Silvestereisbein nach Frau Pardow
Eisbein mal ganz anders, in Marinade gekocht, mit Rosenkohl und Möhren als Gemüse| 1 | Eisbein(e), ungepökelt |
| 1 | Zwiebel(n), mittelgroß |
| 1 | Knoblauchzehe(n), durchgepresst |
| 3 | Wacholderbeeren, zerdrückt |
| 1 ½ g | Majoran |
| 20 g | Senf, mittelscharf |
| 1 g | Pfeffer, schwarz |
| 1 g | Thymian, gerebelt |
| 12 g | Öl (Erdnußöl oder Sonnenblumenöl) |
| 6 g | Salz |
| 60 ml | Essig, ca. 10 %ig |
| 4 g | Meerrettich, gerieben |
| 15 g | Tomatenmark |
| 125 ml | saure Sahne |
Zubereitung
Vorbemerkung: Diese Silvestereisbein besteht zwar aus Eisbein, hat aber im Geschmack eine ganz andere Note als das übliche Eisbein. Deswegen passt dazu auf gar keinen Fall Sauerkraut! Als Gemüse eignen sich gut Rosenkohl und kleine Möhrchen und als Beilage Salzkartoffeln. Dieses Gericht hat den Vorzug, dass man ihm am Silvestertag (wo die Hausfrau ohnedies viel zu tun hat) kaum Zubereitungszeit widmen muss. Die Zubereitung beginnt 2 Tage vor Silvester und wird 1 Tag vor Silvester fortgeführt. Dieses Eisbein gibt eine gute Grundlage für eine zünftige Silvesterfeier.
Am 29.12. :
Das Eisbein wird mariniert. Dazu werden die Zutaten (Zwiebel bis Öl) verrührt. Das Eisbein wird rundherum damit bestrichen. Es wird in einer Schüssel 2 Stunden kalt gestellt. In dieser Zeit werden 1 Liter Wasser mit dem Kochsalz und dem Essig kurz zum Kochen gebracht. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird dieser Sud über das Eisbein gegossen. Das zugedeckte Gefäß wird für 24 Stunden kalt gestellt.
Am 30.12. :
Das Eisbein wird aus der Marinade genommen und in einen Schmortopf gelegt. Etwa 100 ml der Marinade werden angegossen und bei großer Hitze (über 100 °C) bis quasi zur Trockne verdampft. Dabei tritt das Fett aus dem Eisbein. In diesem Fett soll das Eisbein von allen Seiten gut bräunen. In regelmäßigen Abständen wird nun die restliche Marinade angegossen und verdampfen lassen. Der Schmortopf wird mit einem Deckel verschlossen und in die auf 180 °C vorgeheizte Bratröhre gestellt. Ohne den Deckel zu lüften wird das Eisbein 90 - 120 Minuten gegart. Danach wird der Knochen ausgelöst und das Fleisch in Portionen zerteilt. Der anhaftende Bratfond wird mit etwas Wasser losgekocht und durch ein Sieb gegeben. Das portionierte Fleisch wird in einen großen Topf gelegt, mit der Sauce übergossen und bis zum nächsten Tag kalt gestellt.
Am 31.12. :
Der gesamte Topfinhalt wird aufgekocht. Das Fleisch wird auf eine vorgewärmte Platte gelegt. Die Sauce wird mit dem Meerrettich und dem Tomatenmark versetzt. 125 ml sauer Sahne werden eingerührt, mit Salz und Pfeffer wird nochmals abgeschmeckt. Mit dem Gemüse (Rosenkohl und kleine Möhrchen) und den Salzkartoffeln wird serviert.
Am 29.12. :
Das Eisbein wird mariniert. Dazu werden die Zutaten (Zwiebel bis Öl) verrührt. Das Eisbein wird rundherum damit bestrichen. Es wird in einer Schüssel 2 Stunden kalt gestellt. In dieser Zeit werden 1 Liter Wasser mit dem Kochsalz und dem Essig kurz zum Kochen gebracht. Nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wird dieser Sud über das Eisbein gegossen. Das zugedeckte Gefäß wird für 24 Stunden kalt gestellt.
