Gehacktesstippe

von Oma Guste

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Zutaten für Portionen

500 g Gehacktes (vorzugweise Rind)
Zwiebel(n), klein gehackt
2 EL Öl zum Anbraten
  Pfeffer
  Salz
  Mehl
  Liebstöckel (Maggikraut) bzw. Maggi
¼ Liter Wasser oder Brühe

Zubereitung

Das Fleisch mit den Zwiebelwürfelchen in Öl in einem Topf "krümelig" braten. Mit Wasser aufgießen und zusammen mit dem Liebstöckel köcheln lassen (entweder entfernt man den Liebstöckel nach einer Weile wieder oder gibt ihn von Anfang an klein gehackt hinzu). Nun etwas Mehl in einer Tasse anrühren, um später Klümpchen zu vermeiden, und an die Gehacktesstippe zum Andicken geben. Mindestens noch 5 Minuten köcheln lassen, dabei umrühren um anbrennen zu vermeiden.
Die Gehacktesstippe hat am Ende eine breiige, bologneseartige Konsistenz – ähnlich einer Sauce Bolognese. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu werden normalerweise Salzkartoffeln gereicht, welche mit der Gehacktesstippe "zerdrückt" werden. Ein frischer, grüner Salat passt ausgezeichnet dazu.

Es handelt sich hierbei um ein Rezept aus der ehemaligen DDR von meiner Oma. Als Kinder waren wir ganz wild darauf, allein schon weil man die Kartoffeln so schön zermatschen durfte! Meine Oma hat dieses Gericht immer gemacht, wenn Hackfleisch übrig war bzw. noch jede Menge Monat am Ende des Geldes da war - es handelt sich also um ein sehr preiswertes Fleischgericht.

Alternativen: Statt Liebstöckel der Einfachheit halber: Maggi. Reichlich. Statt in Wasser eingerührtes Mehl zum Andicken: Fix Mehlschwitze.

Tipp: Lauchringe zusammen mit den Zwiebeln zugegeben schmecken ebenfalls hervorragend (für 500 g Hackfleisch rechne ich immer mit einer halben Stange Lauch).

Die Gehacktesstippe eignet sich zum Einfrieren, selbst wenn die Kartoffeln "zermatscht" untergerührt worden sind. Beim Auftauen/Garen in der Mikrowelle öfter mal umrühren.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 21.11.06
Rezept-Statistiken: 40.968 (49)* gelesen
394 (0)* gespeichert
1.165 (1)* gedruckt
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Sinja78 Suppenkoch


Mitglied seit 02.09.2003
74 Beiträge (ø0,02/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

koni68 Küchenjunge sagt:  
22.11.2006 08:26
Hallo Sinja78,

dieses Rezept kenne ich von meiner Mama, ist einfach oberlecker. Wir essen auch schon mal Reis, Kartoffelpü oder Nudeln dazu. Das kann man echt so machen wie man es am liebsten mag.

Danke und liebe Grüße
Michaela

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mihadech Tellerwäscher sagt:  
23.11.2006 16:29
hallo sinja78,

dieses rezept kenne ich auch von meiner mama, wir machen aber noch vor der mehlzugabe einen eßlöffel scharfen senf in das hackfleisch ,schmeckt würziger. meine kinder und mein mann könnten sich reinsetzen wenn ich es koche. zwiebel oder gurkensalat dazu sind auch lecker.

viele grüße
auch eine michaela

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Karinw26 Tellerwäscher sagt:  
21.06.2009 12:21
macht mal ein bissl gurkensaft dazu macht es noch würziger

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SchokoBritta Küchenjunge sagt:  
22.06.2009 18:24
cool, toll das es dieses rezept hier gibt. kenne das auch aus der kindheit von omas und tanten. es gab meistens gewürzgurken und/oder rote beete dazu. aber mit einem frischen gurkensalat stelle ich es mir auch lecker vor. wird gleich mal am mittwoch ausprobiert! :)

