Feijoada à Transmontana

Bohneneintopf nach Art von Trás-os-Montes

Zutaten für Portionen

1 kg Bohnen, große weiße
Schweineohr(en)
Schweinshaxe(n)
500 g Rippchen, geräuchertes Schweinerippchen
Zunge(n), vom Schwein, geräuchert
150 g Wurzelwerk (Lauch, Karotte, Petersilienwurzel)
Lorbeerblatt
1 EL Öl
Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
150 g Blutwurst
150 g Wurst, stark gewürzte Schweinswurst
Tomate(n)
30 g Butter
  Kreuzkümmel
  Chili, (Piri-Piri) oder Cayennepfeffer
  Salz
  Petersilie

Zubereitung

Gewaschene Bohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Das Schweinsohr, die Schweinshaxe, die Schweinsrippchen und die Schweinszunge in einen große Kochtopf geben, mit Wasser bedecken, geputztes, klein geschnittenes Wurzelgemüse und das Lorbeerblatt beigeben, kochen lassen, bis das Fleisch halbgar ist.
In einem zweiten Topf das Öl erhitzen, die klein geschnittene Zwiebel und die zerdrückten Knoblauchzehen anbraten, die Bohnen mit ihrem Einweichwasser dazugeben und 60 Min. auf niedriger Stufe kochen.
Das halbgare Fleisch aus der Brühe nehmen und den Bohnen hinzufügen. Weiterkochen, bis die Bohnen fast weich sind. Die Würste einlegen und so lange auf niedriger Flamme mitkochen lassen, bis die Bohnen ganz weich sind.
Tomaten schälen, klein würfeln, in Butter zu einer saucenartigen Konsistenz verkochen, mit etwas Bohnenwasser aufgießen und mit zerdrückten Bohnen andicken. Die Mischung unter die Bohnen rühren. Mit Kreuzkümmel, Piri-Piri oder Cayennepfeffer und Salz würzen. Das Fleisch aus dem Topf nehmen, in Stücke schneiden, in einer vorgewärmten Schüssel anrichten und mit den Bohnen übergießen. Mit der Petersilie garnieren. Blutwurst und Schweinswurst getrennt aufschneiden und über gekochtem Reis servieren.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Ruhezeit: ca. 12 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.10.06
Rezept-Statistiken: 11.847 (20)* gelesen
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Verfasser:

heimwerkerkönig  Sternekoch


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Kommentare anderer Nutzer

speckstein Tellerwäscher sagt:  
01.03.2007 12:00
.......Schweineohr und Zunge.......da trau ich mich nicht ran .

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sannegut  Hendlgriller sagt:  
25.03.2009 17:54
Hi Speckstein...
Das selbe dachte ich früher auch, aber dann lebte ich drei wundervolle Jahre in Portugal und konnte genau von diesem Gericht nicht genug bekommen...
Trau dich ruhig - schmeckt supi...
Viele Grüße Sannegut

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bienemaya Chefkoch-Moderator Sternekoch sagt:  
15.12.2009 10:35
Hallo!

Ich bin auch kein Fan von Schweineohren und Co. Man kann den Eintopf auch mit anderen Teilen des Schweines zubereiten - normales Schweinegulasch geht auch. Oder Rindergulasch. Der Fantasie sind eigentlich fast keine Grenzen gesetzt.

Meine Schwiegermutter macht eine Feijoada nur mit wenigen Zutaten und schmeckt einfach himmlisch. Gewürze wie Kreuzkümmel oder Chili kann man getrost weglassen - in unsere Feijoada kommt nur Salz, Pfeffer und Lorbeer.

LG
biene

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kohalinha Tellerwäscher sagt:  
15.07.2010 14:25
ich bin aus brasilien und koche es öfter für türken also kein schwein dann tue ich sucuc (türkische knoblaubwurst) rein schmeckt toll. das mit dem schweineteile ist so weil es ein sklavengericht ist, früher nahmen die skalven die teile die die weissen nicht aßen, wie füße, zunge, ohren und taten es in ihre bohnen so entstand es, man kann es auch weglassen aber es gibt eine guten geschmack dazu, wer es nicht isst lass es nur mitkochen und tut es dann raus. noch was ein gewürz muss ausser salz pfeffer und loorbeer rein, CUMIN ganz wichtig.

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