Papadam
Knusprig - würziges, indisches Fladenbrot aus Hülsenfrüchten| 2 Tasse/n | Mehl aus Linsen oder Kichererbsen |
| 1 TL | Pfeffer, schwarz, grob gemahlen |
| 1 TL | Kreuzkümmel, gemahlen |
| ½ TL | Salz |
| 1 | Knoblauchzehe(n), gepresst |
| ¼ Liter | Wasser |
| Cayennepfeffer zum Bestreuen |
Zubereitung
Papadam sind köstliche, würzige indische Cracker, die auf traditionelle Art zubereitet sehr viele Zutaten und einige Tage Arbeitszeit benötigen würden. Sie werden daher in größeren Mengen vorbereitet und bis längstens eine Stunde vor dem Servieren tiefgefroren. Dies ist eine vereinfachte Form des Rezeptes, es beansprucht jedoch immer noch Zeit, aber es zahlt sich aus.
Mehl, Pfeffer, gemahlenen Kreuzkümmel und Salz in einer großen Schüssel gut verrühren, dass alle Gewürze gleichmäßig verteilt sind. Knoblauch dazugeben, nochmal gut verrühren. Nach und nach Wasser hinzufügen, sodass sich ein kompakter Teig ergibt. Der Teig soll ziemlich fest und trocken sein, sonst lässt er sich schwer ausrollen. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer ca. 5 cm dicken Rolle formen und mit einem scharfen Messer in ca. 3,5 cm dicke Stücke schneiden. Die Teigstücke auf eine leicht geölte Oberfläche legen. Öl auf die Stücke träufeln und sehr dünn ausrollen. Die Teigfladen mit etwas Cayennepfeffer bestreuen. Mit einer Metallspachtel lösen und vorsichtig auf Backpapier legen.
Die traditionelle Art Papadam zuzubereiten wird weiter unten beschrieben, man kann sie aber auch bei 150°C im Ofen für ca. 15-25 min. backen, bzw. bis sie trocken und knusprig sind. Die Backzeit variiert mit der Dicke und Feuchtigkeit des Teiges. Auf einem Gitter etwas auskühlen lassen und gleich servieren.
Um Papadam traditionell zuzubereiten, werden sie nicht gebacken, sondern zuerst ein paar Stunden in der Sonne getrocknet. Man kann die Fladen auch 1-2 Stunden bei nicht über 90°C im Ofen unter ständigem Wenden trocknen. Die Fladen sollen noch etwas biegsam sein und keine Feuchtigkeit mehr auf der Oberfläche aufweisen. Sie dürfen nicht braun werden oder bereits gebacken sein! Jetzt können die Fladen flach aufgeschichtet und in eine luftdichten Box gepackt werden, bei richtiger Lagerung sind sie so monatelang haltbar. Die Fladen in sehr heißem, jedoch nicht rauchendem Öl frittieren, wenn sich die Ecken kräuseln, umdrehen. Nicht braun werden lassen. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort servieren.
Mehl, Pfeffer, gemahlenen Kreuzkümmel und Salz in einer großen Schüssel gut verrühren, dass alle Gewürze gleichmäßig verteilt sind. Knoblauch dazugeben, nochmal gut verrühren. Nach und nach Wasser hinzufügen, sodass sich ein kompakter Teig ergibt. Der Teig soll ziemlich fest und trocken sein, sonst lässt er sich schwer ausrollen. 5 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer ca. 5 cm dicken Rolle formen und mit einem scharfen Messer in ca. 3,5 cm dicke Stücke schneiden. Die Teigstücke auf eine leicht geölte Oberfläche legen. Öl auf die Stücke träufeln und sehr dünn ausrollen. Die Teigfladen mit etwas Cayennepfeffer bestreuen. Mit einer Metallspachtel lösen und vorsichtig auf Backpapier legen.
Die traditionelle Art Papadam zuzubereiten wird weiter unten beschrieben, man kann sie aber auch bei 150°C im Ofen für ca. 15-25 min. backen, bzw. bis sie trocken und knusprig sind. Die Backzeit variiert mit der Dicke und Feuchtigkeit des Teiges. Auf einem Gitter etwas auskühlen lassen und gleich servieren.
Um Papadam traditionell zuzubereiten, werden sie nicht gebacken, sondern zuerst ein paar Stunden in der Sonne getrocknet. Man kann die Fladen auch 1-2 Stunden bei nicht über 90°C im Ofen unter ständigem Wenden trocknen. Die Fladen sollen noch etwas biegsam sein und keine Feuchtigkeit mehr auf der Oberfläche aufweisen. Sie dürfen nicht braun werden oder bereits gebacken sein! Jetzt können die Fladen flach aufgeschichtet und in eine luftdichten Box gepackt werden, bei richtiger Lagerung sind sie so monatelang haltbar. Die Fladen in sehr heißem, jedoch nicht rauchendem Öl frittieren, wenn sich die Ecken kräuseln, umdrehen. Nicht braun werden lassen. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen und sofort servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
OnkelKarl
sagt:
sagt: 23.06.2009 14:33
Tassenangaben finde ich ja immer etwas problematisch. Hier sind offensichtlich sehr große Tassen gemeint, denn mit der Mehlmenge von zwei immerhin schon leicht überdurchschnittlich großen Tassen entsteht eher ein Brei denn ein Teig. Ich brauchte ungefähr doppelt soviel Tassen Mehl wie angegeben um einen einigermaßen trockenen und verarbeitbaren Teig zu erzeugen. Und auch dann war das ausrollen ein echter Kampf aufgrund der extremen Klebrigkeit des Teiges, der nur unter zuhilfenahme von viel Öl gewonnen wrden konnte. Von hauchdünn konnte dennoch keine Rede sein, eher von 1-2 mm. Auch geschmacklich wars jetzt nicht so die Offenbarung.
Beim nächsten Mal kaufe ich wieder die fertigen Papadams beim Inder, ab in den Ofen, sind lecker und wirklich dünn.
Beim nächsten Mal kaufe ich wieder die fertigen Papadams beim Inder, ab in den Ofen, sind lecker und wirklich dünn.
F_A
sagt:
sagt: 15.06.2010 20:31
stachel62
sagt:
sagt: 03.01.2012 21:27
Hallo Ihrs, ich hab das Brot heute auch zum ersten Mal gemacht und hatte so meine Anfangsschwierigkeiten. Mehr Mehl? Mehr Öl? eigentlich fand ich den Teig perfekt und wie beschrieben.
Ich hab mich dann an einen "Trick" meiner Mutter beim Plätzchen backen erinnert. Da wir nur zu zweit sind, habe ich die Hälfte an Mehl und Wasser genommen (da es uns besser schmeckt aber wesentlich mehr indische Gewürze). Das Backpapier habe ich leicht eingeölt, dann Frischhaltefolie darüber gelegt und den Teig so hauchdünn ausgerollt. Das hab ich dann nochmal wiederholt, so dass wir (leicht mit dem Messer angeritzt und dann gebrochen) acht Viereckige Papadams hatten, die total lecker geschmeckt haben.
Vielen lieben Dank für das Rezept!
Erfordert zwar etwas Erfahrung und Rumprobiererei (vielleich hilft es auch Rum zu probieren!), dann klappt das schon.
Liebe Grüße
Tina
Ich hab mich dann an einen "Trick" meiner Mutter beim Plätzchen backen erinnert. Da wir nur zu zweit sind, habe ich die Hälfte an Mehl und Wasser genommen (da es uns besser schmeckt aber wesentlich mehr indische Gewürze). Das Backpapier habe ich leicht eingeölt, dann Frischhaltefolie darüber gelegt und den Teig so hauchdünn ausgerollt. Das hab ich dann nochmal wiederholt, so dass wir (leicht mit dem Messer angeritzt und dann gebrochen) acht Viereckige Papadams hatten, die total lecker geschmeckt haben.
Vielen lieben Dank für das Rezept!
Erfordert zwar etwas Erfahrung und Rumprobiererei (vielleich hilft es auch Rum zu probieren!), dann klappt das schon.
Liebe Grüße
Tina
Annie-Printemps
sagt:
sagt: 11.02.2012 15:59
Das Papadam ist wirklich lecker, sowas ess ich immer gern. Aber darf man das denn auch schon in den ersten beiden Wochen essen? Und wie viel?
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leider mit dem backen etwas langatmig, aber wir werden es probieren und berichten
lg
Maren
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