Rendang

Indonesisches Rindergulasch

Zutaten für Portionen

600 g Gulasch (Rind)
1 große Zwiebel(n), fein gehackt
Knoblauchzehe(n), fein gehackt
1 TL Sambal Oelek
1 TL Galgant, gemahlen oder 4 Scheiben frisch
1 Stück Ingwer, walnußgroß, fein gerieben
½ TL Kurkuma (Kunjit), gemahlen
  Salz
  Öl, geschmacksneutrales (Rapsöl oder Sonneblumenöl)
400 ml Kokosmilch, evtl. bei Bedarf auch mehr
1 Stängel Zitronengras
Lorbeerblätter (Daun Salam), indonesische
Kaffir-Limettenblätter (Daun djeruk purut), frisch oder getrocknet
  Sojasauce, süße (Ketjap manis)
 n. B. Wasser

Zubereitung

Das Rindfleisch sollte etwas kleiner gewürfelt werden, als für unser Gulasch üblich (ca. 2-3 cm). Das Fleisch knapp mit Wasser bedeckt kochen.

Knoblauch, Ingwer, Galgant, Salz, Kurkuma und Sambal Oelek werden in einem Steinmörser (Oelek oelek) fein zerrieben und in etwas Öl angeröstet. Mit der Kochbrühe des Fleischs ablöschen, Kokosmilch zugeben, die Blätter und das Zitronengras zugeben. Alles aufkochen und das Fleisch hineingeben.

Nun muss das Fleisch unter häufigem Rühren so lange bei mäßiger Hitze durchkochen, bis die Sauce dick cremig geworden ist. Mit Ketjap manis abschmecken. Keinen Deckel auflegen, das Gericht soll leise köcheln. Etwa 1 bis 1,5 Stunden dafür einplanen.

Heiß servieren.

Tipp: Wer mag, kann auch noch weitere Gewürze wie Kreuzkümmel, Koriander oder Zimt zugeben. Diese werden dann zusammen mit der zerriebenen Paste im Öl angebraten.

Hinweis: Rendang ist fast immer Bestandteil der indonesischen Reistafel, aber auch eigenständiges Gericht. Es kann sehr gut vorgekocht werden, hält sich einige Tage im Kühlschrank und eignet sich auch gut zum Einfrieren.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 29.10.06
Rezept-Statistiken: 16.187 (23)* gelesen
115 (0)* gespeichert
660 (0)* gedruckt
9 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Turandot Chefkoch


Mitglied seit 17.01.2002
6.054 Beiträge (ø1,6/Tag)
User hat eigene Rezeptsammlungen veröffentlicht


Kommentare anderer Nutzer

eimerp Hendlgriller sagt:  
25.06.2007 18:53
Herzlichen Dank für dieses feine Rezept, mit dem ich einen privaten "Gulasch-Contest" problemlos gewinnen konnte! Nicht nur der Geschmack war ausgezeichnet, besonders hat mir auch gefallen, dass man viel vorbereiten kann und das eigentliche Kochen dann so nebenher läuft! Grüsse vom eimerchen

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
cgn2711 Tellerwäscher sagt:  
13.08.2008 10:00
Danke für das Rezept, ist toll.
Aber was macht man mit den Zwiebeln?
Ich habe sie einfach mit dem Fleich mitgekocht und es war gut.

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Turandot Chefkoch sagt:  
19.08.2008 13:20
Hilfreiche Antwort:

Oh je, jetzt ist es mir auch passiert - sorry!

Die Zwiebeln werden eigentlich zusammen mit dem Knoblauch und den anderen Gewürzen zerrieben (was ziemlich stinkt und tränentreibend ist, da wir hierzulande ja eher in geschlossenen Räumen kochen). Aber ich mache es genau wie du und gebe sie einfach zum Fleisch, denn durch die lange Kochzeit zerfallen sie ja von selbst.

Entschuldigung bitte

Gruß Turi

Antwort hilfreich? ja / nein

suwinni Suppenkoch sagt:  
14.01.2010 20:21
Hallo,

sehr delikat! Haben wir zwei Tage hintereinander verputzt. Einmal mit Mie-Nudeln und einmal mit Brötchen (ganz schnöde).

Obwohl es ja eigentlich ein trockenes Curry ist, habe ich am Ende der Kochzeit noch eine Dose Kokosmilch hinzugegeben, da es mir "zu" trocken war.

Zitronengras und Kaffir-Limettenblätter habe ich mal mangels Masse weggelassen.

Das ist fantastisch, lukulisch und ein Geschmackserlebnis.

Immer wieder - ist auf jeden Fall notiert.

LG
Suwinni

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Turandot Chefkoch sagt:  
15.02.2010 02:22
Hallo Suwinni,

vielen Dank für das Lob. Wenn du weder Zitronengras noch Limettenblätter hast, kannst du auch ein oder zwei Stückchen Zitronen- oder Limettenschale mitkochen. Allerdings würde ich die erst in der letzen Viertelstunde zugeben, damit sie nicht zerfallen und leicht entfernt werden können.

Leider ist es sehr schwer, hier Daun Salam zu bekommen, das immer mit "indonesischer Lorbeer" übersetzt wird, aber mit unseren Lorbeerblättern geschmacklich (und botanisch) nichts zu tun hat. Mir fehlt dieses Gewürz sehr, aber wahrscheinlich nur, weil ich Rendang mit diesem Aroma kennen gelernt habe.

Ja, in vielen Regionen Indonesiens ist Rendang ein saucenarmes Gericht, aber nicht überall. Auch im Land wird die Sauce gegen Ende manchmal sozusagen "verlängert" - also ist es auch mit weiterer Kokosmilch noch authentisch.


LG Turi

Antwort hilfreich? ja / nein

fisch_kopf Tellerwäscher sagt:  
01.02.2012 05:48
Einfach lecker, kenne es aus Indonesien und habe es schon nachgekocht......................lecker lecker lecker

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein
Jugendstil Kartoffelschäler sagt:  
04.02.2012 18:44
Ein super leckeres Rezept!
Ich habe es mit Lammfleisch gekocht und es war ein Traum! Ich habe das Fleisch nicht seperat, sondern in der Kokosmilch gekocht.
Statt den Ingwer usw aufwendig zu zerreiben, habe ich alles einfach püriert.
Am nächsten Tag schmeckt das Gericht fast noch besser!

Komplett neue Frage / Kommentar | Kommentar beantworten

Kommentar hilfreich? ja / nein


 

Passende Magazinartikel

So wird Fleisch besonders saftig und schmackhaft
Zubereitungstipps und Rezepte von der Spargelsuppe bis zum Spargelsalat
Rezept: Spaghetti mit asiatischer Tomatensauce
Raffinierter Geschmack aus Indien
Was, wie und wie lange!
... alles über die Wurst!
Von jeher ein gefragtes und beliebtes Nahrungsmittel.

Schlagworte für dieses Rezept

Ähnliche Rezepte

Rezeptsammlungen

Weitere interessante Informationen auf den Chefkoch.de Partnerseiten: