Lamm Korma mit Chapatis
indisches Lamm| 750 g | Lammfleisch, mundgerecht geschnitten |
| 2 EL | Koriander |
| ⅛ TL | Kardamom, gemahlen |
| ½ TL | Kreuzkümmel, weißer |
| ½ TL | Bockshornklee |
| n. B. | Safran (ein Briefchen), Fäden oder gemahlen |
| 4 | Nelke(n) |
| ½ Stange/n | Zimt (alternativ evtl. Kassiarinde) |
| 4 EL | Koriandergrün, frisch oder getrocknet |
| ½ TL | Galgant, frisch oder getrocknet, am Stück |
| 500 g | Joghurt (3,5%), eher säuerlich, keinen griechischen |
| 1 kl. Dose/n | Tomate(n), gewürfelte |
| 2 EL | Salz |
| 5 | Pfeffer - Körner, schwarze |
| 4 | Chilischote(n), rot, getrocknet, Stengel und Samen entfernt |
| 1 | Ingwer, ca. 4 cm |
| 5 Zehe/n | Knoblauch |
| 5 m.-große | Zwiebel(n) (können auch große sein) |
| 5 EL | Ghee oder Butterschmalz |
| 200 ml | Wasser |
| 50 g | Cashewnüsse, ungesalzene |
| 500 g | Mehl (Attamehl, aus türkischen oder indischen Geschäften bzw. Asialäden) |
| 1 EL | Salz |
| 300 ml | Wasser |
| 2 EL | Ghee, flüssiges |
| 4 EL | Mohn, weißer |
Zubereitung
Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Pfefferkörner in einer trockenen Pfanne so lange rösten, bis es deutlich aromatisch duftet. Dann die Zutaten in einen größeren Mixer geben - bei Bedarf vorher in einem Mörser mahlen.
Knoblauch, weißen Mohn, Chilischote, Galgant, Wasser, Nelken, Safran, Zimt, Ingwer, 1-2 EL Salz und Cashewnüsse mit in den Mixer geben und einige Minuten auf hoher Stufe zu einer dünnflüssigen Paste vermischen, zwischendurch mit einem Spatel den nichtgemixten Rand in den Mixer zurückstreifen, evtl. Wasser hinzufügen
In der Zwischenzeit das Fleisch zurechtschneiden und von Sehnen und Häuten befreien und ca. 2 Stunden in der Paste marinieren.
Zwiebeln schälen, klein hacken bzw. schneiden und mit den 5 EL Ghee bei hoher Hitze anbraten. Das Fleisch mitsamt Marinade bzw. Würzpaste dazugeben. Korianderblätter, Joghurt und Tomaten hinzufügen und bei großer Hitze aufkochen lassen. Dann herunterschalten und auf kleiner bis mittlerer Flamme ca. 30-40 Minuten weiterköcheln.
Während das Lammkorma köchelt, aus 250-300 ml Wasser, Attamehl, 1 EL Salz und 2 EL flüssigem Ghee einen Teig für die Chapatis kneten. Eine oder zwei ca. 3 cm dicke Wurst/Würste daraus rollen und diese in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Danach mit einem Nudelholz aus den ca. 3 x 3 x 3 cm großen Stücken flache Fladen formen.
Diese werden in einer trockenen beschichteten Pfanne bei großer Hitze auf beiden Seiten kurz jeweils 20 - 40 Sekunden angebraten. Dann gibt man einen TL Ghee hinzu und schwenkt dieses so, dass alle Fladen es aufnehmen und in der Pfanne "aufgehen". Die Fladen werden dann aus der Pfanne genommen und beiseite gestellt bis alle (ca. 20-40 Stück) fertig sind.
Die Fladen werden heiß zum Korma serviert. Bei Bedarf kann man noch Reis (z.B. Basmati) mit 1-2 Kardamomkapseln oder einer Prise schwarzem Kreuzkümmel (nicht Schwarzkümmel!) als zusätzliche Beilage kochen.
Hinweis: Dies mag keine "traditionelle" Zubereitungsmethode sein jedoch klappt sie recht einfach und es schmeckt lecker !!
Man sollte in jedem Fall darauf verzichten zu viel Kardamon zu nehmen und man sollte einen eher säuerlichen Joghurt verwenden.
Das Ganze ergibt 4 reichliche Portionen.
Knoblauch, weißen Mohn, Chilischote, Galgant, Wasser, Nelken, Safran, Zimt, Ingwer, 1-2 EL Salz und Cashewnüsse mit in den Mixer geben und einige Minuten auf hoher Stufe zu einer dünnflüssigen Paste vermischen, zwischendurch mit einem Spatel den nichtgemixten Rand in den Mixer zurückstreifen, evtl. Wasser hinzufügen
In der Zwischenzeit das Fleisch zurechtschneiden und von Sehnen und Häuten befreien und ca. 2 Stunden in der Paste marinieren.
