Dampfnudeln

Oma's Rezept aus Rumänien

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Zutaten für Portionen

250 g Mehl
¼ TL Salz
½ TL Zucker
½ Würfel Hefe
1 EL Margarine
 n. B. Wasser
 etwas Margarine zum Auslassen
  Salz
3 große Kartoffel(n)
  Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung

Hier ein wunderschönes Rezept, was ich sehr oft koche. Es stammt von meiner Oma, die ursprünglich aus Rumänien kommt.

Für den Teig nimmt man (alles ca.-Werte) 1/4 Tüte Mehl, 1/4 TL Salz, 1/2 TL Zucker, 1/2 bis 1/3 Würfel frische Hefe und einen flachen EL Margarine, dann kommt Wasser dazu - aber nur soviel, daß der Teig geschmeidig bleibt und nicht zu nass ist! Der Teig wird dann erst einmal ca. ½ bis 1 Stunde warmgestellt, damit er gut gehen kann.

In der Zwischenzeit nimmt 2-3 große Kartoffeln, schält sie, und schneidet sie in dünne Scheiben (aber nicht zu dünn).

Wenn der Teig aufgegangen ist, Arbeitsfläche etwas bemehlen. Dann schneidet man aus dem Teig etwa 3 x 3 cm große Würfel, der Teig sollte dabei locker bleiben.

Danach nimmt man eine Pfanne mit Glasdeckel, darin wird etwas Margarine ausgelassen. Dazu kommt eine Prise Salz und das ganze wird mit so viel Wasser aufgeschüttet, so daß der Boden etwa 1/2 cm mit Wasser bedeckt ist. Dann gibt man die Dampfnudeln ganz fix hinein (nur nebeneinander legen, nicht schichten!). Dabei immer etwas Luft zwischen den einzelnen Dampfnudeln lassen. Über dem Ganzen werden die rohen Kartoffelscheiben verteilt. Nochmals eine kleine Prise Salz über die Kartoffeln geben und Deckel auf die Pfanne setzen. Das alles bei mittlerer Temperatur auf den Herd stellen.

So nun kommt der schwierige Teil - der Deckel darf nicht geöffnet werden! Deshalb nimmt man auch eine Pfanne mit Glasdeckel, da sonst der Teig zusammenfällt. Man schwenkt ab und zu so lange (ungefähr alle 5 Minuten) die Pfanne, bis man merkt, daß sich die Dampfnudeln vom Boden lösen. Das macht man etwa 20 Minuten lang.

Durch den Glasdeckel sieht man, wenn die Flüssigkeit verdampft ist. Man riecht auch den super leckeren Duft, wenn die Dampfnudeln goldbraun sind.

Dazu passt hervorragend Gulasch und für Kinder eingelegte Erdbeeren. Auch kalt schmecken sie noch super.

Hinweis: Es ist nicht leicht, habe als Anfänger auch unzählige Versuche gebraucht, bis ich es super hinbekommen habe. Aber dieses Rezept lohnt sich wirklich.
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Ruhezeit: ca. 1 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 18.10.06
Rezept-Statistiken: 27.318 (84)* gelesen
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601 (2)* gedruckt
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

settersheila Tellerwäscher


Mitglied seit 28.01.2006
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Kakaoringle Tellerwäscher sagt:  
04.12.2007 11:38
Hallo settersheila,

ich selbst habe noch nie Dampfnudeln gemacht. Aber schon oft bei meiner Mutter zugeschaut.
Unser Rezept unterscheidet sich von deinem kaum.
Nur legen wir die Kartoffelscheiben (ca. 5 mm dick) auf dem Pfannenboden aus, salzen sie, verteilen eine kleine Menge Butterstückchen und gießen auf die Kartoffeln Wasser (soviel daß die Kartoffeln knapp bedeckt sind). Und erst dann werden die Nudeln drauf gelegt. Wir machen es also gerade anderst rum :-)

Wenn sie fertig sind hat man dann drunter eine schöne, knusprige Kartoffelschicht.

Über unsere Dampfnudeln kommt dann immer Vanillesoße.
Aber das ist wohl Geschmackssache

Grüße

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tinajulia Tellerwäscher sagt:  
17.03.2010 23:41
Wir mögen dies auch sehr gerne!
Mein Mann kennt das von seiner Oma und wollte das mal wieder essen. Habe Dein Rezept nachgekocht, allerdings mit einer Änderung (wie es die Schwieger-Oma wohl machte):

wir nehmen kleine Kartoffeln (z.B. Belana, festkochend), halbieren diese der Länge nach und legen damit den Pfannenboden aus (in dem vorher etwas Butter zerlassen wurde, die Prise Salz und etwas Wasser hinzugegeben wurde). Die Kartoffeln dürfen ruhig dicht nebeneinander liegen).

Dann erst die Dampfnudeln auf die Kartoffeln setzen (hierbei etwas Abstand lassen).
Am besten schmeckt's, wenn die Kartoffeln und auch die Dampfnudeln etwas anbräunen und schön krustig werden.

Ach ja...und den Teig am besten mindestens 1 Stunde gehen lassen. 1/2 Stunde finde ich zu knapp.

Wir essen eine gute Bratensoße dazu, die wir auf Vorrat kochen (mit Kleinfleisch usw) und einfrieren. Wenn wir die Soße gerade frisch kochen, gibt es das Kleinfleisch dazu, falls wir tiefgekühlte Soße verwenden, essen wir die Dampfnudeln ohne Fleisch.
Wichtig ist uns, dass es viel Soße hat, damit man schön eintunken kann (da die Dampfnudeln selbst ja eher geschmacksneutral sind).

Wenn man Reste hat, kann man diese auch gut aufwärmen, indem man die Dampfnudeln in Scheiben schneidet und in einer Pfanne mit etwas Butter anbrät.

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