Ente klassisch (Knusprige Ente)

Hsiang su fei ya

Zutaten für Portionen

Ente von ca. 2 kg
1 EL Pfeffer, schwarz u. frisch gemahlen
1 EL Salz
1 ½ TL Fünf-Gewürz-Pulver, chinesisches
½ TL Glutamat
1 TL Reiswein oder trockener Sherry
2 Scheibe/n Ingwer (Wurzel), fein gehackt
1 Stange/n Lauch, klein, fein gehackt oder 1 Schalotte
2 EL Sojasauce, dunkel
  Öl zum Braten

Zubereitung

In China werden viele Fleischgerichte 2mal oder 3mal gegart (gedämpft, gebraten und frittiert). Hier ein typisch chinesisches Gericht, welches 2mal gegart wird (gedämpft und frittiert). Zum Dämpfen benutzt man einen Dämpftopf (Behälter aus Bambus) den man auf einen mit kochendem Wasser gefüllten Wok stellt.

1) Ente putzen, Fettdrüsen entfernen gut waschen und trocknen (ca. 3 Stunden liegen lassen).

2) Den frisch grob gemahlenen Pfeffer im Wok ohne Öl bei Mittelhitze 2 Minuten anrösten. Salz zufügen und vom Herd ziehen. Fünf-Gewürz-Pulver und Glutamat mit dem Reiswein (oder Sherry) verrühren und in den Wok gießen, dann den Ingwer, Lauch und die dunkle Sojasauce hineingeben. Die Ente innen und außen mit dieser Mischung gleichmäßig bestreichen und gut einreiben. Etwa 6 Stunden marinieren lassen.

3) Den Wok bis zur Hälfte mit Wasser füllen und zum Kochen bringen. Die Ente auf einem feuerfesten Teller in den Dämpftopf geben und auf den Wok stellen. Etwa 2 1/2 Stunden dämpfen, bis die Ente ganz zart ist. Ab und zu den Wok mit Wasser nachfüllen. Flüssigkeit aus der Bauchhöhle abgießen. Ente trockentupfen und abkühlen lassen.

4) Reichlich Öl im Wok bei starker Hitze heiß werden lassen und die Ente darin braten, bis die Haut gebräunt und sehr knusprig ist. Immer gut mit Öl übergießen.

5) Ente abtropfen lassen und in kleine dicke Scheiben schneiden. Mit Reis, chinesischer Gemüseplatte und 1 bis 2 Saucen (z.B. Soja und Süß-sauer oder Zitronensauce) servieren.

En Guete
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 9 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: 470 kcal
Freischaltung: 29.03.01
Rezept-Statistiken: 473.376 (83)* gelesen
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Verfasser:

tinu Tellerwäscher


Mitglied seit 17.01.2002
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

sabine1 Tellerwäscher sagt:  
03.01.2003 21:42
Schmeckt bestimmt lecker, aber ist echt aufwendig. Gibt es Alternativen zur Zubereitungsart (u.a. was die Kochutensilien angeht)?

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mausel Suppenkoch sagt:  
03.04.2003 19:02
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Hallo Sabine!

Du kannst auch in einem Topf oder Bräter mit Deckel dämpfen. Du stellst zwei umgedrehte Tassen auf den Topfboden und legst darauf einen Teller mit der Ente drauf. Unten gießt Du Wasser an und verschließt den Topf mit dem Deckel. Dann erhitzt Du das Wasser. So erreichst Du das gleiche Ergebnis, wie im Rezept!

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gerwa1662 Küchenjunge sagt:  
19.10.2003 12:31
Soll die Ente vorher ausgelöst werden ?oder wie soll man eine Ente mit Knochen und bestimmt noch weich gegart in dicke Scheiben schneiden.Ich kann mir das nicht vorstellen.Werde das Rezept aber mal mit ausgelöster Ente probieren.

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Huggmuck Tellerwäscher sagt:  
09.06.2004 00:24
Der Aufwand lohnt sich!
das Resultat ist etwas besonders leckeres :-)

die knusprige Haut einzigartig, das Fleisch lecker und saftig und ein tolles Aroma...


wer Aussergewöhnliches essen möchte muß auch bereit sein etwas Zeit zu investieren!

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matspa Tellerwäscher sagt:  
14.08.2004 18:13
Ich habs versucht und es war Spitze!

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Ridan Kaltmamsell sagt:  
13.11.2004 02:39
Hallo

ich würde es eher als "pfiffig" einstufen - aber das Rezept is lecker

LG

Ridan

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bellabelle Chefkoch sagt:  
30.01.2005 22:04
was lange dauert - wird gut , gut ding will weile haben - saulecker, gruß belle

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manon73 Smutje sagt:  
30.04.2005 20:06
Hallo,

es mag aufwendig sein, aber endlich ein Rezept, bei dem die Ente nach dem ganzen Aufwand dann so schmeckt, wie der Chinese sie immer serviert. Eine echte Herausforderung!

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Diakoch Hendlgriller sagt:  
04.07.2005 14:51
Hallo,
Wie ist das zu verstehen ...Bambusbehälter auf eunen Wok mit kochendem Wasser stellen? Muß der Behälter oben dicht abschließen? oder wie?

Gruß, Carsten

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sonnenschweif  Chefkoch sagt:  
04.08.2005 20:27
Dieses Rezept würde ich gerne einmal ausprobieren, denn ich denke, dass der Aufwand lohnt.

Frage: Ganze Ente passt bei mir nicht in den Bambusdämpfer. Also vorher auslösen/entbeinen oder in handliche Stücke zerlegen?

