Bigos
Das polnische Nationalgericht.| 500 g | Sauerkraut |
| 500 g | Weißkohl |
| 600 g | Fleisch (Kalb, Rind, Schwein, Pute) |
| 200 g | Cabanossi |
| 50 g | Speck, fetter |
| 150 g | Speck, durchwachsener |
| 200 g | Schweineschmalz |
| ¼ Liter | Öl |
| 50 g | Steinpilze, getrocknet |
| 250 g | Zwiebel(n) |
| 300 ml | Wein, rot |
| 7 g | Wacholderbeeren |
| Lorbeerblätter nach Geschmack | |
| 3 g | Piment (Pulver oder zerstoßene Körner) |
| Knoblauch nach Geschmack (ich nehme 1/2-1 Knolle) | |
| 70 g | Backpflaumen ohne Kern |
Zubereitung
Fleisch und Wurst einerseits und Sauerkraut und Kohl andererseits stehen im Verhältnis von etwa 4:5.
Wer genügend große Töpfe hat, kann auch die doppelte oder dreifache Menge Bigos zubereiten.
Bigos eignet sich zum Einfrieren und schmeckt aufgewärmt besonders gut. Zubereitungsdauer ca. 2 1/4 bis 2 1/2 h, davon ca. 30 min. für die Vorbereitung, 1h für Schmoren des Sauerkrauts, 1h für Sauerkraut plus Kohl.
Den fetten und den durchwachsenen Speck getrennt klein würfeln. Fleisch versäubern und würfeln (Gulaschgröße). Fetten Speck in einer Pfanne auslassen. Später den durchwachsenen Speck dazu geben und mitbraten. Fleisch im Speck kräftig anbraten und zur Seite stellen.
Inzwischen das Sauerkraut kräftig ausdrücken; den Saft auffangen und beiseite stellen. Schmalz in einem großen Topf erhitzen. Sauerkraut darin schmoren (Küchenwecker auf 1h stellen und starten). Ab und zu etwas Öl, Wein oder Sauerkrautsaft dazu geben. Bald auf kleinere Flamme schalten. Die trockenen Pilze und das Fleisch zum Bigos (Sauerkrauttopf) geben. Zwiebeln hacken und in einer Pfanne glasieren (nur gelb; nicht bräunen). Backpflaumen vierteln. Mit den Zwiebeln zum Bigos geben. Bigos zunächst nicht salzen oder pfeffern. Wurst in Scheiben schneiden und dazu geben.
Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Piment dazu geben. Kohl kleinschneiden und in getrenntem Topf mit Öl anschmoren. Ab und zu etwas Öl, Wein oder Sauerkrautsaft dazu geben. Wenn der Küchenwecker abgelaufen ist, erneut für 1h starten. Kohl unter den Bigos mischen. Knoblauchzehen schälen, in Scheiben schneiden oder hacken. Unter den Bigos mischen.
Jetzt abschmecken und würzen (nicht früher, weil auch die übrigen Zutaten, insbes. die Wurst würzt). Bigos regelmäßig aufmischen; er brennt leicht an.
Mit saurer Sahne/Schmand servieren.
Besser noch: Kalt werden lassen. Am nächsten Tag aufgewärmt servieren. Wer weniger Kalorien will, muss an Speck und Öl sparen. Das sind aber wesentliche Geschmacksvermittler. Der Bigos wird dann gekocht statt geschmort.
Wer genügend große Töpfe hat, kann auch die doppelte oder dreifache Menge Bigos zubereiten.
Bigos eignet sich zum Einfrieren und schmeckt aufgewärmt besonders gut. Zubereitungsdauer ca. 2 1/4 bis 2 1/2 h, davon ca. 30 min. für die Vorbereitung, 1h für Schmoren des Sauerkrauts, 1h für Sauerkraut plus Kohl.
Den fetten und den durchwachsenen Speck getrennt klein würfeln. Fleisch versäubern und würfeln (Gulaschgröße). Fetten Speck in einer Pfanne auslassen. Später den durchwachsenen Speck dazu geben und mitbraten. Fleisch im Speck kräftig anbraten und zur Seite stellen.
Inzwischen das Sauerkraut kräftig ausdrücken; den Saft auffangen und beiseite stellen. Schmalz in einem großen Topf erhitzen. Sauerkraut darin schmoren (Küchenwecker auf 1h stellen und starten). Ab und zu etwas Öl, Wein oder Sauerkrautsaft dazu geben. Bald auf kleinere Flamme schalten. Die trockenen Pilze und das Fleisch zum Bigos (Sauerkrauttopf) geben. Zwiebeln hacken und in einer Pfanne glasieren (nur gelb; nicht bräunen). Backpflaumen vierteln. Mit den Zwiebeln zum Bigos geben. Bigos zunächst nicht salzen oder pfeffern. Wurst in Scheiben schneiden und dazu geben.
Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und Piment dazu geben. Kohl kleinschneiden und in getrenntem Topf mit Öl anschmoren. Ab und zu etwas Öl, Wein oder Sauerkrautsaft dazu geben. Wenn der Küchenwecker abgelaufen ist, erneut für 1h starten. Kohl unter den Bigos mischen. Knoblauchzehen schälen, in Scheiben schneiden oder hacken. Unter den Bigos mischen.
Jetzt abschmecken und würzen (nicht früher, weil auch die übrigen Zutaten, insbes. die Wurst würzt). Bigos regelmäßig aufmischen; er brennt leicht an.
Mit saurer Sahne/Schmand servieren.
Besser noch: Kalt werden lassen. Am nächsten Tag aufgewärmt servieren. Wer weniger Kalorien will, muss an Speck und Öl sparen. Das sind aber wesentliche Geschmacksvermittler. Der Bigos wird dann gekocht statt geschmort.
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Kommentare anderer Nutzer
Aanda
sagt:
sagt: 18.10.2009 13:42
Endlich habe ich Bigos selbst gemacht und ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat.
Das ist wirklich ein schönes Gericht für die kältere Jahreszeit. Sehr mächtig und deftig. Auch die Zutaten passen wunderbar zur kälteren Jahreszeit.
Es schmeckte von Tag zu Tag besser und war sehr einfach zu machen. Sehr geschmeidig, würzig, deftig,aber nicht überwürzt, sondern sehr angenehm.
Ich habe aber statt Schweineschmalz einfach mehr feten Speck genommen und ausgebraten. Statt Cabanossi hatte ich Krakauerscheiben genommen.
Das mache ich sicher wieder mal.
Aanda
Das ist wirklich ein schönes Gericht für die kältere Jahreszeit. Sehr mächtig und deftig. Auch die Zutaten passen wunderbar zur kälteren Jahreszeit.
Es schmeckte von Tag zu Tag besser und war sehr einfach zu machen. Sehr geschmeidig, würzig, deftig,aber nicht überwürzt, sondern sehr angenehm.
Ich habe aber statt Schweineschmalz einfach mehr feten Speck genommen und ausgebraten. Statt Cabanossi hatte ich Krakauerscheiben genommen.
Das mache ich sicher wieder mal.
Aanda
12.02.2011 20:03
Hallo,
ich habe den Speck weggelassen. Es ist trotzdem super!
Danke für das tolle Rezept. Bilder folgen.
LG Hani
ich habe den Speck weggelassen. Es ist trotzdem super!
Danke für das tolle Rezept. Bilder folgen.
LG Hani
atzebea
sagt:
sagt: 03.05.2011 15:12
Moin, moin.
Hört sich lecker an. Kohl ohne Kümmel?????
Hört sich lecker an. Kohl ohne Kümmel?????
kuebbi
sagt:
sagt: 28.02.2012 16:56
Hallöchen :-)
Ich habe das Rezept nachgekocht, wie es hier steht, und ich muß sagen es hat mir noch besser geschmeckt, als das was meine polnische Bekannte mal gekocht hat. Hat mein Mann auch gesagt. Also ich finde es echt empfehlenswert und es ist wirklich so schön einfach. Vielen Dank für dieses tolle Rezept :-)
Ich habe das Rezept nachgekocht, wie es hier steht, und ich muß sagen es hat mir noch besser geschmeckt, als das was meine polnische Bekannte mal gekocht hat. Hat mein Mann auch gesagt. Also ich finde es echt empfehlenswert und es ist wirklich so schön einfach. Vielen Dank für dieses tolle Rezept :-)
kobold0903
sagt:
sagt: 03.03.2012 12:13
mhhhh danke für dieses rezept!!! habe es früher oft gemacht und dann das rezept verlegt!! ich habe mich nur bisher NIE an die pflaumen rangewagt (es schmeckte so schon herrlich)... vielleicht sollte ich das mal ausprobieren?? und an alle nachkocher: auf jeden fall die doppelte menge machen, weil es am nächsten tag (oder auch eingefroren) wirklich noch besser schmeckt! Danke schön!
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War aber trotzdem lecker- eben etwas abgewandelt.
LG
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