Ente nach der Niedrigtemperatur - Methode

(oder: Die Chat-Ente à la jb62 und Salomee)
  •   perfekt!
  •   sehr gut
  •   gut
  •   geht so
  •   schlecht
  •   sehr schlecht

Jetzt einloggen und
dieses Bild bewerten!
  • Vielen Dank für Ihre Bewertung!
  • Sie haben dieses Bild bereits bewertet!
Drucken In mein Kochbuch

Zutaten

Ente(n), am besten Barbarie, mit Hals und Innereien
Äpfel
4 Scheibe/n Weißbrot
Zwiebel(n)
  Petersilie
  Beifuß
2 Zehe/n Knoblauch
Ei(er)
  Salz und Pfeffer
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 8 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

In dem Chat von GeraldHoeffl hier aus dem CK, in dem wir beide uns fast jeden Abend trafen, entstand die Idee: Wir bereiten eine Ente zu … zeitgleich und mit gegenseitiger Unterstützung im Chat. Es sollte unbedingt nach der Niedrigtemperatur-Methode sein, also machten wir bei der Rezept-Erstellung die ein oder andere „Anleihe“ bei mattis legendärer NT-Gans aus dem CK. Ergänzt mit unseren gemeinsamen Ideen ergab sich dann folgendes Rezept:

Unsere Enten wogen (jede für sich) etwa 2700g
Die Innereien der Ente entfernen. Auswaschen, innen und außen salzen und pfeffern.

Nun die Entscheidung treffen: Welche Füllung? Wir haben 2 Varianten:

Entweder:
2 kleinere Äpfel, 4 Scheiben Weißbrot oder Toastbrot, 1 Zwiebel, 1 Bund Petersilie, 2 Zehen Knoblauch, 1 Ei.
Alle Zutaten ganz klein schneiden, mit dem Ei mischen, mit Beifuß, Salz und Pfeffer würzen und in die Ente füllen (bis es ihr zum Hals wieder rauskommt *ggg*)

Oder:
Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Stückchen schneiden. würfeln.
Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Die Entenleber, oder zusätzlich gekaufte Geflügelleber, in kleine Stücke schneiden. Alle Zutaten in einer großen Schüssel mischen. Mit Beifuß, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen und in die Ente füllen. Entenöffnung schließen.

Den Hals und die Flügelspitzen abschneiden und alles neben die auf die Brust gelegte Ente auf die Fettpfanne legen. Superwichtig für den Geschmack der Sauce später!

Ente nun in den vorgeheizten Backofen zusammen mit dem Hals und den Flügelspitzen bei 220 °C ca. 1/2 Stunde braten: „dann gucken wir nach ner halben Stunde wie sie aussieht, und die Beinchen schön mit Alufolie umwickeln“ (Zitat jb62).

Dann mindestens 7 Stunden bei Niedrigtemperatur (80 °C) weiter schmoren lassen.
Wenn die Garzeit der Ente ihrem Ende entgegengeht, die Ente auf den Rost legen, und zwar nun auf den Rücken, damit die Brustseite, die bisher unten lag, auch noch die Chance bekommt, schön knusprig zu werden! Nun also nochmals eine halbe Stunde bei 225 °C - das wars!

Die ausgetretene Flüssigkeit aus der Fettpfanne ist unsere Saucengrundsubstanz und wird in eine Fettabscheidekanne gegeben.
Aus dem, was sich vom Fett trennt und den Resten aus der Fettpfanne lassen sich wunderbare Saucenvarianten zaubern!
Welche Saucenvarianten genau - bleibt der Phantasie und dem Geschmack überlassen!

Kommentare anderer Nutzer


Salomee

23.11.2006 07:15 Uhr

Eine kurze nochmalige Erwähnung: Die Verfasserinnen und Testerinnen dieses Rezeptes sind sowohl jb62 als auch ich.
Es ist ein wirkliches Gemeinschafts-Werk, einte echte Chat-Ente eben *gg*
Salomee
Kommentar hilfreich?

Bienchen69

12.12.2006 11:46 Uhr

hallöchen,

nachdem ich das tier ,-) nun mehrfach so zubereitet habe (füllung 1) kann ich sie weiterempfehlen und sagen, dass es wirklich ein einfach nachzukochendes und leckeres rezept ist.

lg
bienchen
Kommentar hilfreich?

katzitatzi

25.12.2006 21:10 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo......

.......äußerst lecker und sehr empfehlenswert! Ich habe Füllung 1 genommen, war besser, als alles, was ich bisher probiert hatte. Statt Petersilie (hatte keine mehr bekommen) habe ich getrockneten Liebstöckel verwendet (sparsam!!!), das war ein durchaus würdiger Ersatz.
Nur ein Problem hatte ich: die Ente war mit der Brusthaut angeklebt, Wenden somit nicht möglich. Wisst Ihr, was da schiefgelaufen sein könnte? Ich hatte eine Barbarieente mit 2,8 kg verwendet. Aber, wie gesagt, das geschmackliche Ergebnis war unvergleichlich, und meine Familie war der Meinung :lieber eine Ente, die so zart ist, daß sie klebenbleibt, als ein zähes Exemplar!

