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Pannhas

Westfälisches Schlachtfestgericht

Zutaten

250 g Rindfleisch (Hohe Rippe, Beinscheibe ect.)
250 g Schweinefleisch (Bauch)
250 g Zwiebel(n)
250 g Möhre(n)
1 1/2 Liter Wasser
1/2 TL Nelke(n), gemahlen und eine Msp. Nelkenpfeffer
1 Prise Majoran
250 g Buchweizen, fein gemahlen
60 g Butter
  Salz und Pfeffer
Lorbeerblatt
  Bauernbrot(e)
 evtl. Rübenkraut
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Fleisch waschen, Zwiebel und Möhren putzen und grob würfeln, mit dem Fleisch und einem Lorbeerblatt in einem Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen und ca. 45 min. bei schwacher Hitze kochen.

Das Fleisch herausnehmen und im Mixer pürieren, die Brühe durch ein Sieb gießen und mit dem Fleisch wieder in den Kopf geben, mit den Nelken und dem Nelkenpfeffer würzen, Majoran zugeben und zum Kochen bringen, dann das Buchweizenmehl unter ständigem Rühren zugeben. 15 min. unter Rühren kochen, bis sich die Masse vom Topfrand löst. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen, die Masse einfüllen und über Nacht abkühlen lassen. Am nächsten Tag den Pannhas herausnehmen, in etwa fingerdicke Scheiben schneiden und in der Butter von beiden Seiten braten. Auf kräftigem Brot servieren. Wer mag, kann den Pannhas noch mit Rübenkraut bestreichen.

Dazu passt dunkles Bier.

Kommentare anderer Nutzer


ingwe

09.11.2007 23:58 Uhr

Hallo che,
wir essen sehr gerne Panhas.
Ich möchte das Rezept ausprobieren. Da wir nur 2 Personen sind, ist die Menge für uns zu groß.
Deshalb meine Frage: Kann man diesen Panhas scheibenweise einfrieren?

LG, Ingwe

che

10.11.2007 13:04 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo ingwe, der Panhas läßt sich, in ca. 1cm dicke Scheiben geschnitten, und einzeln gepackt(mit Alufolie dazwischen), hervorragend einfrieren. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

ingwe

18.11.2007 23:08 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
der Pannhas hat uns sehr lecker geschmeckt. Auch unserem Nachbarn, der zum Probe-Essen geladen war. Ich musste mehr Buchweizenmehl nehmen, der Teig löste sich sonst nicht vom Topf Rand. Hab mit aller Kraft gerührt. Man braucht schon Mukis!! Der fertige Pannhas läßt sich gut schneiden und bleibt beim Braten zusammen.
Wir sind bisher gewohnt, dass Pannhas eine Farbe wie Blutwurst hat. Diese bräunliche Version, ohne Blut ist aber auch pikant. Ich habe noch zwei Würfel fette Brühe zugegeben. Wir schlachten ja nicht selbst und das Fleisch gibt heutzutage nicht mehr so eine kräftige Brühe.
Ich habe Fotos hoch geladen,
LG, Ingwe

Sieglarer

13.12.2008 21:08 Uhr

Hallo
Ich kenne den Pannhas eigentlich nur aus Blutwurstteig der mit dem Buchweizenmehl wie oben beschrieben gemacht wird.
Werde aber mal dieses Rezept ausprobieren dann essen es auch meine Mitbewohner die sonst keine Blutwurst essen
LG, Sieglarer

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