Zwiebeln schälen, klein hacken bzw. schneiden und mit den 5 EL Ghee bei hoher Hitze anbraten. Das Fleisch mitsamt Marinade bzw. Würzpaste dazugeben. Korianderblätter, Joghurt und Tomaten hinzufügen und bei großer Hitze aufkochen lassen. Dann herunterschalten und auf kleiner bis mittlerer Flamme ca. 30-40 Minuten weiterköcheln.
Während das Lammkorma köchelt, aus 250-300 ml Wasser, Attamehl, 1 EL Salz und 2 EL flüssigem Ghee einen Teig für die Chapatis kneten. Eine oder zwei ca. 3 cm dicke Wurst/Würste daraus rollen und diese in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Danach mit einem Nudelholz aus den ca. 3 x 3 x 3 cm großen Stücken flache Fladen formen.
Diese werden in einer trockenen beschichteten Pfanne bei großer Hitze auf beiden Seiten kurz jeweils 20 - 40 Sekunden angebraten. Dann gibt man einen TL Ghee hinzu und schwenkt dieses so, dass alle Fladen es aufnehmen und in der Pfanne "aufgehen". Die Fladen werden dann aus der Pfanne genommen und beiseite gestellt bis alle (ca. 20-40 Stück) fertig sind.
Die Fladen werden heiß zum Korma serviert. Bei Bedarf kann man noch Reis (z.B. Basmati) mit 1-2 Kardamomkapseln oder einer Prise schwarzem Kreuzkümmel (nicht Schwarzkümmel!) als zusätzliche Beilage kochen.
Hinweis: Dies mag keine "traditionelle" Zubereitungsmethode sein jedoch klappt sie recht einfach und es schmeckt lecker !!
Man sollte in jedem Fall darauf verzichten zu viel Kardamon zu nehmen und man sollte einen eher säuerlichen Joghurt verwenden.
Das Ganze ergibt 4 reichliche Portionen.
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Kommentare anderer Nutzer
artiranmor
sagt:
sagt: 26.06.2008 22:01
Hallo!
Danke für die liebe Kritik.
Inspiriert wurde das Rezept aus einem Timelife - Kochbuch zur indischen Küche (Internationale Speisekarte...), das Rezept wurde aber erkennbar abgewandelt und schmeckt mir besser als das "Original " aus dem Buch.
Ich habe das Rezept vor Kurzem mit Habanerochilies anstelle der normalen Chilies gekocht - das war eindeutig zu scharf !!!! Als Joghurt nehme ich meist einen säuerlichen türkischen Joghurt mit ca. 3,5% Fettgehalt.
Auch muss ich darauf hinweisen, das das Salz via Abschmecken in das Korma eingebracht werden sollte und nicht "blind" gemäß Mengenangabe verwendet werden darf!!!!! Das triift auf die "Würzpaste" zu wie auf das Nachwürzen des Gerichtes an sich!!! Basmatireis oder Thaireis passen in der Tat auch sehr gut. Wenn dem Reis beim Kochen einige Nudeln in Form von Reiskörnern (z.B. Orzo) beigibt wirkt der Reis interessanter..... .
Artiranmor
Danke für die liebe Kritik.
Inspiriert wurde das Rezept aus einem Timelife - Kochbuch zur indischen Küche (Internationale Speisekarte...), das Rezept wurde aber erkennbar abgewandelt und schmeckt mir besser als das "Original " aus dem Buch.
Ich habe das Rezept vor Kurzem mit Habanerochilies anstelle der normalen Chilies gekocht - das war eindeutig zu scharf !!!! Als Joghurt nehme ich meist einen säuerlichen türkischen Joghurt mit ca. 3,5% Fettgehalt.
Auch muss ich darauf hinweisen, das das Salz via Abschmecken in das Korma eingebracht werden sollte und nicht "blind" gemäß Mengenangabe verwendet werden darf!!!!! Das triift auf die "Würzpaste" zu wie auf das Nachwürzen des Gerichtes an sich!!! Basmatireis oder Thaireis passen in der Tat auch sehr gut. Wenn dem Reis beim Kochen einige Nudeln in Form von Reiskörnern (z.B. Orzo) beigibt wirkt der Reis interessanter..... .
Artiranmor
Kitty1612
sagt:
sagt: 03.01.2009 19:07
Hallo!
Ich habe das Rezept eben ausprobiert und muss leider mitteilen, dass es mir gar nicht geschmeckt hatte. Vielleicht habe ich auch grundlegend etwas falsch gemacht, aber mir war es einfach viel zu säuerlich... Ich mag mein Korma gern süß. Aber ist wohl auch Geschmackssache!
Ich habe jedenfalls noch ordentlich Zucker und ein paar Rosinen dazugegeben. Muss aber sagen, dass meine Änderung nicht wirklich empfehlenswert ist. Wer es also gern säuerlich mag, sollte sich an das Rezept halten.
Vielen Dank jedenfalls für Dein Rezept! Sollte es bei Dir nicht so säuerlich sein, wäre nett, wenn Du mir Bescheid sagen könntest, dann habe ich wohl wirklich etwas falsch gemacht.
LG
Ich habe das Rezept eben ausprobiert und muss leider mitteilen, dass es mir gar nicht geschmeckt hatte. Vielleicht habe ich auch grundlegend etwas falsch gemacht, aber mir war es einfach viel zu säuerlich... Ich mag mein Korma gern süß. Aber ist wohl auch Geschmackssache!
Ich habe jedenfalls noch ordentlich Zucker und ein paar Rosinen dazugegeben. Muss aber sagen, dass meine Änderung nicht wirklich empfehlenswert ist. Wer es also gern säuerlich mag, sollte sich an das Rezept halten.
Vielen Dank jedenfalls für Dein Rezept! Sollte es bei Dir nicht so säuerlich sein, wäre nett, wenn Du mir Bescheid sagen könntest, dann habe ich wohl wirklich etwas falsch gemacht.
LG
artiranmor
sagt:
sagt: 16.10.2010 23:22
Das Essen ist indisches Essen und kein Haribo- / Kinderschokolade - Verschnitt, es soll mitnichten süß schmecken. Das LEICHT säuerliche ist wohlkalkulierte Absicht und es wurde vermutlich nichts falsch gemacht. Falls es ZU sauer war, sollte ggf. ein anderer Joghurt verwendet werden ????
mfG, Artiranmor
mfG, Artiranmor
29.08.2010 13:48
Hallo Artiranmor!
Ich habe dein Lamm Korma heute Mittag nachgekocht, es ist traumhaft lecker!!! Eines der besten Curries, die ich je zu Hause nachgemacht habe, es schmeckt so richtig authentisch, genauso gut wie bei meinem Lieblingsinder. Habe mich ganz genau ans Rezept gehalten, es ist perfekt.
Anders als mein Vorschreiber fand ich das Korma überhaupt nicht säuerlich, es hatte einen runden Geschmack und eine feine Konsistenz.
Leider habe ich deine Chapatis nicht nachmachen können, da ich kein Attamehl habe, muss erst welches kaufen. Aber ich hatte noch Teigrohlinge eines anderen Chapati-Rezeptes aus normalem Weitenmehl hier aus der DB im Tiefkühler, die habe ich mir dazu gemacht, sind auch sehr fein und das mit dem Einfrieren klappt prima (einfach die rohen Teigstücke in Frischhaltefolie wickeln und einfrieren, ca. 2 Stunden vor dem Gebrauch herauslegen und ganz normal bearbeiten.). Auch etwas Basmatireis hatte ich noch, den habe ich auch noch dazu gemacht.
Ein tolles Gericht, das ich garantiert wieder machen werde! Bilder folgen noch. Danke für dein herrliches Rezept, wenn man sechs Sterne vergeben könnte, dieses Korma hätte sie verdient!
LG, Bali-Bine
Ich habe dein Lamm Korma heute Mittag nachgekocht, es ist traumhaft lecker!!! Eines der besten Curries, die ich je zu Hause nachgemacht habe, es schmeckt so richtig authentisch, genauso gut wie bei meinem Lieblingsinder. Habe mich ganz genau ans Rezept gehalten, es ist perfekt.
Anders als mein Vorschreiber fand ich das Korma überhaupt nicht säuerlich, es hatte einen runden Geschmack und eine feine Konsistenz.
Leider habe ich deine Chapatis nicht nachmachen können, da ich kein Attamehl habe, muss erst welches kaufen. Aber ich hatte noch Teigrohlinge eines anderen Chapati-Rezeptes aus normalem Weitenmehl hier aus der DB im Tiefkühler, die habe ich mir dazu gemacht, sind auch sehr fein und das mit dem Einfrieren klappt prima (einfach die rohen Teigstücke in Frischhaltefolie wickeln und einfrieren, ca. 2 Stunden vor dem Gebrauch herauslegen und ganz normal bearbeiten.). Auch etwas Basmatireis hatte ich noch, den habe ich auch noch dazu gemacht.
Ein tolles Gericht, das ich garantiert wieder machen werde! Bilder folgen noch. Danke für dein herrliches Rezept, wenn man sechs Sterne vergeben könnte, dieses Korma hätte sie verdient!
LG, Bali-Bine
nafemi
sagt:
sagt: 15.03.2011 20:53
Das sieht so superlecker aus, ich werde es auf jedenfall die Tage einmal kochen.
Danke Bali-Bine :-)
Danke Bali-Bine :-)
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Es hat wirklich äußerst gut geschmeckt! Der Kardamom hat schon ordentlich herausgeschmeckt, was aber nicht negativ zu bewerten ist.
Natürlich kann ich nicht sagen, ob sich unser Koch genau an die Rezeptmengen gehalten hat, aber so wie´s war, war es eine tolle Speise!
Schmeckt wie beim Inder oder noch besser.
Dazu gab´s übrigens Basmati-Reis (wobei die angegebene Menge dann sicher für 6 Personen reicht).
Sehr sehr empfehlenswert und der Aufwand lohnt sich!
Gruß von cha cha
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