Am 30.12. :
Das Eisbein wird aus der Marinade genommen und in einen Schmortopf gelegt. Etwa 100 ml der Marinade werden angegossen und bei großer Hitze (über 100 °C) bis quasi zur Trockne verdampft. Dabei tritt das Fett aus dem Eisbein. In diesem Fett soll das Eisbein von allen Seiten gut bräunen. In regelmäßigen Abständen wird nun die restliche Marinade angegossen und verdampfen lassen. Der Schmortopf wird mit einem Deckel verschlossen und in die auf 180 °C vorgeheizte Bratröhre gestellt. Ohne den Deckel zu lüften wird das Eisbein 90 - 120 Minuten gegart. Danach wird der Knochen ausgelöst und das Fleisch in Portionen zerteilt. Der anhaftende Bratfond wird mit etwas Wasser losgekocht und durch ein Sieb gegeben. Das portionierte Fleisch wird in einen großen Topf gelegt, mit der Sauce übergossen und bis zum nächsten Tag kalt gestellt.
Am 31.12. :
Der gesamte Topfinhalt wird aufgekocht. Das Fleisch wird auf eine vorgewärmte Platte gelegt. Die Sauce wird mit dem Meerrettich und dem Tomatenmark versetzt. 125 ml sauer Sahne werden eingerührt, mit Salz und Pfeffer wird nochmals abgeschmeckt. Mit dem Gemüse (Rosenkohl und kleine Möhrchen) und den Salzkartoffeln wird serviert.
Kommentare anderer Nutzer
DunklerStern
sagt:
sagt: 27.09.2011 13:14
Ich kenne dieses Rezept seit über 30 Jahren, ich habe es von Frau Hoffmann bekommen und seither schon soooo oft zubereitet, dass ich es nicht mehr zählen kann. Es gelingt immer und schmeckt fantastisch. Selbst Leute die beim Wort Eisbein den inneren Rückzug antreten und das Gesicht verziehen, waren positiv überrascht und fanden das Gericht sehr lecker .Auch wenn die Zubereitung etwas Aufwand erfordert, sollte man sich nicht abschrecken lassen. Zur Entschädigung duftet die Küche drei Tage lang nach den verwendeten Kräutern und macht ordentlich Appetit! Ständig muss ich vorschnelle Naschkatzen abwähren!
Kochmamsell-Mati
sagt:
sagt: 21.11.2011 16:13
Egal von wem dieses Eisbein-Rezept ist: Frau Hoffmann, Baumann oder Pardow, es ist ganz gut aber leider gar kein Renner in unserer Küche.
Es schmeckt ordentlich-aber ehrlich: Das ganze Drumrum muß ich nicht haben. Nun überlege ich, ob ein unmariniertes, einfach gut gewürztes Eisbein, angebraten und angegossen, im Backofen gegart, nicht ähnlich geschmeckt hätte???
Also ich werde ich dieses Rezept einfach mal ohne 3 Tage rumgewurschtel machen.
Ich empfehle aber jedem, dieses Rezept zu probieren, denn schließlich sind Geschmäcker verschieden und was Neues zu testen kann nie schaden!!!!
Es schmeckt ordentlich-aber ehrlich: Das ganze Drumrum muß ich nicht haben. Nun überlege ich, ob ein unmariniertes, einfach gut gewürztes Eisbein, angebraten und angegossen, im Backofen gegart, nicht ähnlich geschmeckt hätte???
Also ich werde ich dieses Rezept einfach mal ohne 3 Tage rumgewurschtel machen.
Ich empfehle aber jedem, dieses Rezept zu probieren, denn schließlich sind Geschmäcker verschieden und was Neues zu testen kann nie schaden!!!!
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