Halstenbeker Schwarzsauer
| 3 ½ kg | Schweinefleisch, Bauch |
| 10 | Niere(n) vom Schwein |
| 1 | Zwiebel(n), gespickt mit 2 Nelken und 1 Lorbeerblatt |
| ¾ Liter | Essig |
| 3 Liter | Wasser |
| 1 EL | Brühe, gekörnte |
| 5 Liter | Blut vom Schwein |
| Salz und Pfeffer | |
| Zucker |
Zubereitung
Halstenbecker Schwarzsauer:
Das Rezept in Erinnerung an meine Oma.
Den Schweinebauch in kaltem Wasser mit der gespickten Zwiebel, Salz, Pfeffer und gekörnter Brühe aufsetzen. Nieren einschneiden und wässern. Nach ca. 1,5 Stunden Kochzeit den Schweinebauch prüfen, ob sich die Knochen lösen lassen. Den Essig beigeben und den Bauch solange kochen, bis sich die Knochen mühelos vom Fleisch trennen lassen. Die Nieren zwischendurch immer wieder mit klarem Wasser versorgen, damit keine Harnrückstände bleiben.
Nach ca. 2 Stunden die Nieren putzen, das heißt sämtliches Fett und Harnröhren entfernen. In Stücke schneiden und separat in Salzwasser kochen. Den Schweinebauch aus dem Sud nehmen und erkalten lassen.
Den Sud auf kleine Temperatur stellen und nach und nach in langsamen Schritten das Blut durch einen Durchschlag in die Flüssigkeit einrühren und langsam erhitzen, bis eine Bindung einsetzt evtl. noch etwas Essig beigeben. Das Schwarzsauer muss glänzen wie ein Spiegel. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Bauch entschwarten und in Würfel schneiden, In einen anderen Topf geben, die Nieren dazu geben und mit dem Blutfond auffüllen, bis ein Ragout entsteht.
Dazu reicht man traditionell gewürfelte gekochte Steckrüben und Salzkartoffeln, nach Belieben auch Mehl- oder Buchweizenklöße. In einigen Regionen Schleswig – Holsteins reicht man auch gekochtes Backobst dazu.
Als Getränke ein kaltes Bier und als Verteiler einen Korn oder Aquavit. Natürlich auch Getränke ohne Alkohol.
Noch ein Tipp zum Abschluss: Schwarzsauer eignet sich auch hervorragend zum Einfrieren, also man kann es auf Vorrat kochen und portionsweise dann einfrieren. Früher war es ein Essen was man bei der Hausschlachtung kochte und in Tonkrügen auf Vorrat im kalten Keller lagerte, um es über den Winter zu bringen.
Das Rezept in Erinnerung an meine Oma.
Den Schweinebauch in kaltem Wasser mit der gespickten Zwiebel, Salz, Pfeffer und gekörnter Brühe aufsetzen. Nieren einschneiden und wässern. Nach ca. 1,5 Stunden Kochzeit den Schweinebauch prüfen, ob sich die Knochen lösen lassen. Den Essig beigeben und den Bauch solange kochen, bis sich die Knochen mühelos vom Fleisch trennen lassen. Die Nieren zwischendurch immer wieder mit klarem Wasser versorgen, damit keine Harnrückstände bleiben.
Nach ca. 2 Stunden die Nieren putzen, das heißt sämtliches Fett und Harnröhren entfernen. In Stücke schneiden und separat in Salzwasser kochen. Den Schweinebauch aus dem Sud nehmen und erkalten lassen.
Den Sud auf kleine Temperatur stellen und nach und nach in langsamen Schritten das Blut durch einen Durchschlag in die Flüssigkeit einrühren und langsam erhitzen, bis eine Bindung einsetzt evtl. noch etwas Essig beigeben. Das Schwarzsauer muss glänzen wie ein Spiegel. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Bauch entschwarten und in Würfel schneiden, In einen anderen Topf geben, die Nieren dazu geben und mit dem Blutfond auffüllen, bis ein Ragout entsteht.
Dazu reicht man traditionell gewürfelte gekochte Steckrüben und Salzkartoffeln, nach Belieben auch Mehl- oder Buchweizenklöße. In einigen Regionen Schleswig – Holsteins reicht man auch gekochtes Backobst dazu.
Als Getränke ein kaltes Bier und als Verteiler einen Korn oder Aquavit. Natürlich auch Getränke ohne Alkohol.
Noch ein Tipp zum Abschluss: Schwarzsauer eignet sich auch hervorragend zum Einfrieren, also man kann es auf Vorrat kochen und portionsweise dann einfrieren. Früher war es ein Essen was man bei der Hausschlachtung kochte und in Tonkrügen auf Vorrat im kalten Keller lagerte, um es über den Winter zu bringen.
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Kommentare anderer Nutzer
Mathias-Wittig
sagt:
sagt: 03.11.2006 08:21
Genau so hab ich es auch von meiner Oma (Eidelstedter Schwarzsauer) gelernt. Leider kennt es heut kaum noch jemand und viele, die es kennen, wollen es wegen des Blutes nicht essen. Wir sind noch eine kleine Gruppe, die es wenn möglich wenigstens einmal im Jahr essen. Einfach köstlich.
ÖKoch
sagt:
sagt: 28.10.2009 17:24
Waren mal in Friedrichstadt eingeladen und haben "Schwarzsauer" dort erstmals kennengelernt und gegessen. Ich war begeistert. Leider wurde mir das "Hausrezept" des Restaurants, trotz Bitte, nicht verraten. Aber dieses Rezept dürfte dem damaligen Genussessen sehr nahe kommen. Werde mir das Blut und Übriges gesorgen und versuchen.
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