Malai Kofta

indisches vegetarisches Curry
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Zutaten

Kartoffel(n)
  Frischkäse, indischer (Chennah) aus 2 l Milch (in meinem Profil)
1 Handvoll Cashewnüsse, (geröstet)
2 EL Erbsen
5 große Tomate(n), reife, passiert (oder Dose)
1 kl. Dose/n Kokosmilch
1 Stange/n Zimt
Nelke(n)
Chilischote(n)
2 TL Ingwer, geriebener
2 TL Gewürzmischung (Garam Masala)
2 EL Rosinen, optional
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Kartoffeln schälen, würfelig schneiden und in Gemüsebrühe weich kochen.
Nüsse klein hacken. Kartoffeln zu einem Teig zerdrücken. Cashewnüsse, Erbsen, Rosinen zum Teig geben und mit einem TL Ingwer und 1 TL Garam Masala würzen.

Chennah unter die Masse heben, wenn er zerbröckelt macht das nichts. Aus der Masse mit nassen Händen Nocken formen und die in einer Pfanne rundherum anbraten. Herausnehmen. In der gleichen Pfanne die Zimtstange, geschnittene Chilischote und die Nelken anbraten, mit Tomatenpüree ablöschen und Kokosnussmilch dazugeben. Mit den restlichen Gewürzen abschmecken und einköcheln lassen.
Wenn man will, kann man zusätzlich mit Tomatenmark die Sauce eindicken. Sobald die Sauce eine sämige Konsistenz hat, gibt man die Nocken dazu und lässt das Ganze noch ein paar Minuten ziehen.

Dazu passt indischer Safranreis und Naan oder Papadums.

Kommentare anderer Nutzer


heartandsoul

26.10.2006 18:44 Uhr

HI,

das hört sich super an. Meinst du ich kann die Kokosmilch durch normale Brühe ersetzen? Ich stehe nicht so auf Kokosmilch oder Sahne im Essen.

LG heartandsoul

stanze

26.10.2006 21:45 Uhr

Habe ich noch nicht probiert. Ich würde dann etwas Tomatenmark mit Brühe nehmen, damit Du die sämige Konsistenz zusammenbringst.
lg Stanze

Maharani22

13.11.2006 11:52 Uhr

In Indien nimmt man anstelle von Kokosmilch oder Sahne häufig Joghurt. Das würde sich bei diesem Gericht sehr gut anbieten.
Viele Grüße, Maharani

satyna

21.11.2006 20:18 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Sehr, sehr lecker, total ungewöhnlich und sättigend:-)
allerdings habe ich alles noch gesalzen, vor allem die Sosse ohne Salz schmeckt nach gar nichts und fade, ich habe sie mit Salz und Honig abgerundet, dann war sie perfekt.
Es empfiehlt sich keine Nocken zu formen, obwohl sie sehr hübsch aussehen, sondern flache Bratlinge, denn die Nocken von allen Seiten anzubraten ist sehr mühsam;-)Bratlinge haben dann nur zwei Seiten;-)

danke für das interessante und schmackhafte Gericht!
lg
satyna

protectorange1

29.11.2006 09:21 Uhr

Ich habe die Sauce auch noch ein wenig kräfiger gewürzt, aber war wirklich sehr lecker und ging ganz fix :)

seichou

16.03.2007 09:48 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Nur ein kleiner Kommentar am Rande: dieses Rezept hat in der Kategorie "Vegan" nichts verloren, wenn einer der wesentlichen Hauptbestandteile ein Frischkäse aus Milch ist.

Oder ließe sich das in irgendeiner form durch Tofu ersetzen? (Fester Seidentofu möglicherweise?) Falls jemand da Erfahrungen gemacht hat wäre das ja mal interessant zu hören, da ich das Rezept an sich auch gerne mal testen würde.

stanze

16.03.2007 10:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

sorry das habe ich vergessen zu schreiben. Für alle Veganer kann man den Käse durch Seidentofu ersetzen oder wenn man keinen Tofu mag oder gerade daheim hat, kann man das ganze auch weglassen. Habe beides schon probiert und mir schmeckts.
lg Stanze

seppie23

02.01.2013 17:59 Uhr

Hallo, wieviel Tofu nimmt man denn? Hab das heute probiert aber die Dinger haben gar nicht zusammen gehalten. Voll schade weil es nämlich total lecker war, schon im rohen Zustand.

veggiemum

02.01.2008 15:00 Uhr

Hi! Das war wirklich gut...besonders haben mir die Nocken geschmeckt.Die Sauce ist auch ok., doch irgendwas fehlt ihr.Ich kann nicht sagen was, aber es fehlt noch dieses i-Tüpfelchen. Bye bye

stanze

02.01.2008 19:36 Uhr

Hat es Dir zu wenig Schärfe gehabt oder könntest Du das I-Tüpfelchen näher beschreiben...ich habe letztens die Rosinen & die Nüsse vorher angebraten, hatte dann einen Röst-Karamell-Geschmack...vielleicht ist ja das das I-Tüpfelchen ;-)

Norma_Jean

26.11.2008 20:47 Uhr

War lecker!

