Caldo verde á Minhota

Grüne Suppe nach Art des Minho

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Zutaten für Portionen

4 EL Olivenöl
2 kleine Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
  Salz
600 g Kartoffel(n)
400 g Grünkohl (portug. couve galega), ersatzweise Grünkohl, Spinat, Blumenkohlblätter, Lattich oder Mangold
  Pfeffer
200 g Wurst (chouriço de carne) oder geräucherte gewürzte Paprikawurst

Zubereitung

2 EL Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die fein geschnittenen Zwiebeln und den klein gehackten Knoblauch mit etwas Salz mischen und glasig anrösten. Geschälte, in dünne Scheiben geschnittene Kartoffeln dazugeben, kurz anbraten, so viel Wasser angießen, dass alles gut bedeckt ist und die Kartoffelscheiben bei mäßiger Hitze weich kochen. Topf vom Herd nehmen, die Kartoffeln pürieren und den Brei ins Kochwasser zurückgeben.
Die in fadendünne Streifen geschnittenen Kohl- oder Gemüseblätter, Salz und Pfeffer hinzufügen, zum Kochen bringen und bei starker Hitze kochen lassen, bis der Kohl weich ist. Wurst in einer Pfanne mit reichlich Wasser zum Kochen bringen, 12-15 Minuten köcheln lassen, herausnehmen und in Scheiben schneiden.
2 EL Olivenöl in die Suppe mischen, die Wurstscheiben einlegen und 2-3 Min. erhitzen.
Die fertige Suppe in Tonschalen gießen und mit frischem Brot, am besten passt natürlich Maisbrot, auf den Tisch bringen.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 01.11.06
Rezept-Statistiken: 19.601 (96)* gelesen
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heimwerkerkönig  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

PepinoVerde Tellerwäscher sagt:  
04.10.2008 21:18
Hilfreicher Kommentar:

Endlich mal das klassische portugiesische Rezept. Danke heimwerkerkoenig! (Nachdem ich hier leider schon andere angebliche Caldo-Verde-Rezepte mit Bohnen, Tomaten, Wirsing, Huehnerbruehe und endlos lange gekochtem Kohl gelesen habe. *schuettel*)
Genau so wird es in Portugal gekocht. Nicht jeder nimmt hier Pfeffer in der Suppe. Ich nehme z. B. fuer 4 Personen:

2 l Wasser
4 mittelgrosse Kartoffeln (ca. 700 g)
1 geh. EL grobes Meersalz
2 EL Olivenoel
1 gr. Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 gr. Handvoll Kohl
Chouriço-Scheiben und Maisbrot

Die Kartoffelsuppe gut mit dem Mixstab durchpuerrieren. Sie sollte leicht zaehfluessig sein. Zum Schluss den hauchfein geschnittenen (so duenn wie moeglich) und mehrfach (!) gut gewaschenen Kohl kurz (2 - 3 Min.) in die Suppe geben. Nun ohne Deckel kochen, denn die Suppe soll schoen knackig giftgruen sein. Eine lang gekochte braune Suppe waere eine Katastrophe.

Wenn also Gaeste mal spaeter kommen, dann nur die Kartoffelgrundsuppe vorbereiten und warmhalten. Den Kohl der Farbe wegen erst bei Eintreffen der Gaeste dazu tun. So macht es auch jedes port. Restaurant.

Was man zuviel an geschnittenem Kohl hat, kann man kurz in heissem Wasser abbruehen und dann portionsweise Einfrieren. Dann kann man immer schnell mal ein Sueppchen zwischendurch kochen. ;-)

LG, PepinoVerde

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milian Kaltmamsell sagt:  
23.01.2010 21:19
Hat uns sehr gut geschmeckt, fast wie in Portugal ;-)
Palmkohl ist eine gute Alternative zu der originalen port. Kohlart, wir hatten noch welchen tiefgefroren vom Sommer, aus Gartenanbau.
Wenn man mehlige Kartoffeln verwendet und die lange genug kocht kann man sich das Pürieren sparen.

LG milian

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milian Kaltmamsell sagt:  
23.01.2010 22:05
ps. a propos 'Nach Art des Minho'...

Minho ist ein Fluß!

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heimwerkerkönig  Sternekoch sagt:  
24.01.2010 00:17
Richtig milian,

der Minho ist ein Fluß. Aber Minho oder besser Minho-Lima ist eine Portugiesische Subregion, sie ist Teil der Região Norte und gehört vollständig zum Distrikt Viana do Castelo.

So wie im Rezept beschrieben wird die Caldo Verdo dort in diser Region und rund um den Fluß so zubereitet.

lg
heimwerkerkönig

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anvobo99 Kartoffelschäler sagt:  
23.01.2011 17:23
Ja, war ganz lecker!

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