Schweinebauch aus dem Ofen, knusprig



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Zutaten für Portionen

800 g Schweinebraten (Bauch)
Zwiebel(n)
Gewürznelken
Lorbeerblätter
2 EL Honig, flüssiger
330 ml Bier (Pils)
2 EL Sojasauce
1 TL Thymian, gehackt
1 TL Rosmarin, gehackt
 evtl. Salz und Pfeffer

Zubereitung

Schweinebauch kalt abspülen und in einen Topf mit kaltem Wasser geben. Die Zwiebel pellen, mit den Nelken und Lorbeerblättern spicken und zu dem Schweinebauch geben. Das Wasser zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze ca. 40 Minuten kochen. Den Schweinebauch herausnehmen und die Haut mit einem scharfen Messer rautenförmig einritzen.

Honig, Bier, Sojasauce mit dem Thymian und Rosmarin aufkochen. Den Schweinebauch mit der Haut nach oben auf's Blech geben und im vorgeheizten Ofen bei ca. 220°C (keine Umluft!, Gas Stufe 3-4) ca. 40 Minuten garen. Dabei des öfteren mit der Bier-Glasur bestreichen. Anschließend herausnehmen, 5 Minuten ruhen lassen und dünn geschnitten servieren.

Schmeckt auch hervorragend kalt am Tag danach.

Tipp: Wer kein Pils zur Hand hat kann auch Altbier nehmen. Aber kein Weizen oder ähnliches.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 1 Std. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 08.10.06
Rezept-Statistiken: 61.545 (103)* gelesen
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Verfasser:

bbronsart Kartoffelschäler


Mitglied seit 04.01.2005
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Kommentare anderer Nutzer

MaCuisine Kartoffelschäler sagt:  
21.09.2011 02:13
Das Vorgaren lässt den Schwienebauch zart und saftig sein, trotz der Ofenzeit. Habe allerdings noch zwei Knoblauchzehen und Pfeffer ins Garwasser hinzugegeben.

Teilweise ein Kruste wie aus dem Bilderbuch: schön knusprig und kross; an anderen Stellen hat die Haut Bläschen geworfen und ist geplatzt. Hab mich ziemlich erschreckt, als es hin und wieder dumpf aus dem Ofen geknallt hat! Allerdings glaube ich, dass es an meinem Ofen liegt.

Aber das Gesamtergebnis ist sehr lecker, und der Braten schmeckt kalt sehr gut als Vesperbelag.

Mit Brezenknödel und einem Pilzragout ein superleckeres Gericht- Danke für das Rezept!

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blumengitte  Suppenkoch sagt:  
05.02.2012 14:39
so...nun haben wir den Schweinebauch gegessen...beim nächsten mal würde ich jedoch etwas mehr würzen.(Salz und Pfeffer)ist ja jedem überlassen.

Aber so gesamt war es gut,ich habe Bilder hochgeladen....kann nur etwas dauern...Trotz Krone dauert es immer ziemlich lange.

LG
Brigitte

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paco48 Kartoffelschäler sagt:  
17.03.2012 09:57
Hilfreicher Kommentar:

Das Vorragen ist eine sehr gute Methode. Ich würde aber kein Pils nehmen, weil es die Sauce etwas bitter macht. Also eher ein Dunkelbier oder doch ein dunkles Weizenbier (so wird es u.a. im Weißen Bräuhaus in München gemacht).

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lekneh1 Tellerwäscher sagt:  
17.03.2012 18:09
Ich bin blutiger Anfänger und verstehe dasezept so nicht. Auf welches Blech soll der Schweinebauch gelegt werden? bisher war doch alles in einem Topf. Liebe Grüße Wolfgang

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frankenfischlein Tellerwäscher sagt:  
17.03.2012 19:38
Nach dem garen in der Brühe nimmst du das Fleisch raus und legst es auf ein Backblech oder noch besser in die Fettpfanne und garst es im 0fen weiter wie beschrieben! evtl. etwas Brühe in die Pfanne geben.
Gutes Gelingen!

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dariosmama Chefkoch sagt:  
18.03.2012 14:23
Hallo,
geschmacklich war dieses Rezept eine 1.
Leider war das Fleisch trotz vorkochen, und lange im Ofen noch etwas roh, aber trotzdem war das Flesich sehr zart.

