Kerstin671

30.09.2010 21:13 Uhr

Sehr lecker Dein Gelee und auch das Quittenbrot ist echt super angekommen. Hatte es 4 Std. bei 50 Grad (2 Std.Umluft, 2 Std. ober-Unterhitze) im Ofen.
Am Besten fand ich die Stueckchen in Zucker oder braunem Zucker gewaelzt - Kokosflocken haben nicht so richtig geklebt. Und die Kuvertuere sah irgendwie nicht so schoen aus.
Danke fuers Rezept.

Kerstin671

30.09.2010 21:15 Uhr

P.S. und von den Schalen habe ich "Quittenlikoer fuer Geduldige" angesetzt. Habe also wirklich alles von den Quitten verwertet! :-)

Pietra22

01.10.2010 00:49 Uhr

Danke Kerstin,
die Idee mit "Schalen für "Quittenlikör für Geduldige" anzusetzen" wird gleich aufgenommen!
LGvP.

Kerstin671

01.10.2010 20:05 Uhr

P.S. vom P.S. :-)
Was ich noch schreiben wollte, ich habe allerdings zur 3 250gr. Glaeser Gelee rausbekommen.

Pietra22

01.10.2010 21:40 Uhr

Da staun ich, Kerstin,
bei 1500 ml Apfelsaft nur 3x250g Gelee? Oder hast Du weniger Apfelsaft genommen?
LGvP.

Kerstin671

22.10.2010 22:18 Uhr

Nein, habe alles nach rezept gemacht ... keine Ahnung was da schief gelaufen ist aber gut - der Geschmack zaehlt ja. :-)

räubermama72

15.10.2010 21:03 Uhr

Hallo Pietra,

ich habe dein Rezept für das Quittengelee ausprobiert. Zimt und Sternanis habe ich weggelassen, da ich dass nicht mag und dafür beim Einkochen noch gemahlene Vanille verwendet. Sagenhaft lecker!
Meine Familie hat schon ein halbes Glas verputzt - das heißt etwas!

LG räubermama72

funkyms

26.09.2011 10:07 Uhr

hab letztes Jahr das erste mal das Rezept gemacht und war begeistert. Ist zwar etwas Arbeit, aber gerade das Konfekt in Schoki gewälzt findet großen Anklang wenn alle anderen mit den Standard-Weihnachtsplätzen aufwarten :)

Gestern habe ich das letzte Glas Gelee vom letzten Jahr aufgemacht. Zum Glück, heute hab ich neues gekocht und werde keinen Sternanis mehr in die Gläser tun! Ich hatte einen einzigen in nem 400g-Glas und das schmeckt jetzt nur noch nach Anis.
Auch letztes Jahr war der Geschmack nach ca. 3 Monaten schon recht dominant.
Mitkochen ja, aber keinen mehr in de Gläser

funkyms

03.10.2011 17:32 Uhr

hab die Quitten gerade das erste mal im Drucktopf gekocht und kann das nur empfehlen. Denn man spart sich sämtliches Filtern, der Saft ist glasklar, man muss ihn nur abdekantieren bzw. vorsichtig abgießen.
Außerdem gehts natürlich schneller, nach 25min waren die Quitten butterweich, 20 min hättens sicher auch getan.

selaiha114

08.10.2011 15:01 Uhr

Heute köchle ich zum ersten Mal Quittengelee. Ebenso habe ich vor, Quittenbrot zu trocknen. Das Rezept hört sich sooo köstlich an. Könnt Ihr mir mal Tipps geben, wie ich das Quittenbrot bis Dezember haltbar mache
bzw. verpacke?
DANKE

Pietra22

08.10.2011 17:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo selaiha,
Quittenbrot hält durch Zuckergehalt & Trocknung von alleine, ich lagere es in großen Keksdosen, die einzelnen Lagen getrennt durch Backpapier, damit sie nicht zusammenkleben. Länger als 2-3 Monate würde ich sie nicht aufbewahren, sonst werden sie leicht zäh. LGvPietra

selaiha114

08.10.2011 17:39 Uhr

Liebe Pietra,
vielen lieben Dank. Das hilft mir sehr weiter.
Und nun will ich meine erste Quittengelee fertigstellen.
LGvselaiha