Vielen Dank und liebe Grüße

Katzitatzi
Kommentar hilfreich?

Chinadoll

12.05.2010 19:05 Uhr

ich kann mir vorstellen, dass die Hitze noch zu hoch war... wirklich bei 80 Grad gegart? Denn wenn z.B. in ner Metallpfanne ohne Beschichtung was anbrät muss man die Pfanne ca. eine halbe Minute von der heißen Platte nehmen. Das Bratgut lässt sich dann leicht lösen... sonst keine Idee... meine Ente hat nicht fest gebabbt... ich hatte sie auch nur ca. 3h im Ofen da war sie schon gut. Habe eine Bratenthermometer verwendet...

LG
Kommentar hilfreich?

Aschenbuddel

12.11.2011 18:36 Uhr

ich hatte die ente die erste halbe std drin wollte dann die beine in alufolie wickeln und bei mir war sie auch fest geklebt. hatte aber einen Pfannenwender zur hilfe genommen und sie somit abbekommen.
Mal schauen wie es in ner std ist,wenn ich sie aufs rost packen muss.
lg melanie
Kommentar hilfreich?

leckerhuhn

26.12.2006 10:33 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo und frohe Weihnachten!

Im Moment garen zwei Enten im Ofen und ich habe vorsichtshalber ein Bratenthermometer daneben gelegt, da ich bei "Mattis Gans" des öfteren lesen konnte, daß viele Gänse auch nach acht Stunden noch Roh waren. Es ist kaum zu glauben, wir besitzen einen "guten" Ofen, der jetzt erst fünf Jahre alt ist. Eine Innentemperatur von 80° wird erst erreicht, wenn ich den Regler auf 125° drehe!
Also für alle die nachkochen, eín Bratenthermometer zusätzlich kann bestimmt nicht schaden....., bevor ihr eine rohe Ente serviert.

Ich werd vom Ergebnis berichten.

Schönen Feiertag.
Kommentar hilfreich?

Salomee

26.12.2006 17:59 Uhr

Und, leckerhuhn???
nun würd ich ja schon gerne wissen, wie es geworden ist, das tierchen ;-)
übrigens, hier eine nette kleine anekdote zum rezept:
ein sehr guter freund von mir hat vorgestern eine ente zubereitet...
er hatte kein rezept... wollte gern mal die niedrigtemperatur ausprobieren und hat bei google gesucht.
nun rate, welches rezept er gefunden und nachgekocht hat :-)
*gg* und zwar, OHNE zu wissen, von wem es ist ;-)
lg
Miriam
Kommentar hilfreich?

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

Alle Kommentare anzeigen

Die neusten Kommentare:


crazylady

27.12.2015 18:09 Uhr

Hallo, also wir hatten die Ente am Heiligen Abend. Nur den Beifuss habe ich weggelassen weil wir den nicht mögen. Als Füllung die erste Variante. Alles in allem Top. super lecker. Die Sauce habe ich mit einem Schuss Rotwein und Orangenlikör verfeinert. Danke für das tolle Rezept.
LG crazylady
Kommentar hilfreich?

Buellpapa

30.12.2015 11:05 Uhr

Hallo, ich habe das Rezept nachgekocht, einfach zu machen, gelingt wirklich gut und ist lecker. 5 Sterne dafür. Meine Frage dazu: 1 Ente für 6 Personen ist einfach zu wenig habe mir nun 2 Enten a 3 g besorgt, die ich gleichzeitig machen möchte. Ist schon eng nebeneinader auf einem Blech im Ofen. Verlängert sich die Zubereitungszeit? Hat das schon einmal so zubereitet und Erfahrungen?
Danke vorab für Rückinfos. VG
Kommentar hilfreich?

Baltos

30.12.2015 16:47 Uhr

Nun habe ich schon zum zweiten Mal unsere Enten zum großen Familien-Weihnachtsessen am 1. Weihnachtstag nach diesem Rezept zubereitet und dachte, dass es an der Zeit ist mal Danke zu sagen. Das Rezept ist absolut geling sicher! Selbst bei 2 Enten a 4 Kilo gleichzeitig im Ofen hat es mit ein bisschen Zeit Zugabe geklappt. Das Fleisch ist super zart, nicht trocken und die Haut wird knusprig ohne zu verbrennen. In diesem Jahr habe ich die Enten mit Äpfeln, Zwiebeln und Orangen gefüllt. Ergab eine großartige Soße. Volle Punktzahl!!
Kommentar hilfreich?

Salomee

31.12.2015 15:00 Uhr

Freut mich wirklich sehr!
Danke für die Rückmeldung und einen guten Rutsch :-)
Kommentar hilfreich?

endurokathrin

08.01.2016 19:26 Uhr

Wir machen die Ente jede Weihnachten nach diesem Rezept, nur die Füllung wird etwas abgewandelt. Die Ente ist jedesmal außen knusprig und innen zart und meine Schwiegereltern sind begeistert. Was will man mehr?
Kommentar hilfreich?

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

x

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.

Magazine unserer Partner auf Chefkoch.de