Und leider war nichts mit Knuprig.
Ich lief eher Gefahr die Schrte zu verkohlen, als das es ploppt und ne schöne Kruste entsteht.
Aber wie man oben beim Bild sieht, bin ich nicht die Einzige wo die krosse Kruste fehlt ;-)

Ich habe Krombacher Pils genommen, und die Sauce war überhaupt nicht bitter. (Den Batensud (Biersauce in einen Topf umgegossen, mit etwas Tomatenmark aufgekocht, etwas Wasser dazu, gebunden. etwas Creme Fraice - fertig)

Liebe Grüße
dm und Familie

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saßler Küchenjunge sagt:  
18.03.2012 15:12
Hallo,
"Leider war das Fleisch trotz vorkochen, und lange im Ofen noch etwas roh, aber trotzdem war das Flesich sehr zart."
Das könnte am Fleischlieferanten liegen. ein Schweinbauch der 40 min gekocht wurde ist schon fast genbiessbar. Der Trick mit dem Bier gefällt mir. Die Soße ist bestimmt köstlich.
Gruß Horst

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dariosmama Chefkoch sagt:  
18.03.2012 17:10
Hallo saßler
ersmal was meist du mit "genbiessbar" ungenießbar? oder meist du es sollte dann schon essbar sein?

Tja, wie gesagt, habe micht ans Rezept gehalten.

War ja auch alles soweit super, bis auf ohne Kruste, sondern eben dunkle Schwarte.

Liebe Grüße
dariosmama

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transbiker Tellerwäscher sagt:  
18.03.2012 19:16
Hallo liebe Chefköche, die schwarze Schwarte hat einen ganz einfachen Ursprung: Die Schwarte war nicht gekocht! Typ: Den Schweinsbauch mit Schwarte nach unten 40 min. kochen, dann wie beschrieben weiter machen.

L. G. Peter

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dariosmama Chefkoch sagt:  
19.03.2012 08:02
Hallo, ich habe es gemacht wie angegeben.
Bei mir war die Schwarte gekocht ! Der ganze Braten war mit Wasser bedeckt und auch mit der Schwarte nach unten im Topf. Daran kann es also nicht gelegen haben.

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Chiccio Tellerwäscher sagt:  
18.03.2012 21:08
Hilfreicher Kommentar:

Hallo
hab mal ein paar tipps ....

Schwarte noch crosser:
habe jahrelang "Kracherle" aus Schwarten so erstellt,
wenn man die Schwarte mit grobem Meersalz "massiert" bricht sie besser auf und wird ganz cross , das salz danach so gut wie komplett entfernen...aber sehr kräftig roh massieren ...2-3 minuten !

Schwarte einschneiden:
da quälen sich viele, mit ihren Messern mühevoll ab dabei gibts nen klasse Trick , nehmt ein Teppichmesser/cutter, gibts für 99 cent im baumarkt:) damit geht das wunderbar und ganz einfach !

Mehr Geschmack und noch Saftiger:
den Bauch schon 1-3 Tage vorher in einem Sud aus Salz und den Gewürzen einlegen, er soll ganz mit Flüssigkeit bedeckt sein (wichtig) und der Salzgehalt des einlegten Suds sollte so schmecken, wie wenn man ne Suppe Essen würde , und erst danach in diesem sud dann auch kochen :) man kann es Übernacht sogar abgedeckt, nur in der Küche stehn lassen zum durchziehn, wenns nicht gerade Hochsommer ist !
desto höher die Temperatur desto schneller zieht das Fleisch durch :)
Statt Kochsalz kann man etwas Pökelsalz nehmen, dann bekommt der Bauch noch ne rote appetitliche Farbe !

Wer es Perfekt haben will,(gilt auch für andere Bratenstücke) spritzt mit einer Spritze,den Gewürz/Salz Sud in den Bauch mit ner Spritze, ca 20 % Flüssigkeit im Verhältniss zum Fleischgewicht, Flüssigkeit im abstand von ca 3-5 cm überall ein, danach noch im gleichen Sud einlegen einen tag ...danach ca 1 stunde Trocken liegen lassen:)

Boun Apetitt :)

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Momoma Kartoffelschäler sagt:  
08.04.2012 13:36
Tolles Rezept, hat wunderbar geschmeckt, die Kruste war auch knackig - einziger Nachteil: es bleib kein Rest für den nächsten Tag. Was lernen wir daraus? Nächstes mal die doppelte Menge nehmen.

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