selaiha114

08.10.2011 21:57 Uhr

Hallo,
wie setz ich denn den Quittenlikör an?
DANKE

Pietra22

09.10.2011 00:08 Uhr

Hallo selaiha,
ich mag keine Liköre, deshalb mach ich sie nicht. Ich verweise daher auf Fremdrezepte:
Quittenlikör:
nicht von mir - daher Verweis auf das beste Rezept im CK - wäre auch über "Suche" erreichbar:
http://www.chefkoch.de/rezepte/541661151501989/Quittenlikoer.html
oder
http://www.chefkoch.de/rs/s0o8/Quittenlik%F6r/Rezepte.html
Kann sie zwar nicht beurteilen, doch ich hoffe, es hilft Dir weiter...
LGvP.

selaiha114

08.10.2011 22:04 Uhr

Mh, das Quittengelee ist ja sehr gut. Und alles hat prima geklappt.
DANKE
Jetzt ist noch das Brot im Backofen. Mal sehen, was daraus wird.

Corazon23

15.10.2011 08:11 Uhr

Hallo,

Ich würde gern die Quitten im Dampfentsafter entsaften.
Wie mach in das dann mit dem Apfelsaft? Wieviel Apfelsaft benötige ich auf wieviel Quittensaft?

Danke für Eure Hilfe.

Gruß Corazon23

Pietra22

15.10.2011 20:54 Uhr

Hallo Corazon, wenn Du die Quitten im Dampfentsafter machst, kannst Du auch gleich Äpfel zugeben. Ich empfehle ½ - ¾ Menge der Quitten, am besten eine säuerliche Sorte. Ich nehme gern Renetten oder Boskop. Wenn Du eine dickschalige Sorte mit intensiv roter Schale bekommst, erhältst Du ein Gelee von bes. schöner Farbe. Ich mache gern gleichzeitig einen Apfelkuchen und gebe Schalen und Kerngehäuse zur Kochflüssigkeit, egal ob Topf oder Dampfentsafter: Für Farbe und mehr Pektin. LGvPietra

meiersusi

21.10.2011 15:55 Uhr

Hallo Pietra,

meint du, ich kann meine Apfelquitten mit einigen (japanischen) Zierquitten ergänzen? Leider habe ich nur ca. 1 kg Früchte und das lohnt sich nicht wirklich. Könnte es dann Probleme mit dem Quittenbrot geben?

Danke für deine Hilfe und viele Grüße,

meiersusi

Pietra22

21.10.2011 21:00 Uhr

Hallo meiersusi,
zur japanischen Zierquitte kann ich Dir leider nix sagen. Ich weiß nicht, ob die genießbar sind. Nachdem ich mal mit Zierkürbissen negative Erfahrungen gemacht habe (gallenbitter), trau ich mich da keine Aussage zu machen. Ich würde lieber bei einer Wanderung sammeln, ältere Gartenbesitzer ansprechen (die sind oft froh, wenn man ihnen die Ernte abnimmt) oder auf dem Bauernmarkt zukaufen.
LGvPietra

meiersusi

23.10.2011 22:57 Uhr

Hallo Pietra,
danke für deine Antwort. Essbar sind dir Zierquitten schon. Ich probiers einfach mal. :-) Aber deinen Tipp mit dem Spaziergang werd ich beherzigen. Man muss sich manchmal nur ein bißchen umschauen...
LG,
meiersusi

Karay1

23.10.2011 08:42 Uhr

Eine geniale Idee, das mit dem Steranis. Ich habe einen Dampfentsafter benutzt und anschließend Sternanis, Zimtstangen und Ingwerknollen im Saft mitgekocht. Ein ganz neues Geschmackserlebnis und wärmstens zu empfehlen!

agricolina

16.11.2011 14:29 Uhr

Hallo,
ich melde mich auch mal. Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal aus den Resten Quittenbrot gemacht und mich dabei an dieses Rezept gehalten. Ist sehr gut gegangen, gut eine Stunde gerührt, zwei Tage getrocknet, klebt nicht übermäßig, und ist sowohl in Natur als auch als Konfekt höchst gelobt worden!