Dank im voraus

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Korsar Kaltmamsell sagt:  
03.12.2006 00:26
Köstlich. Wenn man es so richtig asiatisch mag, dann so. Auch der Aufwand ist für dieses Ergebnis berechtigt. Nur das Glutamat ... in Asien zählt es zu den gängigen Gewürzen und seine Gesundheitsgefährdung ist umstritten (achtet mal auf Gewürzmischungen, Sojasaucen, ..., überall ist es drin). Ich meide es aber beinahe komplett (sogar wenn wir einmal Essen gehen), weil ich es nicht vertrage. Also auch hier: Weglassen, gut abschmecken, ... toll.

Gruß,

Der Korsar

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vogeljakob Tellerwäscher sagt:  
08.01.2007 19:38
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Sehr fein! Habe das Rezept eben in leicht abgewandelter Form ausprobiert, das Ergebnis ist für Knusprige Ente - Fans perfekt! Über Glutamat kann man streiten, aber in der asiatischen Küche wird es nunmal sehr häufig verwendet und da muss man nicht unbedingt gleich den Verfasser dieses Rezeptes niedermachen.

Ich habe übrigens Entenbrust verwendet, statt im klassischen Bambusdämpfer habe ich die Brüste im Reiskocher ca. 20 min. gedämpft - jeder handelsübliche Dampfgarer ist übrigens auch bestens geeignet. Während dem Dämpfen habe ich dann das Gemüse geputzt und Kleingeschnitten. Danach Reis im Reiskocher zubereitet, Entenbrüste in einer tiefen Pfanne in gut 1/2l Pflanzenöl frittiert und parallel in einer weiteren Pfanne das Gemüse kurzgebraten - alles bei sehr starker Hitze - habe halt Gas.

Die Gesamtzubereitungszeit betrug auf diese Art ca. 35 Minuten.
Wenn man beim Originalrezept die Ruhezeiten und die lange Zeit für das Dämpfen abzieht, in denen man getrost etwas anderes machen kann als kochen, dürfte man auch hier mit ca. 45 bis 50 Minuten klar kommen. Wem das dann immer noch zu viel Arbeit ist muss sich halt in Gottes Namen eine Fertigpizza in den Ofen schieben ;-)

LG Vogeljakob

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Rübensüßchen Tellerwäscher sagt:  
22.12.2010 19:38
Für den Fall , daß dein Reiskocher einmal defekt ist, oder für Menschen die
ihr Geld nicht dafür anlegen können; 1 Tasse Reis, 1 Prise Salz, 2,5 Tassen
Wasser aufkochen, bei kleiner Hitze ca. 20- 30 Min. ausquellen lassen.Bis da Wasser ganz weg ist.

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lumoss Tellerwäscher sagt:  
29.02.2008 11:09
Eigentlich müßte statt dem Dämpfen im Wok doch auch
ein Bratschlauch gehen. Nur etwas Wasser dazugeben
und die Ente gart in eigenen Saft.

lg,
HK

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Kaiting Küchenjunge sagt:  
10.09.2008 08:27
Hört sich nach einem klassisch-chinesischem Rezept an - inklusive des kleinschneidens der Ente MIT KNOCHEN :-)) Im Restaurant ist hier Geflügel ohne Knochen fast nicht zu finden!

MSG kann man hierim Supermarkt in 5kg-Säcken kaufen. Soviel zum Thema "Original-Rezept". Aber es schadet mit Sicherheit nicht, es wegzulassen.

Ich werde es bei Gelegenheit mal ohne MSG ausprobieren und werde berichten!

LG aus der Jiangsu-Provinz

Kaiting

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Blueberrykiss  Suppenkoch sagt:  
29.12.2009 20:25
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Hallo,

mußte heute etwas improvisieren und hatte keine Zeit zum marinieren und durchziehen lassen.

So habe ich zur gefrorenen Backofenente eine SOSSE aus den Zutaten der Marinade gemacht und habe noch Pilze, Sambal Olek und gebackene Mandeln dazu gegeben und mit Mondamin angedickt, Glutamat hab ich nicht im Haus und es war auch unnötig...
Das Ergebniss war so lecker, dass mein Mann es gleich wieder zu Silvester essen will.

Danke für die leckere Würzart, gibts ganz klar jetzt öfter.

LG Blue

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Mario1972 Tellerwäscher sagt:  
12.12.2010 10:11
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....also beim besten willen.
was hat bitteschön GLUTAMAT im essen zu suchen.
also ich brauche keinen chemischen geschmacksverstärker in meinem
essen.

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Rübensüßchen Tellerwäscher sagt:  
22.12.2010 19:28
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Hallo Mario1972, bin ganz deiner Meinung!!! Glutamat? Wofür? Ausgerechnet bei Ente, die einen tollen eigenen Geschmack hat. Ganz unter uns gesagt: Glutamat ist Dreck. Brauchst du nur bei minderwertiger Ware oder einem schlechten Koch. Sorry an alle Glutamatfans. Hier noch ein Tipp.: Zucker ist ein natürlicher ( und risikofreier) Geschmacksverstärker. Wo Salz dran ist auch Zucker rein!

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udebue Kaltmamsell sagt:  
15.04.2012 22:28
Habe mich von diesem Rezept anregen lassen, allerdings nach dem Dämpfen nicht frittiert, sondern mit einer Soyasauce-Honig-Ingwer-Mischung bepinselt im Backrohr langsam fertig und knusprig gebraten, und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis!
Danke.
Ulrike

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