Habe Statt Nockerl einfach Pflanzerl draus gemacht und den Käse durch stinknormalen Tofu ersetzt. Ebenfalls habe ich frischen Ingwer verwendet. (finde ich geschmacklich besser)
Da ich die Soße dann doch etwas fad fand, habe ich mit 1 TL Instant-Brühe, 1 - 2 TL Sambar Masala (im Asialaden erhältlich) und etwas frischem Ingwer nachgewürzt.

Danke für dieses schöne Rezept!

mamanussi

09.05.2009 13:19 Uhr

Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte. Ich liebe vegetarische Gerichte, die sättigen. Hab es kürzlich nicht lassen können und die Malai Kofta beim ansässigen Inder probiert - die hier schmecken viiiiel besser.

Inalein33

15.01.2010 21:04 Uhr

Die Bällchen sind sehr lecker, werd ich wieder machen. An der Sauce werd ich noch ein bisschen experimentieren. Finde irgendwie, dass Tomaten nicht optimal dazu passen, hätte lieber eine helle milde Sauce. Aber lecker war es trotzdem.

Für dieses Gericht muss man den Käse nicht am Vortag gemacht haben, es klappt auch mit frisch zubereitetem, man muss ihn nur gut ausdrücken.

Was mich irritiert ist, dass laut Rezept Nelken und Zimt rein sollen, dabei sind das doch sowieso schon Bestandteile von Garam Masala, zumindest nach meinem Rezept.

shirayuki

13.08.2011 20:05 Uhr

Wir haben den Käse recht groß geschnitten (würfelig), daher wurden die Nocken nicht richtig fest.

Vielleicht wäre es besser den Käse sehr klein zu schneiden, oder noch besser ihn zu pürieren.

Ansonsten war es echt lecker :3

Mr-Mali

25.04.2012 08:31 Uhr

Hi,
Ich habe dieses Rezept schon oft für mich
und meine Familie gekocht, und alle
waren immer hellauf begeistert.
Allerdings habe ich auch wie meine Vorposter teils schon
die Souce mit Zucker und Salz abgeschmeckt,
meistens benutzte ich bei 400-500ml passierten Tomaten
so 3-4 EL Zucker und 1-2 Tl Salz.
Falls ihr auf der suche nach einem gutem Garam Masala seid
kann ich euch wärmstens die Gewürzmischung von Brecht aus dem Reformhaus empfehlen, die ist meiner Meinung nach kaum zu toppen.

Viel Spaß und lassts euch schmecken,
mit diesem tolllen tollen Rezept :)

Mr-Mali

25.04.2012 08:33 Uhr

Ach ka, was ich ganz vergessen habe,
ein Freund von mir hat statt des Chennah alternativ
mal zerbröckelten Schafskäse verwendet,
das ergebnis hat auch super geschmeckt und
man hat weniger Arbeit :)

kaliorexi

20.09.2013 09:17 Uhr

Hallo stanze,

ich habe vor Kurzem dein Rezept ausprobiert und es hat wunderbar geschmeckt! Ich habe noch nie indisch gekocht, nur beim Inder gegessen und ich hätte niemals gedacht, dass die Malai Kofta so gut schmecken wie beim Inder selbst!

Eine kleine Panne gab es aber: ich habe wohl zuviele Kartoffeln (oder zu viel Frischkäse?) genommen und mir sind die ersten Bratlinge beim Frittieren auseinandergefallen, da habe ich sie schnell in den Ofen gesteckt. Aus dem restlichen Teig habe ich weitere Bällchen geformt und sie ebenfalls in den Ofen geschoben. Geschmacklich waren sie klasse und fürs Gewissen waren die Ofen-Bällchen allemal besser! ;-) HInterher habe ich die Bällchen in die Sauce gelegt, damit sie noch etwas ziehen konnten.

Ach ja, zur Sauce habe ich noch eine kleine Dose gehackte Tomaten dazugegeben und statt Kokosmilch (die wir nicht da hatten) habe ich ganz normale Milch genommen. Dank der indischen Gewürze ist es aber kein großer Unterschied.

Alles in allem ist es ein wunderbares Rezept, dass ich am liebsten jetzt gleich wieder kochen würde. Diese Malai Kofta wirds ab jetzt öfters geben!

5 Sterne von mir

LG kaliorexi

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