Nur ein paar Bemerkungen:
- Ich habe nach dem Entsaften nur das Kerngehäuse entfernt und den Pürierstab reingehalten, also nicht durch die Lotte gedreht. Das geht auch sehr gut, das körnige stört überhaupt nicht, es ist aber dann nicht so klar wie gekauftes Fruchtkonfekt.
- Gestört hat mich die riesige Menge Zucker. Marmelade mache ich auch 3:1, höchtens 2:1. Geht es auch mit weniger Zucker oder gibt es dann keine feste Masse?
- Habt ihr noch weitere Konfektvarianten? Ich habe mit Zartbitter und weißer Schokolade sowie Kokosflocken gearbeitet. Beim Versuch, frischen Ingwer an die Schokolade zu geben, ist sie leider geklumpt (das geht also nicht). In welcher Form gebt ihr Chili/Ingwer an das Konfekt? Und ist es mit frischen Chilis/Ingwer überhaupt haltbar? Nochmal in Puder- oder anderem Zucker wälzen möchte ich nicht, dann wird es ja noch süßer.
Aber super Sache! Wird produziert auf dem Nikolausmarkt verkauft!

Gruß agricolina

Pietra22

16.11.2011 23:33 Uhr

Hallo Agricolina,
das mit Chilis/Ingwer ist mir überhaupt nicht klar; ich kann mir nur enzymatische Reaktionen vorstellen, wie ich es bei Ananas, Kiwis, Papaya schon mal bezüglich Milchspeisen/Gelatine herausfand und erklärte: Ananas, Papaya & Kiwi enthalten Enzyme, die mit Milchprodukten und Gelatine reagieren. Milchprodukte lassen sie schon im Vorfeld "vergären" (wie später die Magensäfte) - sie schmecken dann "wie schon mal gegessen" (um es angenehm auszudrücken)).
Bei Gelatine verhindern sie die Gelierfähigkeit, allerdings nur im Rohzustand. Gekocht verlieren die Enzyme diese Wirkung.
Die hohe Zuckermenge ist notwendig, um Haltbarkeit und Trockenheit zu gewährleisten. Bei gekauften kandierten oder Geleefrüchten oder Gummibärchen kommst Du auch nicht darum herum.
Bei Konfitüre bin ich auch so sparsam mit Zucker, wie es irgend geht.
Danke für Dein Interesse!
LGvPietra

nathkass73

28.11.2011 12:03 Uhr

Ich danke dir für dieses leckere Rezept! Leider hab ich es zu spät gesehen und habe schon gaaanz viel Fruchtfleisch entsorgt! Ich hab bis jetzt immer nur Gelee gekocht und Likör angesetzt! Da ich aber noch von einer Freundin ein paar kleine Quitten bekam, hab ich das dann probiert! Könnt weinen um das gute Fleisch das jetzt weg ist! Seeeehr lecker!!! Freu mich schon aufs nächste Jahr!;)

Pietra22

28.11.2011 13:43 Uhr

Hallo nathkass,
o je, schade für Dich. Ich hatte schon früh die Regel, bevor was weg geworfen wird, Oma, später Mama befragen.
Oft gibt es tolle Möglichkeiten, was mit Resten anzufangen, aber auch z.B. mit Kuchen, die zu trocken geraten oder geworden sind.
Inzwischen werde ich immer mal wieder gefragt...
Bei manchen Sachen mache ich extra 1 Portion mehr, als wir essen, z.B. für Suppe oder einen Salat am nächsten Tag.
Von einer älteren Lettin habe ich gelernt, wie man Kochfleisch (für Brühen/Fonds) schmackhaft verwertet.
Wenn ich lese, wie viel Lebensmittel weggeworfen werden, bedaure ich das immer, nicht aus Geiz, sondern aus Respekt vor den Herstellern. Klar, Verdorbenes fliegt raus, doch mit umsichtiger Planung lässt sich das ja meist vermeiden.
Danke für Dein Interesse, freut mich Deinen Geschmack getroffen zu haben und dass Du Wiederholungstäterin wirst;-)
LGvPietra

Fischel

29.01.2013 07:41 Uhr

Das Rezept gefällt mir sehr gut, wobei ich den Sternanis vorsorglich nicht verwendet habe. Für manche mag es vielleicht zu weihnachtlich schmecken, aber ich finde den Geschmack super. Das Quittenbrot habe ich nicht hergestellt, sondern nur Marmelade. Und die schmeckt mir jetzt besser als das Gelee.

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