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Pastéis de Belem

Pastetchen aus Belem

Zutaten

125 g Mehl
125 g Butter
5 EL Wasser
1 Prise Salz
Eigelb
Ei(er)
1 EL Mehl
1 EL Zucker
1 TL Vanillezucker
250 ml Milch
1 Msp. Zitrone(n) - Schale, geriebene
1 Msp. Zimt
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Das Mehl sieben und zusammen mit einem Teelöffel Butter sowie 5 Esslöffel sehr kaltem Wasser und einer Prise Salz zu einem festen Teig kneten. Dann dünn ausrollen und die restliche Butter (sie muss die gleiche Temperatur wie der Teig haben) in die Mitte legen, den Teig von beiden Seiten darüberschlagen, ausrollen, umdrehen und in entgegengesetzter Richtung nochmals ausrollen. Dann 20 min ruhen lassen.
Das Ausrollen und ruhen lassen dreimal wiederholen. Vor dem Gebrauch den Blätterteig noch einmal 30 min kalt stellen.

Die Milch zum Kochen bringen. Die übrigen Zutaten glattrühren und mit dem Schneebesen die kochendheiße Milch darunter schlagen. Im Wasserbad oder auf schwachem Feuer dicklich rühren. Den Blätterteig dünn ausrollen. Förmchen damit auskleiden und die erkaltete Füllung hineingeben. Mit einem Teigdeckel die Pastetchen oben schließen. Im vorgeheizten Ofen etwa 20 min bei starker Hitze backen.
Noch warm als Nachtisch oder zu Kaffee servieren.

Kommentare anderer Nutzer


Jade-Mara

04.04.2007 07:08 Uhr

hallo,

ich kenne das als Pastéis de Nata, schmeckt superlecker! ich bin aber faul und nehme fertigen blätterteig. besonders gut macht sich das mit einer muffinform.

lg jade

baliibu

12.11.2009 17:25 Uhr

Das sind ja auch Pasteis de nata-
die Pasteis de Belem sind quasi das Ur-Rezept aus dem Kloster Belem in Lissabon!! Mmmmhhhhhhhhhhhhhhhhhh...............

pastel_de_nata

24.05.2012 13:01 Uhr

Die soll man ja auch nur "pastéis de nata" nennen!

Aus rechtlichen Gründen dürfen nur die aus dem Viertel Belém (in Lissabon) so gennant werden, weil es eine geschützte Bezeichnung ist (wie z.B. der Champagner aus der Region Champagne in Frankreich, alles andere ist Sekt...). Selbst im Rest Portugals heißen sie "pastel de nata", aber ich kann ja verstehen, dass man sie hier unter der regionale Bezeichnung reinstellt... wer diese kleine sündhafte Leckerei schon mal in ihrem ursprunglichen Herstellungsort probiert hat, kenn nur diesen Namen.

Herzlichen Glückwünsch für das leckere Rezept, meins ist auch so ähnlich, aber ohne Vanillezucker und Zimt (ist ja schon süß genug bei 100 g Zucker...). Mit einem Teigdeckel werden die aber nie geschlossen, die Creme-Füllung bekommt beim Backen eine bräunlich bis schwarz gefleckte Kruste, je nachdem wie lang sie im Ofen bleiben. Manche mögen es fast durchgängig schwarz, andere bevorzugen sie fast noch ganz gelb bis höchstens hellbraun.

Zimt wirdallerdings doch gebraucht: traditionell drauf gestreut, zusammen mit Puderzucker, sobald die Dinger fertig sind; am Besten noch warm verzehren, eine echte Sünde! Kalt werden sie auch überall angeboten und gerne zum Espresso oder Milchkaffe gegessen. Mmmmmhhhhhh.....!

annelore

01.07.2010 23:17 Uhr

Was soll ich sagen
Pastéis de Belem habe nur eine/n kosten können
Der" Rest"war Ratzfatz im Magen pubertärer Jünglingen verschwunden .

Frage danach :Oma wann gibt es das wieder?