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SchokoBritta Küchenjunge sagt:  
24.06.2009 16:56
also irgendwie hats nicht wirklich so wie früher geschmeckt. keine ahnung, ob da auch immer so viel liebstöckel dran war. vllt hab ich auch den anfängerfehler gemacht und zuviel mehl/wasser - gemisch hinzugegeben. mit ein bissl rosmarin und thymian gings dann. auch hab ich nen klecks senf und gurkenwasser dazu gegeben. da wir noch angefangen feta hatten, hab ich über das noch heiße essen aufm teller etwas davon darüber gebröselt, war auch lecker. dazu gabs gewürzgurken. aber an der generellen gewürzmischung muss ich nochmal arbeiten.

trotzdem vielen dank für das rezept :)

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Sinja78 Suppenkoch sagt:  
25.06.2009 08:46
"viel Liebstöckel"?
O je, ich glaube, Du hast das mit "Maggi. Reichlich." verwechselt.
Liebstöckel ist frisch viel geschmacksintensiver und sollte (erst recht, wenn man sich mit der Dosierung desselben nicht gut auskennt) immer erst Schrittchen für Schrittchen zugefügt werden. Also ein langsames Rantasten.

Deswegen ist in diesem Rezept KEINE Mengenangabe für den Liebstöckel enthalten, die Geschmäcker und deren Empfindlichkeit ist nun einmal verschieden.

Rosmarin und Thymian, sowie Feta klingt zwar interessant, doch der Grundgeschmack dieser Gehacktesstippe ist eher mild und sacht gewürzt, zumindest wenn sie hier bei uns und bei Freunden auf dem Tisch steht. ;) Offenbar hast Du wirklich reichlich "überwürzt".
Beim nächsten Mal - es lohnt sich bestimmt ;) - einfach um einiges weniger an Liebstöckel nehmen.

Liebe Grüße
Sinja78

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SchokoBritta Küchenjunge sagt:  
25.06.2009 09:59
ok mach ich auf jeden fall. denn nachdem sie allgemeinen gut ankam, wird sie auch wieder gemacht :)

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molli99  Suppenkoch sagt:  
17.05.2010 16:05
Au ja das Rezept kenn ich auch noch. Wir haben Gewürzgurken rein geschnippelt und keine weiteren Gewürze dran, nur etwas Zucker, Salz und Pfeffer.

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Orange2000 Tellerwäscher sagt:  
25.06.2010 17:37
Einfach perfekte Lebensküche....danke!°°°°°

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schneckischneck Kaltmamsell sagt:  
25.06.2010 19:32
Hallo, ja das Gericht kenn ich auch noch aus der Schulspeisung. Schön mit Kartoffelbrei und Saurer Gurke. Lecker.
Danke für das Rezept.
LG Schneckischneck

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FrauMausE Sternekoch sagt:  
10.11.2010 16:08
Hallo,


"Gehacktesstippe" habe ich heute erstmalig zu Pellkartoffeln bereitet und es paßte perfekt dazu.
Ich habe die Variante mit den Lauchringen zubereitet - kann ich so nur weiterempfehlen.

LG


FrauMausE

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1997Kilian Smutje sagt:  
23.02.2011 13:03
Hallo,

kenne das Rezept mit Essig statt Liebstöckl und unter dem Namen "saures Hackfleisch". Wir essen die Soße immer zu Reiberdatschi.

LG
1997kilian

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porfumato Tellerwäscher sagt:  
23.02.2011 16:01
Gibt man viel Lauch dazu und schmeckt es mit saurer Sahne ab(Maggi dann weglassen) oder Tomatenpüree ist es russisches Ragout und schmeckt vorzüglich mit Breitbandnudeln

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JulKra Küchenjunge sagt:  
24.02.2011 12:03
Hmm, das hört sich ja sehr lecker an, und gerade für den gemeinen Schülergeldbeutel scheint das Rezept super geeignet zu sein! =)

Habe nur eine Frage: wie muss die Konsistenz des Mehls am Ende des Anrührens denn sein? Ich schätze mal, es wird mit normalem Wasser angerührt, oder?

