Dithmarscher Mehlbeutel
Traditionelles Gericht aus Dithmarschen| 1 | Zitrone(n), davon die Schale |
| 1 Prise | Salz |
| 125 ml | Milch |
| 4 | Ei(er), getrennt |
| 75 g | Butter |
| 75 g | Zucker |
| 250 g | Mehl |
| 2 TL | Backpulver |
| 1 Stück | Speck (Speckschwarte) |
| 50 g | Mandel(n), gehackte (optional) |
| 50 g | Rosinen (optional) |
| 250 g | Speck, in Scheiben |
Zubereitung
Butter mit einem Mixer schaumig schlagen und mit Zucker, 4 Eigelb, Salz und der abgeriebenen Zitronenschale verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und mit der Milch hinzufügen. Wer mag, gibt jetzt die Mandeln und Rosinen hinzu. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.
Speckschwarte in einen großen Topf mit kochendem Wasser geben. Ein sauberes Küchentuch ausbreiten und mit der Hälfte der Speckscheiben auskleiden. Den Teig zu einem großen Kloß formen und auf die Speckscheiben setzen. Restliche Speckscheiben darüberlegen. Das Tuch oben zusammenknoten und durch den Knoten einen Kochlöffel (quer) stecken. Den Beutel über das kochende Wasser hängen und bei geringer Hitze ca. 1 Stunde garen. Darauf achten, das der Beutel zwar im Wasser schwimmt, aber kein Wasser von oben in das Tuch "suppen" kann.
Den Mehlbeutel aus dem Tuch nehmen, etwas abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Traditionell wird er in Dithmarschen mit Bauchspeck und Kirschkompott gegessen.
Sehr lecker: Am nächsten Tag die restlichen Scheiben in Butter goldbraun braten.
Speckschwarte in einen großen Topf mit kochendem Wasser geben. Ein sauberes Küchentuch ausbreiten und mit der Hälfte der Speckscheiben auskleiden. Den Teig zu einem großen Kloß formen und auf die Speckscheiben setzen. Restliche Speckscheiben darüberlegen. Das Tuch oben zusammenknoten und durch den Knoten einen Kochlöffel (quer) stecken. Den Beutel über das kochende Wasser hängen und bei geringer Hitze ca. 1 Stunde garen. Darauf achten, das der Beutel zwar im Wasser schwimmt, aber kein Wasser von oben in das Tuch "suppen" kann.
Den Mehlbeutel aus dem Tuch nehmen, etwas abkühlen lassen und in Scheiben schneiden. Traditionell wird er in Dithmarschen mit Bauchspeck und Kirschkompott gegessen.
Sehr lecker: Am nächsten Tag die restlichen Scheiben in Butter goldbraun braten.
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Kommentare anderer Nutzer
Alisea75
sagt:
sagt: 20.05.2008 09:55
Tja, auch in Dithmarschen sind die Geschmäcker eben unterschiedlich :) Meine Mutter kocht ihn auch wieder anders..dieses Rezept habe ich aus einer alten Landfrauen-Rezeptesammlung meiner Tante.
LG Alisea
LG Alisea
grainger
sagt:
sagt: 10.02.2010 20:36
ich komme aus der Kolmaraner Elbmarsch. Bei uns wurde Mehlbeutel auf den Obsthöfen serviert, wenn die Baumausschneider im späten Winter auf dem Hof waren. Es war ein billiges Essen, dass die Leute satt machen sollte. Der fiese Trick bestand darin, dass der Mehlbeutel, um ein Stück Rauchfleisch geformt wurde. Die einfachen Arbeiter bekamen dann ein Stück von dem Mehlbeutel das ein bisschen nach Rauchfleisch schmeckte, dazu Kirschsauce und Butter mit Zimt und Zucker. Der Bauer selbst hatte zu dem Mehlbeutel – bei uns hieß er auch "Großer Hans" – ein schönes Stück Fleisch.
lecker78
sagt:
sagt: 22.08.2010 17:04
Hallo aus der Kremper Marsch :)
Also nach meiner Definition ist Großer Hans aber etwas anderes als Mehlbüddel: Während wir Mehlbeutel im Windeltuch kochen und mit Kartoffelmus, Fruchtsoße und Schinken/ Backe essen, kommt der Große Hans aus der Puddingform und wird mit Kartoffelmus, Rauchfleisch/Rinderbraten und Senfsoße genossen....
Das obige Rezept dürfte wohl unter "bunter Mehlbüddel" laufen, wg der Rosinen. Unsere Oma macht auch noch Quark in den Teig, dann wird er wunderbar locker.
Also nach meiner Definition ist Großer Hans aber etwas anderes als Mehlbüddel: Während wir Mehlbeutel im Windeltuch kochen und mit Kartoffelmus, Fruchtsoße und Schinken/ Backe essen, kommt der Große Hans aus der Puddingform und wird mit Kartoffelmus, Rauchfleisch/Rinderbraten und Senfsoße genossen....
Das obige Rezept dürfte wohl unter "bunter Mehlbüddel" laufen, wg der Rosinen. Unsere Oma macht auch noch Quark in den Teig, dann wird er wunderbar locker.
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