Das sagt doch alles

lg annelore

tesafixx

03.07.2010 22:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich nehme Blätterteig aus dem Kühlregal: ausrollen, Papier entfernen und locker wieder zusammenrollen. In 12 Stücke schneiden und mit den Schnittkanten nach oben in ein gefettetes 12er-Muffinblech legen. Flachdrücken, Ränder formen und füllen. Mit Deckel habe ich sie allerdings in ganz Portugal einschliesslich Azoren nicht bekommen und backe sie dementsprechend ohne. Dafür aber mit gaaaanz viel Zimt!

annemail

06.07.2010 09:58 Uhr

Ohhhh, ich freu mich grad wie nen kleines Kind, dass Rezept hier gefunden zu haben :)

Ich werde das am Wochenende austesten...

Ich weiß nicht wieviele ich in der Original "backstube" in Portugal schon verputzt hab....ich hoffe die nachgebackenen werden auch so toll...

LG

chicky77

23.07.2010 22:12 Uhr

hammer wenn ihr mal irgendwann in portimao/ algarve seid geht unbedingt ins cafe nacional da gibtes die BESTEN auf der ganzen welt.besser als..........

JACOBIENE

23.01.2011 13:48 Uhr

hallo Heimwerkerkönig,

ich muß schon sagen, der Suchtfaktor bei diesem Rezept liegt mehr als hoch. Eigendlich bin ich nicht so für Gebäck, aber das war einfach spitze.
Wir es bei uns bestimmt bald wieder geben.

LG Jacobiene

StupselundKrümel

21.03.2011 07:59 Uhr

Dieses Rezept war meine Premiere Blätterteig selbst herzustellen. Leider ich hatte ich mit der Beschreibung doch arge Probleme. Obwohl alles die gleiche Temperatur hatte quoll die Butter überall raus und ließ sich auch nach Stunden nicht richtig unterarbeiten. Zum schluss hab ich bei jedem Falten dünn Mehl auf den ausgerollten Teig getan, dann ging es und der Teig wurde so wie sich Blätterteig anfühlt und aussieht.

Das Gebäck selbst schmeckt sehr gut, aber leider kommt es beiweitem nicht an die Teilchen des Portugiesen um die Ecke ran, das hat mich sehr enttäuscht. Die Teilchen vom Bäcker sind viel süßer und viel vanilliger.

Monana

18.04.2011 19:44 Uhr

StupselundKrümel,

mach mehr Zucker dran und mehr Vanillezucker und schon hast Du doch süßer und vanilliger.

Monana

ellmi1505

13.06.2011 15:41 Uhr

Hallo Heimwerkerkönig,

Der Vollständigkeit halber hier nochmal mein Kommentar aus dem anderen Rezept:

Habe heute dein Rezept ausprobiert. Nebenbei hatte ich mich noch an eins aus einem portugiesischen Kochbuch orientiert. Dort hatte man keinen Vanillezucker und keinen Zimt in der Füllung. Ich habe heute den Zimt weggelassen: Muss rein!
Monana Recht gebend: Etwas mehr Zucker und etwas mehr Vanillezucker, dann wirds süßer und vanilliger!
Für die Füllung habe ich einen Sahne-Milch-Mix genommen. War der Kompromiss zwischen dir und dem Kochbuch.
Hilfreich wäre die Angabe gewesen, dass von der Fülle maximal ein EL in die Form sollte, weil ich nie im Leben damit gerechnet hätte, dass die auch noch mal so aufgeht. Daher hatte ich ein wenig zu tun, biss ich den angebackenen Rand wieder frei geschnitten hatte. Am Ende habe ich aber alle sieben (da war nämlich meine Füllung aufgebraucht) servierfähig aus der Form bekommen.
Wie in der "Pastelaria de Belém" habe ich sie mit reichlich Puderzucker und Zimt bestreut serviert. Okay - an die sündhaft leckeren Dinger von dort kommen die hier natürlich nicht ran, aber sie weckten Urlaubserinnerungen. Vielen Dank für das Rezept! Gibt es unbedingt wieder!

LG,
der Ellmi

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