Lg und vielen Dank schonmal,
ravn

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Sinja78 Suppenkoch sagt:  
24.02.2011 16:54
*huch* so viele Kommentare auf einmal *wunder*

Konsistenz des Mehls mit dem Wasser: möglichst Klümpchenfrei. ;) (Ruhig ziemlich flüssig, wässrig; das Mehl dickt (=bindet) das Ganze nämlich ordentlich an.)

Ich habe extra keine Angabe gemacht, weil das jeder frei selbst entscheiden sollte - ich z.B. mag die Gehacktestippe nicht flüssig, das muss schön angedickt sein, richtig schön "pampig". :)
Ja, normales Wasser wird dazu verwendet. So hat's halt meine Oma gemacht; Mehl und Wasser in eine Tasse, schön umrühren bis es Klümpchenfrei ist (ggf. mehr Wasser dazu) und dann zum Rest dazu geben und unbedingt aufkochen lassen (Sonst schmeckt's nach Mehl...)
Wurde es danach zu "fest", einfach wieder mit etwas Wasser strecken.

Guten Appetit :)

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joni71 Tellerwäscher sagt:  
24.02.2011 18:34
Hallo Sinja78!Das Rezept war nicht nur in der DDR bekannt,allerdings gab es das bei uns tatsächlich,wenn das Geld zum Monatsende knapper wurde! Ich hatte dieses Gericht ganz vergessen.Meine Tochter hat heute zum Mittag soviel gefuttertwie schon lange nicht mehr! Endlich mal etwas ,was ich öfter kochen soll und darf!

Lg, joni71

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sandrulla Tellerwäscher sagt:  
25.02.2011 21:50
Hhhhhhhhhhhhhhmmmmmmmmmmmmmm... Lecker!

Das kenn ich auch aus meiner Kindheit und nun sind MEINE Kinder verrückt danach! :o)
Ich mach es allerdings ohne Liebstöckel, sondern nehme dafür etwas gek. Brühe (ist irgendwie vererbt worden - hat meine Mutter auch schon so gemacht... grins...)
Es muss schön pampig sein, damit man die Kartoffeln so richtig damit "vermatschen" kann! :o)

Bei uns heisst das übrigens "Ribbelchensoße" - warum auch immer...?!

5 Sterne - obwohl so einfach - aber eben einfach lecker!

LG, Sandrulla

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purple_in Tellerwäscher sagt:  
09.03.2011 10:53
Ohhh...da werden Kindheitserinnerung wach:-)

meine Oma hat das früher immer gekocht und ich liebe es noch heute.

ich würze es meist mit Paprika und ein wenig weißem Pfeffer

werde diese Variante mit Liebstöckl aber sicher bald mal ausprobieren....

LG

Purple

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grill-fanatiker Tellerwäscher sagt:  
22.03.2011 14:07
Oh jaaaa! Das Rezept kenn' ich auch gut! Wir nannten es immer Mettstippe oder Studenetenstippe... dazu gabs frischen Eisbergsalat mit Zucker-Zitronen-Dressing.

Meinem Mann brauch ich mit dem "Hundefutter" wie er es nennt nicht kommen - leider. Aber meiner Tochter werde ich das mal die Tage andrehen. Sie fängt gerade an bei uns mit zu essen! Dann habe ich vielleicht bald eine Verbündete!

Danke für das Wachrütteln von Erinnerungen!

Gruß Jessica

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Tunis87 Tellerwäscher sagt:  
20.08.2011 20:49
Hallo Sinja 78,

das Gericht kenne ich auch von meiner Oma, aber da hieß es einfach Hackfleischsosse.

Meine Oma hat immer ein Lorbeerblatt anstatt Maggi reingemacht. Schmeckt superlecker. Probiert´s mal aus.

Gruß

tunis87

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